Der Börsen-Tag
7. Juni 2022
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
Zum Archiv
17:36 Uhr

Pfingstausflug für den DAX beendet - Zinssorgen nehmen zu

Nach freundlichem Börsenwetter am Pfingstmontag sind kräftige Wolken aufgezogen. Auf die Kurse drückten nun wieder die Inflations- und Zinssorgen. Denn es wird erwartet, dass die EZB am Donnerstag das Ende ihrer Anleihekäufe beschließen wird. Die meisten Beobachter gehen davon aus, dass die Notenbank die Leitzinsen im Juli und September um jeweils 25 Basispunkte anheben und damit die Phase der negativen Zinsen beenden wird. In Australien hat die Notenbank die Zinsen am Morgen überraschend deutlich um 50 Basispunkte angehoben und zugleich signalisiert, dass weitere Straffungen bevorstehen.

Ein Dämpfer kam auch von den deutschen Auftragseingängen. Sie sind im April deutlich schlechter ausgefallen als gedacht und zum Vormonat gesunken und nicht etwa leicht gestiegen. Schwach lasen sich auch neue Einzelhandelsumsätze aus Großbritannien. Und in den USA hat mit Target die achtgrößte Einzelhandelskette eine Gewinnwarnung veröffentlicht.

So gab es für den DAX heute nichts zu gewinnen. Der Leitindex ging mit einem Minus von 0,7 Prozent auf 14.557 Punkte aus dem Handel. Damit baute er einen Teil des Verlusts noch ab, denn sein Tagestief lag bei 14.458 Zählern. Der EUROSTOXX50 notierte 0,8 Prozent tiefer bei 3808 Stellen.

Bei den Einzelwerten standen im DAX Adidas mit einem Minus von 1,2 Prozent unter Druck. Grund ist der Rauswurf der Herzogenauracher aus dem Stoxx50-Index. Der Sportartikelhersteller muss nach der Regel des so genannten Fast Entry zum 20. Juni dem Rohstoffhändler Glencore weichen. Die Kurse beider Unternehmen hatten sich zuletzt extrem gegenläufig entwickelt.

Im SDAX schossen SGL Carbon um 11,1 Prozent nach oben - angetrieben von einem erhöhten Ausblick. Die Erhöhung der Umsatz- und Ergebnisprognose für 2022 sei sehr überraschend gekommen, heißt es im Handel. Für Entspannung sorge der Hinweis von SGL, dass die Kosteninflation an die Kunden weitergereicht werden konnte.

Pfingstausflug für den DAX beendet - Zinssorgen nehmen zu
17:15 Uhr

Ukraine-Krieg trifft auch Dr. Oetker

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(Foto: Caroline Seidel-Dißmannel/dpa)

Hier eine Meldung abseits des Börsengeschehens: Der Nahrungsmittelriese Dr. Oetker hat im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von rund 3,7 Milliarden Euro erzielt und damit auf dem hohen Umsatzniveau des Vorjahres stagniert. Die Investitionen von Dr. Oetker und der Conditorei Coppenrath & Wiese beliefen sich auf rund 136 Millionen Euro, ein Rückgang von 13,2 Prozent, wie der Konzern mitteilte.

Das Geschäftsjahr sei geprägt gewesen von den zunehmend herausfordernden Folgen entlang der gesamten Lieferkette. Es habe signifikante Kostensteigerungen bei Rohwaren gegeben. Das Ergebnis nannte der Konzern "auskömmlich", ohne jedoch Zahlen zu nennen. Insbesondere die Beschaffungs- und Logistiksituation würden mit Blick auf die Folgen des Kriegs in der Ukraine stark zunehmend belasten.

Ukraine-Krieg trifft auch Dr. Oetker
17:04 Uhr

Warum mit Zertifikaten in Fonds investieren?

Börsengehandelte Index-Fonds (ETFs) werden immer beliebter. Anleger können aber auch in Zertifikate auf solche ETFs investieren statt in die Fonds selbst. Wann das sinnvoll ist und wie es funktioniert, darüber spricht Raimund Brichta mit Marcel Langer von JPMorgan.

Warum mit Zertifikaten in Fonds investieren?
16:33 Uhr

Lufthansa-Tochter muss Flüge streichen

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(Foto: Andreas Arnold/dpa/Symbolbild)

Probleme im Lufthansa-Konzern: Die Tochter Swiss streicht wegen Personalmangels im eigenen Haus und bei Boden- und Flughafendienstleistern mehrere Flüge nach Deutschland. Unter anderem werden die fünf im Sommerflugplan stehenden wöchentlichen Verbindungen zwischen Nürnberg und Zürich von Juli bis Oktober ganz gestrichen, wie ein Sprecher mitteilte.

Im Juli und August verringert die Swiss die Verbindungen zwischen Berlin und Zürich von 48 auf 44, zwischen Stuttgart und Zürich von 13 auf 10 und zwischen Dresden und Zürich von 6 auf 5.

Lufthansa-Tochter muss Flüge streichen
16:16 Uhr

Stagflationssorgen drücken Wall Street

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(Foto: Mark Lennihan/AP/dpa)

Die Achterbahnfahrt setzt sich an der Wall Street auch heute fort. Das jüngste Muster mit fallenden Kursen nach einem Tag mit gestiegenen hat Bestand. Im frühen Geschäft verlor der Dow-Jones-Index 0,6 Prozent auf 32.702 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite sanken ebenfalls um jeweils 0,6 Prozent.

Schon am Montag hatten die Indizes im Handelsverlauf mit den zunehmenden Stagflationssorgen ihre Tagesgewinne zum größten Teil wieder abgegeben. Diesmal wird die Stimmung von einer Gewinnwarnung des Einzelhändlers Target und einer höher als erwartet ausgefallenen Leitzinsanhebung in Australien belastet.

In Frankfurt sackte der DAX nach Handelsbeginn an der Wall Street um 1,2 Prozent auf 14.482 Punkte ab.

Stagflationssorgen drücken Wall Street
16:02 Uhr

USA verringern ihr Handelsbilanzdefizit

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(Foto: picture alliance / Justin Lane/E)

Das Wachstum der US-Exporte hat sich im April verlangsamt. Die Ausfuhren legten um 3,5 Prozent zum Vormonat auf 252,6 Milliarden Dollar zu, wie das Handelsministerium in Washington mitteilte. Im März hatte es noch zu einem Anstieg von 4,9 Prozent gereicht. Die Importe verringerten sich sogar um 3,4 Prozent auf 339,7 Milliarden Dollar, nachdem es im Vormonat ein kräftiges Plus von 9,6 Prozent gegeben hatte.

Dadurch sank das chronische Defizit in der US-Handelsbilanz. Die Importe übertrafen die Exporte nur noch um 87,1 Milliarden Dollar. Im März waren es noch knapp 108 Milliarden Dollar gewesen.

USA verringern ihr Handelsbilanzdefizit
15:39 Uhr

Aktie von Modekette schmiert ab

Die Aktie der britischen Modekette Ted Baker ist in London um bis zu 24,4 Prozent abgesackt. Danach erholte sie sich etwas, blieb aber im zweistelligen Minusbereich. Im Ringen um eine Übernahme habe sich der favorisierte mögliche Interessent gegen eine Offerte entschieden, teilte die Firma mit. Medienberichten zufolge soll es sich um den Eigentümer der Ketten Juicy Couture und Forever 21, Authentic Brands, gehandelt haben.

Aktie von Modekette schmiert ab
15:17 Uhr

Ölpreise sinken wieder etwas stärker

Die Ölpreise haben am Nachmittag den Rückzug angetreten. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete 118,90 US-Dollar. Das waren ein Prozent weniger als zum Wochenbeginn. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 1,2 Prozent auf 117,99 Dollar.

Brent Rohöl

Ölpreise sinken wieder etwas stärker
14:59 Uhr

Erneute Target-Gewinnwarnung reißt Einzelhändler runter

Der US-Discounter Target hat die Anleger mit der zweiten Gewinnwarnung innerhalb weniger Wochen verschreckt. Die Aktien gerieten vorbörslich an der Wall Street stark unter Druck und verloren fast zehn Prozent. Die Titel von Konkurrent Walmart gingen mehr als vier Prozent in die Knie.

Auch in Europa reagierten die Investoren nervös und warfen Papiere europäischer Mitbewerber aus den Depots. Tesco, Hennes & Mauritz (H&M) oder Marks & Spencer fielen um bis zu 3,8 Prozent. Der Branchenindex büßte 2,5 Prozent ein.

Erneute Target-Gewinnwarnung reißt Einzelhändler runter
14:36 Uhr

Thyssenkrupp-Partner erwartet Milliardenbewertung

Der italienische Wasserstoff-Spezialist und Thyssenkrupp-Partner Industrie De Nora strebt bei seinem Börsengang Insidern zufolge eine Bewertung von 4,7 bis 4,8 Milliarden Euro an. Diese Summe umfasse die Schulden des Konzerns und basiere auf den Aussichten für das Unternehmen bei der Umstellung der Energiewirtschaft auf klimaschonende Technologien, sagen zwei mit den Plänen vertraute Personen. Diese Bewertung liegt nahe an dem Wert von bis zu fünf Milliarden Euro, der einem Insider zufolge im Februar vor dem Angriff Russlands auf die Ukraine veranschlagt worden war.

De Nora hatte am Morgen erklärt, bis Ende Juni eine Erstnotiz an der Mailänder Börse zu planen, und damit einen Reuters-Bericht vom Sonntag bestätigt. Die bisherigen Aktionäre, die Familie De Nora und der italienische Gasnetzbetreiber Snam, planten eine Kapitalerhöhung und einen Verkauf vorhandener Aktien, teilte De Nora außerdem mit. Insidern zufolge wollen die Anteilseigner lediglich einen Minderheitsanteil an die Börse bringen. Die Familie De Nora hält bisher 64 Prozent der Anteile, Snam den Rest. Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr 616 Millionen Euro erlöst und ein Ergebnis von 127 Millionen Euro eingefahren.

Thyssenkrupp-Partner erwartet Milliardenbewertung
14:11 Uhr

Aktienkurs von Warenhauskette schießt nach oben

Bei den US-Einzelwerten hat der Aktienkurs von Kohl's vor der Startglocke um 12,8 Prozent zugelegt. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben in fortgeschrittenen Gesprächen über einen Verkauf, in dem die US-Warenhauskette mit rund acht Milliarden Dollar bewertet werden könnte. Wie Kohl's mitteilte, hat es exklusive Gespräche über einen Verkauf mit der Einzelhandels-Holding Franchise Group Inc. aufgenommen und bestätigte damit einen Bericht des "Wall Street Journal".

Peloton Interactive steigen um 0,6 Prozent. Das Unternehmen wechselt nur vier Monate nach der Ernennung eines neuen CEO auch seine Finanzchefin aus - ein Schritt, der aufgrund der anhaltenden Verluste des Fitnessgeräte-Herstellers erfolgt.

Aktienkurs von Warenhauskette schießt nach oben
13:54 Uhr

Rote Vorzeichen an der Wall Street

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(Foto: AP)

Mit Abgaben dürfte die Wall Street in den Handel starten. Der Future auf den S&P-500 verliert aktuell 0,6 Prozent. Schon am Montag hatten die Indizes im Handelsverlauf mit den zunehmenden Sorgen um weiter steigende Leitzinsen in den USA ihre Tagesgewinne mehrheitlich wieder abgegeben, konnten allerdings ein leichtes Plus über die Ziellinie retten.

Zusätzlich befeuert werden diese Sorgen durch die Zinsentscheidung der Reserve Bank of Australia (RBA). Diese hatte den Zinssatz überraschend um 50 Basispunkte erhöht, während der Markt lediglich mit 25 Basispunkten gerechnet hatte.

Rote Vorzeichen an der Wall Street
13:36 Uhr

Griechenland kommt gut ins Jahr 2022

Ermutigende Nachrichten von einem langjährigen Eurozonen-Sorgenkind: Die griechische Wirtschaft ist im ersten Quartal 2022 um 2,3 Prozent gewachsen. Das teilte die Statistikbehörde des südeuropäischen Landes mit. Im vierten Quartal 2021 hatte es noch ein Plus von 0,8 Prozent gegeben, im Vorjahreszeitraum einen Zuwachs von 3,4 Prozent.

Die Wirtschaft zeige sich widerstandsfähig, sagte der Chefökonom der National Bank, Nikos Magginas. Dafür sei vor allem der inländische Konsum verantwortlich. Hier seien die Ausgaben der Haushalte zum Vorjahr um 11,6 Prozent gestiegen. Allerdings wirken sich auch in Griechenland die Folgen des Krieges in der Ukraine aus. Der IWF hatte deswegen seine Wachstumserwartung für dieses Jahr zuletzt von 5,4 auf 3,5 Prozent gesenkt.

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(Foto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa)
Griechenland kommt gut ins Jahr 2022
13:10 Uhr

Schweden gibt SAS kein frisches Geld

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(Foto: picture alliance/dpa)

Die schwedische Regierung will der kriselnden Fluggesellschaft SAS nicht mehr mit frischem Geld aushelfen. Man werde dem Unternehmen aber dabei helfen, Schulden in Unternehmensanteile umzuwandeln, sagte Industrieminister Karl-Petter Thorwaldsson SVT zufolge. Kapital müsse aber auf anderem Wege und von anderen Investoren kommen.

Derzeit hält der schwedische Staat knapp 22 Prozent an SAS. Dieser Anteil soll laut Thorwaldsson sinken. SAS hatte kürzlich ein umfassendes Sparpaket angekündigt, um aus der Schieflage zu kommen.

Schweden gibt SAS kein frisches Geld
12:53 Uhr

Sentix-Konjunkturindex für Deutschland geht wieder hoch

Die Beurteilung von Konjunkturlage und -aussichten in Deutschland hat sich nach Angaben des Beratungsunternehmens Sentix im Juni erstmals nach drei Rückgängen in Folge verbessert. Der Sentix-Konjunkturindex für Deutschland stieg auf minus 12,8 (Vormonat: minus 20,5) Punkte. Die Beurteilung der aktuellen Lage erhöhte sich auf minus 2,0 (minus 7,3) Punkte, und die Erwartungen stiegen auf minus 23,0 (minus 32,8) Punkte. Der Konjunkturindex des Euroraums erhöhte sich auf minus 15,8 (minus 22,6) Punkte.

"Während sich die Umfeldbedingungen keineswegs bessern und mit Blick auf Herbst und Winter die Sorgen über die Energiekosten und die Versorgungssicherheit zunehmen, profitieren viele Unternehmen noch von Vorzieheffekten und hohem Auftragseingang", kommentierte Sentix-Geschäftsführer Manfred Hübner die Daten.

Sentix-Konjunkturindex für Deutschland geht wieder hoch
12:24 Uhr

Tankrabatt erreicht Verbraucher noch zu schwach

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(Foto: dpa)

Bei den Spritpreisen ist auch nach dem langen Pfingstwochenende keine Entspannung in Sicht. Am Vormittag zeigte die Tendenz laut ADAC erneut leicht nach oben. "Die Energiesteuersenkung erreicht den Verbraucher nicht so, wie sie sollte. Die Preise sind nach wie vor stark überhöht", sagte ADAC-Kraftstoffmarktexperte Christian Laberer.

Auch am Pfingstwochenende hatten die Spritpreise weiter zugelegt. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Montags kostete Superbenzin der Sorte E10 laut ADAC 1,942 Euro pro Liter. Das waren 2,1 Cent mehr als am Freitag. Ein Liter Diesel kostete 1,976 Euro - 0,7 Cent mehr als noch am Freitag. Im Vergleich zu den Spritpreisen am Dienstag, 31. Mai - dem Tag vor der Steuersenkung - war E10 am Montag damit um 20,9 Cent pro Liter billiger. Der Steuerrabatt beträgt allerdings 35,2 Cent. Diesel war um 6,8 Cent billiger, der Steuerrabatt beträgt hier 16,7 Cent.

Tankrabatt erreicht Verbraucher noch zu schwach
11:58 Uhr

DAX vergrößert Verlust

Keine neue Lage auf dem Frankfurter Parkett: Nach dem starken Pfingstmontag ist der DAX auch am Mittag im negativen Bereich. Der Leitindex verlor 0,9 Prozent auf 14.517 Punkte und vergrößerte seinen Verlust damit noch. Der EUROSTOXX50 notierte 0,7 Prozent tiefer bei 3812 Stellen.

Am Montagabend waren an der Wall Street bereits die Kursgewinne wieder geschmolzen, weil der Anstieg der Rendite der zehnjährigen US-Anleihen den Anleger die gute Laune verdarb. Dies schwappte über nach Asien, wo ebenfalls wieder eine vorsichtigere Grundstimmung herrschte.

DAX vergrößert Verlust
11:31 Uhr

Kurs von SGL Carbon geht durch die Decke

Kräftig nach oben ist es mit der Aktie von SGL Carbon gegangen. Der Kurs des SDAX-Unternehmens schoss am Vormittag um 12,7 Prozent hoch. SGL Carbon ist zuversichtlicher für das Gesamtjahr und hebt seinen Ausblick für Umsatz und Ergebnis an. Das Geschäft entwickle sich gut und die gestiegenen Kosten für Rohstoffe, Energie und Logistik könnten an die Kunden weitergereicht werden, begründete der Grafitspezialist die Prognoseanhebung.

Es werde nun 2022 ein Umsatz von etwa 1,1 Milliarden Euro angepeilt und damit über Vorjahresniveau (knapp 1,01 Milliarden Euro). Beim Betriebsergebnis (EBITDA) strebt SGL einen Wert zwischen 130 und 150 Millionen Euro an statt bisher 110 bis 130 Millionen Euro.

Kurs von SGL Carbon geht durch die Decke
11:10 Uhr

"Nicht die Phase, in der man Held spielen sollte"

Ökonomen und Anleger blicken dieser Tage wieder einmal gespannt Richtung EZB, von der bald eine weitere Zinsanhebung erwartet wird. Portfoliomanager Ascan Iredi rechnet jedoch vorerst nicht mit einem großen Zinssprung - und mahnt Anleger zu vorsichtigem statt zu spekulativem Vorgehen.

"Nicht die Phase, in der man Held spielen sollte"
10:44 Uhr

Salzgitter und Rio Tinto kooperieren bei "grünem Stahl"

Der Stahlkonzern Salzgitter will zusammen mit dem Bergbau-Riesen Rio Tinto seine Pläne für eine klimafreundlichere Stahlerzeugung vorantreiben. Dabei gehe es um CO2-arme Lieferketten und Produktionsverfahren, teilten die Unternehmen mit. Dazu habe man eine Grundsatzvereinbarung geschlossen.

Im Mittelpunkt stehe die zukünftige Lieferung hochwertiger Eisenerzprodukte. Salzgitter und Rio Tinto wollten zudem die CO2-Emissionen in der gesamten Lieferkette unter die Lupe nehmen. Salzgitter will mit seinem Programm Salcos schrittweise bis 2033 eine nahezu CO-freie Stahlproduktion realisiert haben.

Salzgitter und Rio Tinto kooperieren bei "grünem Stahl"
10:18 Uhr

Erdogan versetzt Lira wieder kräftigen Tritt

Die türkische Lira hat weiter an Boden verloren, nachdem Präsident Recep Tayyip Erdogan ungeachtet einer Inflation von mehr als 70 Prozent weitere Zinssenkungen der Zentralbank angekündigt hatte. Der US-Dollar verteuerte sich am Vormittag um 0,9 Prozent auf 16,72 Lira. Seit Jahresbeginn hat die türkische Devise um rund 21 Prozent abgewertet.

Erdogan versetzt Lira wieder kräftigen Tritt
09:56 Uhr

Unerwarteter Auftragsschwund in deutscher Industrie

Der Auftragseingang der deutschen Industrie hat sich im April schwächer als erwartet entwickelt. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) sanken die Bestellungen gegenüber dem Vormonat um 2,7 Prozent und lagen kalenderbereinigt um 6,2 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Volkswirte hatten einen monatlichen Anstieg von 0,5 Prozent prognostiziert. Den für März gemeldeten Rückgang bei den Auftragseingängen von 4,7 Prozent revidierten die Statistiker auf 4,2 Prozent.

Die Inlandsbestellungen verringerten sich im April auf Monatssicht um 0,9 (minus 1,6) Prozent, während die Auslandsaufträge um 4,0 (minus 5,8) Prozent nachgaben. Die Auftragseingänge aus dem Euroraum sanken um 5,6 (plus 4,4) Prozent und die von außerhalb des Euroraums um 3,0 (minus 11,2) Prozent. Die Bestellungen von Vorleistungsgütern verringerten sich um 0,3 (minus 1,5) Prozent, die von Investitionsgütern um 4,3 (minus 6,8) Prozent und die von Konsumgüter um 2,6 (plus 4,6) Prozent.

Unerwarteter Auftragsschwund in deutscher Industrie
09:32 Uhr

Institut: Staus der Containerschiffe erreichen die Nordsee

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Containerschiff im Hamburger Hafen. (Foto: IMAGO/Markus Tischler)

Staus und Verzögerungen in der Containerschifffahrt haben dem Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) zufolge nun auch die Nordsee erreicht. "Erstmals seit Ausbruch der Pandemie stauen sich Containerschiffe auch in der Nordsee vor den Häfen Deutschlands, Hollands und Belgiens", heißt es im IfW-Handelsindikator. "Hier stecken gegenwärtig knapp zwei Prozent der globalen Frachtkapazität fest und können weder be- noch entladen werden."

Allein in der deutschen Bucht warten demnach etwa ein Dutzend große Containerschiffe mit einer Kapazität von insgesamt etwa 150.000 Standardcontainern auf das Anlaufen in Hamburg oder Bremerhaven. Vor den Häfen Rotterdam und Antwerpen sei die Lage noch dramatischer. Dagegen habe sich der Containerschiffstau vor Los Angeles und dem südlichen Kalifornien wieder gänzlich zurückgebildet.

Institut: Staus der Containerschiffe erreichen die Nordsee
09:09 Uhr

DAX errötet nach Pfingsten

Nach den kräftigen Zugewinnen am Pfingstmontag ist der deutsche Aktienmarkt mit Abschlägen in den Handel gestartet. Der DAX verlor 0,7 Prozent auf 14.555 Punkte. MDAX, SDAX und TECDAX gaben um 0,6 bis 0,9 Prozent nach.

Mit der näher rückenden Zinsentscheidung der EZB und den US-Inflationsdaten steht das Thema Inflation- und Zinsen weiter im Fokus. In Australien hat die Notenbank die Zinsen überraschend deutlich um 50 Basispunkte angehoben und zugleich signalisiert, dass weitere Straffungen bevorstehen.

DAX errötet nach Pfingsten
09:03 Uhr

Asiatische Börsen uneinheitlich

Die asiatischen Anleger haben wenig entschlossen agiert. In Tokio trat der Nikkei bei 27.941 Punkten mehr oder weniger auf der Stelle, der breiter gefasste Topix gewann 0,4 Prozent. Die Lockerung der Covid-Beschränkungen in China trug wenig zu einer besseren Stimmung der Anleger bei. Die Börse in Shanghai lag 0,2 Prozent tiefer. Inflations- und Zinssorgen hielten die Anleger nach wie vor in Atem. In Australien hob die Zentralbank die Zinsen um 50 Basispunkte an und damit stärker als erwartet.

Festere Autowerte stützten die Börse in Japan. Dank eines festeren Dollars gewannen Aktien von Mazda Motor, Honda Motor und Toyota Motor bis zu 4,1 Prozent.

Asiatische Börsen uneinheitlich
08:43 Uhr

Startups feiern Habecks Plan als "Meilenstein"

Die diversen und anhaltenden Krisen in der Welt schlagen auch auf die deutsche Startup-Szene durch. Hoffnungsträger der Branche stehen plötzlich in einer mächtigen Entlassungswelle. Wirtschaftsminister Habeck legt nun einen Plan vor, der grundlegende Probleme lösen soll.

Startups feiern Habecks Plan als "Meilenstein"
08:29 Uhr

Diese US-Aktien sind nachbörslich gefragt

Für die Titel von Kohl's ging es im nachbörslichen Handel am Montag kräftig nach oben. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben in fortgeschrittenen Gesprächen über einen Verkauf, in dem die US-Warenhauskette mit rund 8 Milliarden US-Dollar bewertet werden könnte. Wie das Unternehmen mitteilte, hat es exklusive Gespräche über einen Verkauf mit der Einzelhandelsholding Franchise Group Inc. aufgenommen und bestätigte damit einen Bericht des Wall Street Journal. Die Titel gewannen 9,1 Prozent.

Die Aktien von Peloton Interactive stiegen um 2,1 Prozent. Das Unternehmen wechselt nur vier Monate nach der Ernennung eines neuen CEO auch ihre Finanzchefin aus, ein Schritt, der aufgrund der anhaltenden Verluste des Fitnessgeräte-Herstellers erfolgt. So soll Liz Coddington mit Wirkung vom 13. Juni die Position des Chief Financial Officer übernehmen. Sie war zuletzt Vice President of Finance bei Amazon Web Services, ein Anbieter von On-Demand-Cloud-Computing-Plattformen. Davor war sie bei Unternehmen wie dem Einzelhändler Walmart und dem Streaming-Unternehmen Netflix tätig.

Apple-Papiere legten um 0,2 Prozent zu. Der US-Technologiekonzern will ab Herbst US-Kunden den Kauf mit Ratenzahlung anbieten. Apple will dafür mit dem Zahlungsdienstleister Mastercard (-0,9 Prozent) zusammenarbeiten. Die Twitter-Aktie büßte weitere 0,8 Prozent ein, nachdem es im regulären Handel bereits 1,5 Prozent nach unten gegangen war. Milliardär Elon Musk hat sein Übernahmeziel Twitter beschuldigt, der Kurznachrichtendienst wolle seinen Verpflichtungen im Rahmen der Übernahmevereinbarung nicht nachkommen. Musk selbst sieht sich damit im Recht, den Vertrag zu kündigen.

Apple

Diese US-Aktien sind nachbörslich gefragt
08:14 Uhr

Asien-Börsen tendieren uneinheitlich

Mit einer uneinheitlichen Tendenz zeigen sich am Dienstag die ostasiatischen Aktienmärkte. Mit leichten Aufschlägen von 0,5 Prozent zeigt sich der Shanghai-Composite, der damit die positive Vortagesentwicklung fortsetzt. In Hongkong verliert der Hang-Seng-Index dagegen 0,1 Prozent. Die Analysten von Central China Securities erwarten, dass sich der Erholungstrend in Shanghai in naher Zukunft fortsetzen dürfte, da die Regierung weitere Konjunkturmaßnahmen ergreift und die Pandemie-Beschränkungen weiter gelockert werden dürften.

Kein wesentlicher Impuls kommt von der Wall Street, wo die Indizes nach kräftigen Gewinnen im Handelsverlauf lediglich ein leichtes Plus ins Ziel retten konnten. Der überraschend starke US-Arbeitsmarktbericht für Mai schürt weiter die Sorgen vor kräftig steigenden Zinsen.

In Tokio geht es für den Nikkei-225 um 0,6 Prozent auf 28.080 Punkte nach oben. Hier stützt vor allem der schwächere Yen. Der Dollar ist gegenüber der japanischen Währung auf den höchsten Stand seit 20 Jahren geklettert. Dies beflügelt vor allem die Exportwerte. So verbessern sich die Aktien von Nissan Motor um 2,6 Prozent und Honda Motor steigen um 2,4 Prozent. Kein Belastungsfaktor sind die Ausgaben privater Haushalte für den April, die deutlich stärker zurückgingen als erwartet.

Asien-Börsen tendieren uneinheitlich
08:06 Uhr

DAX-Anleger warten auf Lagarde

Zwei Tage vor der mit Spannung erwarteten Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) wird der DAX Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge niedriger starten. Der deutsche Börsenleitindex wird aktuell mit Kursen um 14.520 Punkten taxiert. Damit weist er etwa einen Abschlag von 0,9 Prozent auf.

Am Pfingstmontag hatte er rund ein Prozent auf 14.653 Punkte zugelegt. Wegen der anhaltend hohen Inflation rechnen Experten damit, dass die Notenbank am Donnerstag eine erste Zinserhöhung für Juli signalisieren wird. Dabei stünden die Währungshüter vor einer Gratwanderung, sagte Portfoliomanager Robert Davis vom Vermögensverwalter NN. Sie müssten die Teuerung bekämpfen, ohne dabei die Wirtschaft abzuwürgen. Daneben richten Börsianer ihre Aufmerksamkeit auf die Auftragseingänge der deutschen Industrie, die am Dienstagmorgen veröffentlicht werden. Analysten sagen für Mai ein Plus von 0,5 Prozent voraus, nachdem sie im Vormonat um 4,7 Prozent eingebrochen waren.

DAX-Anleger warten auf Lagarde
07:51 Uhr

Zinserhöhung in Australien relativ aggressiv

Als "relativ aggressiv" bezeichnen Händler den Zinsschritt der Notenbank in Australien. Nicht nur habe sie einen großen Schritt um 50 Basispunkte vorgenommen, auch seien die begleitenden Aussagen wenig optimistisch mit Blick auf die weitere Inflationsentwicklung. "Das passt nicht ins Bild der Freunde vom angeblichen 'inflation peak'", meint ein Händler und erwartet, dass die Handelswoche am Aktienmarkt von der Renditeentwicklung dominiert werden wird.

Die RBA hat die Zinsen um 50 Basispunkte erhöht nach einer Erhöhung zuvor um 25 Basispunkte und geht von weiter steigender Inflation aus. Damit hatten nicht alle Marktteilnehmer gerechnet. Allerdings hatte die Notenbank Neuseelands bereits kräftiger zugelangt und Australien damit unter Zugzwang gesetzt.

Zinserhöhung in Australien relativ aggressiv
07:38 Uhr

Australiens Notenbank strafft Geldpolitik stärker

Die australische Notenbank hat ihren Leitzins zum zweiten Mal seit der Corona-Pandemie erhöht. Die Anhebung fiel zudem höher aus als Experten erwartet hatten. Der Leitzins sei um einen halben Prozentpunkt auf 0,85 Prozent angehoben worden, teilt die Notenbank mit. Analysten hatten überwiegend mit einem Anstieg um 0,25 Punkte auf 0,6 Prozent gerechnet. Die bislang für ihre eher vorsichtige Geldpolitik bekannte Notenbank hatte den Zinssatz bereits Anfang Mai stärker erhöht als erwartet. Der Kurs des australischen Dollar zog nach der Notenbank-Entscheidung an; an den Aktien- und Rentenmärkten ging es dagegen nach unten.

Australiens Notenbank strafft Geldpolitik stärker
07:27 Uhr

Inflation von mehr als 70 Prozent interessiert Erdogan nicht

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kündigt ungeachtet eine Inflation von mehr als 70 Prozent weitere Zinssenkungen der Zentralbank an. "Diese Regierung wird die Zinssätze nicht erhöhen. Im Gegenteil, wir werden sie weiter senken", sagt Erdogan. Die türkische Lira gab daraufhin zeitweise um 0,2 Prozent auf 16,60 Dollar nach und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Dezember.

Die Verbraucherpreise in der Türkei waren im Mai so stark gestiegen wie seit fast einem Vierteljahrhundert nicht mehr. Waren und Dienstleistungen kosteten durchschnittlich 73,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistikamt mitteilte. Das ist die höchste Inflationsrate seit Oktober 1998.

Inflation von mehr als 70 Prozent interessiert Erdogan nicht
07:09 Uhr

Yen fällt auf 20-Jahres-Tief

Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar 0,6 Prozent auf 132,63 Yen und legt 0,2 Prozent auf 6,6671 Yuan zu. Für den Yen bedeutet das einen 20-Jahres-Tiefstand. Zur Schweizer Währung notiert er 0,1 Prozent höher bei 0,9718 Franken. Parallel dazu fällt der Euro 0,2 Prozent auf 1,0676 Dollar und gibt 0,1 Prozent auf 1,0376 Franken nach. Das Pfund Sterling verliert 0,2 Prozent auf 1,2501 Dollar.

Yen fällt auf 20-Jahres-Tief
06:56 Uhr

Inflationsdaten bremsen - Tokioter Börse dennoch im Plus

Die asiatischen Aktien haben leicht nachgegeben. Die Anleihemärkte schwankten, der japanische Yen erreichte einen 20-Jahres-Tiefststand. Die Investoren warten nervös auf die jüngsten Inflationszahlen aus den USA und die Ergebnisse der Zentralbank-Treffen in Australien und Europa. Auch die Lockerung der Covid-Beschränkungen in China trug wenig zu einer besseren Stimmung der Anleger bei.

"Selbst die tiefe Erleichterung in China wegen geringerer regulatorischer Risiken und die Lockerung von Covid-Beschränkungen wird durch die Risiken eines Liquiditätsabzugs und eines Schocks bei der Neubewertung von Risiken gelähmt werden", sagte Vishnu Varathan, Wirtschaftswissenschaftler bei der japanischen Bank Mizuho.

Der Nikkei gewinnt zunächst 0,4 Prozent auf 28.029 Punkte. Der Topix steigt 0,7 Prozent und lag bei 1953 Punkten. Der Shanghai Composite gibt dagegen 0,4 Prozent nach. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen verliert 0,2 Prozent.

Inflationsdaten bremsen - Tokioter Börse dennoch im Plus
06:42 Uhr

Japan droht Konsumausgaben-Problem

Die Konsumenten in Japan geben angesichts steigender Preise und des starken Verfalls des Yens weniger aus als erwartet. Gegenüber dem Vormonat hatten die Ausgaben zwar um ein Prozent zugenommen, da die japanischen Haushalte mehr Dienstleistungen wie Restaurantbesuche in Anspruch nahmen. Doch der Anstieg gegenüber dem Vormonat fiel mit einem Prozent geringer aus als die erwarteten 1,3 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Ausgaben der privaten japanischen Haushalte im April um 1,7 Prozent, wie aus Regierungsdaten hervorgeht. Damit sanken die Ausgaben stärker, als die Marktprognose erwartet hatte. Die Befragten hatten mit einem Rückgang um 0,8 Prozent gerechnet.

Höhere Energie- und Lebensmittelpreise wirken sich stark aus und dämpfen den Konsum", sagte Takeshi Minami, Chefökonom des Norinchukin Research Institutes. "Der Aufschwung bei den Ausgaben bleibt zwar intakt, aber er verlangsamt sich."

Japan droht Konsumausgaben-Problem
06:24 Uhr

Optimismus ausgelöscht: Das wird für den DAX heute wichtig

Dem DAX hat der Handel am Pfingstmontag ein deutliches Plus beschert. Der deutsche Börsenleitindex konnte einen Aufschlag von fast 200 Punkten oder 1,3 Prozent verbuchen, schloss bei einem Kurs von 14.654 Zählern. Im Tageshoch war der Index mit 14.709 Stellen sogar über die 14.700er-Marke geklettert. Marktbeobachter verwiesen auf "Konjunkturoptimismus". Auch beim Dow-Jones-Index an der Wall Street kletterten die Kurse. Allerdings reduzierten sich die Gewinne bis zum Handelsende spürbar, wurden Gewinne mitgenommen. Deshalb wird der DAX aktuell mit Kursen um 14.540 Punkten wieder deutlich unter dem Schlusskurs vom Pfingstmontag taxiert.

Bei den heutigen Konjunkturdaten richten Investoren ihre Aufmerksamkeit auf Auftragseingänge der deutschen Industrie. Sie seien zwar im April voraussichtlich um 1,5 Prozent gefallen, Letztere aber trotzdem um zwei Prozent gestiegen, prognostiziert Commerzbank-Volkswirt Ralph Solveen. "Denn diese wird schon länger in erster Linie nicht von der Nachfrage, sondern von den vorhandenen Vorprodukten bestimmt, und bei diesen hatte sich die Lage im April wohl etwas verbessert."

Die Auftragseingänge werden um 8 Uhr veröffentlicht. Der Sentix-Konjunkturindex steht hierzulande ebenfalls auf der Agenda. In Großbritannien gibt es Einkaufsmanagerdaten, in den USA folgen Daten zur Handelsbilanz. Am. Den Abschluss bilden frische Rohöllagerbestandsdaten.

Optimismus ausgelöscht: Das wird für den DAX heute wichtig