Wirtschaft

Verkauf auf der Zielgeraden Niki verhandelt mit zwei Bietern

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Die österreichische Airline Niki soll bis spätestens Anfang Januar verkauft werden.

(Foto: imago/Action Pictures)

Nach dem Ende der Bieterfrist erhält der Insolvenzverwalter der Air-Berlin-Tochter Niki fünf verbindliche Angebote. Er wird zunächst mit zwei potenziellen Käufern verhandeln. Darüber, um wen es sich dabei handelt, gibt es bislang nur Spekulationen.

Der Verkaufsprozess für die österreichische Fluggesellschaft Niki ist laut ihrem Insolvenzverwalter auf der Zielgeraden. Insgesamt sechs strategische Investoren haben Angebote für weite Teile des Geschäftsbetriebs der Air-Berlin-Tochter vorgelegt, wie der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther mitteilte. Davon seien fünf Offerten verbindlich.

Der vorläufige Gläubigerausschuss der Niki Luftfahrt GmbH habe ihn beauftragt, zunächst mit zwei der Bieter in die Endverhandlungen für einen Kaufvertrag einzutreten. Wie die Nachrichtenagentur Reuters von zwei Insidern erfuhr, handelt es sich bei einem der Interessenten um den britisch-spanischen Konzern IAG, die Mutter von British Airways und dem Billigflieger Vueling. Als Interessenten galten zuletzt IAG, der Reisekonzern Thomas Cook und Tuifly. Der Ex-Rennfahrer Niki Lauda hatte zuvor offiziell mitgeteilt, dass er den Hut in den Ring geworfen habe.

Die österreichische Airline Niki soll bis spätestens Anfang Januar verkauft werden. Sie hatte vor mehr als einer Woche Insolvenz angemeldet, nachdem die Übernahme durch die Lufthansa wegen Bedenken der EU-Wettbewerbshüter geplatzt war. Niki gilt als besonders attraktiver Unternehmensteil der ebenfalls insolventen Air Berlin.

Quelle: n-tv.de, jki/rts/dpa/DJ

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