Freitag, 10. Februar 2023Der Börsen-Tag

Heute mit Wolfram Neidhard und Thomas Badtke
17:44 Uhr

Zwei Gründe drücken den DAX nach unten

Am deutschen Aktienmarkt weist der DAX zum Wochenschluss deutliche Verluste auf. Der deutsche Börsenleitindex verabschiedet sich mit einem Abschlag von 1,4 Prozent bei einem Stand von 15.308 Punkten ins Wochenende. nachdem er im Donnerstagsgeschäft noch ein neues Zwölfmonatshoch markiert hatte. Die US-Börsen hatten wieder einmal Zinssorgen thematisiert und die Renditen nach oben getrieben.

"Angesichts des robusten Arbeitsmarktes und der robusten Wirtschaft werden die Zinsen noch mehr als einmal steigen, und sie werden wohl länger hoch bleiben, als es vielen an der Börse lieb ist", kommentiert Vermögensverwalter Thomas Altmann von QC Partners.: "Die Stimmung an den Börsen droht zu kippen."

Der Markt dürfte nach einer Woche mit einer Flut an Unternehmenszahlen nun erst einmal konsolidieren, heißt es von anderer Seite. "Umschichtungen zwischen einzelnen Aktien und Sektorrotation dürften den Ton angeben", so ein Händler. "Gestern noch ein neues Zwölfmonatshoch, heute klare Verluste", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Nancy Lanzendörfer. "Am Donnerstagnachmittag ging es schon bergab: Die Zinssorgen sind zurück", erläutert sie und spricht von "Gewinnmitnahmen". "Zudem belaste Adidas den Leitindex: Dem Sportartikelkonzern droht ein stattlicher Verlust, der erste seit Jahrzehnten. Analysten sprechen von einem 'furchtbaren Ausblick'".

Bei den Einzelwerten führen dann auch die Titel von Adidas die Verliererliste an. Die Papiere brechen mehr als zehn Prozent ein. Der Sportartikelhersteller hat bei den Jahreszahlen 2022 die Erwartungen verfehlt und sieht das Risiko weiterer Umsatz- und Gewinnbelastungen. Im laufenden Jahr könnte selbst ein operativer Verlust eintreten. Hauptgrund ist weiter die Trennung von Rapper Kanye West und hohen, bereits produzierten Beständen seiner Yeezy-Kollektion. "Adidas hatte schon mehrfach Social-Media-Fails", kommentierte ein Händler. Man habe sich in einem hochvolatilen, stimmungsgetriebenen Markt langfristig von einer Person abhängig gemacht und leide nun unter den Folgen. Im Blick des Marktes stünden nun die Restrukturierungsschritte des neuen Adidas-Chefs Björn Gulden.

Laut DZ Bank bleiben die Unternehmensziele für 2023 weit hinter den Konsenserwartungen zurück. Zwar prüfe das Unternehmen weiterhin Optionen zur Nutzung des Bestands an Yeezy-Produkten, berücksichtige für 2023 jedoch ein Szenario, in dem gar keine Yeezy-Artikel mehr verkauft werden.

DAX
DAX 14.740,56
Adidas
Adidas 143,76

 

17:31 Uhr

Löhne hoch, Aktienkurs runter bei Zara-Mutter

Eine Löhnerhöhung für Mitarbeitende in Spanien setzt der Zara-Mutter Inditex zu. Die Aktien des weltweit größten Fast-Fashion-Händlers fallen um mehr als vier Prozent. Die zwei größten spanischen Gewerkschaften hatten die Lohnerhöhung als Inflationsmaßnahme am späten Donnerstag bekannt gegeben. Die Gehälter sollen nach Gewerkschaftsangaben um durchschnittlich 20 Prozent steigen. In einigen Teilen Spaniens würden die Mitarbeitenden um bis zu 40 Prozent mehr verdienen. Inditex beschäftigt rund 165.000 Personen in 177 Ländern, ein Drittel der Belegschaft ist in Spanien angestellt.

Inditex
Inditex 28,28

17:18 Uhr

Deutscher Rüstungskonzern erhält Großauftrag

Der Sensorenspezialist und Rüstungskonzern Hensoldt hat einen Großauftrag über 100 Millionen Euro im Rahmen des FCAS-Kampfflugzeug-Programms erhalten. Dabei gehe es um die Entwicklung von Demonstratoren für Radar-, Aufklärungs- und Selbstschutzelektronik, Optronik und Vernetzung der Sensoren, teilt das Unternehmen mit. Das FCAS-Programm soll ein Kampfflugzeug, Drohnen und Kommunikationsinfrastruktur umfassen. Ende 2022 hatten die beteiligten Firmen grünes Licht für den Bau von Demonstratoren bis 2025 erhalten. Das FCAS-Flugzeug soll ab etwa 2040 den Eurofighter und die französische Rafale ablösen. Das Projekt war im Juli 2017 von der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron vorgestellt worden.

Hensoldt
Hensoldt 32,70

17:12 Uhr

Gewinn bei Autozulieferer bricht ein

Steigende Ausgaben für Energie, höhere Lohnkosten und Mehrausgaben für die Entwicklung von Elektroauto-Teilen machen dem Autozulieferer Magna International schwer zu schaffen. Der Gewinn brach im abgelaufenen Quartal um fast 80 Prozent ein auf 95 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilt. Der Umsatz verbesserte sich dagegen um fünf Prozent auf 9,6 Milliarden Euro. Der Zulieferer, der Teile für die Karosserie und den Antrieb unter anderem an Volkswagen liefert, hatte bereits im vergangenen Monat darauf hingewiesen, dass der Gewinn unter anderem wegen unerwartet hoher Garantiekosten niedriger ausfällt als erwartet.

17:02 Uhr

Volle Auftragsbücher bei LKW-Bauer Iveco

Der italienische Nutzfahrzeughersteller Iveco rechnet dank voller Auftragsbücher im laufenden Jahr mit höheren Gewinnen. Der bereinigte Betriebsgewinn werde 2023 auf 550 bis 590 Millionen Euro steigen, sagt das Unternehmen voraus. "Unser Auftragseingang blieb stabil über dem Vor-Corona-Niveau, die Produktion von leichten, mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen ist zwischen 30 und 35 Wochen ausverkauft", hieß es. 2022 verdiente Iveco mit 527 Millionen Euro mehr als selbst erwartet. Iveco war Anfang 2022 vom chinesischen Hersteller CNH Industrial abgespalten und als eigenständiges Unternehmen an die Börse gebracht worden.

16:35 Uhr

Gut 14 Prozent - DAX-Konzern plant Dividendenplus

Nach dem pandemie-bedingten Boom der vergangenen Jahre will der Laborausrüster Sartorius mehr Geld an seine Eigner ausschütten. Auf der kommenden Hauptversammlung solle über eine Anhebung der Dividende für die Vorzugsaktionäre auf 1,44 von 1,26 Euro je Anteilsschein abgestimmt werden, teilt der DAX-Konzern mit. Stammaktionäre würden künftig 1,43 statt 1,25 Euro erhalten. Von 2019 bis 2022 wuchs der Umsatz jährlich im Schnitt um 32 Prozent.

Sartorius
Sartorius 386,00

16:16 Uhr

"Zinsen müssen ein ausreichend restriktives Niveau erreichen"

Die EZB muss aus Sicht von Notenbank-Direktorin Isabel Schnabel im Kampf gegen die hohe Inflation die Zinsen so weit anheben, dass die Wirtschaftsaktivitäten dadurch genügend gebremst werden. "Die Zinsen müssen ein ausreichend restriktives Niveau erreichen", so Schnabel. Die EZB müsse sehen, dass die Geldpolitik in der Wirtschaft ihre Wirkung zeige. "Wir werden die Zinsen so lange hoch halten, bis wir robuste Beweise dafür ausmachen, dass die zugrunde liegende Inflation rechtzeitig und dauerhaft zu unserem Ziel zurückkehrt." Ein breit angelegter Rückgang der Inflation hat Schnabel zufolge im Euro-Raum noch nicht eingesetzt.

Weitere Zinsanhebungen würden dabei helfen, die Inflation zurück zur Zielmarke von zwei Prozent zu bewegen, schrieb die Volkswirtin, die im sechsköpfigen Führungsgremium der Euro-Notenbank für die konkrete Umsetzung der Geldpolitik zuständig ist. Und dies werde auch dazu beitragen, dass die Reallöhne wieder steigen. Durch die hohe Inflation im Euro-Raum mussten die Bürger zuletzt empfindliche Einbußen bei der Kaufkraft verkraften. Inzwischen steigen die Löhne aber in der Euro-Zone wieder kräftig an.

16:03 Uhr

Zinssorgen belasten Wall Street

Zinsängste haben die Wall Street weiterhin im Griff. Der Dow-Jones-Index liegt zunächst kaum verändert bei 33.675 Punkten. Der S&P-500 notiert 0,3 Prozent tiefer bei 4068 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verliert 0,8 Prozent auf 11.697 Punkte.

Die Angst vor steigenden Zinsen schwinde an der Wall Street einfach nicht, sagte Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege beim Broker RoboMarkets. "Die jüngsten Wirtschaftsdaten zeigen allesamt eine robuste Konjunktur in den USA an, was für eine weiter restriktive Geldpolitik der US-Notenbank Fed spricht." Am Nachmittag könnte die viel beachtete Umfrage zur Verbraucherstimmung der Universität Michigan für Kursbewegungen sorgen.

Ein Anstieg der Rendite der zehnjähriger US-Staatsanleihe setzte Technologiewerte wie Amazon, Apple, und Tesla zu. Diese fielen zwischen 0,9 und 2,8 Prozent. Höhere Zinsen entwerten Experten zufolge zukünftige Gewinne dieser wachstumsstarken Firmen. Zudem verloren die Aktien des Fahrdienstanbieters Lyft nach einem enttäuschenden Ausblick rund ein Drittel ihres Werts.

Lyft
Lyft 9,33

15:33 Uhr

Experten: EZB sollte auf Wiederanlage verzichten

Die Europäische Zentralbank (EZB) sollte den Abbau ihrer Anleihebestände nach Meinung von Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer beschleunigen, indem sie auf die Wiederanlage von Tilgungsbeträgen fällig gewordener Anleihen ganz verzichtet. Nach aktueller Beschlusslage verringert sie die Wiederanlage unter dem APP-Programm zwischen März und Ende Juni um monatlich 15 Milliarden Euro und legt damit immer noch die Hälfte der Beträge wieder an. "Damit dürfte der gesamte Anleihebestand der EZB (APP und PEPP) aufs Jahr hochgerechnet nur um gut drei Prozent sinken - viel weniger als die zehn Prozent, um die die US-Notenbank ihren Anleihebestand reduziert", schreibt Krämer in einem Kommentar.

Krämer weist auf drei Risiken hin, die sich nach seiner Einschätzung aus dem vorsichtigen Vorgehen der EZB ergeben: 1. Die EZB verwässert ihre Anti-Inflationspolitik, indem sie die Anleiherenditen und damit das allgemeine Zinsniveau drückt; 2. Die EZB schwächt den disziplinierenden Druck des Markts auf staatliche und private Emittenten sowie Banken; 3. Die EZB geht Verlustrisiken ein, die letzten Endes den Steuerzahler treffen. Krämer zufolge sollte die EZB Anleihebestände von APP und PEPP ohne Wiederanlage auslaufen lassen, wodurch sie beim Abbautempo mit der Fed gleichzöge.

14:52 Uhr

Hellofresh-Kurs bricht ein

Hellofresh-Aktien verlieren nach einer Herunterstufung durch JP Morgan rund 9,5 Prozent. Die Analysten der US-Großbank senkten ihre Bewertung auf "Underweight" von "Neutral" und das Kursziel auf 22 von 27 Euro. Aktuell notiert sie um 23,10 Euro.

Hellofresh
Hellofresh 15,82

14:33 Uhr

Deutschland-Tourismus wächst, aber …

Die Tourismusbranche in Deutschland hat sich 2022 von der Corona-Krise erholt, das Vorkrisenniveau aber noch nicht wieder erreicht. Hotels, Pensionen und andere Beherbergungsbetriebe meldeten insgesamt 450,8 Millionen Gästeübernachtungen. Das waren 45,3 Prozent mehr als 2021, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Allerdings waren das immer noch 9,1 Prozent weniger als 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie.

Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland legte um 37,1 Prozent auf 382,7 Millionen zu, die der ausländischen Besucher sogar um 119,6 Prozent auf 68,1 Millionen. Der Anteil ausländischer Gäste kletterte dadurch auf 15,1 Prozent, nach 10,0 Prozent 2021 und 18,1 Prozent im Rekordjahr 2019. "Die weltweiten Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den internationalen Tourismus in Deutschland haben im letzten Jahr somit abgenommen, die Zahlen vor der Pandemie konnten jedoch noch nicht wieder erreicht werden", fassten die Statistiker die Entwicklung zusammen.

14:13 Uhr

Kürzt Russland die Produktion? Ölpreise ziehen an

Die Ölpreise steigen nach Medienberichten deutlich, wonach Russland plant, als Reaktion auf die vom Westen auferlegten Preisobergrenzen für seine Ölexporte im nächsten Monat seine Fördermenge um 500.000 Barrel pro Tag zu senken.

Der Preis für die Ölsorten Brent steigt aktuell um 2,4 Prozent auf 86,50 US-Dollar, der WTI-Preis erhöht sich ebenfalls um 2,4 Prozent auf 79,94 Dollar.

Die Schritte seien als Reaktion auf westliche Maßnahmen ergriffen worden, die es westlichen Versicherern und Schifffahrtsunternehmen untersagten, russische Rohölexporte abzuwickeln, wenn sie nicht unter einem bestimmten Preis verkauft werden, berichteten die Nachrichtenagenturen Reuters and Bloomberg.

Brent Rohöl
Brent Rohöl 71,06
Rohöl WTI
Rohöl WTI 64,48

 

13:54 Uhr

Lyft-Aktie bricht um ein Drittel ein

Eine unter den Markterwartungen gebliebene Gewinnprognose lassen Aktien von Lyft einbrechen. Die Papiere des Fahrdienstanbieters fallen im vorbörslichen US-Handel um knapp 34 Prozent auf 10,76 Dollar. Papiere des Rivalen Uber verloren 3,7 Prozent. "Die Ergebnisse bekräftigen unsere These, dass Lyft gegenüber Uber einen strukturellen Wettbewerbsnachteil in Bezug auf Marktanteil, Fahrerangebot und Kosten hat", schreiben die Analysten von RBC Capital Markets. Uber hatte am Mittwoch mit seinem Quartalsgewinn und seiner Prognose positiv überrascht. Trust Securities stuften Lyft-Papiere auf "halten" von "kaufen" herab und kappten ihr Kursziel von 40 auf 14 Dollar.

Uber
Uber 29,45
Lyft
Lyft 9,33

 

13:36 Uhr

Paypal lockt mit Aktienrückkäufen

Paypal hat einen Jahres-Gewinn über Experten-Erwartungen vorhergesagt und auch mit der Ankündigung von Aktien-Rückkäufen die Anleger erfreut. Für das Gesamtjahr geht der US-Zahlungsdienstleister von einem Ergebnis von 4,87 Dollar je Aktie aus. Analysten erwarten nach Refinitiv-Daten 4,75 Dollar. Im abgelaufenen vierten Quartal stieg der Umsatz ohne Währungseffekte um neun Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar. Der Gewinn legte ebenfalls zu auf 1,24 Dollar je Aktie nach 1,11 Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Paypal-Aktie stieg nachbörslich zunächst sieben Prozent. Der Internet-Konzern gab zudem bekannt, dass Konzern-Chef Dan Schulman zum Ende des Jahres ausscheiden wird.

13:19 Uhr

Energiekonzern steckt mehr Geld in Elektroauto-Batterien

Für den Ausbau des Geschäfts mit Elektroauto-Batterien nimmt SK Innovation einen späteren Sprung in die Gewinnzone in Kauf. Der südkoreanische Energiekonzern teilt mit, im laufenden Jahr statt der ursprünglich geplanten, umgerechnet 4,4 Milliarden Euro nun 7,4 Milliarden Euro investieren zu wollen. Von dieser Summe flössen 70 Prozent zur Batterie-Tochter SK On, die unter anderem Volkswagen zu ihren Kunden zählt. Mit dem Geld sollen unter anderem die Batteriewerke im Ausland ausgebaut werden. Parallel dazu wolle SK On bis zu 2,2 Milliarden Euro frisches Kapital bei Investoren einsammeln, sagten Insider.

Im vierten Quartal 2022 steigerte SK Innovation eigenen Angaben zufolge zwar den Umsatz um 40 Prozent auf 14 Milliarden Euro, der operative Verlust verzehnfachte sich dagegen auf 504 Millionen Euro.

13:02 Uhr

Banken zahlen erneut EZB-Kredite vorzeitig zurück

Geldhäuser in der Euro-Zone wollen erneut von der EZB gewährte mehrjährige Kredite vorzeitig zurückzahlen. Die Banken wollten bei der dritten Serie langfristiger zielgerichteter Kredite, die in der Fachwelt "TLTRO III" genannt werden, diesmal 36,6 Milliarden Euro frühzeitig zurückreichen, teilt die Europäische Zentralbank (EZB) mit. Im Januar hatten sie 63 Milliarden Euro vorzeitig zurückgezahlt, im Dezember sogar 447 Milliarden Euro. Die EZB wollte mit den für die Institute sehr lukrativen Langfrist-Kreditgeschäften erreichen, dass der Darlehensfluss an die Wirtschaft während der Corona-Krise nicht versiegt. Geldhäuser sollten genügend Liquidität besitzen.

Die vorzeitige Rückzahlung ist für die Banken freiwillig. Die EZB hat aber starke Anreize gesetzt, damit die Institute die Kredite frühzeitig zurückreichen. Die Währungshüter hatten die für die Banken einst sehr lukrativen Zinssätze dieser Darlehen nachträglich verändert.

12:46 Uhr

Zinsängste kochen wieder hoch

Nachdem am Vortag die zunächst positive Stimmung an der Wall Street gekippt ist, könnte es weiter bergab gehen. Der Aktienterminmarkt lässt auf einen leichteren Handelsbeginn am Kassamarkt schließen. Am Vortag hatten gestiegene Marktzinsen belegt, dass die Zinsängste wieder die Oberhand übernehmen. Diese Sorge scheint sich zum Wochenausklang fortzusetzen, denn die Rentenrenditen steigen weiter. Deutlich zulegende Erdölpreise befeuern die Inflations- und damit in letzter Konsequenz auch die Zinserhöhungsängste. Als Antwort auf die westlichen Sanktionen will Russland die Ölförderung drosseln, dadurch ziehen die Preise deutlich an.

Wie sehr auch Verbraucher von ihren Inflationssorgen ausgebremst werden, dürfte die Verbraucherstimmung für Februar zeigen, die im frühen Handel veröffentlicht wird. Die Ausgabefreudigkeit der US-Konsumenten stellt eine wichtige Messlatte für die Konjunktur-, aber auch Inflationsentwicklung dar.

12:26 Uhr

Roche-Aktionär verkauft Millionen Anteilsscheine

Ein Mitglied der Roche-Aktionärsgruppe hat 2,7 Millionen Inhaberaktien des Pharmakonzerns platziert. Davon habe die Roche Long Term Foundation 540.000 Titel zur Deckung von aktuellen und zukünftigen Verpflichtungen unter Vergütungs- und Beteiligungsplänen erworben, teilt der Basler Konzern mit. Die stimmrechtsverbundene Aktionärsgruppe werde nach Vollzug dieser Transaktion noch rund 65 Prozent der Inhaberaktien von Roche halten. Die Erben des Roche-Gründers Fritz Hoffmann-La Roche kontrollieren den Pharma- und Diagnostikriesen über eine Mehrheit der Stimmrechte der Inhaberaktien. Das Gros des gesamten Roche-Kapitals entfällt auf die nicht stimmberechtigten Genussscheine.

Roche
Roche 280,60

12:12 Uhr

DAX weitet Minus aus

Das Kursminus im DAX weitet sich auf 1,2 Prozent auf 15.330 aus. "Nachrichtliches gibt es nicht, aber der Fall durch die 15.400er-Marke hat noch einmal richtig Druck gemacht", sagt ein Händler. Nach dem neuen Jahreshoch am Vortag bei über 15.600 seien dort die Sell-Stops platziert gewesen. Dazu hätte misstrauisch machen müssen, dass dieses DAX-Plus vom Donnerstag zur Hälfte nur durch die Kursgewinne bei Siemens erzeugt wurde. Dazu habe Adidas nun die Stimmung deutlich verschlechtert und die Renditen zögen wieder an.

DAX
DAX 14.740,56

11:38 Uhr

Geldwäscheprävention - Barclays im Visier der Behörden

Die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA ermittelt offenbar gegen das britische Geldhaus Barclays wegen mutmaßlicher Missstände in der Compliance und in der Geldwäscheprävention. Die FCA habe angesichts der hohen Zahl von Maßnahmen gegen Geldwäsche bereits im vergangenen Jahr eine unabhängige Prüfung bei Barclays angefordert, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Dabei soll ein externes Beratungsunternehmen einen Prüfungsbericht erstellen und Verbesserungen vorschlagen.

Im vergangenen Jahr hatte die FCA Barclays eine Strafe von 8,4 Millionen Pfund (rund 9,48 Millionen Euro) aufgebrummt, weil die Bank der Behörde zufolge nicht ausreichend Informationen über ihre Gebühren zur Verfügung stellte.

Barclays
Barclays 1,54

11:20 Uhr

Yahoo entlässt mehr als ein Fünftel der Mitarbeiter

Yahoo hat als nächster US-Technologiekonzern Massenentlassungen angekündigt. Als Teil einer größeren Umstrukturierung der Abteilung für Werbe-Technologie würden mehr als 20 Prozent der gesamten Belegschaft ihre Stellen verlieren, teilt das Unternehmen mit. Der Schritt werde es ermöglichen, den Fokus auf das Kerngeschäft zu legen. Yahoo ist seit einer Übernahme im Jahr 2021 im Besitz der Investmentfirma Apollo Global Management. Zuletzt hatten zahlreiche US-Technologie-Unternehmen größere Entlassungen angekündigt.

10:40 Uhr

Expedia-Bilanz deutlich verhagelt - Anleger verschnupft

Das Online-Reiseunternehmen Expedia hat im vierten Quartal bei sinkenden Umsätzen einen Gewinneinbruch verzeichnet und die Markterwartungen verfehlt. Investoren reagierten enttäuscht: Im nachbörslichen US-Handel sackte die Aktie um gut zwei Prozent ab.

Für das abgelaufene Quartal berichtete Expedia einen Umsatz von 2,62 Milliarden Dollar, 15 Prozent mehr als im Vorjahr, und lag damit unter dem von Factset ermittelten Konsens der Wall-Street-Analysten von 2,70 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn sank auf 177 Millionen Dollar, verglichen mit 276 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Gewinn lag bei 1,26 (Vorjahr: 1,06) Dollar pro Aktie. Analysten haben im Konsens allerdings 1,71 Dollar erwartet.

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(Foto: imago/Rüdiger Wölk)

10:01 Uhr

Tennet prüft Verkauf des Deutschland-Geschäfts an den Staat

Der Stromnetzbetreiber Tennet prüft einen Verkauf seiner deutschen Aktivitäten an die Bundesrepublik. Tennet betreibt in den Niederlanden und großen Teilen Deutschlands ein verbundenes Übertragungsnetz. Die hohen Investitionen in die Netze würden in erster Linie durch Fremdkapital finanziert, teilte das Unternehmen nun mit.

Es sei deutlich geworden, dass die niederländische Regierung es präferiere, die niederländischen Tennet-Aktivitäten zu finanzieren, derzeit schätzungsweise zehn Milliarden Euro. "Für den Eigenkapitalbedarf für die deutschen Aktivitäten von Tennet, der derzeit auf 15 Milliarden Euro geschätzt wird, sucht die niederländische Regierung eine strukturelle Lösung", hieß es nun von Tennet.

09:42 Uhr

Bahnstreik bremst britische Wirtschaft aus

Die britische Wirtschaft ist Ende vergangenen Jahres auf der Stelle getreten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stagnierte zum Schlussquartal im Vergleich zum Sommer 2022, wie das nationale Statistikamt ONS mitteilt. Binnen Jahresfrist allerdings legte die Wirtschaft um 0,4 Prozent zu. Damit hatten Ökonomen jeweils gerechnet. Im Sommer war das BIP noch leicht um 0,2 Prozent geschrumpft, so dass die Wirtschaft nun das Abrutschen in die Rezession knapp verhindert. Von einer technischen Rezession sprechen Fachleute, wenn die Wirtschaftskraft zwei Quartale in Folge sinkt. Finanzminister Jeremy Hunt sagte, die Daten zeigten, dass die Wirtschaft widerstandsfähiger sei als erwartet, aber noch nicht über alle Gefahren hinweg.

"Wir sind noch nicht über den Berg, vor allem was die Inflation angeht", erklärt der Minister. "Wenn wir an unserem Plan festhalten, die Inflation in diesem Jahr zu halbieren, können wir zuversichtlich sein, dass wir mit die besten Wachstumsaussichten in ganz Europa haben."

Allein im Dezember, der von Bahnstreiks und schlechtem Wetter geprägt war, fiel das BIP um 0,5 Prozent und damit stärker als mit minus 0,3 Prozent erwartet. "Die Wirtschaft ist im Dezember stark geschrumpft, was bedeutet, dass die Wirtschaft in den letzten drei Monaten des Jahres 2022 insgesamt nicht gewachsen ist", sagte ONS-Statistiker Darren Morgan.

09:08 Uhr

"Der DAX konsolidiert"

Den Gewinnen vom Donnerstag lässt der DAX zum Handelsstart am Freitag erst einmal Verluste folgen. Der deutsche Börsenleitindex notiert 0,8 Prozent im Minus bei Kursen um 15.405 Zähler. "Der DAX konsolidiert erst einmal die Vorgaben von der Wall Street und aus Asien", kommentiert ntv-Börsenkorrespondent Frank Meyer. "Im Donnerstagsgeschäft hatte der Leitindex ein neues Jahreshoch markiert, gestützt von starken Siemens-Zahlen. Heute bremst dagegen Adidas."

DAX
DAX 14.740,56

08:49 Uhr

Boni für das Feuern von Mitarbeitern bei Credit Suisse?

Die Credit Suisse will nach Angaben der "Financial Times" einen Mega-Bonus von insgesamt umgerechnet 354 Millionen Euro an ihre Manager auszahlen, wenn sie dafür 9000 Mitarbeiter entlassen.

Dem Blatt zufolge soll das oberste ein Prozent der Belegschaft - das sind etwa 500 Manager - die Extra-Ausschüttung bekommen. Damit solle die Moral in schwieriger Zeit hochgehalten werden. Umgerechnet zahle die Credit Suisse damit für jeden entlassenen Mitarbeiter knapp 40.000 Euro Bonus.

08:37 Uhr

Russland-Handel wird für Deutschland immer unwichtiger

Wäre Russland als Handelspartner zum Beispiel für die deutsche Wirtschaft auf Dauer verzichtbar?

(Foto: Patrick Pleul/dpa)

Die deutschen Exporte nach Russland sind im vergangenen Jahr wegen der Sanktionen infolge des Angriffs auf die Ukraine eingebrochen, die Importe dagegen gewachsen. Waren im Wert von 14,6 Milliarden Euro wurden in das Land geliefert und damit 45,2 Prozent weniger als 2021, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. "In der Rangfolge der wichtigsten Abnehmerstaaten deutscher Exporte fiel Russland im Vorjahresvergleich von Rang 15 auf Rang 23", hieß es dazu.

Aufgrund kriegsbedingt stark gestiegener Preise für Energie - etwa Öl und Gas - wuchsen die deutschen Importe aus Russland dagegen um 6,5 Prozent auf 35,3 Milliarden Euro. Die aus Russland importierte Warenmenge ging allerdings um 41,5 Prozent zurück. Die Handelsbilanz mit Russland wies ein Defizit von 20,7 Milliarden Euro auf, weil wesentlich mehr importiert als exportiert wurde. 2021 hatte das Minus lediglich bei 6,5 Milliarden Euro gelegen.

08:29 Uhr

Euro ist am Morgen etwas schwach auf der Brust

Euro / Dollar
Euro / Dollar 1,07

Der Euro ist im frühen Handel leicht gefallen. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,0725 US-Dollar und damit etwas weniger als am Vorabend. Die EZB hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag noch etwas höher auf 1,0771 Dollar festgesetzt.

Zum Wochenausklang stehen unter anderem Wachstumszahlen aus Großbritannien auf dem Programm. Die britische Wirtschaft entwickelt sich derzeit unter den großen Industrienationen mit am schwächsten.

08:14 Uhr

DAX vor Handelsbeginn rot - Adidas noch roter

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(Foto: dpa)

Nach den jüngsten Kursgewinnen dürften die Anleger am deutschen Aktienmarkt zum Wochenschluss Kasse machen. So wird der DAX Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge niedriger starten. Derzeit notiert er vorbörslich 0,6 Prozent tiefer bei 15.427 Punkten. Beflügelt von einem Kurssprung bei Siemens hatte der Leitindex am Donnerstag 0,7 Prozent auf 15.523 Stellen gewonnen. Bei den Einzelwerten könnten Adidas nach einer Gewinnwarnung unter Druck geraten. Eine Stunde vor Handelsbeginn notierte das DAX-Papier 1,2 Prozent tiefer.

Zum Wochenschluss wird aus den USA die viel beachtete Umfrage zur Verbraucherstimmung der Universität Michigan erwartet. Zudem veröffentlicht das britische Statistikamt die Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt im Schlussquartal 2022 und zum Gesamtjahr. Die Wirtschaft auf der Insel steuert nach Einschätzung von Experten auf eine Rezession zu.

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07:56 Uhr

Solide Zahlen bei Carl Zeiss trotz Margendrucks - Aktie vorbörslich rot

Carl-Zeiss Meditec
Carl-Zeiss Meditec 137,00

Als solide werden die Zahlen von Carl Zeiss Meditec im Handel bezeichnet. Der deutliche Umsatzanstieg gefalle, etwas überraschend sei aber das Ausmaß des Margendrucks bei den Thüringern. So schrumpfte die EBIT-Marge auf 12,8 Prozent, während sie im Vorjahr noch bei 18,1 Prozent lag.

Entsprechend fiel das EBIT auf 60,3 nach 74,4 Millionen Euro. Carl Zeiss führt das unter anderem auf höhere Investition, aber auch den Rückgang von chirurgischen Verbrauchsmaterialien für Covid zurück. Im Jahresausblick wird die Marge wieder bei 19 bis 21 Prozent erwartet. Die Aktie lag vorbörslich 1,5 Prozent im Minus.

07:43 Uhr

Gewinneinbruch und Jobabbau bei News Corp

News Corp hat im abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal bei moderat sinkenden Umsätzen einen Gewinneinbruch verzeichnet. Die hohe Inflation und der Anstieg der Zinssätze haben alle Geschäftsbereiche des Unternehmens, insbesondere die Buchverlagssparte und das Geschäft um digitale Immobiliendienste, beeinträchtigt, erklärte das Medienunternehmen. Lediglich Dow Jones verbuchte im Konzern Wachstum.

Angesichts des widrigen Umfelds plant der US-Konzern dieses Jahr einen Stellenabbau. In der Summe soll die Belegschaft um fünf Prozent reduziert werden. Der Konzern erzielte einen Nettogewinn von 67 Millionen Dollar, ein deutlicher Rückgang um 71 Prozent.

07:29 Uhr

Lyft-Aktie erlebt nachbörsliches Desaster

Lyft
Lyft 9,33

Der US-Mitfahranbieter Lyft hat die Folgen des kalten Wetters in einigen Regionen und den härteren Wettbewerb zu spüren bekommen. Die Ergebnisse lagen im vierten Quartal wegen rückläufiger Fahrten und Preise unter den Markterwartungen. Auch der Ausblick auf das erste Quartal enttäuschte. Die Lyft-Aktie brach daraufhin im nachbörslichen US-Handel um 30 Prozent ein.

In den abgelaufenen drei Monaten fiel laut Mitteilung ein bereinigter Nettoverlust von 271 Millionen Dollar oder 74 Cent je Aktie an bei Umsätzen von 1,2 Milliarden Dollar. Analysten hatten dagegen mit einem bereinigten Gewinn von 13 Cent und Erlösen von 1,15 Milliarden Dollar gerechnet.

07:20 Uhr

L'Oreal überzeugt auf ganzer Linie

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(Foto: REUTERS)

Gut kommen die Jahreszahlen von Kosmetikkonzern L'Oreal an. Die am Donnerstagabend vorgelegten Daten wiesen nicht nur einen Umsatzanstieg von elf Prozent aus, sondern auch einen überproportionalen Gewinnanstieg. Die Marge stieg auf 19,5 Prozent, was den Betriebsgewinn um 21 Prozent nach oben trieb. Auch die Dividende soll kräftig um 25 Prozent erhöht werden.

Die Analysten der Citi sprechen in einer ersten Einschätzung von einem leichten Übertreffen der Erwartungen. Der Fokus liege auf dem Ausblick zum Beauty-Markt, wo Mitbewerber von der Wiedereröffnung der Märkte eventuell stärker profitieren könnten.

07:02 Uhr

In Asien sieht's mau aus - nur Japan leicht grünlich

Nikkei
Nikkei 26.945,67

Überwiegend im Minus tendierten die Börsen in Ostasien und Australien. Auf den Aktienkursen lasteten negative Vorgaben der US-Börsen, die in Reaktion auf steigende Marktzinsen am Donnerstag deutliche Verluste eingefahren haben. Die Tokioter Börse lag derweil gegen die regionale Tendenz leicht im Plus, gestützt von guten Geschäftszahlen heimischer Unternehmen. Der Nikkei gewann 0,2 Prozent.

Unter den Einzelwerten stiegen in Japan Tokyo Electron um rund vier Prozent, nachdem das Unternehmen seine Jahresziele für Umsatz und Gewinn erhöht hat. Positiv aufgenommen wurden ferner die Neunmonatszahlen von Nippon Steel (plus 4,9 Prozent).

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06:42 Uhr

Massive Verluste bei Adidas wegen Yeezy erwartet

Yeezy-Schuhe von Adidas.

Yeezy-Schuhe von Adidas.

(Foto: Seth Wenig/AP/dpa)

Mit kräftigen Verlusten bei Adidas rechnen Händler auch in Deutschland. Nach der Gewinn- und Umsatzwarnung vom Vorabend brachen bereits die US-notierten ADRs um 8,6 Prozent ein.

Adidas hat bei den Jahreszahlen 2022 die Erwartungen verfehlt und sieht auch das Risiko weiterer Umsatz- und Gewinnbelastungen. Im laufenden Jahr könnte selbst ein operativer Verlust eintreten. Hauptgrund ist weiter die Trennung von Rapper Kanye West (jetzt Ye) und hohen, bereits produzierten Beständen seiner Yeezy-Kollektion. Man habe sich in einem hochvolatilen, stimmungsgetriebenen Markt langfristig von einer Person abhängig gemacht und leide nun unter den Folgen, sagte ein Händler.

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06:30 Uhr

Das wird für den DAX heute wichtig

Die DAX-Anleger hoffen nach den Kursgewinnen an den vergangenen Handelstagen nun auch auf einen versöhnlichen Wochenabschluss. Der deutsche Börsenleitindex hatte im Donnerstagsgeschäft 0,7 Prozent zugelegt, notiert nun bei 15.523 Punkten. Im Verlauf hatte er ein neues Jahreshoch geknackt.

Auf der Agenda stehen heute Konjunkturdaten aus Großbritannien und aus den USA. So kommen von der Insel etwa frische Zahlen zur Wirtschaftsleistung in der ersten Veröffentlichung. Dazu folgen Daten zur Handelsbilanz und zur Industrieproduktion. In den USA wird am Nachmittag noch der Index der Verbraucherstimmung der Uni Michigan veröffentlicht.

Von Seiten der Berichtssaison wird es zum Wochenschluss indes etwas ruhiger: Geschäftsergebnisse liefern etwa der Autobauer Mazda und Carl Zeiss Meditec ab.

Carl-Zeiss Meditec
Carl-Zeiss Meditec 137,00
Mazda Motor
Mazda Motor 8,01

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