Wirtschaft

Weiteres Argument für Zinsanhebung US-Jobmarkt verzeichnet Stellenwachstum

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Der US-Arbeitsmarkt bleibt robust.

(Foto: picture alliance / dpa)

Gute Nachrichten vom US-Arbeitsmarkt: Das solide Stellenwachstum setzt sich auch im November fort. Damit steht einer Zinserhöhung der Notenbank Fed in fast zwei Wochen wohl nichts mehr im Wege.

Das solide Stellenwachstum in den USA hat im November angehalten. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg um 178.000, wie das US-Arbeitsministerium in Washington berichtete. Volkswirte hatten einen Zuwachs um 180.000 erwartet.

Zugleich wurden die Angaben für die Vormonate korrigiert: Das Ministerium meldete für Oktober nun ein Stellenplus von 142.000 (vorläufig: 161.000). Für den September wurde die Zahl nach oben revidiert, auf ein Plus von 208.000 (vorläufig: 191.000) Jobs. In der Addition ergab sich ein Rückgang um netto 2000 Jobs.

Die separat erhobene Arbeitslosenquote fiel im November auf 4,6 von 4,9 Prozent, das ist der niedrigste Wert seit August 2007. Ökonomen hatten eine Stagnation bei 4,9 Prozent erwartet. Für diese Statistik werden private Haushalte befragt, für die Beschäftigtenzahl hingegen Unternehmen und Behörden.

Fed-Zinsanhebung erwartet

Der relativ robuste Bericht dürfte die letzten Zweifel der US-Notenbank über die Verträglichkeit einer Zinserhöhung ausräumen. Die Fed steuert auf eine Zinserhöhung bei der nächsten Sitzung am 13. und 14. Dezember zu. Die Finanzmärkte rechnen schon fest damit: Eine Erhöhung um 25 Basispunkte ist an den Terminmärkten zu 93 Prozent eingepreist.

Einen signifikanten Schwachpunkt gab es allerdings in dem Jobbericht: Die Stundenlöhne sanken gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent auf 25,89 Dollar. Im Jahresvergleich lagen die Löhne nur um 2,5 Prozent höher; im Oktober hatte die Rate mit 2,8 Prozent den höchsten Stand seit Juni 2009 erklommen.

Die sogenannte Beschäftigungsquote - also der Anteil der Erwerbspersonen an der Gesamtheit der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter - sank von 62,8 auf 62,7 Prozent.

Quelle: ntv.de, wne/DJ

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