Wirtschaft

Corona-Hilfen gefordert Viele Brauereien stehen vor dem Aus

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Der Bierverkauf ist auch beim zweiten Lockdown massiv eingebrochen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Schon beim ersten Lockdown fahren viele Brauereien Verluste ein, können die Krise dank Rücklagen aber einigermaßen überstehen. Die erneute Schließung aller Gastronomiebetriebe bringt viele nun wohl an ihre Grenzen. Die Verbände fordern vom Staat eine entsprechende Unterstützung.

Die Verbände der deutschen Brauwirtschaft fürchten aufgrund der Corona-Pandemie um den Fortbestand zahlreicher Brauereien und fordern Hilfe vom Staat. "Den ersten Gastro-Lockdown konnten die handwerklichen und mittelständischen Brauereien dank finanzieller Rücklagen zumeist noch überstehen, der zweite Lockdown aber bringt jetzt viele Betriebe an die Grenzen ihrer Existenz", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung des Deutschen Brauer-Bundes (DBB) und des Verbands der Privaten Brauereien Deutschland (VPB).

Die Verbände fordern eine "zielgerichtete finanzielle Unterstützung zur Existenzsicherung". Diese fehle bisher, kritisieren Brauer-Bund-Präsident Jörg Lehmann und VPB-Präsident Detlef Projahn in der Erklärung. Zulieferer des Gastgewerbes würde bei den Hilfsprogrammen von Bund und Ländern für in Not geratene Branchen weitgehend unter den Tisch fallen.

Der im Handel erzielte Umsatz könne den Wegfall des Gastronomiegeschäfts nicht annähernd ausgleichen, betonen die Verbände. Zudem seien Brauereien auch als Verpächter von Gaststätten Millioneneinbußen entstanden. Die Brauer pochen deshalb auf "faire Überbrückungshilfen für eine klare Zukunftsperspektive".

Quelle: ntv.de, nan/dpa