Der Börsen-Tag
7. Dezember 2021
imageHeute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
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17:39 Uhr

Der Dax lässt es krachen - 433 Punkte gewonnen

Die deutschen Aktienindizes haben ihren Rallykurs weiter beibehalten. Für Rückenwind sorgte, dass die Befürchtungen bezüglich der Corona-Virusvariante Omikron dank zuversichtlicher Aussagen abebben. Dazu wurden Hoffnungen auf eine starke globale Konjunkturerholung von frischen Daten aus China befeuert. Dort stiegen sowohl die Exporte als auch die Importe im November stärker als erwartet an.

Auch aus Deutschland gab es gute Nachrichten. Mit einem Plus von 2,8 Prozent stieg die Industrieproduktion im Oktober weitaus stärker als mit plus ein Prozent erwartet. Die ZEW-Konjunkturerwartungen der Börsenexperten gingen weniger zurück als befürchtet.

So schnellte der Dax heute regelrecht nach oben und gewann 2,8 Prozent oder 433 Punkte auf 15.814 Zähler. Für den EuroStoxx50 ging es sogar um 3,3 Prozent auf 4275 Punkte nach oben.

Bei den Reiseaktien ging es dank nachlassender Sorgen rund um die Omikron-Variante höher. Airbus stiegen um drei Prozent und Tui um 1,8 Prozent. Zu den größten Dax-Gewinnern gehörten die zuletzt teils sehr schwachen Aktien von Zalando, Delivery Hero und Hellofresh mit Gewinnen zwischen 5,2 und 7,8 Prozent. Hier trieben vor allem Eindeckungen von Leerverkäufern.

Stark gekauft wurden alle Konjunkturaktien, die von einer Erholung profitieren würden. Deutsche Post stiegen um 5,8 Prozent, die Aktien der Container-Reederei Hapag-Lloyd kletterten um 6,4 Prozent.

BASF legten um 2,7 Prozent zu. Die Ludwigshafener wollen das Geschäft mit Abgaskatalysatoren auslagern und sich künftig stärker auf E-Mobilität konzentrieren.

Heideldruck gewannen 6,7 Prozent. Auch sie wachsen nun überwiegend im Bereich Elektromobilität und kaufen ein Ladesäulentechnologieunternehmen hinzu. Damit erweitert man das Angebot vom Heim- in den öffentlichen Bereich für Stadtwerke, Kommunen, Unternehmen.

Der Dax lässt es krachen - 433 Punkte gewonnen
17:16 Uhr

Turbulente Börsen: Wie groß ist die Hektik der Anleger?

Auch wenn der erste Schock durch die neue Corona-Variante abzuklingen scheint, hat er wieder gezeigt, wie schwankungsanfällig Kurse sein können. Worauf Anleger schauen können, um die Stimmung am Markt besser einzuschätzen, und wie sie sich entsprechend positionieren können, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Marcel Langer von JP Morgan.

Turbulente Börsen: Wie groß ist die Hektik der Anleger?
17:00 Uhr

BASF spaltet Geschäft mit Abgaskatalysatoren ab

BASF spaltet sein Geschäft mit Abgaskatalysatoren ab und steckt im Gegenzug bis zu 4,5 Milliarden Euro in Batteriematerialien und Recycling. Für die Abgaskatalysatoren soll eine eigenständige Einheit mit weltweit über 4000 Mitarbeitern mit Hauptsitz Iselin im US-Bundesstaat New Jersey geschaffen werden, wie der Chemiekonzern mitteilte. Die Ausgliederung soll im Januar starten und wird wohl bis zu 18 Monate dauern.

Das Dax-Unternehmen will sich im Gegenzug verstärkt auf sein Geschäft mit Batteriematerialien für Elektrofahrzeuge konzentrieren. Bis 2030 wird ein Umsatz von über sieben Milliarden Euro in dem Bereich angestrebt. Die BASF-Aktie verteuerte sich am Nachmittag um 2,9 Prozent.

BASF spaltet Geschäft mit Abgaskatalysatoren ab
16:46 Uhr

Warenhauskonzern Galeria will erneut Staatshilfe

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(Foto: picture alliance/dpa)

Der kriselnde Warenhauskonzern Galeria dringt wegen der Folgen der staatlichen Auflagen zur Corona-Eindämmung erneut auf staatliche Hilfen. "Wir haben aufgrund dieser erneuten Pandemiefolgen den Wirtschaftsstabilisierungsfonds um ein ergänzendes, verzinstes Darlehen gebeten", sagte Finanzvorstand Guido Mager der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung": "Die aktuellen Pandemieszenarien reichen dabei bis zu einem Betrag von 220 Millionen Euro."

Galeria geht laut Mager für den Dezember mit dem wichtigen Weihnachtsgeschäft von einem Umsatzrückgang um 40 Prozent aus. Auch der Branchenverband HDE hatte beklagt, die verschärften Einschränkungen ließen den Umsatz im Filialgeschäft des Einzelhandels einbrechen. Galeria hatte sich bereits im Januar mit dem Bund auf einen Kredit in Höhe von 460 Millionen Euro verständigt.

Warenhauskonzern Galeria will erneut Staatshilfe
16:27 Uhr

Stadler-Vertrauter mit Erinnerungslücken - Richter not amused

Audi-Entwicklungsvorstand Oliver Hoffmann hat im Diesel-Prozess gegen den ehemaligen Vorstandschef Rupert Stadler Erinnerungslücken geltend gemacht. Auf Fragen von Richter Stefan Weikert zu Treffen oder Gesprächen, die Hoffmann in der Zeit als Stadlers Assistent oder später als Chef der Antriebsentwicklung geführt habe, antwortete Hoffmann vor dem Münchner Landgericht, er könne sich nicht erinnern. An einer Stelle platzte Richter Weikert der Kragen: "An so ein Gespräch keine Erinnerung? Es könnte der Verdacht aufkommen, dass Sie das nicht sagen wollen."

Die Staatsanwaltschaft legt Stadler zur Last, den Verkauf von Diesel-Autos in Europa nicht sofort gestoppt zu haben, nachdem die US-Umweltbehörde EPA den Skandal im Herbst 2015 aufgedeckt hatte. Sie spricht ihm ein ehrliches Bemühen um Aufklärung ab. Stadler drohen wegen gewerbsmäßigen Betrugs durch Unterlassen sechs Monate bis zehn Jahre Haft.

Stadler-Vertrauter mit Erinnerungslücken - Richter not amused
16:06 Uhr

Sehr freundlicher Handelsstart an der Wall Street

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(Foto: AP)

Gestützt auf eine Rally bei Technologiewerten baut die Wall Street ihre jüngsten Kursgewinne aus. Die Leitindizes Dow Jones und S&P 500 steigen zur Eröffnung um jeweils mehr als ein Prozent. Der technologielastige Nasdaq gewinnt gut zwei Prozent. Anleger gingen inzwischen davon aus, dass die neu entdeckte Omikron-Variante des Coronavirus nicht so gefährlich sei wie zunächst befürchtet, sagte Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com. Zudem sei die US-Konjunktur robust genug, um die geplante Drosselung der Wertpapierkäufe durch die Notenbank Fed verkraften zu können.

Zu den Favoriten am US-Aktienmarkt zählte Intel mit einem Kursplus von knapp acht Prozent. Der Chip-Hersteller will seine Tochter Mobileye an die Börse bringen.

Sehr freundlicher Handelsstart an der Wall Street
15:51 Uhr

USA verringern Handelsdefizit beträchtlich

Das Außenhandelsdefizit der USA ist im Oktober deutlich gefallen. Das Defizit sei von 81,4 Milliarden auf 67,1 Milliarden US-Dollar gesunken, teilte das Handelsministerium in Washington mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem Defizit von 66,8 Milliarden Dollar gerechnet. Die deutlich gestiegen Ausfuhren führten zu einer Verringerung des Defizits. Die Exporte legten zum Vormonat um 8,1 Prozent zu. Die Importe stiegen mit 0,9 Prozent deutlich schwächer.

Das Handelsdefizit der USA ist chronisch. Die Importe sind anhaltend höher als die Exporte. Die Vereinigten Staaten sind ein typisches Nettoimportland. Sie finanzieren das Defizit durch Auslandskredite. Die Kapitalmärkte der USA sind attraktiv, auch weil die Vereinigten Staaten mit dem Dollar über die Weltleitwährung verfügen.

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(Foto: picture alliance / Michael Nelso)
USA verringern Handelsdefizit beträchtlich
15:35 Uhr

Tauziehen um Condor-Hilfe geht in die heiße Phase

Ein Verfahren um eine millionenschwere Geldspritze für die Airline Condor am EU-Gericht geht in die entscheidende Phase. Heute startete das mündliche Verfahren um die deutsche Rettungsbeihilfe in Höhe von 380 Millionen Euro für die Charterfluglinie. Im Oktober 2019 - also noch vor der Corona-Pandemie - hatte die EU-Kommission die Geldspritze genehmigt. Die vorgesehenen Mittel der Staatsbank KfW verzerrten den Wettbewerb in der EU nicht übermäßig, so die damalige Begründung.

Der Billigflieger Ryanair hat diesen Beschluss angefochten. Die Iren argumentieren, dass die Europäische Kommission "offensichtliche Beurteilungsfehler" begangen und versäumt habe, zuvor ein förmliches Prüfverfahren einzuleiten.

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(Foto: imago images/Aviation-Stock)
Tauziehen um Condor-Hilfe geht in die heiße Phase
15:13 Uhr

Bosch bündelt Softwareentwicklung für Autos

Der Autozulieferer Bosch bündelt die Entwicklungsaktivitäten der übergreifend einsetzbaren Fahrzeugsoftware unter dem Dach der Tochtergesellschaft ETAS. Mit der neuen Aufstellung wolle das Unternehmen führender Anbieter anwendungsunabhängiger Fahrzeugsoftware werden, sagte der zuständige Bosch-Geschäftsführer Stefan Hartung. Es soll eine zentrale Plattform entstehen, mit der Software effizienter und mit Partnern entwickelt werden kann.

Ab Mitte 2022 sollen 2300 Fachleute aus den unterschiedlichsten Entwicklungsbereichen von Bosch und ETAS zusammengeführt werden. Hartung sagte, Automobil-Softwareentwicklung sei eine Kernkompetenz von Bosch. Der Markt für Automobil-Software ist ein Milliardenmarkt. Bosch rechnet bis 2030 jährlich mit einem zweistelligen Wachstum.

Bosch bündelt Softwareentwicklung für Autos
14:49 Uhr

Testergebnis für Covid-Mittel lässt Anbieter-Kurs hochschnellen

Ermutigende Testergebnisse für ein Medikament zur Behandlung von Corona-Patienten gibt dem Anbieter Vir Biotechnology Auftrieb. Die Aktien der Pharmafirma steigen im vorbörslichen US-Geschäft um gut elf Prozent. Ersten Untersuchungen zufolge helfe das Mittel auch gegen die neu entdeckte Omikron-Variante des Coronavirus. Die Titel des Entwicklungspartners GlaxoSmithKline gewannen in London 2,6 Prozent.

Testergebnis für Covid-Mittel lässt Anbieter-Kurs hochschnellen
14:40 Uhr

Kritik an Personalie Appel für Telekom-Kontrollvorsitz

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Frank Appel (Foto: picture alliance/dpa)

Aktionärsvertreter haben die mögliche Wahl von Post-Chef Frank Appel an die Spitze des Aufsichtsrats der Deutschen Telekom kritisiert. "Eine Ämterdopplung sehen wir kritisch. Ein Vorstandsvorsitzender sollte nicht gleichzeitig den Aufsichtsratsvorsitz eines anderen Konzerns übernehmen", sagte Ingo Speich, Leiter des Bereichs Corporate Governance bei der Fondsgesellschaft Deka, Reuters.

Vanda Rothacker von der Fondsgesellschaft Union Investment listete auf: "Nach unserer Zählung hätte Herr Appel fünf Mandate, darf als amtierender Vorstandsvorsitzender eines Dax-Konzerns aber nur drei Mandate haben. Das wäre ein klarer Fall von Ämterhäufung." Der Vorstandsvorsitz bei der Post werde genauso doppelt gezählt wie der Aufsichtsratsvorsitz bei der Telekom. Hinzu komme noch Appels Sitz im Aufsichtsrat von Fresenius.

Insidern zufolge ist der 60-jährige Appel Favorit für die Nachfolge von Telekom-Kontrollchef Ulrich Lehner.

Kritik an Personalie Appel für Telekom-Kontrollvorsitz
13:56 Uhr

Intel-Plan treibt Tech-Werte an - Infineon-Aktie gewinnt kräftig

Gefragt sind heute vor allem Technologie-Aktien, die zuletzt unter die Räder gekommen waren. Infineon gehörten mit einem Kursplus von 4,5 Prozent zu den größten Dax-Gewinnern. Chipanlagenbauer Aixtron lag mit einem Kursplus von 5,8 Prozent bei den MDax-Gewinnern mit an der Spitze. Auch der europäische Tech-Index zog kräftig an, nachdem er zum Wochenstart auf ein Sieben-Wochen-Tief gefallen war.

Für Kauflaune sorgte auch die Ankündigung von Chip-Gigant Intel, seine Tochter Mobileye Mitte nächsten Jahres in den USA an die Börse zu bringen. Der Anbieter von Fahrerassistenzsystemen könnte mit mehr als 50 Milliarden Dollar bewertet werden, sagte ein Insider.

Intel-Plan treibt Tech-Werte an - Infineon-Aktie gewinnt kräftig
13:34 Uhr

Airbus bekommt ESA-Zuschlag für Exoplaneten-Mission

Airbus hat einen weiteren Auftrag von der Europäischen Weltraumagentur ESA an Land gezogen. Wie der Dax-Konzern mitteilte, baut er einen Forschungssatelliten für die vierte Mission mittlerer Klasse im Rahmen des ESA-Programms Cosmic Vision, die den Namen "Ariel" trägt. Das Volumen des Vertrags beträgt 200 Millionen Euro.

"Ariel" wird 2029 starten. Die Mission wird vier Jahre dauern, wobei eine Verlängerung um mindestens zwei Jahre möglich ist.

Airbus bekommt ESA-Zuschlag für Exoplaneten-Mission
13:10 Uhr

Intel-Tochter ist mehr als 50 Milliarden wert

Der US-Chipriese Intel plant, Aktien seiner israelischen Tochtergesellschaft Mobileye, die Fahrerassistenzsysteme entwickelt, an die Börse zu bringen. Mobileye könnte mit mehr als 50 Milliarden Dollar bewertet werden, sagt eine mit der Angelegenheit vertraute Person gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Es bisher unklar, ob Intel eine Beteiligung an dem Unternehmen behalten wird. Der Konzern ist der größte Arbeitgeber der israelischen Hightech-Industrie mit fast 14.000 Beschäftigten und kaufte Mobileye im Jahr 2017 für 15,3 Milliarden Dollar.

Intel-Tochter ist mehr als 50 Milliarden wert
13:03 Uhr

Kurve bei Insolvenzen geht leicht nach oben

Der leichte Aufwärtstrend bei der Anzahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften hat sich im November fortgesetzt. Nach Berechnungen des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) stieg der IWH-Insolvenztrend auf 655 nach 625 im Oktober.

Damit stiegen die Zahlen gegenüber dem Allzeittief der Monate August/September um 15 Prozent an und liegen nun auf dem Niveau des Vorjahresmonats. Die Zahl der betroffenen Jobs verharrte jedoch auf niedrigem Niveau. Für die kommenden beiden Monate geht IWH-Experte Steffen Müller von einer weiter leicht steigenden Zahl an Insolvenzen bei Personen- und Kapitalgesellschaften aus.

Kurve bei Insolvenzen geht leicht nach oben
12:41 Uhr

Deutscher Realzins hat vorne ein dickes Minus

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Auf den Bankkonten schmelzen die Vermögen derzeit. (Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild)

Das ist eine erschreckende Zahl: Bei minus 4,5 Prozent lag nämlich der Realzins in Deutschland nach Angaben der Stiftung Warentest aufgrund der hohen Inflation zuletzt - auf Bankkonten verwahrte Vermögen schmelzen also dahin. "In solchen Zeiten bieten nur noch Sachwerte wie Aktien, Immobilien und Gold Chancen auf einen langfristigen Wertezuwachs", erklärte die Stiftung. Für die Januarausgabe von "Finanztest" nahmen die Tester Sachwerte wie Gold, Immobilien und Aktien unter die Lupe.

Zu beachten gibt es laut Stiftung Warentest mehrere Punkte: Verbraucher sollten darauf achten, immer eine Reserve von etwa drei Nettomonatsgehältern zu haben, auf die sie leicht zugreifen können. Für unvorhergesehene finanzielle Notlagen ist dies demnach unerlässlich. Wichtig sei außerdem, die für sich passende Mischung von Tagesgeld, Aktien und anderen Sachwerten festzulegen. Vermieden werden sollte laut Stiftung Warentest trotz der derzeit niedrigen Zinsen eine allzu hohe Kreditaufnahme beim Immobilienkauf - 20 Prozent sollten als Eigenkapital vorhanden sein.

Zur Vorsicht raten die Tester hingegen bei Kryptowährungen. Diese seien "äußerst spekulativ" und hätten mit Sachwerten nichts gemeinsam. Auch wenn die Kurse an den Kryptobörsen weiter steigen sollten, könnten sie Anlegern in Zeiten der hohen Inflation kein Mindestmaß an Verlässlichkeit bieten.

Deutscher Realzins hat vorne ein dickes Minus
12:15 Uhr

Börsianer blicken skeptischer auf die deutsche Konjunktur

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(Foto: picture alliance / dpa)

Die anhaltende Corona-Pandemie lässt die Börsenprofis pessimistischer auf die Konjunktur in Deutschland schauen. Das Barometer für die Einschätzung der nächsten sechs Monate fiel im Dezember um 1,8 auf 29,9 Punkte. Das teilte das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zu seiner monatlichen Umfrage unter 174 Analysten und Anlegern mit. Ökonomen hatten sogar mit einem Rückgang auf 25,1 Zähler gerechnet.

Die Lage wurde ebenfalls schlechter bewertet: Dieses Barometer liegt erstmals seit Juni wieder im negativen Bereich.

Börsianer blicken skeptischer auf die deutsche Konjunktur
11:57 Uhr

Dax dreht ab - bereits über 15.700

Mittagstand an der Frankfurter Börse: Der Dax hat nunmehr 2,2 Prozent oder 330 Punkte zugelegt und notierte bei 15.711 Stellen. Der EuroStoxx50 schoss um 2,5 Prozent hoch auf 4234 Stellen.

Delivery Hero, Zalando und Infineon lagen mit je mehr als vier Prozent an der Dax-Spitze. Von den 40 Dax-Werten waren nur Fresenius Medical Care mit einem Abschlag von 0,4 Prozent im Minus.

Dax dreht ab - bereits über 15.700
11:45 Uhr

Samsung plant umfangreichen Konzernumbau

Der weltgrößte Hersteller von Speicherchips und Smartphones, Samsung, will seine Geschäftsbereiche für Mobiltelefone und Unterhaltungselektronik zusammenlegen. Dem Unternehmen zufolge, will sich der Konzern auf das Wachstum seines Logikchip-Geschäfts konzentrieren. Der Leiter des Geschäftsbereichs Visual Display, Han Jong-hee, wurde zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden und Co-CEO befördert und wird die neu fusionierte Sparte leiten, sowie weiterhin das TV-Geschäft führen.

Samsung plant umfangreichen Konzernumbau
11:22 Uhr

Börsianer: Bei russischem Einmarsch in Ukraine drohen Verwerfungen

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Ukrainischer Soldat an der Trennlinie zu prorussischen Rebellen im Donbass. (Foto: dpa)

Die sich zuspitzende Lage an der russisch-ukrainischen Grenze ist bislang von den Finanzmärkten ignoriert worden. Das Thema werde "verdrängt", hieß es im Handel. Vermutlich zum einen, weil die Anleger mit Omikron beziehungsweise einer sich abzeichnenden schneller als erwarteten Verschärfung der Geldpolitik in den USA bereits gedanklich eingespannt seien. Zum anderen, weil sich russische Truppenaufmärsche an der ukrainischen Grenze in der Vergangenheit als Säbelrasseln herausgestellt hätten.

Ein russischer Einmarsch träfe die Börsen laut Marktteilnehmern vollkommen unvorbereitet, so dass dann mit Verwerfungen zu rechnen sei. Ein wesentlicher Teil der russischen Gaslieferungen erreiche Westeuropa über die durch die Ukraine führende Pipelines. Bei einer militärischen Operation könne es zu Lieferausfällen oder gar -stopps kommen mit entsprechenden Auswirkungen auf die Energieversorgung. Auf jeden Fall sei dann mit massiv steigenden Energiepreisen zu rechnen, hieß es weiter.

Börsianer: Bei russischem Einmarsch in Ukraine drohen Verwerfungen
11:02 Uhr

EZB-Ratsmitglied sieht längeres Inflationsproblem

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(Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration)

Nur wenige Tage vor der wichtigen Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) hat der österreichische Notenbankchef Robert Holzmann, der auch EZB-Ratsmitglied ist, vor dem Risiko einer zu hohen Inflation gewarnt. Dem "Handelsblatt" sagte der 72-Jährige, er halte es für "sehr unwahrscheinlich", dass die Inflation in der Eurozone "im Gesamtjahr 2022 einen Wert von unter zwei Prozent erreichen" werde. In ihren aktuellen Prognosen von September geht die EZB noch von einer Rate von 1,7 Prozent für das kommende Jahr aus. Im Dezember wird sie neue Vorhersagen vorlegen.

Holzmann erwartet, dass die Inflation zur Jahreswende ihren Höhepunkt erreichen wird, weil dann einige Basiseffekte durch sehr niedrige Vorjahreswerte auslaufen und die Energiepreise nicht mehr so stark ansteigen. "Auf der anderen Seite werden aber Lieferengpässe weiter eine große Rolle spielen, zum Beispiel auch bei Nahrungsmitteln."

Holzmann plädiert im "Handelsblatt" dafür, dass sich die EZB die Option einer Zinserhöhung offenhält, selbst während sie noch zusätzliche Anleihen kauft.

EZB-Ratsmitglied sieht längeres Inflationsproblem
10:47 Uhr

Aktienkurs von Schlaraffia-Matratzen-Hersteller steigt kräftig

Anleger decken sich mit Aktien des belgischen Anbieters von Schaumstoffen für Matratzen sowie Dämmstoffen Recticel ein. Die Titel des "Schlaraffia"-Matratzen-Herstellers stiegen an der Brüsseler Börse um bis zu 6,2 Prozent, nachdem die Aktionäre dem Verkauf der Sparte Technische Schaumstoffe an den US-Rivalen Carpenter zugestimmt haben.

"Eine wichtige Hürde auf dem Weg zu einem reinen Dämmstoffunternehmen ist nun genommen", sagt Berenberg-Analyst Christoph Greulich. Mit dem Spartenverkauf zielt Recticel auch darauf ab, einen feindlichen Übernahmeversuch durch den österreichischen Rivalen Greiner zu vereiteln.

Aktienkurs von Schlaraffia-Matratzen-Hersteller steigt kräftig
10:00 Uhr

Die Anleger kehren zurück - Dax gewinnt 280 Punkte

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(Foto: picture alliance/dpa)

Nach einem ohnehin schon starken Start hat der deutsche Aktienmarkt noch einen Gang höher geschaltet. Der Dax kletterte in der ersten Stunde um nunmehr 1,8 Prozent oder 280 Punkte auf 15.661 Punkte. Damit taucht das Allzeithoch von 16.290 Stellen wieder am Horizont auf. Der EuroStoxx50 gewann 1,9 Prozent auf 4216 Zähler.

Daten zur Industrieproduktion in Deutschland für den Oktober fielen besser aus als erwartet. "Eine gute Nachricht zur richtigen Zeit", schrieb Volkswirt Jens-Oliver Niklasch von der LBBW. "Besonders erfreulich ist, dass auch die Produktion im Automobilsektor offenbar wieder anzieht."

Entsprechend stark präsentierten sich die Autoaktien. VW, Daimler, BMW und Continental verteuerten sich zwischen 1,1 und 2,1 Prozent.

Die Anleger kehren zurück - Dax gewinnt 280 Punkte
09:48 Uhr

BMW überschreitet wichtige E-Auto-Schwelle

BMW hat eine für die Konzerngeschichte wichtige Marke geknackt: Der Münchner Autobauer verkaufte nämlich sein einmillionstes Elektroauto. Damit habe der Dax-Konzern einen Meilenstein beim Umbau hin zu mehr Elektroantrieben erreicht, sagte Vertriebsvorstand Pieter Nota. Bis Dezember 2023 will BMW die Zahl auf zwei Millionen verkaufte Batterie- und Plugin-Autos steigern.

BMW setzte relativ früh auf E-Autos, seit 2013 etwa gibt es den batteriebetriebenen i3 zu kaufen. Mit Blick auf alle Fahrzeuge hat der Autobauer im November allerdings wegen des Halbleitermangels etwas weniger Autos abgesetzt als im Vorjahreszeitraum, wie Nota sagte. Über die ersten elf Monate liege BMW aber deutlich im Plus und gewinne bei der Stammmarke in diesem Jahr damit auch den weltweiten Spitzenplatz im Premiumsegment von Mercedes-Benz zurück.

BMW überschreitet wichtige E-Auto-Schwelle
09:25 Uhr

Personalie Diess im Fokus - VW-Aktienkurs steigt

Die Vorzugsaktie von Volkswagen ist um 1,3 Prozent gestiegen. Grund ist wohl auch eine sich anbahnenende Lösung in der Führungskrise. Reuters zitierte einen Insider, demnach sich Vorstandschef Herbert Diess wohl im Amt halten könne, allerdings Macht abgeben müsse.

Personalie Diess im Fokus - VW-Aktienkurs steigt
09:09 Uhr

Dax macht zum Start kräftigen Satz nach oben

Die deutschen Aktienindizes sind mit zum Teil kräftigen Gewinnen in den Handel gestartet. Der Dax legte in den ersten Minuten um 1,1 Prozent auf 15.556 Punkte zu. MDax und TecDax gewinnen ein beziehungsweise 1,3 Prozent. Der EuroStoxx50 notierte 1,4 Prozent höher bei 4196 Stellen.

Die neue Corona-Variante Omikron verbreitet an den Märkten nicht mehr so viel Angst und Schrecken. Bereits am Montag hatte die nachlassende Furcht davor die Anleger mutiger agieren lassen.

Dax macht zum Start kräftigen Satz nach oben
09:01 Uhr

Bitcoin berappelt sich und klettert über wichtige Marke

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(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Die wichtigste Kryptowährung Bitcoin hat sich weiter von ihrem starken Kursrutsch am Samstag erholen können. Der Kurs legte im frühen Handel circa ein Prozent auf rund 51.000 US-Dollar zu. Am Samstag war der Bitcoin um rund ein Fünftel bis auf 42.000 Dollar gefallen. Bei anderen wichtigen Digitalwährungen wie Ether sah die Kursentwicklung in den vergangenen Tagen ähnlich aus.

Ein genauer Grund für das plötzliche Absacken der Kurse der beiden größten Digitalwährungen am Samstag war Experten zufolge nicht direkt ersichtlich. Verwiesen wurde auf die gerade am Wochenende - in dann weniger liquiden Märkten - teils größeren Schwankungen bei Kryptogeld. Stoßen dann einzelne Investoren größere Positionen ab, kann das stark auf den Kurs drücken.

Bitcoin berappelt sich und klettert über wichtige Marke
08:50 Uhr

Deutsche Industrieproduktion liefert Hoffnungsschimmer

Positiv sind an der Börse die Daten zur Produktion in Deutschland zur Kenntnis genommen. Mit einem Plus von 2,8 Prozent ist sie im Oktober klar oberhalb der Erwartung von plus ein Prozent ausgefallen. Auffallend deutlich stieg dabei die Produktion von Investitionsgütern mit 8,2 Prozent, darunter die von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit 12,6 Prozent.

Die Daten lieferten zumindest einen Hoffnungsschimmer, wobei die Spannungen der Lieferketten bis in das kommende Jahr hinein für zwischenzeitliche Belastungen sorgen könnten, heißt es an der Frankfurter Börse.

Deutsche Industrieproduktion liefert Hoffnungsschimmer
08:42 Uhr

Neue Krisenstufe: Evergrande bedient nicht alle Gläubiger

Der sich in Schieflage befindliche chinesische Immobilienriese Evergrande kann offenbar nicht mehr allen Zahlungsverpflichtungen bei seinen Anleihen nachkommen. Einige ausländische Gläubiger hätten am Ende der 30-tägigen Karenzfrist die fälligen Zinszahlungen nicht erhalten, sagten Insider Reuters. Es handele sich um insgesamt 82,5 Millionen US-Dollar. Der zweitgrößte Immobilienentwickler der Volksrepublik sitzt auf einem Schuldenberg von mehr als 300 Milliarden Dollar.

Am Montag hatte Evergrande ein Risiko-Komitee einberufen, das den Konzern restrukturieren soll. Die unterlassene Zinszahlung von Evergrande könnte die erste ausländische Unternehmensanleihe des Konzerns sein, die nicht bedient wurde, und dürfte weitere Versäumnisse nach sich ziehen.

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Evergrande-Center in Guangzhou. (Foto: imago images/Imaginechina-Tuchong)
Neue Krisenstufe: Evergrande bedient nicht alle Gläubiger
08:35 Uhr

Ölpreis zieht wieder spürbar an

Die abnehmende Furcht vor den Folgen der Corona-Variante Omikron lässt Anleger bei Rohöl zugreifen. Brent aus der Nordsee verteuert sich um 1,3 Prozent auf 74,01 Dollar je Barrel, nachdem der Preis zum Wochenauftakt um knapp fünf Prozent gestiegen ist. Die Furcht vor erneuten Beschränkungen wegen der Omikron-Variante hatte vergangene Woche den Ölpreisen zugesetzt.

Brent Rohöl I

Ölpreis zieht wieder spürbar an
08:26 Uhr

Analysten pushen BASF-Kurs

Anleger decken sich nach einer Hochstufung mit BASF-Aktien ein. Die Titel des Chemiekonzerns steigen im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz um 2,2 Prozent und sind damit größter Dax-Gewinner. JP Morgan setzte die Aktie auf "overweight" von zuvor "neutral".

Analysten pushen BASF-Kurs
08:15 Uhr

Dax baut Gewinn aus

Der Dax wird Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge erneut höher starten. Vorbörslich wird er 0,7 Prozent fester und nahe der 15.500er-Marke gehandelt. Bereits zum Wochenbeginn hatte die abgeflaute Furcht vor der Corona-Variante Omikron die Anleger aufatmen lassen. Nach dem Zick-Zack-Kurs der Vorwoche hatte sich der Deutsche Leitindex um 1,4 Prozent auf 15.381 Punkte erholt.

Weitere Hinweise auf milde Symptome sowie bisher keine bekannten Todesfälle hätten die Besorgnis über Omikron verringert, sagte Michael Hewson, Marktanalyst bei CMC Markets. Auf der Konjunkturseite blicken Anleger auf die Zahlen zur deutschen Industrieproduktion. Auf dem Programm steht zudem der ZEW-Index, der die Stimmung der deutschen Börsenprofis widerspiegelt. Hier sagen Experten für Dezember eine Verschlechterung auf 27,1 Punkte von 31,7 Zählern im Vormonat voraus. Bei den Einzelwerten sorgt der Machtkampf an der Spitze von Volkswagen einmal mehr für Aufmerksamkeit.

Reuters erfuhr von einem Insider, dass VW-Chef Herbert Diess den Umbau des Wolfsburgers Autokonzerns wohl fortsetzen kann. Nachdem seine Zukunft als Vorstandschef in den vergangenen Wochen wegen des Machtkampfs mit dem Betriebsrat lange am seidenen Faden hing, sehe die gefundene Lösung nun vor, dass Diess zwar Vorstandschef bleibe, aber Macht an VW-Markenchef Ralf Brandstätter abgebe, der in den Konzernvorstand aufsteige.

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Dax baut Gewinn aus
08:01 Uhr

Gewinne querbeet an Asien-Börsen: Shanghai hinkt hinterher

Freundliche Vorgaben von der Wall Street ziehen Aufschläge an den Börsen in Ostasien und Australien nach sich. Dabei stützt die Hoffnung auf einen glimpflichen Verlaufen der Corona-Pandemie auch mit der Virusvariante Omikron. In Hongkong zeigen sich Anleger über eine mögliche Restrukturierung der Schulden des angeschlagen Immobilienkonzerns Evergrande erleichtert.

An den chinesischen Börsen stützt ferner die Senkung der Mindestreserveanforderung für Banken um 50 Basispunkte durch die chinesische Zentralbank. Sie war am Montag nach Handelsschluss mitgeteilt worden. Damit steigt die Liquidität im Bankensystem und senkt die Finanzierungskosten der Unternehmen.

Mit einem Plus von lediglich 0,1 Prozent zeigt der Markt in Shanghai relative Schwäche. Dass neue Export- und Importdaten besser ausgefallen sind als erwartet, sorgt dort für keinen Auftrieb. Zu den gefragten Titeln gehören Bankenwerte angesichts der Senkung der Mindestreserveanforderung.

Der australische Markt verzeichnete mit einem Plus von 0,9 Prozent die höchsten Tagesgewinne in zwei Monaten. Die Reisewerte Qantas, Webjet, Flight Centre und Corporate Travel Management gewannen zwischen 3,8 und 5,7 Prozent. In Tokio steigt der Nikkei gut zwei Prozent. Softbank springen um gut fünf Prozent nach oben, nachdem sich die Kurse von einigen Portfoliogeselllschaften wie Alibaba oder Didi zuletzt wieder deutlich erholen konnten. In Hongkong zieht der HSI 1,5 Prozent an.

Gewinne querbeet an Asien-Börsen: Shanghai hinkt hinterher
07:45 Uhr

Diese Aktien polarisieren nachbörslich

Im nachbörslichen Geschäft an der Wall Street standen die Aktien kleinerer Berichtsunternehmen im Blick. Die Titel von MongoDB verteuerten sich rund 18 Prozent, nachdem das Datenbankmanagement-Unternehmen einen Drittquartalsumsatz ausgewiesen hatte, der sich gegenüber dem Vorjahr um 50 Prozent gesteigert hat. Der bereinigte Verlust je Aktie belief sich auf elf Cent, während Analysten mit einem Verlust von 38 Cent gerechnet hatten. Der Umsatz lag bei 226,9 Millionen Dollar; hier hatten Experten 205,3 Millionen Dollar auf dem Schirm.

Dagegen stürzten Coupa Software 10,2 Prozent ab. Die Technologieplattform hat den Verlust im dritten Quartal auf 90,2 (Vorjahr: 60,8) ausgeweitet. Den bereinigten Gewinn je Aktie steigerte das Unternehmen dagegen auf 31 von 18 Cent. Auch der Umsatz legte zu auf knapp 186 Millionen Dollar und übertraf die eigenen Prognosen.

Für GitLab ging es 9,2 Prozent nach unten, obwohl die Zahlen zum ersten Geschäftsquartal die Erwartungen übertrafen. Es war das erste Quartal als gelistete Gesellschaft für das Software-Unternehmen. Gitlab verbuchte einen bereinigten Gewinn je Aktie von 34 Cent verglichen mit 44 Cent im Vorjahr. Analysten hatten einen Verlust von 48 Cent erwartet. Auch der Umsatz lag mit 66,8 Millionen Dollar über den Prognosen von 59,3 Millionen.

Diese Aktien polarisieren nachbörslich
07:28 Uhr

Pfund legt zu

Im asiatischen Devisenhandel bleibt der US-Dollar fast unverändert bei 113,47 Yen und gibt 0,1 Prozent auf 6,3713 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notiert er 0,2 Prozent niedriger bei 0,9235 Franken. Parallel dazu bleibt der Euro fast unverändert bei 1,1290 Dollar und gibt 0,1 Prozent auf 1,0433 Franken nach. Das Pfund Sterling gewinnt 0,1 Prozent auf 1,3277 Dollar.

Pfund legt zu
07:12 Uhr

Tesla will Autopilot-Kameras in einigen E-Autos austauschen

Der Elektroautohersteller Tesla will die Autopilot-Kameras in einigen Hundert Fahrzeugen der Modelle S, X und 3 wegen fehlerhafter Platinen im Inneren austauschen. Wie der US-Nachrichtensender CNBC berichtet, habe Tesla zwar noch keine Rückrufaktion veranlasst, aber Servicemitarbeiter ermächtigt, die fehlerhaften Kameras für berechtigte Tesla-Besitzer auf Kulanzbasis auszutauschen.

Tesla will Autopilot-Kameras in einigen E-Autos austauschen
06:58 Uhr

Nachlassende Omikron-Sorgen geben Asien-Börsen Aufwind

Asiatische Aktien haben aufgrund der nachlassenden Sorgen über die Auswirkungen der Omikron-Variante zugelegt. "Die ersten Bewertungen der Omikron-Fälle wurden als mild eingestuft, was zu einer Erleichterung führte. Während Epidemiologen zu Recht vor voreiligen Schlüssen gewarnt haben, haben die Märkte wohl vermutet, dass der brutale Ausverkauf der vergangenen Woche milder hätte ausfallen müssen", sagte Vishnu Varathan, Leiter des Bereichs Wirtschaft und Strategie bei der Mizuho Bank. Außerdem sind die Aktien des angeschlagenen chinesischen Bauträgers Evergrande am Dienstag um sieben Prozent gestiegen, nachdem sie am Montag ein Rekordtief erreicht hatten.

Der Nikkei-Index zieht 1,3 Prozent auf 28.282 Punkte an. Der breiter gefasste Topix steigt 1,2 Prozent auf 1971 Zähler. Der Shanghai Composite liegt 0,4 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gewinnt 0,1 Prozent.

Nachlassende Omikron-Sorgen geben Asien-Börsen Aufwind
06:43 Uhr

Trendwende oder Eintagsfliege? Chinas Außenhandel erholt sich

Chinas Außenhandel hat sich seit Beginn der Pandemie immer weiter erholt. Wie aus den Zolldaten hervorgeht, nahmen die Importe im November Fahrt auf und lagen mit 31,7 Prozent deutlich über den Erwartungen der Analysten, die nur 19,8 Prozent prognostizierten. Chinas Exportwachstum hat unter dem Druck eines starken Yuan, einer schwächeren Nachfrage und höherer Kosten etwas an Schwung verloren, wuchs aber dennoch um 22 Prozent. Analysten hatten in einer Umfrage von Reuters einen Anstieg der Exporte um 19,0 Prozent vorausgesagt. China verzeichnete im vergangenen Monat einen Handelsüberschuss von 71,72 Milliarden Dollar, während Analysten einen Überschuss von 82,75 Milliarden Dollar erwarteten. Energieknappheit, behördliches Durchgreifen und Schuldenprobleme im Immobiliensektor belasten jedoch Chinas Erholung. Analysten erwarten für die kommenden Monate weitere unterstützende politische Maßnahmen.

Trendwende oder Eintagsfliege? Chinas Außenhandel erholt sich
06:26 Uhr

ZEW lässt grüßen: Das wird für den Dax heute wichtig

211 Punkte oder 1,4 Prozent: Der Auftakt in die neue Handelswoche ist dem Dax mehr als gelungen. Allerdings setzt sich der Trend der Achterbahn-Börse fort: Die Handelsspanne betrug fast 265 Zähler - das Tagestief markierte der deutsche Börsenleitindex bei 15.151, das Tageshoch bei 15.415 Stellen. Für Aufwind sorgte vor allem eine starke Wall Street. Der Dow-Jones-Index kletterte am Montag 1,9 Prozent oder 660 Zähler. Bleibt die Frage, ob diese positive Stimmung auch am Dienstag für steigende Kurse sorgen wird.

Zunächst deutet einiges auf einen verhaltenen Dax-Start hin. Die Kurse an den asiatischen Börsen zeigen sich überwiegend positiv. Im Fokus haben die Anleger hierzulande aber in erster Linie zwei anstehende Konjunkturdaten. Zum einen werden um 8 Uhr frische Daten zur Entwicklung der deutschen Industrieproduktion veröffentlicht. Die sei zwar im Oktober erstmals seit drei Monaten wieder gestiegen, prognostiziert Commerzbank-Volkswirt Christoph Balz. "Angesichts der weiterhin offensichtlich gravierenden Materialengpässe dürfte dies aber wohl kaum schon die Wende zum Besseren markieren." Zum anderen steht um 11 Uhr der ZEW-Index, der die Stimmung der deutschen Börsenprofis widerspiegelt, auf der Agenda. Hier sagen Experten für Dezember eine Verschlechterung auf 27,1 Punkte von 31,7 Zählern im Vormonat voraus.

Darüber hinaus werden Zahlen zum EU-BIP bekannt gegeben. Aus den USA steht die Produktivität ex Agrar auf dem Programm, ebenso wird die Handelsbilanz veröffentlicht. Der EZB-Monatsbericht und die wöchentlichen US-Rohöllagerbestandsdaten folgen am Nachmittag und Abend. Ruhiger ist es da schon auf der Unternehmensseite: So veranstaltet der Schweizer ABB-Konzern einen Kapitalmarkttag, Siemens Energy aus dem Dax wiederum stellt seinen Geschäftsbericht vor.

ZEW lässt grüßen: Das wird für den Dax heute wichtig