Wirtschaft

Die 400 reichsten US-Amerikaner Trump fliegt von exklusiver "Forbes"-Liste

imago0093253655h.jpg

(Foto: imago images / Sammy Minkoff)

Seine Präsidentschaft koste ihn Milliarden, behauptet Donald Trump während seiner Amtszeit. Tatsächlich setzt aber die Corona-Krise dem Vermögen des US-Präsidenten zu. Erstmals seit 25 Jahren findet sich der Immobilienmogul nicht auf der Liste der 400 reichsten US-Amerikaner.

Der frühere US-Präsident Donald Trump hat es in diesem Jahr erstmals seit einem Vierteljahrhundert nicht auf die "Forbes"-Liste der 400 reichsten US-Amerikaner geschafft. Zwar werde Trumps Vermögen wie im vergangenen Jahr auf 2,5 Milliarden Dollar (2,16 Milliarden Euro) geschätzt, berichtet das Wirtschaftsmagazin. Nach einem 339. Platz im Jahr 2020 habe das Vermögen in diesem Jahr aber nicht mehr für die Top 400 gereicht - dafür hätten ihm 400 Millionen Dollar gefehlt.

Seit Beginn der Pandemie hat das Vermögen des einstigen Baumoguls den Schätzungen zufolge um 600 Millionen Dollar abgenommen, was vor allem auf den stagnierenden Wert von Immobilien in Metropolen zurückgeführt wird. Auch Einnahmen aus Vermietung, Übernachtungen und Gastronomie gingen in der Corona-Krise zurück. Laut "Forbes" war Trump seit 1996 (damals auf Platz 368) durchgängig Teil des "exklusivsten Klubs der Nation". Von 1997 bis 2016 - dem Jahr seines Wahlsieges - habe er sich in der oberen Hälfte der Liste wiedergefunden.

Mehr zum Thema

Sein Abstieg begann allerdings bereits 2016, seitdem verschlechterte Trump sich in dem Ranking immer weiter - bis er nun ganz von der Liste verschwand. Am reichsten war Trump den Schätzungen zufolge 2015, als "Forbes" sein Vermögen mit 4,5 Milliarden Dollar bewertete. Im Jahr darauf waren es noch 3,7 Milliarden Dollar, 2017 bis 2019 noch 3,1 Milliarden Dollar.

Während der Präsidentschaft hatte Trump die Führung seines Firmenkonglomerats an seine Söhne abgegeben. Die Unternehmen blieben aber in seinem Besitz. Trump sagte während seiner Amtszeit immer wieder, die Präsidentschaft koste ihn Milliarden Dollar. Kritiker warfen ihm dagegen vor, Profit aus der Präsidentschaft zu schlagen. So hielt er beispielsweise Veranstaltungen in seinen Anwesen ab, die Medienberichten zufolge der Regierung oder seiner republikanischen Partei in Rechnung gestellt wurden. Trump war im vergangenen November nach nur einer Amtszeit abgewählt worden und ist seit dem 20. Januar nicht mehr im Amt.

Quelle: ntv.de, ino/dpa

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen