Wirtschaft

Booster mit starker Immunantwort Sanofi/GSK wollen wieder ins Corona-Impfrennen eingreifen

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Die Studiendaten sollen in den kommenden Wochen vorliegen.

(Foto: REUTERS)

Die EU hat bestellt - doch die französische-britische Kooperation von Sanofi und Glaxosmithkline kann bislang kein zugelassenes Corona-Vakzin vorweisen. Nun soll ein Impfstoff der nächsten Generation den Durchbruch bringen.

Eine vom französischen Sanofi-Konzern zusammen mit dem britischen Pharmariesen Glaxosmithkline entwickelte Booster-Impfung hat nach Unternehmensangaben in klinischen Studien eine "starke Immunantwort" gegen verschiedene Varianten des Coronavirus gezeigt. Zu diesen gehöre auch die sich besonders schnell verbreitende Omikron-Variante, erklärte Sanofi in Paris.

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Unter anderem würden den Tests zufolge durch die Impfung 40-mal mehr Antikörper gegen die Omikron-Variante BA.1 entwickelt als durch Impfungen auf Grundlage der mRNA-Technologie, hieß es in der Erklärung von Sanofi. Das französische Unternehmen und GlaxoSmithKline entwickeln den Booster-Impfstoff der "nächsten Generation", während sie noch auf die Zulassung für ihren Corona-Impfstoff der ersten Generation warten. Dabei setzen sie auf einen Protein-basierten Impfstoff.

Der Impfstoff der nächsten Generation sei gut vertragen worden, hieß es weiter. Die vollständigen Studienergebnisse sollen in den kommenden Wochen veröffentlicht werden, Sanofi hofft auf eine Zulassung des Boosters noch in diesem Jahr.

Biontech und Moderna arbeiten an neuen Impfstoffen

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Die mRNA-Technologie dagegen wird unter anderem von Biontech/Pfizer sowie dem US-Hersteller Moderna genutzt, deren Vakzine bereits weltweit auf dem Markt sind. Auch diese Unternehmen arbeiten derzeit an weiteren Impfstoffen gegen neu auftretende Varianten des Coronavirus.

Die EU hatte mit Sanofi/GSK bereits Verträge über die Lieferung von Hunderten Millionen Impfdosen geschlossen. Allerdings hat das Vakzin bislang keine Marktreife erreicht.

Quelle: ntv.de, jwu/AFP/rts

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