Wirtschaft

Weiter auf Wachstumskurs US-Wirtschaft trotzt Handelsstreit

Shutdown und Zollstreit: Das sind die beiden Themen, die die größte Volkswirtschaft der Welt zu Jahresbeginn beschäftigen - und belasten. Dennoch zeichnet das Beige Book der US-Notenbank Fed ein positives Bild.

Die US-Wirtschaft befindet sich trotz des amerikanisch-chinesischen Handelsstreits und des vorübergehenden Stillstands der Regierung weiter auf Wachstumskurs. Die wirtschaftliche Aktivität habe im Januar und Februar weiter zugenommen, teilte die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) in ihrem Konjunkturbericht mit - "Beige Book" genannt.

Das Wachstumstempo der Wirtschaft sei in zehn von zwölf Fed-Distrikten "leicht bis moderat" ausgefallen. In Philadelphia und St. Louis habe die Konjunktur dagegen stagniert. Der Arbeitsmarkt sei insgesamt weiter angespannt. Eine strengere Kreditvergabe habe sich auf die Ausgaben der Verbraucher ausgewirkt.

Die US-Währungshüter hatten nach vier Zinserhöhungen im vorigen Jahr Anfang 2019 wegen unsicherer Konjunkturaussichten eine Zinspause signalisiert und den geldpolitischen Schlüsselsatz in einer Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent belassen.

Jüngste Konjunkturindikatoren bieten Licht und Schatten: Die Industrie verlor überraschend kräftig an Fahrt, während die Dienstleister ihr Wachstumstempo im Februar deutlich erhöhten. Zuletzt hatte sich die Konjunktur abgekühlt. Zwischen Oktober und Dezember wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,6 Prozent, nachdem im Sommer noch ein Plus von 3,4 Prozent herausgesprungen war.

Quelle: n-tv.de, bad/rts

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