Wirtschaft

Probleme in China und den USAVolkswagen verkauft weltweit weniger Autos

13.01.2026, 11:13 Uhr
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Markenhochhaus-des-Volkswagenwerks-Wolfsburg
Dunkle Wolken über Wolfsburg? Nicht alle Absatzzahlen bei VW sind enttäuschend. (Foto: picture alliance / Daniel Kalker)

Global gesehen sind die Verkäufe von Volkswagen im letzten Jahr rückläufig. Unter anderem der harte Preiswettbewerb und Zölle in wichtigen Abnehmerstaaten sind Gründe dafür. Sehen lassen kann sich aber die Entwicklung in Europa und Südamerika.

Bei VW hat die Kernmarke Volkswagen 2025 weniger Autos verkauft als im Jahr zuvor. Weltweit wurden 4,73 Millionen Fahrzeuge der Marke an Kundinnen und Kunden übergeben, 1,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie die Wolfsburger mitteilten. Damit fiel das Minus bei der Marke noch etwas stärker aus als im Gesamtkonzern. Der hatte Tags zuvor einen Rückgang um 0,5 Prozent gemeldet.

Vor allem in China und in den USA gingen die Verkaufszahlen zurück. In China, wo der frühere Marktführer mit dem harten Preiswettbewerb lokaler Elektroautoanbieter kämpft, sackte die Zahl der Auslieferungen um 8,4 Prozent auf 2,02 Millionen ab. In Nordamerika ging es um 8,2 Prozent nach unten auf 544.000. Die Zölle von US-Präsident Donald Trump hätten hier spürbare Auswirkungen auf die Auslieferungen, hieß es zur Begründung.

In Europa legte die Marke dagegen um 5,1 Prozent auf 1,32 Millionen Fahrzeuge zu. In Südamerika gab es ein noch deutlicheres Plus von 18,5 Prozent auf 568.000 Fahrzeuge.

Kaum Bewegung gab es bei der Zahl der verkauften Elektroautos der Kernmarke. Weltweit wurden rund 382.000 vollelektrische ID-Modelle ausgeliefert, das waren sogar 0,2 Prozent weniger als 2024. In Europa legte VW bei den E-Modellen dagegen spürbar zu - um fast 50 Prozent auf 248.000 Fahrzeuge. In Deutschland ging es sogar um mehr als 60 Prozent nach oben auf 94.000 E-Autos.

Quelle: ntv.de, rog/dpa

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