Wirtschaft

Erstes Quartal endet fatal Pkw-Markt bricht wegen Corona-Krise ein

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Sollten die Corona-Maßnahmen nicht bald enden, könnte die Zahl der Pkw-Neuzulassungen noch weiter sinken.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die deutsche Automobilindustrie kämpft ums Überleben: Die Zahl der Neuzulassungen sowie der Export von Fahrzeugen sinken im März drastisch. In den kommenden Wochen soll sich die Situation noch verschärfen.

Der Automarkt in Deutschland ist wegen der Corona-Krise im März unter die Räder gekommen. Im vergangenen Monat seien die Pkw-Neuzulassungen um 38 Prozent auf 215.100 Fahrzeuge gesunken, teilte der Verband der Automobilindustrie mit.

Hauptgrund seien die wegen der Ausbreitung des Virus erlassenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens, die Schließung des Kfz-Handels und die eingeschränkte Arbeitsfähigkeit der Zulassungsstellen. Im ersten Quartal gingen die Neuregistrierungen um ein Fünftel auf 701.300 Pkw zurück.

Tiefe Bremsspuren hinterließ die Krise auch in der Produktion und im Export von Fahrzeugen. Der Auftragseingang aus dem Inland sank im März binnen Jahresfrist um 30 Prozent. Experten rechnen damit, dass sich der Rückgang in den kommenden Wochen noch verschärft, da die Produktion in den Fahrzeugwerken ruht.

Quelle: ntv.de, imi/rts