Wirtschaft

Porsche und Audi tüfteln vereint VW-Töchter stecken Milliarden in E-Flitzer

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Vorgeschmack auf deutsche Elektro-Sportwagen: die Konzeptstudie Porsche Mission E.

picture alliance / dpa

Die Autobauer Porsche und Audi bündeln ihre Kräfte beim Schritt in die elektrische Zukunft. Gemeinsam entwickeln sie die Basis von Elektro-Edelkarossen - und wollen dafür Milliarden in die Hand nehmen. Die Ergebnisse sollen bald auf den Straßen zu sehen sein.

Kampfansage an Tesla: Die VW-Töchter Audi und Porsche entwickeln die wichtigsten Bauteile für ein elektrisches Sportauto zusammen und investieren dafür Milliarden. "Für die Entwicklung der Architektur kommt bis 2025 ein niedriger einstelliger Milliardenbetrag auf uns zu", sagte Audi-Chef Rupert Stadler der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten".

VW Vorzüge
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"Wenn jeder für sich eigenständig unterwegs wäre, würden 30 Prozent höhere Kosten anfallen", sagte Porsche-Chef Oliver Blume. Die beiden Autobauer hatten im April vergangenen Jahres angekündigt, gemeinsam an der Entwicklung von E-Modellen arbeiten zu wollen. Die beiden VW-Töchter wollen die Fahrzeugarchitektur - also Fahrwerk, Batteriepakete, Elektromotoren, Elektronik und Software - gemeinsam entwickeln.

Mehrere Modelle bis 2021

Bisher hatte eine Konzernmarke als Systemführer wichtige Teile für alle entwickelt - zum Beispiel Audi einen Motor, der auch im Porsche Cayenne und im VW Touareg eingebaut wird. An der Plattform sind den Zeitungen zufolge mehr als 800 Entwickler beteiligt: "Wir haben zwei Projekthäuser gegründet. Eines davon am Audi-Stammsitz Ingolstadt", sagte Blume. Das zweite sei in Weissach bei Stuttgart, wo Porsche sein Entwicklungszentrum hat.

Bis 2021 wollen die Autobauer über dieses Zentrum mehrere Modelle und Fahrzeuggenerationen auf die Straße bringen. "Audi wird zwei Limousinen in Neckarsulm fertigen", sagt Stadler. "Zwei weitere SUV-Modelle werden wir in Ingolstadt produzieren." Als Produktionsstandort für das erste Porsche-Modell, das den gemeinsamen Elektrobaukasten nutzt, kann Blume sich Leipzig vorstellen.

Quelle: n-tv.de, kst/dpa/DJ

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