Wirtschaft

Fit für den Börsengang Postbank will sich hübsch machen

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Bereits viele Jobs abgebaut.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die Deutsche Bank will die Postbank loswerden - bevorzugt über einen Börsengang. Die Noch-Tochter bereitet sich intensiv darauf vor. Allerdings ist auch ein Verkauf der Postbank nicht ausgeschlossen.

Die Postbank macht sich fit für den geplanten Börsengang. "Wir wollen den Ausbau des Kreditgeschäfts beschleunigen", sagte Firmenchef Frank Strauß dem "Handelsblatt". "Unser Ziel ist es, ein zunehmend ausgeglichenes Verhältnis aus Kundeneinlagen und -krediten zu erreichen."

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Die Deutsche-Bank-Tochter hat deutlich mehr an Einlagen als sie Kredite vergeben hat. "In Sachen Rentabilität ist es unser Ziel, möglichst bald unsere Kapitalkosten zu verdienen", ergänzte Strauß.

Dabei könnten auch erneut Jobs wegfallen. In den vergangenen sieben Jahren hat die Postbank über 3000 Stellen abgebaut sowie rund 200 Filialen von Postbank und der Norisbank geschlossen. "Natürlich werden wir uns an die Auslastung weiterhin anpassen, sofern das nötig wird", so Strauß. Dies solle wie bisher auch sozialverträglich gestaltet werden.

Die Deutsche Bank hatte Ende April beschlossen, sich wieder von der Postbank zu trennen, bevorzugt über einen Börsengang. Einen Verkauf schloss Strauß jedoch nicht aus. "Die Deutsche Bank hat klar gesagt, dass sie jedes attraktive Kaufangebot prüfen wird. Dazu ist sie gegenüber ihren Aktionären verpflichtet."

Quelle: n-tv.de, wne/rts