Wirtschaft

Staat zahlte keine Hilfen Maredo kündigt fast allen Angestellten

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Schon im März 2020 wurden viele Maredo-Restaurants zugemacht.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Schon im März stellte die Steakhaus-Kette Maredo einen Insolvenzantrag. Der zweite Lockdown im November trifft das Unternehmen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Nun müssen bis auf eine Rumpftruppe alle Mitarbeiter gehen.

Die insolvente Steakhaus-Kette Maredo hat fast allen Mitarbeitern gekündigt. Weil kaum noch Liquidität vorhanden sei für die Zahlung von Löhnen und Gehältern, sei man zu diesem Schritt gezwungen, heißt es in einem Brief der Chefetage an die Belegschaft. Nur eine Rumpftruppe in der Verwaltung arbeitet vorerst weiter.

Maredo hatte im März 2020 Insolvenzantrag gestellt. Von 35 Restaurants wurden 15 zugemacht, etwa die Hälfte der rund 950 Beschäftigten musste gehen. Die Corona-bedingten Schließungen ab November waren ein weiterer Rückschlag.

Die Bitte um Corona-Hilfen schlug der Staat nach Angaben der Steakhaus-Kette aus. Die Gastronomie ist von den Folgen der Pandemie stark getroffen, auch andere Unternehmen sind unter Druck - Konkurrent Vapiano ging 2020 ebenfalls in die Insolvenz.

Quelle: ntv.de, can/dpa

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