Wirtschaft

Konzern steigert Absatz kräftig VW ist in den USA wieder gefragt

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VW-Neuwagen stehen zur Verschiffung bereit.

(Foto: picture alliance / Ingo Wagner/d)

Aufgrund des Abgasskandals geht die Nachfrage nach VW-Autos in den USA zunächst drastisch zurück. Doch nun kann Volkswagen wieder Boden gut machen: Im April verkauft der Konzern mehr als 30.000 Fahrzeuge und steht damit sogar besser da als die Konkurrenz.

Volkswagen hat seine Verkäufe auf dem insgesamt eher schwächelnden US-Automarkt im April abermals kräftig gesteigert. Dank eines reißenden Absatzes des neuen Jettas und anhaltend hoher Nachfrage nach den SUVs Atlas und Tiguan wurde das Unternehmen 31.309 Neuwagen mit dem VW-Logo bei US-Kunden los. Das entspricht einem Anstieg von 8,7 Prozent verglichen mit dem Vorjahreswert.

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Im bisherigen Jahresverlauf steht ein Absatzplus von 3,9 Prozent zu Buche. Damit macht VW auf dem US-Markt, wo die Verkäufe nach dem Abgasskandal zeitweise eingebrochen waren, weiter deutlich an Boden gut.

Für die anderen deutschen Hersteller lief es im vergangenen Monat weniger rund. Einen besonders herben Dämpfer erlitt VWs Oberklassetochter Audi, bei der die Verkäufe um 21 Prozent einbrachen. Auch Daimler geriet mit seiner Marke Mercedes-Benz unter die Räder - hier betrug das Minus knapp 15 Prozent. Der Rivale BMW schaffte mit seiner Stammmarke immerhin ein Plus von 1,4 Prozent.

Insgesamt stehen die Zeichen auf dem US-Markt nach jahrelangem Absatz-Boom weiter auf Abschwung, im April hielten sich die Amerikaner beim Autokauf erneut eher zurück. So mussten große Hersteller wie Fiat Chrysler oder Toyota starke Absatzeinbußen verkraften, branchenweit zeichnet sich der vierte Monat mit sinkenden Verkäufen in Folge ab. Auch die Marktführer General Motors und Ford, die ihre Zahlen nur noch im Quartalstakt veröffentlichen, büßten zuletzt ein - obwohl Pick-up-Trucks und SUVs weiter gut gefragt sind.

Quelle: ntv.de, kpi/dpa