Wirtschaft

Fünf Cent mehr für Briefmarke Post will das Porto anheben

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Wer einen Brief abschicken will, muss nun tiefer in die Tasche greifen.

(Foto: picture alliance / Norbert Schmidt)

Zuletzt wird der Preis für Postsendungen 2019 angehoben. Ab Januar will die Deutsche Post 85 Cent statt bislang 80 Cent für eine Briefmarke verlangen. Dabei ist der Preisanstieg im Vergleich zu den vergangenen Jahren noch moderat - die Bundesnetzagentur setzt ihm inzwischen Grenzen.

Das Briefporto wird teurer. Der Versand eines Standardbriefs im Inland soll ab Januar 85 Cent kosten und damit 5 Cent mehr als bisher, wie die Deutsche Post in Bonn mitteilte. Andere Briefprodukte sollen ebenfalls 5 Cent teurer werden, etwa der Maxibrief. Das Unternehmen begründete dies mit höheren Kosten.

Zuletzt hatte die Post das Porto Mitte 2019 angehoben, damals verteuerte sich ein Standardbrief um 10 Cent auf 80 Cent. Zuvor hatte die Bundesnetzagentur einen Spielraum für Preiserhöhungen veröffentlicht, auf dessen Basis die Post das Porto anheben darf. Besagter Spielraum für Erhöhungen liegt bei 4,6 Prozent - um diesen Prozentbetrag darf der Warenkorb aller Briefarten teurer werden.

Der Wert ist relativ niedrig, bei der Portoanhebung 2019 lag er bei 8,9 Prozent. Kurz darauf teilte dann die Post mit, wie sie den Spielraum nutzen will. Die Netzagentur wird jetzt prüfen, ob die geplanten Portoanhebungen im Rahmen des Spielraums liegen. Der Briefmarkt schrumpft im Digitalzeitalter seit langem. Die Menschen schreiben sich deutlich weniger Briefe als früher und nutzen in ihrer Kommunikation stattdessen verstärkt E-Mails, Chats oder soziale Medien. Allerdings ist das Briefgeschäft für das Bonner Unternehmen weiterhin lukrativ - das liegt auch an den vom Staat genehmigten Preiserhöhungen.

Quelle: ntv.de, lve/dpa

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