Wirtschaft

Namendreher im Weißen Haus Trump macht Tim Cook zu "Tim Apple"

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US-Medien rätseln jetzt, ob es sich dabei tatsächlich um ein Missgeschickt handelt.

(Foto: REUTERS)

Tim Cook ist inzwischen seit knapp acht Jahren Chef bei Apple und hat US-Präsident Donald Trump schon mehrmals getroffen. Und trotzdem: Bei einem Meeting im Weißen Haus macht der Präsident den Firmennamen zum Nachnamen des Chefs. Ist Trump wirklich nur durcheinandergekommen?

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War das ein Versehen oder Absicht? Bei einem Treffen des "American Workforce Policy Advisory Boards" sprechen US-Präsident Donald Trump und Apple-Chef Tim Cook im Weißen Haus über die Bedeutung von Technologie in der Bildung.

Als Trump sich bei seinem Gast bedanken will, leistet sich der US-Präsident allerdings einen lustigen Versprecher und nennt Tim Cook "Tim Apple". Apple habe "ein großes Investment in unserem Land getätigt - das schätzen wir sehr, Tim Apple", sagte Trump.

Viele US-Medien rätseln jetzt, ob es sich dabei tatsächlich um ein Missgeschickt handelte. Schließlich habe Trump im vergangenen Jahr auch die Lockheed-Martin-Chefin fälschlicherweise Marillyn Lockheed genannt. In Wirklichkeit heißt sie Marillyn Hewson. Andererseits ist Trump auch dafür bekannt, gerne Spitznamen zu vergeben - besonders für seine politischen Gegner.

Die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton bezeichnet er das eine oder andere Mal schon als "Crooked Hillary", "Heartless Hillary" oder wahlweise auch "Lyin' Hillary". Den ehemaligen US-Präsidentschaftskandidaten Bernie Senders nennt er gern "Crazy Bernie". Seine Verwendung des Namens "Jeff Bozo" für den Amazon-Chef Jeff Bezos ist vor allem eine Anspielung auf den in den USA bekannten gleichnamigen Fernsehclown aus den 60er-Jahren. Bozo lässt sich auch mit "Dummkopf" übersetzen. Erstmals versehen mit dem Spitznamen hatte der US-Präsident den reichsten Mann der Welt, als bekannt wurde, dass sich der Tech-Chef von seiner Frau trennen wird.

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Quelle: n-tv.de, jki

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