DAX konstant über 17.000 - "Es könnte weit nach oben gehen"
Starke Konzernbilanzen und die Erwartung langfristig fallender Zinsen der US-Notenbank Fed haben den deutschen Aktienmarkt angetrieben. Der DAX stieg im frühen Handel in der Spitze um 0,8 Prozent auf eine neue Höchstmarke von 17.089 Punkten. Danach bewegte sich der Leitindex oberhalb der 17.000er Marke. Am Ende ging er mit einem Aufschlag von 0,6 Prozent auf 17.047 Punkte aus dem Xetra-Handel. Der EUROSTOXX50 notierte 0,7 Prozent höher bei 4740 Zählern.
"Sollte der DAX nun den Eindruck erwecken, die 17.000-Punkte-Marke nachhaltig hinter sich zu lassen, könnte es mit einem Short Squeeze ganz schnell weiter nach oben gehen", sagte Jürgen Molnar, Stratege vom Broker RoboMarkets. Bei einem Short Squeeze müssen sich Investoren um jeden Preis mit Papieren eindecken, weil ihre Wetten auf fallende Kurse nicht aufgegangen sind.
Im DAX konnte das Zahlenwerk der Commerzbank die Anleger überzeugen. Das Geldhaus will nach einem Gewinnsprung 2023 eine höhere Dividende ausschütten. Für 2024 stellte die Coba ein Konzernergebnis über dem von 2023 in Aussicht. Die Aktien standen mit einem Plus von 5,5 Prozent an der Spitze des Leitindex.
Auf der Verliererseite im DAX fanden sich Airbus wieder. Die Bilanz sei gemischt ausgefallen und dürfte zu Gewinnmitnahmen animieren, sagte ein Händler. Die Aktien fielen um 1,0 Prozent, nachdem sie in den vergangenen zwölf Monaten knapp 30 Prozent zugelegt hatten.
IFO-Chef sieht deutsche Wachstumsschwäche als teils hausgemacht an
Der Präsident des IFO-Instituts für Wirtschaftsforschung, Clemens Fuest, sieht die Ursache der deutschen Wachstumsschwäche auch in hausgemachten Problemen wie einer fehlenden mittelfristigen Wachstumsstrategie der Bundesregierung. "Die Wachstumsschwäche lässt sich nicht nur mit Faktoren erklären, die von außen kommen, sondern auch mit hausgemachten Problemen", sagte Fuest der Rheinischen Post.
"Zu den hausgemachten Problemen gehört die sehr hohe Unsicherheit über den weiteren Kurs der Wirtschafts- und Klimapolitik." Die Indikatoren zeigten, dass die Politikunsicherheit in Deutschland derzeit deutlich höher sei als in anderen Ländern. "Sie ist so hoch wie in Großbritannien im Jahr des Brexit", warnte der Ökonom. Ein zentrales Problem liege darin, "dass die Bundesregierung keine überzeugende mittelfristige Wachstumsstrategie hat".
Aktien schlagen Anleihen
An der Börse gibt es keine Chance ohne Risiko. Warum der Aktienmarkt gerade deshalb langfristig vorne liegt, darüber spricht Nancy Lanzendörfer mit Oliver Schmidt von der Fondsgesellschaft Metzler Asset Management.
Öl- und Gasindustrie in Norwegen plant Rekordinvestitionen
Die in Norwegen tätigen Ölkonzerne erwarten für das kommende Jahr neue Rekordinvestitionen ihrer Branche. Wie das Statistikamt in Oslo mitteilte, rechnen die Unternehmen für 2025 bereits jetzt mit Investitionen in Höhe von 205 Milliarden Kronen (18 Milliarden Euro) in die Erschließung, Förderung und den Transport von Gas und Öl. Den Angaben zufolge ist dies die höchste jemals geplante Investitionssumme zu einem so frühen Zeitpunkt des Jahres.
Für seine Öl- und Gasindustrie wird Norwegen immer wieder, auch international, kritisiert. Das Land selbst verweist auf die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Bedeutung seiner stabilen Energielieferungen für andere europäische Länder. Nach dem Angriff auf die Ukraine hatte Norwegen Russland als größten Erdgaslieferanten Deutschlands und Europas abgelöst.
Wall Street öffnet gut behauptet
Die Aufwärtstendenz an der Wall Street setzt sich fort, allerdings mit deutlich gebremstem Tempo. Der Dow-Jones-Index gewinnt kurz nach der Startglocke 0,2 Prozent auf 38.499 Punkte. Für den S&P-500 geht es um 0,1 Prozent nach oben und der Nasdaq-Composite zeigt sich wenig verändert. Den Schreck der unerwartet hohen Inflationsdaten vom Dienstag hat der Markt überraschend schnell verdaut.
Vorbörslich wurde ein ganzer Schwung an US-Konjunkturdaten veröffentlicht, die tendenziell nicht auf eine baldige US-Zinssenkung hindeuten.
US-Firmen fahren Produktion herunter, doch Frühindikator überrascht positiv
Die US-Unternehmen haben ihre Produktion im Januar überraschend heruntergefahren. Die gesamte Fertigung von Industrie, Versorgern und Bergbau zusammen ging um 0,1 Prozent zurück, wie die US-Notenbank Fed mitteilte. Experten hatten mit plus 0,3 Prozent gerechnet. Im Dezember hatte die Produktion nach abwärts revidierten Daten stagniert.
Ein positives Signal kommt von einem an den Finanzmärkten stark beachteten Frühindikator. Demnach liefen die Geschäfte im Verarbeitenden Gewerbe in einer Schlüsselregion der US-Wirtschaft im Februar weit besser als erwartet: Der Konjunkturindex der Federal Reserve Bank von Philadelphia stieg auf 5,2 von minus 10,6 Punkten im Januar, wie die regionale Notenbank mitteilte. Experten hatten lediglich mit einem Anstieg auf minus 8,0 Zähler gerechnet.
"Es scheint, als sei die Rezession in Deutschland vorbei"
USA haben es mit deutlich höheren Importpreisen zu tun
Die US-Importpreise sind im Januar entgegen den Erwartungen kräftig gestiegen - allerdings auf Basis eines stark nach unten revidierten Vormonatswerts. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, erhöhten sich die Einfuhrpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Prozent. Volkswirte hatten eine Preisstagnation prognostiziert.
Die Einfuhrpreise unter Herausrechnung von Öl stiegen um 0,6 Prozent. Für die Ölpreise wurde ein Plus von 2,3 Prozent gemeldet. Auf Jahressicht lagen die Importpreise um 1,3 Prozent niedriger.
Aktienkurs von Bankensoftware-Spezialisten fällt wie ein Stein
Die Aktie des Schweizer Bankensoftware-Spezialisten Temenos knickt nach einem Report des Shortsellers Hindenburgresearch um 32 Prozent ein. Demnach habe Hindenburgresearch nach viermonatiger Untersuchung und Gesprächen mit 25 ehemaligen Temenos-Mitarbeitern genügend Informationen gesammelt, um in dem Bericht von Bilanzunregelmäßigkeiten zu schreiben.
"Es ist zu hoffen, dass das Unternehmen schnell Stellung zu den Vorwürfen bezieht", so ein Aktienhändler. Dies sei in der Vergangenheit ein probates Mittel gewesen, die Anschuldigungen zu entkräften oder zumindest einzuordnen.
US-Einzelhändler verzeichnen miesen Jahresbeginn
Die US-Einzelhändler sind überraschend schlecht ins Jahr gestartet. Ihre Erlöse gingen im Januar zum Vormonat um 0,8 Prozent zurück, wie das US-Handelsministerium mitteilte. Experten hatten lediglich mit einem Minus von 0,1 Prozent gerechnet, nach einem Umsatzplus von abwärts revidiert 0,4 Prozent im Dezember. Die US-Verbraucher sind mit einer erhöhten Inflation konfrontiert, die nur allmählich nachlässt. Die Verbraucherpreise stiegen im Januar um 3,1 Prozent, nach plus 3,4 Prozent im Dezember.
Auch Body Shop Germany insolvent
In diesen Zeiten wird wieder öfters der Pleitegeier gesichtet. Der Kosmetikhändler Body Shop hat nun auch für seinen Ableger in Deutschland Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen The Body Shop Germany GmbH reichte beim Amtsgericht Düsseldorf einen entsprechenden Antrag ein, wie aus Bekanntmachungen des Gerichts hervorgeht.
Laut Bundesanzeiger hatte die Kette im Jahr 2021 in Deutschland 66 Filialen und mehr als 350 Mitarbeiter. Bereits am Dienstag hatte die Body Shop einen Insolvenzantrag für die Geschäfte in ihrem Heimatland Großbritannien gestellt. Im Vereinigten Königreich betreibt das Unternehmen mehr als 200 Geschäfte. Das Unternehmen gehört der deutschen Beteiligungsgesellschaft Aurelius.
Lagarde begeistert Geldmarkt-Akteure nicht
Die Sätze am europäischen Geldmarkt haben sich kaum verändert gezeigt. Kaum Impulse lieferte nach Aussage eines Disponenten EZB-Präsidentin Christine Lagarde, die am Morgen die von der Notenbank im Januar übermittelte geldpolitische Botschaft bekräftigte. Lagarde sagte in ihrer Anhörung vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europaparlaments laut veröffentlichtem Redetext, der Inflationsrückgang dürfte sich fortsetzen, die EZB müsse aber sicher sein, dass die Inflation dauerhaft auf zwei Prozent sinken werde. Deshalb werde sie weiter ihren datenabhängigen Ansatz verfolgen.
Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 3,80 - 4,05 (3,80 - 4,15), Wochengeld: 3,83 - 4,05 (3,83 - 4,18), 1-Monats-Geld: 3,81 - 4,05 (3,81 - 4,23), 3-Monats-Geld: 3,81 - 4,05 (3,81 - 4,21), 6-Monats-Geld: 3,80 - 4,00 (3,79 - 4,13), 12-Monats-Geld: 3,55 - 3,75 (3,52 - 3,87), Euribors: 3 Monate: 3,9150 (3,9220), 6 Monate: 3,9250 (3,9030), 12 Monate: 3,6620 (3,6920)
Prämie für Opel-Beschäftigte nach Stellantis-Rekordgewinn
Der Autokonzern Stellantis mit Marken wie Opel, Fiat, Peugeot oder Chrysler hat im vergangenen Jahr erneut einen Rekordgewinn eingefahren. Der Gewinn stieg 2023 um elf Prozent auf 18,6 Milliarden Euro, wie der Konzern mitteilte. Davon sollen auch die Beschäftigten und Aktionäre profitieren.
Die Mitarbeitenden erhalten eine Prämie, für die 12.000 Beschäftigten in Deutschland sind es je 1850 Euro brutto. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern eine etwas höhere Prämie von 2000 Euro ausgezahlt. Für die Anteilseigner soll die Dividende um 16 Prozent auf 1,55 Euro steigen.
Britische Kreditgeber-Aktie stürzt ab
Der Verzicht auf eine Dividende von Close Brothers vergrault die Anleger. Die Aktien des britischen Kreditgebers stürzen in London um 27,1 Prozent. Die Firma begründete die Streichung der Gewinnausschüttung mit "erheblichen Unsicherheiten" bezüglich einer laufenden Untersuchung in der KFZ-Finanzierungsbranche.
Die Finanzaufsicht im Vereinigten Königreich untersucht dabei ein mögliches Fehlverhalten, nachdem sich die Beschwerden von Verbrauchern in Bezug auf Provisionsvereinbarungen der Finanzdienstleister gehäuft hatten.
VW will in USA feststeckende Autos bis Ende März ausliefern
Volkswagen geht von einer schrittweisen Auslieferung der sich derzeit in US-Häfen befindenden Autos nach dem Austausch einer Komponente aus. "Die Auslieferungen gehen weiter", sagte ein VW-Sprecher. "Der Plan ist, alle Autos bis spätestens Ende März an die Händler auszuliefern."
Die "Financial Times" hatte berichtet, dass in US-Häfen Tausende von Porsche-, Bentley- und Audi-Fahrzeugen feststeckten, nachdem ein Zulieferer des Mutterkonzerns Volkswagen ein chinesisches Bauteil in den Fahrzeugen gefunden hatte. Der Einsatz des Bauteils soll gegen Gesetze zur Verhinderung von Zwangsarbeit verstoßen. Volkswagen erklärte nun weiter, dass es bei der Auslieferung bestimmter Fahrzeuge von den Häfen zu den Händlern ein Zollproblem gebe. Bei einigen Fahrzeugen werde nun ein kleines elektronisches Bauteil ausgetauscht.
Audi bekommt neuen Designchef von Jaguar Land Rover
Audi wechselt seinen Designchef aus. Ab 1. Juni sei Massimo Frascella für die Gestaltung der Autos zuständig, teilte die VW-Tochter mit. Er löse Marc Lichte ab, der andere Aufgaben im Konzern übernehme. Frascella wird direkt unter Audi-Chef Gernot Döllner arbeiten.
Der 52-jährige Italiener war zuletzt bei Jaguar Land Rover als Designchef tätig. Er soll die Neuwagen aus Ingolstadt in den kommenden Jahren gestalten. Audi hat angekündigt, ab Mitte des Jahrzehnts keine neuen Verbrenner mehr auf den Markt zu bringen.
DAX bleibt im 17.000-Punkte-Flow
Kurzer Blick nach Frankfurt: Der DAX hält sich nach seinem neuen Rekord von 17.089 Zählern im frühen Handel weiter über der 17.000er-Marke. Der deutsche Leitindex gewann am Mittag 0,7 Prozent auf 17.068 Punkte. Der EUROSTOXX50 kletterte um 0,6 Prozent auf 4739 Stellen.
USA vor Immobilienkrise? - "Handvoll deutsche Banken betroffen"
Die Commerzbank-Aktie ist im Aufwind. Doch eine große Sorge schwappt aus den USA auch auf einige deutsche Geldhäuser über: Am Gewerbeimmobilienmarkt könnte eine Krise heranwachsen. Capital-Redakteurin Birgit Haas erklärt, was dahintersteckt und in welchem Umfang deutsche Banken betroffen wären.
Microsoft investiert Milliarden in KI in Deutschland
Microsoft wird in den kommenden zwei Jahren knapp 3,2 Milliarden Euro in Deutschland investieren, um vor allem in Nordrhein-Westfalen seine Rechenzentrumskapazitäten für Anwendungen Künstlicher Intelligenz (KI) und Cloud Computing massiv auszubauen. Das kündigte Microsoft-Präsident Brad Smith in Berlin bei einem Gespräch mit Bundeskanzler Olaf Scholz an.
Deutsche Wachstumsprognosen 2024 sinken immer weiter
Die Wachstumsprognosen 2024 für Europa und Deutschland sorgen entweder für Stirnrunzeln oder Sorgenfalten. Denn für Deutschland hat die EU-Kommission ihre Erwartung mehr als halbiert auf plus 0,3 Prozent nach zuletzt noch 0,8 Prozent. Damit sind sie noch optimistischer als die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK), die nun eine Schrumpfung um 0,5 Prozent erwartet nach zuvor einer Stagnation.
Die Regierung hatte ihre Annahme von 1,3 Prozent Wachstum auf 0,2 Prozent gesenkt, was der DIHK aufgrund der enormen "Fallhöhe" als Krisenindikator kritisierte. "Die einzig gute Nachricht dahinter ist, dass alles auf Zinssenkungen deutet", so ein Händler.
Rheinmetall-Aktie nach Kurszielerhöhung auf Rekordhoch
Nach einer Reihe von Kurszielerhöhungen ist die Rheinmetall-Aktie auf ein frisches Rekordhoch geklettert. Das Papier des Rüstungskonzerns stieg in der Spitze um 3,7 Prozent auf 377,80 Euro. Momentan steigt der Kurs um 3,2 Prozent auf 375,80 Euro. Die Analysten der Deutschen Bank setzen das Kursziel auf 410 (320) Euro, die Experten von JP Morgan auf 455 (420) Euro. Da der Rüstungssektor ohnehin gefragt sei, trieben die Kurszielerhöhungen die Aktie weiter nach oben, sagte ein Händler.
Die Aussicht auf steigende Rüstungsausgaben hat die Kurse zuletzt befeuert. Die Papiere des Konkurrenten Hensoldt notierten im MDAX 1,3 Prozent fester.
Vom Tech-Boom profitieren
Die Stärke der großen Tech-Werte in den USA scheint weiter ungebrochen. Kann das so weitergehen und wie können passende Strategien für Anlegerinnen und Anleger aussehen? Darüber spricht Nancy Lanzendörfer mit Christine Romar von der Citigroup.
DIHK fürchtet historische Krise: "Das Problem liegt in Deutschland"
Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) rechnet in diesem Jahr mit einer erneut schrumpfenden Wirtschaft. Nach der Befragung von mehr als 27.000 Unternehmen aus allen Branchen und Regionen erwartet der Verband ein Minus von 0,5 Prozent. 2023 ging das Bruttoinlandsprodukt bereits um 0,3 Prozent zurück. "Die schlechte Stimmung der Unternehmen verfestigt sich", teilte die DIHK in Berlin mit. Es wäre erst das zweite Mal in der Nachkriegsgeschichte, dass die deutsche Wirtschaft in zwei aufeinanderfolgenden Jahren schrumpfen würde. 2002 und 2003 war dies bisher nur der Fall.
"Das internationale Geschäft läuft weniger schlecht als befürchtet", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. Teilweise seien sogar zarte Lichtblicke zu beobachten. Das Problem liege in Deutschland. Fast drei von fünf Unternehmen sähen mittlerweile in den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ein Geschäftsrisiko. "Das ist ein besorgniserregender Höchstwert in unseren Befragungen." 57 Prozent seien dieser Meinung. Im Frühsommer 2023 waren es erst 43 Prozent.
Renault-Aktienkurs schießt hoch - Anleger feiern höhere Dividende
Anleger zeigen sich von der Dividendenerhöhung von Renault positiv überrascht. Die Aktien legen an der Pariser Börse bis zu 5,1 Prozent auf 39,60 Euro zu und stehen damit so hoch wie seit knapp zwei Monaten nicht mehr. Der französische Autobauer will 1,85 Euro je Anteilsschein nach zuvor 0,25 Euro zahlen. Renault habe "solide" Ergebnisse vorgelegt, sagten die Analysten von Jefferies. Die Prognosen würden durch sieben neue Modelle, Kürzungen der Stückproduktion und den Lagerabbau zum Jahresende 2023 gestützt.
Delivery-Hero-Chef will mehr als eine Milliarde Euro für die Marke Foodpanda
Der Chef des Essenslieferdienstes Delivery Hero, Niklas Östberg, hat im Gespräch mit dem "Handelsblatt" erstmals seine preislichen Vorstellungen für den Verkauf des Geschäfts in Südostasien skizziert. Angesprochen auf einen möglichen Verkaufspreis in Höhe von einer Milliarde Euro, den die Nachrichtenagentur Bloomberg unlängst genannt hatte, sagte Östberg, das Geschäft sei mehr wert.
"Wir werden nicht verkaufen, solange der Preis nicht höher ist, als das, von dem wir der Meinung sind, dass wir herausholen können." Interessenten müssten demnach voraussichtlich die Milliardenschwelle überbieten, um sich das Geschäft unter der Marke Foodpanda zu sichern.
EZB-Chefin Lagarde: Noch mehr Daten nötig zur Bestimmung der Inflation
Die jüngsten Wirtschaftsdaten deuten laut Christine Lagarde auf eine Rückkehr der Inflation im Euroraum zum Zwei-Prozent-Ziel der Notenbank hin. Aber bevor die Währungshüter sicher sein könnten, benötigten sie noch weitere Daten, sagte die Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB) im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments in Brüssel.
"Der derzeitige Disinflationsprozess wird sich voraussichtlich fortsetzen, aber der EZB-Rat muss zuversichtlich sein, dass er uns nachhaltig zu unserem Zwei-Prozent-Ziel führen wird", führte sie aus. Die EZB werde weiter datengestützt vorgehen, um das angemessene Niveau und die Dauer des restriktiven Kurses zu bestimmen.
"Die Kerninflation ohne Energie und Nahrungsmittel geht allmählich zurück, aber ihre Dienstleistungskomponente zeigt Anzeichen von Persistenz", sagte Lagarde. Das hierfür entscheidende Lohnwachstum sei nach wie vor stark und dürfte in den kommenden Quartalen zu einer immer wichtigeren Triebkraft der Inflationsdynamik werden, was auf die angespannten Arbeitsmärkte und die Forderungen der Arbeitnehmer nach einem Inflationsausgleich zurückzuführen sei. Lagarde sah aber auch Anzeichen dafür, dass die Unternehmen höhere Löhne nicht mehr vollständig an ihre Kunden weitergeben können.
Anleger trauen sich wieder was - DAX auf neuem Rekordhoch
Die Anleger starten gut gelaunt in den Handel. Für Zuversicht sorgt vor allem, wie schnell die US-Börsen die negative Überraschung aus den Inflationsdaten weggesteckt haben.
Der DAX klettert im frühen Handel 0,8 Prozent auf 17.075 Punkte und erreicht damit ein neues Rekordhoch. Das vorherige Allzeithoch lag bei 17.050 Punkten. Die größten Gewinner sind Rheinmetall und MTU mit plus 2,5 Prozent und plus 1,7 Prozent. Schlusslichter sind Porsche mit minus 0,6 und Hannover Rück mit minus 0,3 Prozent.
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Britische Rezession vergrault Pfund-Anleger
Das Britische Pfund gerät angesichts schwacher Wirtschaftsdaten aus Großbritannien unter Druck. Die Devise fällt um 0,2 Prozent auf 1,2543 US-Dollar von zuvor 1,2569 Dollar. Die britische Wirtschaft ist im zweiten Halbjahr in eine Rezession geschlittert und wies von Oktober bis Dezember ein Minus von 0,3 Prozent zum Vorquartal auf.
Nachfragesorgen drücken Ölpreise
Ein überraschend großer US-Lageraufbau schürt Nachfragesorgen am Ölmarkt. Die Preise für Rohöl der Nordseesorte Brent und US-Leichtöl WTI sinken um je 0,3 Prozent auf 81,42 beziehungsweise 76,43 Dollar je Fass.
Bereits nach Veröffentlichung der Daten am Vorabend hatten beide Kontrakte je ein Prozent nachgegeben. Nach Angaben der US-Energiebehörde (EIA) stiegen die US-Rohölvorräte in der Woche bis zum 9. Februar um zwölf Millionen Barrel auf 439,5 Millionen Barrel. Analysten hatten lediglich mit einem Anstieg um 2,6 Millionen Barrel gerechnet.
Warren Buffett versilbert zehn Millionen Apple-Aktien
Warren Buffetts Investmentvehikel Berkshire Hathaway hat in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres 10 Millionen Apple-Aktien verkauft. Das berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf entsprechende SEC-Unterlagen. Buffett baute damit eine Position ab, die das sogenannte Orakel von Omaha immer als einen der "vier Giganten" bezeichnet hat, weil sie zusammen den größten und wertvollsten Teil in seinem Depot ausmachen.
Der Verkauf des Apple-Pakets entspricht nicht mehr als gut einem Prozent der Berkshire-Beteiligung an dem Technologieunternehmen, trotzdem ist er bemerkenswert. Buffett hatte 2021 erklärt, dass eine frühere Entscheidung, seine Apple-Beteiligung zu reduzieren, "wahrscheinlich ein Fehler" war.
Die Wette auf Apple hat sich für Buffett auf jeden Fall bestens ausgezahlt. Selbst nach den Aktienverkäufen war Berkshires 5,9-prozentiger Anteil an Apple zum Jahresende 2023 rund 174 Milliarden US-Dollar wert, wie ebenfalls aus der gestrigen Einreichung hervorgeht.
Macht sich Douglas hübsch für den Börsengang?
Ein gutes Weihnachtsgeschäft gibt Schwung für einen möglichen Gang an die Börse. Douglas hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023/24 nach vorläufigen Zahlen rund 1,56 Milliarden Euro und damit acht Prozent mehr umgesetzt. Douglas konnte dabei sowohl im Filial- als auch im Online-Geschäft zulegen. Der bereinige operative Ertrag (Ebitda) kletterte um 12,6 Prozent auf 348,3 Millionen Euro. Unter dem Strich schrieb die Firma einen Gewinn von 125 (Vorjahr: 113) Millionen Euro.
Insidern zufolge könnte die Kosmetik-Gruppe bald den Sprung an die Frankfurter Börse wagen. Entsprechende Planungen des Unternehmens und seines Mehrheitseigners CVC für einen Börsengang voraussichtlich im März liefen auf Hochtouren, hatten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters gesagt.
Stellantis will eigene Aktien für drei Milliarden Euro zurückkaufen
Der Autokonzern Stellantis will nach Höchstwerten im vergangenen Jahr bei Umsatz und Gewinn eigene Aktien für insgesamt drei Milliarden Euro zurückkaufen. Zudem kündigte das Unternehmen für das abgelaufene Jahr eine Erhöhung der Dividende um 16 Prozent auf 1,55 Euro je Aktie an.
Der Umsatz stieg den weiteren Angaben zufolge vergangenes Jahr um 6 Prozent auf 189,54 Milliarden Euro. Analysten haben laut Factset mit 189,92 marginal mehr erwartet. Das bereinigte operative Ergebnis stieg um 1,0 Prozent auf 24,34 Milliarden Euro. Hier haben Analysten mit 23,75 Milliarden Euro etwas weniger erwartet. Die entsprechende operative Marge sank auf 12,8 Prozent von 13,4 Prozent im Jahr 2022.
Der Gewinn nach Steuern kletterte dagegen spürbar auf 18,625 Milliarden von 16,78 Milliarden Euro. Hier haben Analysten mit 18,18 Milliarden Euro ebenfalls weniger erwartet.
VW bekommt weiter Druck wegen China: Tausende Autos stecken in US-Häfen fest
In US-Häfen stecken einem Medienbericht zufolge tausende Autos des Volkswagen-Konzerns fest. Fahrzeuge von Porsche, Bentley und Audi würden in den Häfen festgehalten, berichtete die "Financial Times" (FT) am Vorabend unter Berufung auf Insider.
In den Autos sei von einem Zulieferer von Volkswagen ein Bauteil gefunden worden, das gegen das Gesetz gegen Zwangsarbeit verstoße. Ein Sprecher von VW erklärte dazu am Abend, wegen einer Zollangelegenheit gebe es eine Verzögerung bei der Auslieferung der Fahrzeuge aus den Häfen an die Händler. Für einzelne Kunden könnte dies bis Ende März dauern. Es werde ein elektronisches Bauteil ausgetauscht.
DAX wittert Morgenluft
Der DAX wird heute Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge höher starten. Am Vortag hatte er 0,4 Prozent fester bei 16.945,48 Punkten geschlossen. Die Börsenanleger fanden sich nach den enttäuschenden US-Inflationsdaten vom Dienstag mit der Aussicht auf länger hoch bleibende Zinsen ab und griffen erneut bei Aktien zu. Auch die Wall Street schloss im Plus.
Heute steht EZB-Präsidentin Christine Lagarde im Wirtschafts- und Währungsausschuss Abgeordneten des EU-Parlaments Rede und Antwort zur Geldpolitik. Investoren erhoffen sich von der turnusmäßigen Anhörung Hinweise darauf, wann die Euro-Notenbank die Zinswende in diesem Jahr vollziehen könnte. Außerdem legt die EU-Kommission ihre Winterprognose vor.
Bitcoin lässt es krachen: bereits über eine Milliarde Dollar investiert, Kurs klettert immer weiter
Für Bitcoin geht es weiter bergauf. Die Kryptowährung verteuert sich heute um bis zu 1,5 Prozent auf 52.554 US-Dollar und markiert ein neues 26-Monats-Hoch. Am Mittwoch hatte der Gesamtwert, der in Bitcoin investiert ist, zum ersten Mal seit November 2021 die Marke von einer Billion Dollar überschritten. Zuletzt stützten vor allem die Zuflüsse in börsengehandelte US-Spot-Bitcoin-Fonds die Kryptowährung. Bitcoin ist seit Anfang Februar um rund 23 Prozent gestiegen!
Hier Fragen und Antworten zu den neuen Bitcoin-ETFs:
Commerzbank dank höherer Zinsen mit Rekordgewinn
Die Zinswende hat der Commerzbank im vergangenen Jahr zu einem Rekordgewinn verholfen. Der Überschuss kletterte binnen Jahresfrist von gut 1,4 Milliarden Euro auf etwas mehr als 2,2 Milliarden Euro, wie das vor knapp einem Jahr in den DAX zurückgekehrte Geldhaus in Frankfurt mitteilt. Damit habe die Bank ihr bestes Ergebnis seit 15 Jahren erwirtschaftet.
Konzernchef Manfred Knof kündigte an, "das Konzernergebnis im laufenden Jahr erneut zu steigern". Knof hatte nach seinem Antritt bei der Commerzbank Anfang 2021 den Sparkurs verschärft. Die Bank baute Tausende Stellen ab und verkleinerte ihr Filialnetz in Deutschland deutlich.
Asiatische Aktien im Aufwind - Nikkei klettert auf neuen Höchststand
Die asiatischen Aktien legen im frühen Handel zu. Der japanische Nikkei-Index kletterte um 0,8 Prozent auf ein erneutes 34-Jahres-Hoch mit 38.017 Punkten.
Die Anleger gehen offenbar davon aus, dass die japanische Zentralbank BOJ ihre ultralockere Geldpolitik länger als erwartet fortsetzen muss. Daten vom Donnerstag hatten gezeigt, dass Japan unerwartet in eine Rezession abgerutscht ist. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Zeitraum Oktober-Dezember auf das Jahr hochgerechnet um weitere 0,4 Prozent zurückgegangen, nachdem es im vorangegangenen Quartal bereits um 3,3 Prozent eingebrochen war. Marktprognosen hatten ein Wachstum von 1,4 Prozent vorhergesagt. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 0,1 Prozent und lag bei 2587 Punkten. Die Börse in Shanghai lag 1,3 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gewann 0,6 Prozent.
Nickel-Absatz für E-Autos stockt: BHP erwägt Produktion eine Weile einzustellen
Der weltgrößte Bergbaukonzern BHP muss eine Abschreibung in Höhe von knapp 2,5 Milliarden US-Dollar auf sein Nickel-Geschäft in Australien vornehmen und könnte seine dortigen Aktivitäten für eine Weile einstellen, falls das Umfeld weiterhin schwach bleibt. Der Konzern kündigte außerdem an, weitere 3,2 Milliarden Dollar für den Bruch des Samarco-Staudamms in Brasilien im Jahr 2015 zurückzustellen, womit sich die Rückstellungen für die Kosten der Katastrophe auf rund 6,5 Milliarden Dollar belaufen.
Die Belastungen in Höhe von insgesamt 5,7 Milliarden Dollar werden sich auf den Halbjahresgewinn von BHP auswirken, der am Dienstag bekannt gegeben wird.
Die Schwierigkeiten von BHP, mit Nickel weiterhin Gewinne zu erwirtschaften, zeigen sich auch bei anderen Produzenten, von denen viele ebenfalls planen, die Produktion einzustellen oder ihre Entwicklungspläne zu verlangsamen. Dies verdeutlicht, dass die Nickelproduzenten angesichts des verlangsamten Absatzwachstums bei Elektrofahrzeugen nicht mit einer baldigen Trendwende rechnen.
Airbus will Produktion nach oben schrauben und deutlich mehr Dividende zahlen
Der europäische Flugzeugbauer Airbus will die Produktion im laufenden Jahr weiter nach oben schrauben. Rund 800 Verkehrsflugzeuge sollten 2024 ausgeliefert werden, teilte das Unternehmen in Toulouse mit. Das wären 65 Maschinen mehr als im vergangenen Jahr.
Der französisch-deutsche Konzern steigerte den Umsatz 2023 um elf Prozent auf 65,4 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) stieg zwar auf 5,8 Milliarden Euro, verfehlte damit die von Airbus gesetzte Zielmarke von sechs Milliarden aber knapp. Der operative Mittelzufluss (Free Cash-flow) lag mit 4,4 Milliarden Euro dagegen weit über den anvisierten drei Milliarden. Der Verwaltungsrat beabsichtigt deshalb deutlich mehr Dividende auszuschütten. Neben einer stabilen normalen Dividende von 1,80 Euro je Aktie ist eine Sonderdividende von 1,00 Euro geplant.
Japan sackt in die Rezession - die neue Nummer 3 der Weltwirtschaft ist damit Deutschland
Japan hat seinen Status als drittgrößte Volkswirtschaft der Welt an Deutschland verloren und ist im letzten Quartal des vergangenen Jahres aufgrund der schwachen Binnennachfrage unerwartet in eine Rezession gerutscht. Wie die Regierung in Tokio mitteilte, belief sich Japans nominales Bruttoinlandsprodukt 2023 auf 4,21 Billionen Dollar (3,9 Billionen Euro). Damit sei Japan nach Deutschland mit 4,46 Billionen Dollar nur noch die Nummer Vier der Weltwirtschaft.
Dies sei vor allem auf den starken Kursverlust des Yen zurückzuführen. Im Quartal Oktober bis Dezember schrumpfte Japans Wirtschaft im Vergleich zum Vorquartal um 0,1 Prozent und damit im zweiten Quartal in Folge. Bei zwei Minusquartalen in Folge sprechen Volkswirte von einer technischen Rezession.
Renault überrascht mit starken Zahlen - Analysten: Aktie "sehr billig"
Guten Morgen! Zum Auftakt werfen wir schnell einen Blick zurück: Für eine positive Überraschung sorgte am Vorabend Renault mit Zahlen. Sowohl Umsatzwachstum, Cashflow, Marge und auch Gewinn lagen über den Erwartungen. Dies dürfte eine tendenziell gute Vorlage für Europas Autohersteller bedeuten. "Allerdings werden die anderen Hersteller jetzt noch kräftiger auf ihre Profitabilität abgeklopft", kommentiert ein Händler. Dies seien strategisch weniger gute Nachrichten für Autozulieferer und die notwendigen Investitionen in E-Autos.
Analysten wie von der Citi heben die starke EBIT-Marge im Auto-Bereich bei Renault hervor, die mit 6,1 Prozent auf Rekordniveau gestiegen ist. Auch auf Gruppen-Basis lagen die Margen 50 Basispunkte höher als im ersten Halbjahr - und das trotz saisonalen Gegenwinds. Beim Cashflow wurde die hauseigene Prognose von 2,5 Milliarden Euro mit 3,0 Milliarden Euro deutlich übertroffen. Daher die scharfe Dividendenerhöhung. In der Aktienbewertung seien Renault daher "sehr billig", heißt es.
Renault, Airbus, Commerzbank: Es regnet Zahlen
Heute ist der Terminkalender prall gefüllt. Die wichtigsten Termine:
Die EU-Kommission legt ihre Winterprognose vor. Sie hatte im November für die Staaten der Währungsunion ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt von 1,2 Prozent für 2024 vorhergesagt, gepaart mit der Aussicht auf nachlassende Inflation und einen weiterhin robusten Arbeitsmarkt.
In Deutschland hat der Industrieverband DIHK rund 27.000 Unternehmen befragt. Die Ergebnisse sollen am Vormittag veröffentlicht werden. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer will daraus abgeleitet neue Prognosen für dieses Jahr vorstellen. Bisher wurde von einer Stagnation ausgegangen.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde steht im Wirtschafts- und Währungsausschuss Abgeordneten des EU-Parlaments Rede und Antwort zur Geldpolitik. Am Finanzmarkt wird aktuell darauf spekuliert, dass die erste Zinssenkung der Währungshüter spätestens im Juni ansteht.
Airbus legt Quartalszahlen vor. Der weltgrößte Flugzeugbauer hat Mühe, die rasant gestiegene Nachfrage zu bewältigen, auch weil es immer noch in den Lieferketten knirscht. Währenddessen kämpft der US-Rivale Boeing mit hausgemachten Problemen.
Auch die beiden europäischen Autobauer Stellantis und Renault legen ihre Bilanzen vor.
Das gilt auch für die Commerzbank. Der Ausblick dürfte Aufschluss darüber geben, wie das Geldhaus die Folgen der erwarteten Zinswende abfedern will. Durch die rasant gestiegenen Zinsen hatte die Commerzbank noch 2023 ihren Gewinn deutlich gesteigert.
Außerdem stehen die Daten zu Japans Bruttoinlandsprodukt im Schlussquartal 2023 an. Von Reuters befragte Experten erwarteten ein Plus von aufs Jahr hochgerechnet 1,4 Prozent. Damit würde der Wirtschaftsmotor wieder anspringen, nachdem das BIP im Sommer um 2,9 Prozent geschrumpft war.
Die Zahlen zum britischen Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal 2023 werden zeigen, ob das Land in einer Rezession steckt. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte von Juli bis September um 0,1 Prozent zum Vorquartal.
Die komplette Terminübersicht für diese Woche finden Sie hier.