Wirtschaft

Deal mit Unternehmenshülle Tesla-Jäger Lucid geht an die Börse 

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Lucid wurde vom ehemaligen Tesla-Manager Bernard Tse gegründet.

(Foto: imago images/Levine-Roberts)

Darauf hat die Elektroauto-Szene gewartet: Lucid nähert sich dem Börsenstart. Das  E-Auto-Startup fusioniert mit einer extra dafür konstruierten Unternehmenshülle. 

Der US-Elektroautohersteller Lucid Motors wagt mit dem Börsenmantel Churchill Capital IV den Sprung aufs Parkett. Der Tesla-Konkurrent werde mit der bereits börsennotierten Unternehmenshülle Churchill Capital IV verschmolzen, teilte Lucid Motors mit. Das kombinierte Unternehmen werde mit 11,75 Milliarden Dollar bewertet.

Der Deal beinhaltet eine Investition in Höhe von 2,5 Milliarden Dollar des Staatsfonds Public Investment Fund (PIF) aus Saudi-Arabien sowie von Fonds, die unter anderem von dem weltgrößten Vermögensverwalter Blackrock verwaltet werden. Es wird erwartet, dass Lucid dadurch 4,6 Milliarden Dollar an Erlösen erhält.

Hinter der "Special Purpose Acquisition Company" Churchill Capital IV (SPAC) steht der ehemalige Citigroup-Banker Michael Klein. Lucid wurde 2007 von dem ehemaligen Tesla-Manager Bernard Tse und dem Unternehmer Sam Weng gegründet. Der in Kalifornien ansässige Elektroautohersteller hatte im August angekündigt, Anfang des Jahres sein erstes E-Luxusmodell Lucid Air auf den Markt zu bringen. Die Limousine übertreffe mit einer Reichweite von rund 800 Kilometern vergleichbare E-Autos, kündigte das Unternehmen an.

Quelle: ntv.de, jga/rts