US-Konjunkturzahlen unterbrechen DAX-Gipfelsturm
Die jüngsten US-Konjunkturdaten haben die Aufwärtsbewegung am deutschen Aktienmarkt abrupt unterbrochen. Der DAX, der zuvor einen neuen Rekord von 18.039,05 Punkten erreicht hatte, trat seinen Rückzug an. Die Erzeugerpreise in den USA sind im Februar doppelt so stark gestiegen wie erwartet. Dies schürte unter den Anlegern Sorgen, dass die US-Notenbank Fed die in ihrem Kampf gegen die Inflation erhöhten Zinsen doch später als erwartet wieder senkt.
Der DAX ging schlussendlich 0,1 Prozent tiefer mit 17.942 Punkten aus dem Handel. Der EUROSTOXX50 notierte 0,2 Prozent im Minus bei 4990 Stellen.
Bei den Einzelwerten gewannen Rheinmetall nach Zahlen 5,3 Prozent und waren damit Spitzenreiter im DAX. "Rheinmetall hat starke Ergebnisse für das Gesamtjahr veröffentlicht", sagten die Analysten von Berenberg. Vor allem der Anstieg bei Gewinn und Barmitteln sowie ein höherer Auftragsbestand im Verteidigungsbereich sowie der Ausblick gefielen.
Anleger griffen auch bei Eon zu, die Papiere des Energiekonzerns setzten ihren Aufwärtstrend nach der Ankündigung eines neuen Investitionsprogramms am Mittwoch fort und legten um 2,7 Prozent zu.
Aus den Depots flogen dagegen BMW. Die Titel des Autobauers gaben nach Bilanzzahlen um 3,0 Prozent nach, nachdem sie zuvor noch 1,5 Prozent im Plus gelegen hatten. Der Gewinn des Autobauers ging im vergangenen Jahr um gut ein Drittel auf knapp 12,2 Milliarden Euro zurück. Die Aktionäre sollen außerdem eine geringere Dividende erhalten.
Dividendensaison startet - Geldregen für Anleger
Die Dividendensaison hat begonnen. Mit was können Anleger rechnen? Wie das Prinzip Dividende funktioniert und worauf Zertifikate-Anleger jetzt besonders achten sollten, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Volker Meinel von der BNP Paribas.
Deutsche-Bank-Chef Sewing verdient 2023 etwas weniger
Der Vorstandschef der Deutschen Bank, Christian Sewing, hat bei seiner Vergütung im abgelaufenen Jahr leichte Abstriche machen müssen. Der Aufsichtsrat billigte ihm eine Gesamtvergütung von 8,75 (2022: 8,93) Millionen Euro zu, wie aus dem Vergütungsbericht hervorgeht. Das ist ein Minus von zwei Prozent. Auch der Gesamtvorstand verdiente mit 64,6 (64,9) Millionen Euro etwas weniger.
Auf dem Gehalts- und Altersvorsorgekonto von Sewing landete 2023 deutlich mehr als ein Jahr zuvor. Seine "gewährte und geschuldete Vergütung" stieg auf 5,01 (4,39) Millionen Euro. In ihr sind auch Langfrist-Boni aus den Vorjahren enthalten, nicht aber die für die Leistung im Jahr 2023 gewährten Boni, die erst in den folgenden Jahren zur Auszahlung kommen.
Ölpreise steigen wieder stärker
Die Ölpreise haben am Nachmittag kräftig zugelegt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 1,9 Prozent auf 85,15 US-Dollar. Der Preis für US-Leichtöl der Sorte WTI stieg um 2,1 Prozent auf 80,92 Dollar je Fass.
Die Schlagzeilen über weitere Drohnenangriffe auf russische Ölraffinerien durch die ukrainische Armee stützten erneut. Zudem attestierte die Internationale Energie-Agentur ein Angebotsdefizit, sollte das Erdölkartell OPEC+ seine Förderkürzungen aufrechterhalten. Die Agentur hob ihre Nachfrageschätzung leicht an.
BVB-Aktie gewinnt nach Sieg gegen Eindhoven
Anleger bejubeln den Einzug des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund ins Viertelfinale der Champions League. Die Aktie der Westfalen stieg an der Frankfurter Börse zeitweise um 5,5 Prozent, kam dann aber wieder zurück. Derzeit notiert das Papier 1,3 Prozent höher. Im Kräftemessen von Europas Topclubs schlugen die Dortmunder den PSV Eindhoven im eigenen Stadion mit 2:0.
Der Verein kann sich auch über weitere Millionen der UEFA freuen. Nach der Antrittsprämie und der Ausschüttung für das Achtelfinale in der Königsklasse fließen für das Erreichen des Viertelfinals weitere 10,6 Millionen Euro.
Voestalpine will Buderus Edelstahl verkaufen
Der österreichische Stahlhersteller Voestalpine plant den Verkauf seines deutschen Tochterunternehmens Buderus Edelstahl und will seine Automobilzuliefer-Sparte in Deutschland neu aufstellen. Aus dem Verkauf und außerplanmäßigen Abschreibungen in der High Performance Metals Division würden sich negative Einmaleffekte im Betriebsergebnis (EBIT) von etwa 410 Millionen Euro ergeben, teilte das Unternehmen mit.
Voestalpine macht die schwache Nachfrage aufgrund der mauen Konjunktur zu schaffen. In Deutschland sei etwa bereits der Produktionsstandort in Nagold verkauft worden, hieß es.
EU ermittelt gegen Alibaba wegen Pornografie-Verdachts
Wegen angeblicher Verbreitung pornografischer Inhalte hat die EU-Kommission Ermittlungen gegen den chinesischen Onlinehändler Alibaba eingeleitet. Außerdem werde der mögliche Verkauf illegaler Produkte über das Shopping-Portal des Konzerns, AliExpress, geprüft, teilte die Behörde mit. Zuvor hatte Brüssel wegen ähnlicher Vorwürfe Ermittlungen gegen die Kurzvideo-Plattform Tiktok und den Kurznachrichtendienst X angestrengt.
Deren Grundlage ist der Digital Services Act (DSA), der großen Internet-Plattformen strenge Regeln auferlegt. Sie werden unter anderem dazu verpflichtet, stärker gegen Hass und Hetze sowie andere illegale Inhalte im Netz vorzugehen. Bei einem Verstoß drohen Strafen in Höhe von bis zu sechs Prozent des weltweiten jährlichen Umsatzes.
Wall Street sackt nach US-Preisdaten ab - DAX rutscht unter 18.000
US-Anleger sind angesichts eines anhaltenden Preisdrucks in Deckung geblieben. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte 0,2 Prozent schwächer bei 38.948 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 lag 0,4 Prozent im Minus bei 5145 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor ebenfalls 0,4 Prozent auf 16.113 Punkte. In Frankfurt trat der DAX den Rückzug an und gab seine Gewinne ab. Der deutsche Leitindex notierte 0,1 Prozent tiefer bei 17.940 Punkten.
Für Verunsicherung sorgte, dass die Erzeugerpreise im Februar doppelt so stark gestiegen sind wie erwartet. Sie legten um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat zu. Aktienanleger hoffen eigentlich auf einen nachlassenden Inflationsdruck und fallende Zinsen. Mit einer Zinssenkung der US-Notenbank Fed rechnen viele Experten zur Jahresmitte. Die US-Einzelhandelsumsätze zogen im Februar im Vergleich zum Vormonat indes um 0,6 Prozent an, verglichen mit einem geschätzten Anstieg von 0,8 Prozent.
Meyer Burger stoppt Modulproduktion in Freiberg
Der Solarhersteller Meyer Burger hat die Modulproduktion in seinem Werk im sächsischen Freiberg gestoppt. Der Schritt sei am Dienstagnachmittag erfolgt, teilte das Unternehmen mit Sitz in der Schweiz mit. Die Schließung der Fabrik werde weiter vorbereitet. Wenn die Politik nicht umsteuere, sei am 30. April für die meisten der rund 500 Mitarbeiter in Freiberg definitiv Schluss, hieß es.
Meyer Burger hatte bereits im Februar angekündigt, die Produktion dort in der ersten Märzhälfte einzustellen, um Einsparungen zu erzielen. Hintergrund ist massive Konkurrenz durch billige Solarmodule aus China.
Hapag-Lloyd drohen rote Zahlen
Hapag-Lloyd macht sich 2024 auf einen weiteren Ergebnisrückgang gefasst. "Wir sind zufriedenstellend in das laufende Geschäftsjahr gestartet", sagt Konzernchef Rolf Habben Jansen. "Aber das wirtschaftliche und politische Umfeld bleibt - insbesondere auch mit Blick auf die aktuelle Situation rund um das Rote Meer - volatil und herausfordernd." Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) könnte Deutschlands größte Containerreederei sogar in die roten Zahlen rutschen. Die Prognose sei wegen schwankender Frachtraten und geopolitischer Herausforderungen jedoch mit erheblichen Unsicherheiten behaftet.
Die Reederei-Aktionäre, darunter auch die Stadt Hamburg, müssen sich auf eine deutlich schmalere Dividende von 9,25 Euro je Aktie einstellen. Für das Ausnahmejahr 2022 zahlte Hapag-Lloyd noch 63 Euro je Anteilsschein. Im vergangenen Jahr war das EBIT auf 2,5 Milliarden Euro eingebrochen. Das ist ein Siebtel dessen, was Hapag-Lloyd 2022 noch unter dem Eindruck der Corona-Sonderkonjunktur der Schifffahrtsbranche eingefahren hatte. Das Konzernergebnis war mit drei Milliarden Euro laut der Reederei aber immer noch das drittbeste in der Unternehmensgeschichte.
BMW-Aktie nach Zahlen tiefrot - massiver Gewinneinbruch
Die BMW-Aktie ist nach Vorlage von Geschäftszahlen auf Talfahrt gegangen. Der Kurs des Papiers brach bei hohen Umsätzen binnen weniger Minuten in der Spitze um 3,3 Prozent ein, nachdem sie zuvor noch rund anderthalb Prozent im Plus gelegen hatten.
Der Gewinn des Münchner Autobauers ging im vergangenen Jahr um gut ein Drittel auf knapp 12,2 Milliarden Euro zurück. Die Aktionäre sollen eine geringere Dividende erhalten. Zudem belastet die Marge den Kurs, hieß es in einer ersten Einschätzung an der Börse. Die EBIT-Marge im Autogeschäft kletterte auf 9,8 Prozent, Analysten hatten im Konsens mit 9,9 Prozent etwas mehr erwartet. Im vierten Quartal lag die Marge im Kerngeschäft mit 8,5 Prozent auf dem Vorjahreswert - Analysten hatten mit 8,9 Prozent gerechnet.
Jetzt auf japanische Aktien setzen
Nicht nur in den USA und Europa sind die Börsen in Rekordlaune, sondern auch in Tokio. Warum das dort etwas Besonderes ist und wie man jetzt auf japanische Qualitätsaktien setzen kann, darüber spricht Raimund Brichta mit Patrick Kesselhut von der Société Générale.
Rheinmetall zuversichtlich hinsichtlich Panzerdeals in den USA
Rheinmetall könnte in den nächsten Jahren einen Milliarden-Auftrag in den USA an Land ziehen. Bei der Auftragsvergabe zur Entwicklung des Nachfolgers des Schützenpanzers Bradley sei man gut im Rennen, erklärte Rheinmetall-Chef Armin Papperger. "Ich bin optimistisch, dass wir eine gute Chance haben", erklärte der Manager.
Die Auftragsvergabe dürfte gegen Ende 2026 durch die US-Regierung erfolgen. Washington habe bereits rund 800 Millionen US-Dollar für die Entwicklung des Prototyps an den Düsseldorfer DAX-Konzern gezahlt - nach den Worten Pappergers ein "großer Vorteil". Einziger verbliebener Konkurrent von Rheinmetall bei dem Milliarden-Deal sei der US-Konzern General Dynamics.
Geldmarkt registriert mehr Flexibilität der EZB
Kaum verändert präsentieren sich die Sätze am europäischen Geldmarkt. Thema sind natürlich die verschiedenen Anpassungen des bestehenden geldpolitischen Handlungsrahmens, die die EZB-Währungshüter am Mittwoch beschlossen haben. So soll der Einlagesatz trotz einer sich perspektivisch vermindernden Überschussliquidität auch in Zukunft als Richtschnur für die Geldmärkte dienen. Vor diesem Hintergrund wird die Notenbank ab dem 18. September den Zinsabstand zwischen dem Hauptrefinanzierungssatz und dem Einlagesatz von gegenwärtig 50 Basispunkten auf dann 15 Basispunkte vermindern. Von der Erste Group heißt es, dass sich die EZB mehr Flexibilität verschafft habe. Mit Erleichterung dürften die Banken die Entscheidung, den Mindestreservesatz bei einem Prozent zu belassen, aufgenommen haben. Dies ermögliche es Banken auch weiterhin, die Überschussliquidität unvermindert zum Einlagensatz von derzeit vier Prozent anzulegen.
Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 3,90 - 4,05 (3,90 - 4,10), Wochengeld: 3,80 - 4,05 (3,85 - 4,10), 1-Monats-Geld: 3,80 - 4,10 (3,85 - 4,10), 3-Monats-Geld: 3,83 - 4,05 (3,85 - 4,05), 6-Monats-Geld: 3,80 - 4,05 (3,82 - 4,02), 12-Monats-Geld: 3,60 - 3,80 (3,60 - 3,85), Euribors: 3 Monate: 3,9400 (3,9400), 6 Monate: 3,8920 (3,8920), 12 Monate: 3,7020 (3,7020)
VW stellt Einstiegs-Elektroauto bis 2027 in Aussicht
Volkswagen stellt ein Einstiegs-Elektroauto bis 2027 in Aussicht. Auf einer Präsentation des DAX-Konzerns war ein entsprechendes Fahrzeug zu sehen, allerdings ohne sichtbare Details. Der Arbeitstitel des Fahrzeugs sei ID.1, ob es unter diesem Namen komme, werde man sehen, sagte VW-Markenchef Thomas Schäfer.
Derzeit arbeiteten vier Teams an Vorschlägen für das Fahrzeug. Eine Entscheidung, welches Projekt weiter vorangetrieben werde, werde in den kommenden Wochen getroffen. Weitere Einzelheiten nannte er nicht. Insgesamt wollen die Wolfsburger elf elektrische Autos der Marke Volkswagen in den kommenden drei Jahren neu auf den Markt bringen, darunter auch den für 2026 angekündigten ID.2, der zum Preis von ungefähr 25.000 Euro auf den Markt kommen soll, sowie die gemeinsam mit dem chinesischen Hersteller Xpeng entwickelten Modelle für den chinesischen Markt.
S&P erhöht Eon-Rating - Aktienkurs geht kräftig nach oben
Guter Tag für die Eon-Aktie: Das Papier hat am Mittag um 4,1 Prozent zugelegt und sich damit in der DAX-Spitzengruppe befunden. Standard & Poor's (S&P) gestand Eon eine höhere Bonitätseinstufung zu. Wie die Agentur mitteilte, hat sie das langfristige Emittentenausfall-Rating auf BBB+ von BBB angehoben. Der Ausblick ist stabil.
S&P verweist auf die Ankündigung von Eon, sein reguliertes Geschäft auszuweiten, was das Geschäftsmodell als einen der größten Versorger in Europa stärken dürfte. Die Ergebnisse für die Regulierungsperiode bis 2028 seien insbesondere in Deutschland positiv zu sehen.
Apple-Zulieferer Foxconn mit großem Gewinnsprung
Eine starke Nachfrage zum Jahresabschluss hat Foxconn einen überraschend deutlichen Gewinnsprung beschert. Der Reingewinn des abgelaufenen Quartals sei um 33 Prozent auf umgerechnet 1,54 Milliarden Euro gestiegen, so der weltgrößte Elektronik-Auftragsfertiger. Analysten hatten mit 1,26 Milliarden Euro gerechnet. Für das angelaufene Jahr stellte der Apple-Zulieferer einen "deutlichen" Umsatzanstieg in Aussicht.
DAX schafft neuen Rekord und hält sich über 18.000
Kurzer Blick auf das Frankfurter Börsenparkett: Der DAX hat am Vormittag seine Bestmarke auf 18.027,56 Punkte hochgeschraubt. Der deutsche Leitindex notierte am Mittag 0,3 Prozent höher bei 18.013 Zählern. Der EUROSTOXX50 stieg um 0,5 Prozent auf 5023 Stellen.
Autozulieferer Webasto streicht massiv Stellen
Nach einem Gewinneinbruch will der bayerische Autozulieferer Webasto mindestens jede zehnte Stelle streichen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern sei im vergangenen Jahr auf 20 (2022 bereinigt um die Ladesäulen-Sparte: 193) Millionen Euro zurückgegangen, obwohl der Umsatz auf 4,6 (4,3) Milliarden Euro wuchs, teilte der Hersteller von Cabriodächern, Standheizungen und anderen Teilen zur Elektrifizierung mit.
"Das Jahresergebnis ist enttäuschend und zwingt uns zu handeln", sagte Vorstandschef Holger Engelmann. "Ein Stellenabbau im zweistelligen Prozentbereich ist voraussichtlich unvermeidbar." Ende Dezember hatte Webasto 16.000 Mitarbeiter.
Rheinmetall muss vor der Zukunft nicht bange sein
Der Höhenflug des Rüstungskonzerns an der Börse hält weiter an. Beim operativen Ergebnis kann Rheinmetall einen neuen Rekord verbuchen, berichtet ntv-Börsenreporterin Sabrina Marggraf. Auch der Ausblick auf das weitere Geschäftsjahr fällt positiv aus.
Bertelsmann-Chef Rabe bleibt bis 2026 auch Chef von RTL
Thomas Rabe will bis zum Ende seiner Amtszeit als Vorstandschef von Bertelsmann auch Chef der Tochter RTL Group, zu der auch ntv gehört, bleiben. "Ich habe gesagt, dass ich noch etwa drei Jahre bei Bertelsmann bleiben werde, das gilt entsprechend auch für RTL", sagte der Manager: "Es gibt keinen Anlass für Änderungen bei RTL."
Rabe hatte am Wochenende angekündigt, seinen bis Ende 2026 laufenden Vertrag als Vorstandschef von Bertelsmann nicht zu verlängern.
Lanxess-Aktie stürzt ab - "Ein solches Krisenjahr haben wir noch nicht erlebt"
Lanxess steuert mit einem Kursverlust von bis zu 11,4 Prozent auf 23,17 Euro auf seinen schwärzesten Börsentag seit mehr als neun Monaten zu. Eine schwache Nachfrage und hohe Kosten haben dem Spezialchemiekonzern im vergangenen Jahr einen Ergebniseinbruch eingebrockt. Für 2024 stellt Vorstandschef Matthias Zachert allerdings eine Verbesserung in Aussicht. Lanxess rechne mit moderat steigenden Ergebnissen, teilt das Unternehmen mit. "Wir gehen davon aus, dass der Lagerabbau bei unseren Kunden, mit Ausnahme der Agrochemie, abgeschlossen ist", so Zachert. Aus seinem Sparprogramm erhoffe sich Lanxess zudem nachhaltige Kostensenkungen.
Im ersten Halbjahr werde das Umfeld aber weiter herausfordernd sein, erklärt Lanxess. Das Ergebnis dürfte sich im Gesamtjahr immer noch deutlich unter dem durchschnittlichen Niveau der letzten Jahre bewegen. Für das erste Quartal erwartet Lanxess ein bereinigtes operatives Ergebnis (EBITDA) von bis zu 100 Millionen Euro. 2023 brach das Ergebnis um 45 Prozent auf 512 Millionen Euro ein und lag damit einen Tick über den Analystenerwartungen. Der Umsatz sank um 17 Prozent auf 6,7 Milliarden. "Ein solches Krisenjahr hat die deutsche Chemie und haben auch wir bei Lanxess noch nicht erlebt", sagt Zachert.
EU-Gesetz zu KI "hätte schlimmer kommen können"
Das EU-Parlament macht den Weg frei für das weltweit erste umfassende KI-Gesetz. Für die Branche schwingt die Gefahr einer Überregulierung mit. Der Geschäftsführer des deutschen KI-Entwicklers Aleph Alpha ist jedoch angesichts der geplanten Regelungen optimistisch.
Feuerwehrfahrzeug-Hersteller Magirus an Finanzinvestor verkauft
Der defizitäre Ulmer Feuerwehrauto-Hersteller Magirus bekommt einen neuen Eigentümer. Der italienische LKW- und Bus-Hersteller Iveco verkauft seine Feuerwehrtechnik-Sparte an den Münchner Finanzinvestor Mutares, wie beide Seiten mitteilen. Iveco, selbst eine Abspaltung vom Landtechnik-Konzern CNH (Case-New Holland), hatte Magirus vor einem Jahr zum Verkauf gestellt. Das 1864 gegründete Unternehmen mit 1300 Mitarbeitern schrieb im vergangenen Jahr einen Umsatz von mehr als 300 Millionen Euro und einen operativen Verlust von 35 Millionen Euro. Der Verkauf werde Iveco im ersten Quartal mit 115 Millionen Euro belasten, heißt es.
Bis die Übernahme vollzogen werde, dürfte es bis Anfang 2025 dauern, erklärt Mutares. Für den börsennotierten Investor ist es der zweite Zukauf in diesem Jahr. "Wir sehen (...) ein großes Potenzial im Unternehmen und freuen uns darauf, seine Position in Europa und weltweit weiter auszubauen", sagt Finanzvorstand Mark Friedrich. Magirus agiere in einem widerstandsfähigen und wachsenden Markt, müsse aber seine Lieferketten optimieren und den Sprung nach Übersee schaffen.
Rollt Teslas Semi Truck aus Grünheide?
Der US-Elektroautobauer Tesla plant offenbar die Produktion des Semi Trucks im Werk Grünheide bei Berlin. "Ich denke es macht Sinn, den Semi-Lastwagen auch in Europa in der Giga Berlin zu produzieren", zitiert das "Handelsblatt" Tesla-Chef Elon Musk. Zudem bekräftigt Musk der Zeitung zufolge, dass die Produktion eines Massenmodells - auch als Model 2 geläufig - "definitiv langfristig nach Berlin kommt". Den Tesla Semi stellte Musk 2017 vor. Der elektrische Sattelschlepper wird derzeit in Nevada entwickelt und in kleiner Stückzahl gebaut. Ende 2024 soll die Produktion hochgefahren werden.
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K+S unter Druck - Einbrüche bei Umsatz und Gewinn
Der weitere Rückgang der Kalipreise setzt K+S unter Druck. Nach einem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr rechnet der Düngemittel- und Salzhersteller auch 2024 mit Einbußen. Der operative Gewinn (EBIZDA) dürfte auf 500 bis 650 Millionen Euro sinken, teilte das Unternehmen mit. 2023 war er bereits wegen rückläufiger Kalipreise auf 712 Millionen Euro geschrumpft, nachdem K+S im Jahr zuvor noch ein Rekordergebnis von 2,4 Milliarden Euro eingefahren hatte. Im vierten Quartal sank das Ergebnis zwar um 71 Prozent auf 162 Millionen Euro, lag damit aber deutlich über den Analystenschätzungen von gut 145 Millionen. K+S setzte 2023 insgesamt 3,87 Milliarden Euro um, ein Minus von 32 Prozent.
DAX will weiter nach oben
Der DAX startet mit leichten Aufschlägen ins Donnerstagsgeschäft und notiert aktuell nahezu am Allzeithoch. Dieses hatte er am Mittwochmorgen bei 18.001 Zählern aufgestellt. "Zur Wochenmitte hatte es beim DAX eine kleine Pause statt einer großen Korrektur gegeben", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Sabrina Marggraf. "Anfang Oktober lag der DAX noch unter der 15.000er-Marke. Seitdem hat er rund 20 Prozent zugelegt."
Plötzlicher Boeing-Sinkflug - Pilotensitz wird untersucht
Bei der Untersuchung des plötzlichen Sinkflugs eines Boeing Dreamliners gerät einem Bericht zufolge der Pilotensitz ins Visier der Ermittler. "Eine Bewegung des Sitzes hat die Neigung des Flugzeugs nach unten verursacht", berichtet das Fachmagazin "Air Current" unter Berufung auf einen ranghohen Sicherheitsbeamten der Fluggesellschaft. Nach den vorliegenden Informationen gehe man davon aus, dass die Sitzbewegung durch den Piloten verursacht und nicht beabsichtigt gewesen sei. Allerdings werde auch die Möglichkeit eines elektrischen Kurzschlusses geprüft, heißt es unter Berufung auf einen zweiten Insider. Der Airbus-Rivale werde die Betreiber der 787 über den Vorfall informieren, heißt es weiter in dem Bericht. Dies könne darauf hindeuten, dass es sich um ein flottenweites Problem handele.
Mindestens 50 Menschen wurden am Montag verletzt, als eine Boeing 787-9 Dreamliner der Fluggesellschaft Latam Airlines auf dem Flug von Sydney ins neuseeländische Auckland plötzlich absackte.
Underperformance - "RWE macht auf Moll"
An der Underperformance von RWE gegenüber EON wird sich erst einmal nichts ändern, wie ein Marktteilnehmer sagt. "Während der EON-Ausblick zuletzt zuversichtlich klang, macht RWE auf Moll", sagt er. Eon sei derzeit die bessere Wahl bei den deutschen Versorgern. RWE sieht die Ergebnisse in diesem Jahr weiter am unteren Rand der Prognosespannen.
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Rheinmetall will 10-Milliarden-Marke angreifen
Rheinmetall rechnet in Folge der russischen Invasion der Ukraine und der Aufrüstung der NATO-Staaten 2024 mit steigenden Umsätzen und Gewinnen. Rheinmetall erwarte "anhaltend starkes Umsatz- und Ergebniswachstum", teilt der DAX-Konzern mit. "Erstmals in der Konzerngeschichte soll das prognostizierte Umsatzvolumen die Größenordnung von zehn Milliarden Euro erreichen." Die operative Ergebnisrendite werde bei 14 bis 15 Prozent erwartet nach 12,8 Prozent im Jahr 2023.
Rheinmetall hatte 2023 einen Umsatzanstieg von zwölf Prozent auf rund 7,2 Milliarden Euro eingefahren. Das operative Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) stieg mit 19 Prozent noch deutlicher auf 918 Millionen Euro. Vor allem das margenstarke Geschäft mit Waffen und Munition trug dazu bei. Der Auftragsbestand erreichte den Rekordwert von 38,3 Milliarden Euro. Die Aktionäre sollen für 2023 eine Dividende von 5,70 Euro je Anteilsschein erhalten, nach 4,30 Euro vor Jahresfrist.
"18.000er-Marke bleibt im Blick"
Mit einem wenig veränderten Handelsstart an den europäischen Aktienmärkten rechnen Händler für die Sitzung. Der DAX wird am frühen Morgen bei knapp 17.960 Punkten erwartet und damit am Schlussstand vom Mittwoch. Von den Vorlagen aus den USA und aus Asien kommen keine Impulse. Das Umfeld hat sich nach dem Renditeanstieg vom Mittwoch wieder beruhigt.
" Die 18.000er Marke bleibt im Blick", so ein Marktteilnehmer am Morgen zum DAX. Dabei dürfte nun der große März-Verfall seine Schatten vorauswerfen, mit dem Gerangel um die Basispreise auch bei den Einzelwerten.
Impulse könnten noch von der Bekanntgabe der US-Erzeugerpreise und der US-Einzelhandelsumsätze kommen. Daneben stehen die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten auf der Agenda sowie einige Nachzügler in der Berichtssaison.
Asien-Börsen können sich nicht freischwimmen
An den asiatischen und australischen Börsen wird der lust- und richtungslose Handel der Wall Street vom Vorabend im späten Geschäft nachempfunden. Wie schon in den USA warten Anleger auf die im Tagesverlauf anstehenden US-Erzeugerpreise, um den Zeitpunkt der ersten US-Zinssenkung besser einschätzen zu können. Unter umgekehrten Vorzeichen wird die Zinsdebatte auch in Japan geführt. Hier steht allerdings die erste Zinserhöhung seit 2007 im Raum.
Der Nikkei dreht in Tokio 0,2 Prozent auf 38.778 Punkte ins Plus - gestützt von einem am Morgen nachgebenden Yen. Die Verunsicherung über den geldpolitischen Kurs der Bank of Japan sei am Devisen- und Aktienmarkt spürbar, heißt es. Nippon Steel fallen um 0,9 Prozent nach Berichten, US-Präsident Joe Biden hege große Bedenken über die geplante Übernahme von U.S. Steel durch die Japaner.
Das Sentiment in China wird indes weiterhin als schwach eingestuft. Während sich der Shanghai Composite 0,1 Prozent im Minus zeigt, gibt der HSI in Hongkong 0,9 Prozent ab - auch belastet von Zahlungsausfällen im Immobiliensektor. Freundlich präsentiert sich der südkoreanische Kospi mit einem Aufschlag von 0,3 Prozent - gestützt von Werft- und Energietiteln. In Australien hat der S&P/ASX-200 mit einem Abschlag von 0,2 Prozent geschlossen.
Sinkende Strompreise setzen RWE zu
Der Energiekonzern RWE erwartet nach deutlich gestiegenen Gewinnen 2023 im neuen Jahr schrumpfende Ergebnisse. Das bereinigte Nettoergebnis werde 2024 am unteren Ende der Spanne von 1,9 bis 2,4 Milliarden Euro liegen, teilt der größte deutsche Stromerzeuger mit. Ursache hierfür seien insbesondere die gefallenen Strom-Großhandelspreise. RWE hatte für 2023 bereits vorläufige Zahlen vorgelegt. Die Aktionäre, darunter viele Kommunen in Nordrhein-Westfalen, sollen für 2023 eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie erhalten und für 2024 von 1,10 Euro.
Morphosys schreibt tiefrote Zahlen
Das vor der Übernahme durch Novartis stehende Biotechunternehmen Morphosys ist im vergangenen Jahr tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Der Konzernverlust erhöhte sich 2023 auf knapp 190 Millionen Euro von gut 151 Millionen vor Jahresfrist, wie Morphosys bekanntgibt. Der Umsatz sank wegen geringerer Lizenzeinnahmen um 14 Prozent auf 238 Millionen Euro. Novartis hatte im Februar die Übernahme des Unternehmens aus Planegg bei München für 2,7 Milliarden Euro angekündigt. "Der Übernahmeprozess schreitet stetig voran und wir erwarten, dass die geplante Transaktion in der ersten Jahreshälfte abgeschlossen werden kann", so Morphosys-Chef Jean-Paul Kress.
Mit dem Zukauf sichert sich der Schweizer Pharmariese Zugriff auf den größten Hoffnungsträger von Morphosys, das Medikament Pelabresib zur Behandlung von Myelofibrose - einer seltenen bösartigen Erkrankung des Knochenmarks - und kann damit sein Angebot in diesem Therapiebereich ergänzen: Das Mittel Jakavi von Novartis ist bislang die einzige Arznei zur Behandlung der Erkrankung, allerdings lässt die Wirkung bei etwa der Hälfte der Myelofibrose-Patienten nach zwei bis fünf Jahren nach. Die Zulassungsanträge für Pelabresib in den USA und der Europäischen Union plant Morphosys unverändert Mitte dieses Jahres.
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Fisker droht Insolvenz
Das strauchelnde E-Auto-Startup Fisker bereitet einer Zeitung zufolge eine mögliche Insolvenz vor. Die Beraterfirma FTI Consulting und die Kanzlei Davis Polk seien beauftragt worden, um bei einem etwaigen Antrag zu helfen, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Reuters hatte zuletzt von Insidern erfahren, dass das Unternehmen fortgeschrittene Gespräche mit dem japanischen Fahrzeughersteller Nissan als möglichem Geldgeber führe. Fisker selbst kündigte an, Investitionen in neue Projekte auf Eis zu legen, bis eine Partnerschaft mit einem Autobauer vereinbart worden sei. Man stehe vor einem "schwierigen Jahr", 15 Prozent der Stellen würden abgebaut.
Chipwerte in Asien auf Talfahrt
Mangelnde Klarheit über den globalen Zinserhöhungszyklus vertreibt die Anleger in Asien aus den Märkten. Die Börsianer warten nach dem enttäuschend ausgefallenen US-Inflationsbericht auf neue Impulse.
Der Nikkei notiert nahezu unverändert bei 38.700 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index steigt 0,2 Prozent auf 2653 Zähler. Die schwergewichtigen Chipaktien folgen den Kursverlusten ihrer US-Pendants in der Nacht, während Gewinne bei Energieaktien die Verluste begrenzen. "Japans wichtigste Chipaktien spiegeln die schwache Performance der US-Chipaktien wider. Es scheint, als sei der Hype um Nvidia vorbei", sagt Shigetoshi Kamada von Tachibana Securities. "Damit der Nikkei wieder über die Marke von 40.000 Punkten steigt, müssen Tokyo Electron und seine Konkurrenten ordentlich zulegen." Tokyo Electron verlieren 1,82 Prozent und Advantest 2,87 Prozent.
Der Shanghai Composite präsentiert sich ebenfalls unverändert. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen verliert 0,1 Prozent. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die anstehenden Daten zu den Erzeugerpreisen in der größten Volkswirtschaft der Welt, die in den Kernpreisindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) einfließen. Der sogenannte PCE-Deflator ist der bevorzugte Indikator der US-Notenbank für ihre Geldpolitik.
"Klagen auf hohem Niveau"
Es hätte so schön sein können: Der S&P-500 hätte zur Wochenmitte bereits den 18. Rekord in diesem Jahr einfahren können. Er tat es aber nicht. ntv-Börsenkorrespondent Jens Korte erklärt, wie es nun weitergehen könnte.
Das ist los im frühen Devisengeschäft
Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar 0,1 Prozent auf 147,92 Yen und legt 0,1 Prozent auf 7,1921 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte r 0,1 Prozent höher bei 0,8794 Franken. Parallel dazu fällt der Euro 0,1 Prozent auf 1,0939 Dollar und notiert kaum verändert bei 0,9623 Franken. Das Pfund Sterling verliert 0,1 Prozent auf 1,2788 Dollar.
Euro / Dollar o
Taucht der DAX wieder ab?
Der DAX könnte sich heute über der 18.000er-Marke festsetzen. Die nötigen Impulse dafür könnten von Unternehmensseite kommen. Zur Wochenmitte war der deutsche Börsenleitindex am Morgen kurz über die 18.000 bis auf 18.001 Punkte geschnickt. Danach war die Luft aber raus und er pendelte sich knapp darunter wieder ein, ehe im späten Geschäft wieder etwas Leben in den Leitindex gekommen war. Zurückhaltung prägte aber auch das Handeln der US-Anleger.
E Im Blick stehen heute zwei DAX-Werte, die ihre Geschäftszahlen präsentieren. So stellt der größte deutsche Stromerzeuger RWE seine Bilanz für das Geschäftsjahr 2023 vor. Der Konzern hatte bereits vorläufige Zahlen vorgelegt und nach einem Boom-Jahr für 2024 sinkende Ergebnisse in Aussicht gestellt. Neben den Details dürfte sich der Blick auf den weiteren Ausbau des Ökostromgeschäfts richten und auf Aussagen von Vorstandschef Markus Krebber zum Kohleausstieg und zur Kraftwerksstrategie der Bundesregierung.
Der Rheinmetall-Konzern verzeichnet nach dem russischen Überfall auf die Ukraine rasantes Wachstum. Nun legt er Zahlen für 2023 vor – Investoren werden dabei auch darauf achten, ob Rheinmetall die Dividende erneut anhebt. Für 2022 hatten die Anteilseigner 4,30 (Vorjahr: 3,30) Euro je Anteilsschein erhalten. Zudem dürfte Rheinmetall-Chef Armin Papperger einen Ausblick auf 2024 geben – und erörtern, wie viel der auch in der Ukraine dringend benötigten Munition der Konzern produzieren kann.
Daneben gehen die Lufthansa-Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft Verdi über höhere Gehälter für das Bodenpersonal weiter. Mit einem erneuten Warnstreik an zwei Tagen in der vergangenen Woche hatten die Arbeitnehmer den Druck auf die Airline erhöht. Ob sich eine Einigung am zweiten Tag der fünften Verhandlungsrunde abzeichnet, ist noch ungewiss. Zugleich ist noch offen, wann die Verhandlungen der Airline mit der Gewerkschaft UFO nach den Streiks des Kabinenpersonals in Frankfurt und München in dieser Woche weitergehen. Weitere Wochentermine finden Sie hier.
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