Wirtschaft

Auch Montag und Dienstag Streiks bei SAS legen Flugplan weiter lahm

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Das Streichkonzert bei SAS-Flügen geht in der neuen Woche weiter.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im festgefahrenen Tarifkonflikt bei der skandinavischen Fluggesellschaft SAS zeichnet sich keine Lösung ab. Mehr als 1400 Piloten befinden sich seit Freitag im Streik. Auch in der neuen Woche ist die Geduld der Fluggäste gefordert.

Die Fluglinie SAS hat wegen der Pilotenstreiks über 1200 für diesen Montag und Dienstag geplante Flüge gestrichen. "Wir bedauern außerordentlich, dass unsere Kunden von den fortgesetzten Streiks betroffen sind", teilte die Fluglinie mit.

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Durch den seit Freitag andauernden Arbeitskampf sind rund 70 Prozent der geplanten Flüge gestrichen worden. Rund 280.000 Passagiere sind bislang von den Streiks betroffen. Dazu zählen auch die SAS-Kunden, die Flüge am Montag und Dienstag gebucht haben.

Am Sonntag zeichnete sich zunächst keine Lösung in dem festgefahrenen Tarifkonflikt ab. SAS gehört zum Verbund der von der Lufthansa mit gegründeten Star Alliance.

Bislang stocken die Verhandlungen unter anderen an der Frage von Lohnerhöhungen. Laut Arbeitgeberverband fordern die Piloten 13 Prozent mehr Geld, obwohl sie mit durchschnittlich 93.000 schwedischen Kronen (rund 8800 Euro) pro Monat schon hohe Gehälter bekämen. Die Pilotengewerkschaft bei der SAS hat hingegen erklärt, es gehe bei den Verhandlungen nicht nur um Geld, sondern auch um besser vorhersagbare Arbeitszeiten.

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Quelle: n-tv.de, ddi/rts

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