Wirtschaft

Milliardenschwere Kurspflege Novartis legt Verwöhn-Programm für Aktionäre auf

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Novartis will für 15 Milliarden Dollar Aktien zurückkaufen.

(Foto: picture alliance/KEYSTONE)

Nach Jahrzehnten lösen die Pharma-Giganten Roche und Novartis ihre Verflechtung. Das spült Novartis einen zweistelligen Milliardenbetrag in die Kasse. Ein Großteil des Geldes soll nun den Anteilseignern zugute kommen.

Der Schweizer Pharmariese Novartis will den Großteil des Erlöses aus dem Verkauf seines milliardenschweren Roche-Aktienpakets an seine Aktionäre auszahlen. Der Arzneimittelhersteller aus Basel kündigte ein neues Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 15 Milliarden Dollar an. Das Unternehmen habe dank einer starken operativen Geschäftsentwicklung, der Aussichten auf Gewinnwachstum und des Erlöses aus dem Verkauf der Roche-Beteiligung die Flexibilität, Geld an seine Eigentümer zurückzuführen, erklärte Novartis.

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Der Schritt erfolge, "ohne die Fähigkeit des Unternehmens zu wertsteigernden Fusionen und Übernahmen einzuschränken, und gleichzeitig eine starke, wachsende Dividende zu zahlen und in das Unternehmen zu reinvestieren", hieß es weiter. 

Wie der Schweizer Pharmahersteller darüber hinaus mitteilte, rechnet er bis 2026 mit einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von mindestens 4 Prozent. In der Pipeline befinden sich bis zu 20 Produkte mit erheblichem Umsatzpotenzial.

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Der Rückkauf eigener Titel soll bis Ende 2023 umgesetzt werden. Novartis und Roche hatten jüngst nach zwei Jahrzehnten ihre ungewöhnliche Verflechtung aufgelöst. Roche kaufte dem Rivalen für rund 21 Milliarden Dollar knapp ein Drittel der stimmberechtigten Roche-Inhaberaktien ab.

Quelle: ntv.de, jwu/rts/DJ

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