Mittwoch, 01. September 2021Der Börsen-Tag

Heute mit Max Borowski und Thomas Badtke
17:41 Uhr

"Dax stolpert durch den Tag" - und verliert

Die Anleger sind nervös: Nachdem der Dax im Dienstagshandel eine Spanne von fast 250 Punkten ausgewiesen hatte, sind es zur Wochenmitte erneut fast 230 Zähler. Der deutsche Börsenleitindex kratzt dabei im Tageshoch mit 15.981 Stellen erneut an der 16.000er Marke, fällt im Tief aber ebenso erneut deutlich unter 15.800 Punkte. Aus dem Handel verabschiedet sich der Dax am Ende mit einem Abschlag von 0,1 Prozent und 15.824 Zählern. Am Dienstag hatte ein Minus von 0,3 Prozent in den Büchern gestanden. Auch eine Wall Street in Rekordlaune kann den Dax nicht nachhaltig beeindrucken.

"Der Dax stolpert eher durch den Tag, als dass er springt", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Katja Dofel. "Die schwachen Einzelhandelsdaten ließen die Anleger weitestgehend kalt", erläutert sie und verwiest auf "Nachholeffekte in den Vormonaten". "Aussagen von Bundesbank-Präsident Jens Weidmann, der von einer anhaltenden, nachhaltigen Inflation ausgeht, machen den Anlegern mehr Sorgen."

Dax
Dax 15.472,56

Bei den Einzelwerten im Dax präsentieren sich erneut Delivery Hero sehr stark: Die Titel, die bereits am Dienstag größter Gewinner im Leitindex waren, ziehen rund fünf Prozent an. Sie liegen damit deutlich vor den Papieren von Siemens Energy, die etwa zwei Prozent zulegen können. Auf der Verliererseite finden sich dagegen Continental, Vonovia und Siemens mit Abschlägen von jeweils um die 1,5 Prozent an der Spitze.

Continental
Continental 98,49
Delivery Hero
Delivery Hero 118,80

 

17:30 Uhr

Batterie-Zulieferer steckt knapp 900 Millionen Euro in neue China-Fabrik

Der südkoreanische Batterie-Zulieferer SK Innovation setzt weiter auf die Massenproduktion von Batteriezellen zum Einsatz in der boomenden Elektroauto-Branche. SK Innovation werde 1,2 Billionen Won (knapp 900 Millionen Euro) in eine neue Fabrik in China investieren, teilt die Firma mit. Der Konzern, der unter anderem Volkswagen, Ford und Hyundai mit Elektrofahrzeug-Batterien beliefert, hat neben China und Südkorea auch Werke in den USA und Ungarn. Im Juli hatte SK sein Ziel für die jährliche Batterieproduktion bis 2025 um 60 Prozent auf 200 Gigawattstunden (GWh) von zuvor angepeilten 125 GWh angehoben. Derzeit sind es 40 GWh.

17:19 Uhr

Notenbankchef rechnet mit Überangebot am Chipmarkt

Der Mangel an Mikrochips wird nach Einschätzung von EZB-Ratsmitglied Robert Holzmann nur vorübergehend sein. Es gebe in der Zwischenzeit beträchtliche Investitionen in die Produktion von Chips, sagt der österreichische Notenbanker. "Wie immer in solchen Situationen werden wir wahrscheinlich schon in einem Jahr ein Überangebot an Chips sehen". Das könne sogar zu einem Überschießen der Preise in diesem Segment führen.

Beim Thema Teuerung rüttelt der Notenbanker nicht an der Grundthese der Europäischen Zentralbank: Die hohe Inflation in Österreich und Deutschland sei eine Ausnahme in der Eurozone und werde sich in dem Ausmaß nicht fortsetzen. "Jeder von uns ist inzwischen darauf gekommen, dass er in seinem Lieblingsrestaurant etwas mehr zahlt. Aber das waren einmalige Preiserhöhungen, die Preise steigen nicht mehr in dem Maße weiter", sagte Holzmann. Zugleich sei es gerade bei langfristigen Konsumgütern wie Autos und Kühlschränken weltweit zu einer deutlichen Teuerung gekommen. "Aber es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sich diese Entwicklung fortsetzt."

17:07 Uhr

VW bietet Autos im Abo an

Volkswagen treibt den Aufbau neuer Geschäftsmodelle weiter voran und startet in Deutschland sein Autoabo. Wie der Konzern mitteilt, können Kunden monatlich die vollelektrischen Fahrzeuge ID.3 und ID.4 abonnieren, den ID.3 soll es ab 499 Euro geben. Gegen Ende des Jahres will Volkswagen zudem in Deutschland sein Angebot für Online-Leasing und Online-Sales anbieten. Klaus Zellmer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei Volkswagen, bezeichnet das Autoabo als Angebot zwischen Leasing und Sharing. "Wir schätzen, dass bis 2030 rund 20 Prozent unserer Umsätze aus Abos und anderen kurzzeitigen Mobilitätsangeboten stammen könnten", sagte der Manager. Das Abo sei gemeinsam mit Volkswagen Financial Services konzipiert worden.

VW Vorzüge
VW Vorzüge 191,80

16:56 Uhr

Nach Arnault-Ausstieg: Carrefour stabilisiert sich

Klare Stabilisierungsansätze in Carrefour machen Händler aus. Die Aktien versuchten sich wieder nach oben abzusetzen, nachdem sie sich über zwei Stunden mit 4,2 Prozent Minus bei rund 16,10 Euro seitwärts bewegt hätten. Nach unten scheine der Kurs abgesichert, nachdem 16 Euro glatt als Platzierungspreis bekanntgegeben wurde. Am Dienstagabend hatte Carrefour mitgeteilt, dass die Agache-Gruppe von Arnault ihre 5,7 Prozent abgeben wolle.

Carrefour
Carrefour 15,36

16:30 Uhr

Weidmann warnt vor Risiko einer zu hohen Inflation

Die EZB sollte aus Sicht von Bundesbank-Präsident Jens Weidmann die Gefahr einer zu hohen Inflation nicht aus den Augen verlieren. Angebotsengpässe könnten zusätzliche Preisschübe auslösen, sagte Weidmann auf einem Bundesbank-Symposium. "Aus meiner Sicht überwiegen derzeit die Aufwärtsrisiken", sagte er. Die Haushalte könnten in der Pandemie angehäufte Ersparnisse stärker für den Konsum nutzen, als bislang erwartet werde. "Und wenn diese vorübergehenden Faktoren zu höheren Inflationserwartungen und beschleunigtem Lohnwachstum führen, kann die Inflationsrate auch längerfristig spürbar steigen", warnte er.

Im Euro-Raum war die Teuerungsrate im August auf 3,0 Prozent hochgeschnellt und damit auf den höchsten Stand seit rund zehn Jahren. In Deutschland, der größten Volkswirtschaft im Euro-Raum, nahm die Inflation nach europäischer Berechnung sogar auf 3,4 Prozent zu. "Wie hartnäckig der verstärkte Preisauftrieb im Euro-Raum sein wird, ist die entscheidende Frage für den EZB-Rat", sagte Weidmann, der eine expansive Geldpolitik weiter für angemessen hält.

16:19 Uhr

Aktien des "Calvin Klein"-Mutterkonzerns sind gefragt

Zu den Favoriten am US-Aktienmarkt zählt PVH mit einem Kursplus von 14 Prozent. Das ist der größte Kurssprung seit einem guten Dreivierteljahr. Die Mutter der Modemarken "Calvin Klein" und "Tommy Hilfiger" machte im abgelaufenen Quartal bei einem Umsatz von 2,31 Milliarden einen Gewinn von 2,72 Dollar je Aktie und übertraf in beiden Fällen die Markterwartungen. Auf dieser Basis peilt das Unternehmen für das Gesamtjahr einen Überschuss von 8,50 statt 6,50 Dollar je Anteilsschein an.

16:04 Uhr

Hoffen auf mehr Fed-Hilfen: Wall Street auf Rekordkurs

In der Hoffnung auf weitere Konjunkturhilfen der US-Notenbank kehren Anleger an die Wall Street zurück. Der Technologie-Index Nasdaq steigt bis zu 0,6 Prozent auf ein Rekordhoch von 15.354,82 Punkten. Dow Jones und S&P-500 legen ebenfalls leicht zu, verfehlten aber zunächst neue Bestmarken.

Genährt werden diese Spekulationen von enttäuschenden Arbeitsmarktdaten. Der Agentur ADP zufolge fiel der Jobaufbau im August mit 374.000 nur etwa halb so stark aus wie erhofft. Wenn sich die offiziellen Daten am Freitag ähnlich entwickelten, werde sich die Fed jegliche Signale in Richtung einer Drosselung ihrer Wertpapierkäufe verkneifen, bis der Arbeitsmarkt wieder auf Kurs sei, sagte Sam Stovall, Chef-Anlagestratege des Research-Hauses CFRA. Damit hätten die US-Börsen trotz ihrer rund 20-prozentigen Kursgewinne in den vergangenen Monaten noch Luft nach oben.

15:51 Uhr

Theranos-Gründerin wirft Ex-Partner Missbrauch vor

15:38 Uhr

Nasdaq steigt auf Rekordhoch

In der Hoffnung auf weitere Konjunkturhilfen der US-Notenbank decken sich Anleger mit US-Aktien ein. Der Technologie-Index Nasdaq steigt zur Eröffnung 0,3 Prozent auf ein Rekordhoch von 15.312,63 Punkten. Enttäuschende Arbeitsmarktdaten schüren Börsianern zufolge Spekulationen auf eine längerfristig ultra-lockere Geldpolitik der Fed.

14:44 Uhr

Bahnstreik beschert Lufthansa Zusatzgeschäft

Der fünftägige Streik des Zugpersonals bei der Deutschen Bahn kurbelt die Nachfrage nach Inlandsflügen bei der Lufthansa an. Bis Dienstag werde die Lufthansa und die Tochter-Airline Eurowings 7000 zusätzliche Plätze anbieten, teilt die Fluggesellschaft mit. Bei insgesamt 150 Flügen wollen die Airlines größere Maschinen als ursprünglich geplant einsetzen. Die Lufthansa werde außerdem 22 Extraflüge von und nach Frankfurt und München anbieten. Auch Eurowings plane Zusatzflüge auf den wichtigsten innerdeutschen Strecken.

Bei der Bahn beginnt die Lokführergewerkschaft GDL in der Nacht zum Donnerstag wegen des Tarifkonflikts einen fünftägigen Streik im Personenverkehr, sodass die Bahn im Fernverkehr nur ein Viertel der Züge rollen lassen kann. 

Lufthansa
Lufthansa 5,57

14:21 Uhr

Elektroautobauer kappt Auslieferungsziel

Der chinesische Elektroautobauer und Tesla-Konkurrent Nio hat wegen der anhaltenden Chipknappheit seinen Ausblick für das dritte Geschäftsquartal gesenkt. Man gehe davon aus, in dem Zeitraum nur noch 22.500 bis 23.500 Autos auszuliefern, statt bislang erwarteter 23.000 bis 25.000 Stück, teilte Nio mit. Aktien von Nio gaben in Reaktion auf die Nachricht vorbörslich rund vier Prozent nach.

Nio
Nio 34,44
Tesla
Tesla 766,70

14:00 Uhr

Xiaomi verdrängt Apple

Der chinesische Xiaomi-Konzern hat im zweiten Quartal den Marktbeobachtern von Gartner zufolge mehr Smartphones als Apple verkauft und damit den iPhone-Hersteller vom zweiten Platz verdrängt. Dank der globalen Expansion und einer stärkeren Online-Präsenz habe Xiaomi 51 Millionen Geräte veräußert und damit rund 80 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, teilt Gartner unter Berufung auf eigene Erhebungen mit.

Apple kam demnach von April bis Juni auf knapp 49,3 Millionen iPhones. Das entsprach einem Marktanteil von 15 Prozent, während Xiaomi bei 15,5 Prozent lag. Marktführer Samsung Electronics aus Südkorea büßte zwar wegen Lieferengpässen und Produktionsschwierigkeiten etwas ein, fand sich aber mit 57,7 Millionen Geräten und einem Marktanteil von 17,6 Prozent unangefochten an der Spitze wieder.

Xiaomi Mi 11 Ultra Test.jpg

(Foto: kwe)

 

Laut Gartner wurden im zweiten Quartal weltweit 328,8 Millionen Smartphones veräußert und damit fast elf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

13:19 Uhr

Aussicht auf Trennung von Parship gut für Prosieben

Prosieben legen auch am Mittwoch mit 2,3 Prozent stärker als der Markt zu. Positiv wirken erneute Meldungen über ein bevorstehendes IPO von Parship. "Die Hoffnung ist nicht neu, aber es ist immer wieder gut, wenn der Markt daran erinnert wird", sagt ein Händler.

13:04 Uhr

Zuversicht an der Wall Street

Mit leichten Gewinnen dürfte die Wall Street zur Wochenmitte in den neuen Monat starten. Der Terminkontrakt auf den S&P-500 legt vorbörslich um 0,3 Prozent zu, ein neues Rekordhoch ist damit in Reichweite. Sorgen bereitet den Anlegern indessen weiterhin die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus und dessen Auswirkungen auf die konjunkturelle Entwicklung. Einige Marktteilnehmer zeigen sich auch angesichts der hohen Marktbewertungen besorgt.

"Der September kann ein schwieriger Monat für Risikopapiere sein", sagt Suzanne Hutchins, Leiterin der Abteilung Real Return Investments bei Newton Investment Management. "Die Märkte sind auf breiter Front ziemlich hoch, die Bewertungen sind ziemlich hoch." Risiken sieht Hutchins im Vorgehen Chinas gegen Technologieunternehmen, auch nennt sie die Bundestagswahl in Deutschland. "Gleichzeitig gibt es eine Menge an Liquidität, die ein Zuhause finden muss, was immer sehr unterstützend ist", fügte sie hinzu.

In den Fokus der Anleger rücken derweil zunehmend die US-Arbeitsmarktdaten, die am Freitag veröffentlicht werden. Eine erste Indikation dürften die noch vor der Startglocke anstehenden ADP-Daten zur Beschäftigung in der US-Privatwirtschaft für August geben. Ökonomen erwarten hier einen Zuwachs von 600.000 Stellen, ein deutliches Plus im Vergleich zu dem im Vormonat verzeichneten Stellenaufbau von 330.000. Mit Blick auf die Inflation dürfte sich das Augenmerk der Anleger aber wohl vor allem auf die Daten zur Lohnentwicklung richten. Kurz nach Handelsbeginn stehen zudem noch der Markit-Einkaufsmanager- und der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe jeweils für August auf der Agenda. Veröffentlicht werden zudem Daten zu den Bauausgaben für Juli.

12:47 Uhr

Dynamik der Eurozone-Industrie lässt nach

Das Wachstum der Eurozone-Industrie ist im August zwar stark geblieben, die Dynamik hat sich aber zum zweiten Mal hintereinander abgeschwächt. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für den Sektor sank von 65,9 auf 61,4 Punkte, wie das IHS Markit Institut bei einer zweiten Veröffentlichung mitteilt. Bei der ersten Veröffentlichung war ein Rückgang auf 61,5 Zähler ausgewiesen worden, Volkswirte hatten eine Bestätigung dieses ersten Ausweises erwartet. Ab 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum, darunter deutet es auf eine Schrumpfung hin. Die Niederlande belegten in der Rangliste erneut Platz eins, wenngleich sich die Wachstumsrate auf ein Fünfmonatstief abgeschwächt hat. Abgekühlt hat sich die Industriekonjunktur auch in Deutschland, Irland, Österreich und Frankreich.

12:22 Uhr

Thelen will sein "Vermögen einfach spenden"

Das neue Projekt von Frank Thelen ist kein Startup. Der Investor legt zusammen mit einem Team einen eigenen Aktienfonds auf. "10xDNA - Disruptive Innovation" lautet der etwas sperrige Name des Fonds, über den sie Aktien von Unternehmen einkaufen wollen, die im Technologie-Bereich mit neuen Ideen ein exponentielles Wachstum hinlegen könnten.

Die Kaufentscheidung soll dabei nicht unbedingt von betriebswirtschaftliche Kennzahlen wie dem Cashflow oder dem Return on Invest abhängen, Thelen will andere Kriterien nach vorne stellen. Im ntv-Podcast "So techt Deutschland" betont er, wie wichtig das Team eines Unternehmens für den Erfolg sei. "Welche von den exponentiellen Technologien verwenden sie, wie groß ist das Problem, das sie lösen und wie weit weg sind sie von der nächsten klassischen Lösung", zählt Thelen mögliche Fragestellungen für die Bewertung von Fonds-Kandidaten auf.

Welche Unternehmen haben den Test bestanden? Wer kümmert sich eigentlich um den Fonds? Was will Thelen mit den erhofften Gewinnen machen? Und warum wäre ihm Dorothee Bär als Kanzlerkandidatin lieber gewesen? Hören Sie rein bei "So techt Deutschland".

So techt Deutschland

In "So techt Deutschland" haken die ntv-Moderatoren Frauke Holzmeier und Andreas Laukat bei Gründern, Investoren, Politikern und Unternehmern nach, wie es um den Technologie-Standort Deutschland bestellt ist. Alle Folgen finden Sie in der n-tv App, bei Audio Now, Apple Podcasts, und Spotify. Auch bei Amazon Music und Google Podcast werden Sie fündig.

12:06 Uhr

Erst Rückruf, nun Reparaturerlaubnis: Philips-Kurs zieht an

An der Amsterdamer Heimatbörse steigen Philips-Aktien mehr als vier Prozent. Nach dem Rückruf von Schlaf-Apnoe-Geräten im Juni genehmigte die US-Gesundheitsbehörde nun eine Überarbeitung. Das ermögliche es dem Medizintechnikkonzern, das fehlerhafte Material auszutauschen, sagten die Analysten von Bernstein. Zuvor habe es so ausgesehen, als müsse Philips eine neue Generation der Geräte liefern. Der darin verwendete schalldämmende Polyurethanschaum steht im Verdacht giftige Partikel oder Gase freisetzen und im schlimmsten Fall Krebs zu verursachen.

Philips
Philips 40,48

11:52 Uhr

E-Bike-Hersteller sammelt 128 Millionen Dollar ein

Der niederländische E-Bike-Hersteller Vanmoof hat bei Finanzinvestoren 128 Millionen Dollar eingesammelt. Damit sei man das am besten finanzierte E-Bike-Unternehmen der Welt, teilte das von den Brüdern Taco und Ties Carlier 2009 gegründete Startup mit. Die Runde werde vom asiatischen Kapitalgeber Hillhouse Capital angeführt. Das Geld fließe in den Ausbau der Produktionskapazitäten, die Entwicklung neuer Technologien und die globale Expansion in 50 Städte weltweit bis Jahresende. Vanmoof profitiert vom durch die Corona-Krise beschleunigten Trend zum E-Bike. Allein in Deutschland stieg der Verkauf von E-Bikes laut Zweirad-Industrie-Verband im ersten Halbjahr um rund neun Prozent auf 1,2 Millionen Räder. Vanmoof entwickelt alle Einzelteile der rund 2000 Euro teuren Räder selbst und setzt dabei auch auf Software und ein integriertes Diebstahlschutzsystem.

11:29 Uhr

Pernod Ricard toppt eigene Jahresprognose

Der französische Spirituosen-Produzent Pernod Ricard hat seine eigene Gewinnerwartungen dank einer wieder boomenden Nachfrage in den USA und China übertroffen. Der operative Gewinn stieg im Geschäftsjahr 2020/2021 (per Ende Juni) um 18,3 Prozent auf 2,42 Milliarden Euro, wie der Hersteller von Absolut-Wodka mitteilt. Der Jahresumsatz kletterte um nahezu zehn Prozent auf 8,82 Milliarden Euro. Allein im vierten Quartal legte er um 56,5 Prozent zu, weil das Vorjahresquartal von der Pandemie geprägt war. Auch für das angelaufene Geschäftsjahr gab sich der weltweit zweitgrößte Spirituosen-Hersteller nach dem britischen Diageo-Konzern optimistisch: Der Vorstand erwarte ein "sehr dynamisches" erstes Quartal mit einer Fortsetzung des starken Umsatzwachstums. Pernod kündigte zudem ein Aktienrückkaufprogramm von 500 Millionen Euro an.

Pernod Ricard
Pernod Ricard 197,55

11:08 Uhr

Deutscher Einzelhandel mit hässlicher Botschaft

Überraschend schwach sind die Einzelhandelsumsätze in Deutschland ausgefallen. Sie brachen im Juli um 5,1 Prozent ein, obwohl nur ein Minus von 0,9 Prozent von Ökonomen erwartet wurde. Solche Daten könne man in Deutschland mangels geeigneter Aktien kaum handeln, meint ein Händler, "aber sie strahlen die hässliche Botschaft aus, dass die Nach-Corona-Erholung auch in anderen Bereichen überschätzt sein könnte". Noch negativer wäre die Interpretation, dass der Inflationsschub schon so stark wahrgenommen werde, dass er bereits zu Kaufzurückhaltung führe.

10:27 Uhr

Wieder Ausstieg von Altaktionär: Auto1-Kurs unter Druck

Auto1 geben knapp ein Prozent nach. "Das ist schon das zweite Mal im August, dass ein Altaktionär aussteigt", kommentiert ein Händler einen Bericht von Bloomberg, wonach sich DN Capital von rund 2,2 Millionen Aktien trennen will. Das belaste das Sentiment weiter, weil es Fragen nach den Gründen für den Ausstieg aufwerfe. Der Verkauf entspreche rund 0,9 Prozent des Aktienkapitals. Auto1 waren bereits am Dienstag 5,7 Prozent auf 36,85 Euro gefallen. Damit liegt sie seit dem Börsengang des Gebrauchtwagenhändlers im Februar schon über 30 Prozent tiefer

Auto1
Auto1 32,90

09:55 Uhr

Zwei Konzerne sind nachbörslich in Mode

Für die Aktien von PVH ging es im nachbörslichen Handel am Dienstag kräftig nach oben. Der Bekleidungskonzern schaffte im zweiten Quartal wieder den Sprung in die Gewinnzone. So legte der Umsatz des Unternehmens, zu dem unter anderem die Marken Calvin Klein und Tommy Hilfiger gehören, gegenüber dem Vorjahr um 46 Prozent auf 2,31 Milliarden US-Dollar zu. Dabei wurde ein Gewinn von 181,9 Millionen Dollar erzielt, nachdem im gleichen Zeitraum des Vorjahres noch ein Verlust von 51,4 Millionen Dollar zu Buche gestanden hatte. Der bereinigte Gewinn je Aktie übertraf mit 2,72 Dollar die Erwartungen der Analysten klar, die dem Unternehmen nur 1,20 Dollar zugetraut hatten. Für die Aktie ging es um 8,1 Prozent auf 113,30 Dollar nach oben.

Die Papiere von Ambarella verzeichneten ein Plus von 6,5 Prozent auf 110,33 Dollar. Das Halbleiter-Unternehmen konnte den Verlust im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr halbieren. Zwar sind die Kosten weiter gestiegen, doch verbesserte sich der Umsatz deutlich. Ambarella geht davon aus, dass es im zweiten Quartal den schlimmsten Teil der Wafer-Lieferengpässe gesehen hat und erwartet eine Erholung in der zweiten Jahreshälfte.

09:41 Uhr

Von dieser Aktie lassen Anleger die Finger

Für die Crowdstrike-Aktie ging es dagegen um 4,6 Prozent auf 268,10 Dollar abwärts, obwohl das Unternehmen für Cybersicherheitstechnologie mit den Ergebnissen für das zweite Quartal die Erwartungen der Analysten übertroffen hatte. Zwar weitete sich der Verlust auf 57,3 Millionen Dollar nach 29,9 Millionen Dollar im Vorjahr aus, doch der bereinigte Gewinn je Aktie übertraf mit 11 US-Cent die Konsensschätzung von 9 Cent. Der Umsatz übertraf mit 337,3 Millionen ebenfalls die Prognose von 323,2 Millionen Dollar.

09:27 Uhr

Steigt die Deutsche Post auf?

Am späten Abend werden die Auf- und Absteiger in den europäischen Stoxx-Indizes bekanntgegeben. Die Aktien der Deutschen Post und der spanischen Bank Santander stehen vor dem Aufstieg in den Stoxx50 und könnten dort National Grid und Safran verdrängen. In den noch wichtigeren EuroStoxx50 dürften die Aktien der spanischen Bank BBVA und des Autokonzerns Stellantis aufsteigen. Als Abstiegskandidaten gelten hier Engie und Amadeus IT. Darüber hinaus gelten noch weitere Änderungen als möglich. Vollzogen werden sie zu den Schlusskursen am 17. September, wirksam am Montag, dem 20. September.

Deutsche Post
Deutsche Post 52,96

Banco Santander
Banco Santander 3,32
BBVA
BBVA 5,71

 

09:06 Uhr

Dax versucht sich erneut an der 16.000

Mit Gewinnen startet der Dax ins Wochenmittegeschäft. Der deutsche Börsenleitindex zieht 0,8 Prozent auf 15.960 Punkte an, nachdem er im Dienstagshandel Verluste von 0,3 Prozent eingefahren und sich mit 15.835 Zählern in den Feierabend verabschiedet hatte. Im Tagestief war der Dax am Dienstag sogar deutlich unter die 15.800er Marke gerutscht, im Hoch hatte er die 16.000er Marke geknackt. "Trotz des Aufschlags: Die Marktteilnehmer sind nervös", kommentiert ntv-Börsenkorrespondentin Sabrina Marggraf. Am Dienstag hatte die Handelsspanne fast 250 Punkte betragen.

08:47 Uhr

Auch Online großes Minus: Einzelhandel bricht ein

Die deutschen Einzelhändler sind mit unerwartet starken Umsatzeinbußen in die zweite Jahreshälfte gestartet. Im Juli fielen ihre Einnahmen preisbereinigt um 5,1 Prozent niedriger aus als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Juni hatte noch ein kräftiges Wachstum von 4,5 Prozent und im Mai von 4,6 Prozent gegeben. Insbesondere der Juni

"Der Umsatzrückgang ist groß, er ist in weiten Teilen aber auch eine Reaktion auf den 'Öffnungsmonat' Juni", sagte der Chefvolkswirt des Bankhauses Lampe, Alexander Krüger. Die Erholung am Arbeitsmarkt spreche aber dafür, dass der Konsum die Konjunktur weiter stützen werde. Verglichen mit dem letzten Vorkrisenmonat Februar 2020 lag der Einzelhandelsumsatz im Juli um 3,8 Prozent höher.

Mit dem Wegfall vieler Corona-Auflagen kaufen die Kunden weniger im Internet- und Versandhandel. Hier sanken die Juli-Umsätze um 11,9 Prozent zum Vormonat. Sie liegen aber mit 20,7 Prozent weiterhin deutlich über dem Niveau vom Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Pandemie.

08:31 Uhr

Qualitätsprobleme: Apple legt Produktion neuer Uhr auf Eis

Bei der neuen Apple Watch soll es offenbar Produktionsprobleme geben, die wahrscheinlich zu Lieferverzögerungen führen könnten. Wie die japanische Zeitung Nikkei Asia unter Berufung auf mehrere Quellen berichtet, soll das komplizierte Design der Smartwatch der Hauptgrund für die Probleme sein, die ersten hätten nach dem Zusammenbauen die Qualitätsstandards nicht erfüllt. So sei die Fertigung zunächst auf Eis gelegt worden, während Apple und seine Zulieferer die Probleme beheben und an der Zertifizierung der Designs arbeiten. Zudem sei es wegen Covid-19 schwerer für Apple und seine Zulieferer geworden, hin und her zu reisen, um die Spezifikationen aus erster Hand zu bestätigen.

Bloomberg News berichtet, der Produktionsstopp könnte zu späteren Auslieferung und einem knapperen Angebot führen, sobald das Gerät auf dem Markt sei. Die neue Apple Watch soll laut Bloomberg einen größeren, komplexeren Bildschirm und einen schnelleren Prozessor haben.

08:15 Uhr

Dax im Plus erwartet

Mit steigenden Kursen rechnen Marktteilnehmer zum Auftakt des neuen Börsenmonats. Der Dax wird vorbörslich gut 0,3 Prozent im Plus erwartet bei etwa 15.890 Punkten, und im Euro-Stoxx-50 sieht es ebenfalls etwas freundlicher aus. Damit bleibt der Rekordstand des Dax bei 16.030 Punkten auch nach dem Rücksetzer vom Dienstag in Reichweite. Gestützt wird die Stimmung von günstigen Vorlagen aus Asien, wo die Indizes im Verlauf nach oben tendierten, trotz schwacher chinesischer Wirtschaftsdaten.

Der Markt sei derzeit zwischen drei Faktoren hin- und hergerissen, meint ein Marktbeobachter. Für Beruhigung sorge zwar die Fortsetzung der Geldschwemme durch die US-Notenbank, negativ seien jedoch die Explosion der Inflationsdaten und die gleichzeitige Abschwächung der Wirtschaftsdynamik.

07:57 Uhr

Opec lässt USA wohl abblitzen - Preise steigen

Mit Spannung blicken Investoren heute auf das Treffen der "Opec+", zu der neben den Mitgliedern des Erdöl-Exportkartells weitere Förderländer wie Russland gehören. Dort soll über die Anhebung der Produktionsquoten beraten werden. Die USA haben zuletzt an die erdölexportierenden Länder appelliert, die Fördermengen deutlich auszuweiten, um mit Hilfe der dadurch sinkenden Benzinpreise die Weltwirtschaft anzukurbeln. Insidern zufolge will die Opec+ aber an ihrem bisherigen Plan festhalten, die Produktion um 400.000 Barrel pro Tag anzuheben.

Brent Rohöl
Brent Rohöl 84,12

Vor dem Treffen der Opec+ bewegen sich die Ölpreise jedenfalls nach oben. Der Preis für die Nordsee-Sorte Brent steigt um 0,6 Prozent auf 72,10 Dollar je Fass. US-Leichtöl WTI notiert mit 68,99 Dollar rund 0,7 Prozent höher.

07:37 Uhr

Euro stabil

Der Euro hat am Mittwoch weiter stabil an der Marke von 1,18 US-Dollar notiert. Am Morgen stand die Gemeinschaftswährung knapp unterhalb der runden Marke und kostete mit 1,1797 Dollar in etwa so viel wie am späten Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag etwas höher auf 1,1834 Dollar festgesetzt.

Euro / Dollar
Euro / Dollar 1,16

Zur Wochenmitte stehen in zahlreichen Ländern die Einkaufsmanagerindizes für den Industriesektor auf dem Programm, die aus einer Unternehmensumfrage der Marktforscher von IHS Markit abgeleitet werden. Die Indikatoren geben einen Hinweis über den Zustand der Konjunktur. In den USA wird jedoch stärker auf den entsprechenden Indikator des Instituts ISM geachtet, der ebenfalls an diesem Mittwoch ansteht.

07:25 Uhr

Zurück in der Krise: Chinas Industrie schrumpft

"Damit wird immer klarer, dass China als Lokomotive der Nach-Corona-Erholung langsam ausfallen wird", kommentiert ein Händler den immer schwächeren chinesischen Einkaufsmanagerindex. Erstmals seit dem Höhepunkt der Corona-Krise in China in Frühjahr 2020 zeigt der Index eine Kontraktion der Industrie an.

Der von Caixin Media Co und dem Researchhaus Markit ermittelte Einkaufsmanagerindex (PMI) für den verarbeitenden Sektor verringerte sich auf 49,2 (Juli: 50,3) Punkte. Dies ist der niedrigste Stand seit anderthalb Jahren. "Der jüngste Anstieg der Covid-19-Fälle und die darauf folgenden Beschränkungen haben die Produktion beeinträchtigt, die Nachfrage gedämpft und zu größeren Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Rohstoffen geführt", erklärte Caixin.

Der Subindex für neue Exportaufträge ging zum ersten Mal seit Februar zurück, wenn auch nur geringfügig. Die Exporte sind ein wichtiger Motor für Chinas wirtschaftliche Erholung nach den ersten Wellen der Pandemie im Jahr 2020. Der Subindex, der die Beschäftigung misst, fiel zum ersten Mal seit fünf Monaten in den kontraktiven Bereich, sagte Wang Zhe, Ökonom bei der Caixin Insight Group.

07:18 Uhr

Asiens Märkte stecken Konjunktursorgen weg

Den asiatischen Börsen scheinen schlechte Nachrichten von Chinas Industrie nicht auf den Magen zu schlagen. Nachdem zunächst noch leicht negative US-Vorgaben belastet hatten, drehten die Indizes im Verlauf überwiegend ins Plus. So geht es für den Schanghai-Composite (+0,9%) sowie den Hang-Seng-Index in Hongkong (+0,6%) nach oben. Ähnlich wie schon am Vortag belasten hier schwache Konjunkturdaten nicht. So ist der von Caixin ermittelte chinesische Einkaufsmangerindex für das verarbeitende Gewerbe im August unter die Expansionsschwelle gerutscht.

In Hongkong stehen übergeordnet weiterhin die geplanten Regulierungen der chinesischen Regierung im Fokus, die zuletzt den Technologie-Sektor unter Druck gesetzt hatten. Ein Aufwärtstrend in Hongkong "könnte weitgehend davon abhängen, ob die Regulierungsbehörden die Märkte davon überzeugen können, dass ihre Maßnahmen weniger Auswirkungen auf das Wachstum inländischer Unternehmen haben werden als befürchtet", so IG. Bei den Technologiewerten setzt sich die Erholung zunächst fort. So gewinnen Tencent 2,0 Prozent und Alibaba rücken um 0,7 Prozent vor.

Für die Aktien von China Evergrande geht es 1,4 Prozent abwärts. Das hoch verschuldete Immobilienunternehmen hat erstmals davor gewarnt, dass es möglicherweise seine Anleihen nicht bedienen kann, wenn es nicht bald eine Lösung für seine Liquiditätsprobleme findet.

In Tokio steigt der Nikkei-225 um 1,2 Prozent. Hier stützt ein schwächerer Yen.

07:15 Uhr

Sorge vor Milliardenkosten: VW zieht vor oberstes US-Gericht

Der deutsche Autokonzern reicht wegen eines Urteils im Bundesstaat Ohio im Diesel-Abgas-Skandal Klage beim Obersten Gerichtshof der USA ein. Das Urteil habe die Türen für bereits abgegoltene Ansprüche nach dem bundesweit geltenden Luftreinhaltegesetz "Clean Air Act" wieder geöffnet und die Forderungen "könnten sich über einen Zeitraum von mehreren Jahren auf 350 Millionen Dollar pro Tag oder mehr als 127 Milliarden Dollar pro Jahr belaufen", erklärte VW in den Gerichtspapieren. Das oberste Gericht des Bundesstaates hatte entschieden, dass die Anwendung des Clean Air Act auf VW nicht verhindere, dass Ohio Ansprüche gegen VW aufgrund eigener Gesetze verfolge.

07:04 Uhr

Das wird für den Dax heute wichtig

Der Dax kann es noch: Getrieben von Rekordständen an der Wall Street zum Wochenauftakt, ist der deutsche Börsenleitindex im Dienstagshandel noch einmal über die 16.000er Marke gesprungen. Bei 16.007 Punkten war der Spuk dann beendet, das Allzeithoch lag noch 23 Zähler entfernt - und so kippten die Kurse, kamen zurück. Am Ende hatte sich der Dax mit einem Minus von 0,3 Prozent und einem Stand von 15.835 Zählern in den Feierabend verabschiedet. "Die Luft war raus, es ging nichts mehr", kommentierte ntv-Börsenkorrespondent Frank Meyer. Und nun: erneute Attacke - oder Wunden lecken?

Impulse könnten so oder so Konjunkturdaten aus China, Deutschland, Europa und den USA liefern: Auf dem Programm stehen Einkaufsmanagerindizes in China, Deutschland, Frankreich, Italien, der EU, Großbritannien und auch in den USA. Dort werden am Nachmittag auch noch Daten zu den Bauausgaben, der ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe sowie die Rohöllagerbestände veröffentlicht. In Deutschland stehen bereits um 8.00 Uhr die Einzelhandelsumsätze auf der Agenda.

  Abseits der Konjunkturdaten sollten sich Anleger das Jahresergebnis des Spirituosenkonzerns Pernod Ricard vormerken, auch hier sind Hinweise auf die wirtschaftliche Gesamtentwicklung herauslesbar. Die deutsche Monopolkommission stellt zudem ein Gutachten zum Energiesektor vor.

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