Montag, 20. Januar 2020Der Börsen-Tag

mit Kai Stoppel
Kai Stoppel
17:40 Uhr

Weniger als 50 Punkte trennen Dax von Rekord

Viel fehlt zwischenzeitlich nicht mehr: Weniger als 50 Punkte trennen den Dax im Tageshoch von einem neuen Rekordstand. Doch der entscheidende Anstieg bleibt aus, die alte Marke bei 13.597 Punkten aus dem Januar 2018 hat weiter Bestand. Am Ende schließt der Dax mit einem Aufschlag von 0,2 Prozent bei 13.549 Punkten.

Dax
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Ermutigende Konjunkturdaten der großen Volkswirtschaften, die Aussicht auf eine starke Bilanzsaison und die anhaltende Erleichterung über das Teil-Handelsabkommen zwischen den USA und China halten Anleger bei Laune, sagt Anlagestratege Michael Hewson vom Brokerhaus CMC Markets. "Da zudem die Zentralbanken ihre Geldpolitik wohl locker halten werden, herrscht die Einschätzung, dass trotz der hohen Bewertungen Aktien unter dem Strich immer noch die beste Option sind."

Für den Durchbruch beim Dax fehlen zum Start in die Woche allerdings die Impulse. Die Nachrichtenlage über das Wochenende war ruhig, auch die Berichtssaison legt eine kleine Pause ein. Zudem bleibt die Wall Street wegen des Feiertages Martin-Luther-King-Day geschlossen. Und nicht zuletzt warten Marktteilnehmer auf den Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos, das am Abend mit einem Konzert eröffnet wird.

So sieht es bei den Einzelwerten im Dax aus: An der Spitze landen Wirecard mit einem Aufschlag von 1,6 Prozent, gefolgt von FMC, die 1,5 Prozent zulegen. Auch die beiden Versicherer Münchener Rück und Allianz rangieren im oberen Dax-Drittel mit Aufschlägen um ein Prozent.

Einen schwarzen Tag erleben jedoch die Aktien der Lufthansa, die mit einem Minus von 2,0 Prozent fast ganz hinten landen. Die Analysten von Davy Research unterstreichen, dass die Lufthansa Probleme haben werde, die signifikant höheren Flugsteuern 2020 zu absorbieren. Schwächster Wert sind jedoch Deutsche Bank mit einem Minus von 2,2 Prozent.

Das war der Start in die Börsenwoche, in der möglicherweise doch noch ein neues Allzeithoch zu sehen sein wird. Man kann gespannt bleiben. Doch für heute verabschiede ich mich von Ihnen und wünsche einen angenehmen Abend.

Ihr Kai Stoppel

17:15 Uhr

Euro fällt auf tiefsten Stand seit Dezember

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,17

Der Euro gibt zum Wochenbeginn etwas nach. Am Nachmittag wird die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,1083 US-Dollar gehandelt, nachdem sie am Morgen bei 1,11 US-Dollar notiert hatte. Mit 1,1079 Dollar fällt der Euro zeitweise auf den tiefsten Stand seit Ende Dezember.

Am Markt ist von einem impulsarmen Wochenauftakt die Rede. Daten zur Preisentwicklung in Deutschland können dem Handel keine Impulse verleihen. Im Dezember waren die Erzeugerpreise im Jahresvergleich um 0,2 Prozent gefallen und damit etwas schwächer als erwartet. Aus den USA kamen keine Impulse. Die Finanzmärkte blieben dort wegen eines Feiertags geschlossen.

16:31 Uhr

Furcht vor Klimasteuer belastet Airline-Aktien

Heute ist nicht der Tag für Aktien von Fluggesellschaften: Europaweit tendieren die Airline-Aktien leichter, belastet von der Aussicht auf höhere Klimasteuern. Die Analysten von Davy Research unterstreichen, dass die Lufthansa Probleme haben werde, die signifikant höheren Flugsteuern 2020 zu absorbieren. Für Streckenlängen bis 2500 km stiegen sie um 74 Prozent.

Aber auch die neue Lungenkrankheit in China könnte die Reisefreude zumindest in dieser Region der Welt und mit Blick auf das nahende Neujahrsfest belasten. Der Index der europäischen Reiseaktien gibt um 0,5 Prozent nach, Air France fallen 5 Prozent und IAG sowie Lufthansa je 1,6 Prozent.

15:58 Uhr

Nestlé druckt Nutri-Score auf erste Produkte in Deutschland

Nestle
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Der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern Nestlé macht jetzt auf gesund – und druckt das Nährwertlogo Nutri-Score auf in Deutschland angebotene Produkte. Den Auftakt machen: Tiefkühlpizzen. Im Laufe des Jahres sollen weitere Produkte folgen, darunter Suppen, Kaffee und Frühstücksflocken, teilte das Unternehmen mit.

Der Schritt kommt noch vor dem Inkrafttreten eines von Bundesernährungsministerin Julia Klöckner vorgesehenen Rechtsrahmens für die freiwillige Verwendung des Logos auf Packungen. Klöckner hatte sich nach langem Streit über eine klarere Kennzeichnung von Zucker, Fett und Salz auf Nutri-Score festgelegt und eine Verordnung dafür auf den Weg gebracht.

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Erste Lebensmittel mit Nutri-Score sind schon in Supermärkten zu kaufen, Pionier war Anfang 2019 Danone mit einigen Milchprodukten.

(Foto: imago images / photothek)

 

15:42 Uhr

Wie viel Potenzial steckt noch im Dax?

Der Dax steigt weiter und weiter. Sind es nur die niedrigen Zinsen, die die Aktienkurse nach oben treiben? Wie viel Potential der Markt noch hat, wie groß das Risiko eines Rückschlags ist und wie Trader den aktuellen Markt nutzen, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Dirk Heß von der Citigroup.

15:09 Uhr

Deutsche Biotech-Aktie sorgt in Frankfurt für Furore

Qiagen
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Große Sprünge und tiefe Stürze hat die Aktie des deutschen Biotech-Unternehmens Qiagen in den vergangenen Monaten hinter sich - kurz vor dem Jahreswechsel ging es steil nach unten. Nun erholt sich das in MDax und TecDax notierte Papier wieder kräftig: Mit einem Plus von mehr als fünf Prozent zählen die Aktien zu den größten Gewinnern in den Indizes der Dax-Familie.

Börsianern zufolge profitieren die Titel des Laborausrüsters von anhaltenden Übernahmespekulationen. Am Freitag hatte die Internetseite CTFN gemeldet, Qiagen verhandele mit einem Interessenten. Das Unternehmen wollte sich dazu nicht äußern.

14:12 Uhr
Breaking News

Gewerkschaft Ufo bricht Streikvorbereitung bei Lufthansa ab

Bei der Lufthansa droht vorerst doch kein Streik der Flugbegleitergewerkschaft Ufo. Diese brach nach eigenen Angaben ihre Vorbereitungen für den Arbeitskampf ab, nachdem die Lufthansa einen neuen Vorstoß zur Lösung des Tarifkonflikts unternommen hatte.

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13:57 Uhr

VW verhandelt mit chinesischem Batteriebauer

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Volkswagen will bei der – von vielen vorhergesagten - Elektro-Revolution natürlich mitmischen. Bis 2029 will der Autobauer rund 32 Millionen Elektroautos verkaufen. Damit das klappt, prüft der Konzern daher eine Zusammenarbeit mit dem chinesischen Batteriehersteller Guoxuan. Der chinesische Konzern bestätigte entsprechende Berichte.

Demnach sprechen beide Konzerne über eine "mögliche strategische Zusammenarbeit in den Bereichen Technologie, Produkte und Kapital". Noch sei aber nichts unterschrieben. "Es bleiben große Unsicherheiten", betonte Guoxuan. Den Berichten zufolge will Volkswagen einen Anteil von 20 Prozent an Guoxuan kaufen.  

13:04 Uhr

Deutschland löst Südkorea als innovativstes Land ab

Wer hätte das gedacht: Laut dem aktuellen Bloomberg Innovation Index ist Südkorea nach sechs Jahren an der Spitze nicht mehr die innovativste Volkswirtschaft der Erde und muss sich mit Platz zwei zufriedengeben. Neuer Spitzenreiter ist demnach: Deutschland. Auf dem dritten Platz rangiert Singapur.

Der Index erscheint bereits zum achten Mal in Folge und berücksichtigt Faktoren wie Forschungsausgaben, Industriepotenzial und die Anzahl börsennotierter Hightech-Unternehmen. Laut der Nachrichtenagentur "Bloomberg" gibt der Index Auskunft darüber, wie innovationsfreudig eine Volkswirtschaft ist.

 

12:31 Uhr

Bundesbank: Handelskrieg mit EU würde USA stärker treffen

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US-Präsident Donald Trump setzt beim Handel gerne mal auf Konfrontation.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein offener Handelskrieg zwischen den USA und der Europäischen Union würde aus Sicht der Bundesbank beide Seiten empfindlich treffen. Sollten alle Zölle im beidseitigen Warenaustausch um 25 Prozentpunkte angehoben werden, würde die Wirtschaftsleistung der EU mittelfristig um ein Prozent gedrückt, geht aus dem Bundesbank-Monatsbericht hervor.

Allerdings: "Die negativen Effekte in den USA wären sogar noch stärker." Für die US-Wirtschaft dürften die schädlichen Folgen deutlich größer ausfallen als die aus dem Handelsstreit mit China, prognostizieren die Bundesbank-Experten.

Und noch was stellen die Experten fest: Die USA hätten keinen Gewinn aus ihrer restriktiveren Handelspolitik gezogen. Vielmehr sei die Produktion dort wohl etwas gedämpft und der Preisauftrieb tendenziell verstärkt worden. Zudem seien keine spürbaren positiven Beschäftigungseffekte zu erkennen.

11:56 Uhr

Umfrage: Kapitalismus richtet "mehr Schaden als Gutes" an

Der Kapitalismus trifft einer Umfrage zufolge in zahlreichen Ländern auf starke Skepsis. In seiner derzeitigen Form richtet er nach Auffassung der Mehrheit "mehr Schaden als Gutes in der Welt" an. Dieser Einschätzung stimmten in einer internationalen Erhebung der US-Kommunikationsagentur Edelman 56 Prozent der Befragten zu.

Am wenigsten Vertrauen wird dem Kapitalismus in Thailand und Indien entgegengebracht. Auch in Frankreich ist die Skepsis hoch, in Deutschland sieht ebenfalls mehr als die Hälfte der Befragten den heutigen Kapitalismus kritisch. Nur in Australien, Kanada, den USA, Südkorea, Hongkong und Japan widersprach eine Mehrheit der Negativbeurteilung.

Die Studie wurde heute anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos vorgestellt. Befragt wurden mehr als 34.000 Personen in 28 Ländern. Das "Edelman Trust Barometer" wird seit dem Jahr 2000 ermittelt. Es misst das Vertrauen von Bürgern in zentrale Institutionen.

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Zu den genannten Sorgen der Kapitalismus-Kririker zählen das Tempo des technischen Fortschritts, Arbeitsplatzunsicherheit, Misstrauen in die Medien und das Gefühl, dass die nationalen Regierungen den aktuellen Herausforderungen nicht gewachsen seien.

(Foto: imago/Winfried Rothermel)

 

11:07 Uhr

Furcht vor Lungenkrankheit - Tourismus-Aktien brechen ein

Aus Furcht vor einem Einbruch des Tourismus als Folge einer sich ausbreitenden neuen Lungenkrankheit fliehen chinesische Anleger aus dieser Branche. Sie steigen stattdessen zum Wochenbeginn bei Pharmafirmen ein. So brechen die Papiere der Hoteliers BTG und Shanghai Jin Jiang oder des Freizeitpark-Betreibers Songcheng um bis zu neun Prozent ein.

Die Medikamenten-Hersteller Jiangsu Sihuan und Shandong Lukang sowie die Biotechfirma Guangzhou Wondfo verbuchen dagegen die maximal möglichen Kursgewinne von zehn Prozent. Letztere markieren mit 61,27 Yuan sogar ein Rekordhoch. Die Papiere des Konkurrenten Autobio sind mit 119,99 Yuan ebenfalls so teuer wie noch nie.

Die aktuelle Entwicklung erinnere an die Reaktion der Investoren auf den Ausbruch von Sars, sagt Wu Kan, Chef-Händler des Brokerhauses Shanshan. Auch diese Lungenkrankheit nahm in China ihren Anfang. 2002/2003 starben fast 800 Menschen.

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Der aktuell grassierende Coronavirus ähnelt Sars.

(Foto: dpa)

 

10:28 Uhr

Rekord am deutschen Aktienmarkt - Index auf Allzeithoch

Während der Dax im frühen Handel schwächelt und die nicht mal 100 Punkte zum nächsten Allzeithoch liegen lässt, purzeln bei einem anderen deutschen Index die Rekorde: dem MDax. Der Index der mittelgroßen Aktienunternehmen markierte zum Auftakt eine  - weitere - Bestmarke und kletterte zuletzt um 0,5 Prozent auf 28.814 Zähler.

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09:43 Uhr

Sagenhafter Preissprung - Edelmetall droht knapp zu werden

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Bereits am Freitag ging der Palladiumpreis steil - mit einem Plus von 28 Prozent in diesem Jahr und 84 Prozent binnen zwölf Monaten stiehlt Palladium seinen edlen Brüdern die Show. Preise von 2500 US-Dollar pro Unze (31,1 Gramm) hat Palladium noch nie gesehen und Preissprünge von acht Prozent deuten auf eine Knappheit an Material hin.

Aus dem Handel hört man, dass es in London und Zürich kaum physisches Angebot gibt, was die Preise zusätzlich befeuert. Die Verbraucher von diesem Metall werden notfalls jeden Preis bezahlen, sonst steht in ihrer jeweiligen Industrie die Produktion still.

Palladium wird in kleinsten Mengen in der Elektroindustrie verwendet, etwa bei Smartphones, aber vor allem in der Katalysatoren-Technik bei Benzinern, circa drei Gramm pro Katalysator. Strengere Abgasvorschriften führen dazu, dass mehr Palladium verbraucht wird – bei nur geringem Wachstum des Angebots. Das entlädt sich gerade im Preis und macht Palladium zum edelsten Edelmetall unter den Edelmetallen.

Von Frank Meyer, ntv-Börsenexperte

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(Foto: REUTERS)

 

09:21 Uhr

Dax zögert vor dem großen Durchbruch

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Klappt es diese Woche mit dem neuen Allzeithoch? Weit ist es jedenfalls nicht mehr: Zu knacken gilt es 13.597 Punkte, der Dax startet kaum verändert bei 13.515 Zählern. "Eventuell sehen wir schon heute den nächsten Angriff auf die zwei Jahre alte Höchstmarke im Dax", sagt Thomas Altmann von QC Partners.

Große Bewegungen werden heute allerdings nicht erwartet, da die US-Börsen am Nachmittag zu sind. Dort wird der Martin-Luther-King-Day gefeiert. Entsprechend ruhig zeigen sich auch die Börsen in Asien, wobei es tendenziell leicht nach oben geht.

Daneben warten Marktteilnehmer auf den Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos. Am Abend ist dort das Eröffnungskonzert.

Guten Morgen, mein Name ist Kai Stoppel, und ich begleite Sie heute durch den "Börsen-Tag". Bei Fragen, Anregungen und Kritik schreiben Sie mir doch einfach eine Nachricht an: kai.stoppel@nachrichtenmanufaktur.de.

08:24 Uhr

Haaland-Tore beflügeln BVB-Aktie

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(Foto: dpa)

Der 5:3-Sieg beim FC Augsburg mit drei Toren des norwegischen Jungstars Erling Haaland wirkt sich sehr positiv auf die Aktie von Borussia Dortmund aus. Vorbörsliche legte der Kurs der BVB-Aktie um gut 3 Prozent zu auf 8,90 Euro zu.

Es deutet sich ein Test des Schlüssel-Widerstands bei 9 Euro an. Sollte der Kurs über 9,20 Euro steigen, wäre der Widerstand überwunden und damit die Bodenbildung abgeschlossen.

08:11 Uhr

Patrizia verkauft deutsches Supermarkt-Portfolio

Patrizia
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Der Immobilieninvestor Patrizia gibt ein Einzelhandelsportfolio mit insgesamt 68 Supermärkten an die Immobilienmanagementgesellschaft GPEP ab. Das Portfolio umfasst laut Patrizia eine Gesamtmietfläche von rund 122.000 Quadratmetern mit Objekten an etablierten Einzelhandelsstandorten in ganz Deutschland. Zu den Mietern zählen Lebensmitteleinzelhändler wie Edeka, Lidl, Netto, Penny und Rewe.

Die Transaktion sei der erste große Portfolioverkauf im Segment der Supermärkte und Discounter, sagte Daniel Herrmann, Head of Fund Management Retail bei Patrizia. Finanzielle Details nannte er nicht. Das Unternehmen manage Einzelhandelsimmobilien im Wert von mehr als 7 Milliarden Euro.

07:52 Uhr

Ölpreise steigen deutlich

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(Foto: picture alliance/dpa)

Angesichts drohender Lieferengpässe decken sich Anleger verstärkt mit Rohöl ein. Die Nordseesorte Brent verteuert sich am Morgen um 1,2 Prozent auf 65,63 US-Dollar. Ein Barrel der US-Leichtölsorte WTI kostete mit 59,19 Dollar 1,0 Prozent mehr.

Wegen der anhaltenden Kämpfe in Libyen ist dem dortigen staatlichen Ölkonzern zufolge die Arbeit auf zwei Ölfeldern eingestellt worden. Zudem wurde gestern die Förderung auf einem Ölfeld im Irak zeitweise gestoppt.

07:44 Uhr

Euro präsentiert sich stabil

Der Euro hat im frühen Handel zunächst kaum verändert bei knapp 1,11 US-Dollar notiert. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1099 Dollar gehandelt und damit nahezu zum gleichen Kurs wie am Freitagabend. Die EZB hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag auf 1,1108 Dollar festgesetzt.

Marktbeobachter sprachen von einem impulsarmen Wochenauftakt am Devisenmarkt. Im Tagesverlauf werden kaum wichtige Konjunkturdaten veröffentlicht, an denen sich die Anleger orientieren könnten.

07:30 Uhr

Dax wird höher erwartet - Rekordhoch im Blick

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(Foto: picture alliance/dpa)

Zum Auftakt der neuen Börsenwoche wird der deutsche Aktienmarkt wohl mit leichten Gewinnen starten. Der Dax notierte vorbörslich 0,1 Prozent höher bei 13.535 Punkten - sein Allzeithoch liegt bei 13.596 Zählern. Am Freitag hatte der Frankfurter Leitindex dank des Konjunkturoptimismus' der Anleger 0,7 Prozent im Plus bei 13.526 Punkten geschlossen.

Börsianer bezweifeln allerdings, dass der Dax seine bisherige Bestmarke bereits heute überspringen kann. Aus den USA seien keine Impulse zu erwarten, da die Wall Street wegen des "Martin Luther King Day" geschlossen bleibt. Konjunkturdaten stehen auch nur wenige auf dem Programm. So werden aus Deutschland die Erzeugerpreise veröffentlicht.

06:44 Uhr

Chinesischer Batterie-Hersteller verhandelt mit VW

Der chinesische Batteriehersteller Guoxuan hat Gespräche über eine strategische Zusammenarbeit mit Volkswagen bestätigt. Die Kooperation soll Technologie, Produkte und Kapital umfassen, erklärte der Zulieferer. Bisher sei allerdings keine rechtsverbindliche Vereinbarung mit dem deutschen Automobilhersteller über die Zusammenarbeit erreicht worden.

Zuvor hatte Reuters unter Berufung auf Insider berichtet, dass Volkswagen mit einer Beteiligung in Höhe von 20 Prozent bei dem chinesischen Akkuhersteller zur Batterieversorgung seiner Elektroautos einsteigen wolle.

VW Vorzüge
VW Vorzüge 136,54

06:22 Uhr

Kann Malaysia Airlines noch gerettet werden?

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Wrackteil vom Unglücksflug MH17.

(Foto: REUTERS)

Für die angeschlagene Malaysia Airlines gibt es Hoffnung. Der Regierung in Kuala Lumpur zufolge liegen Angebote für eine strategische Partnerschaft für die schuldenbeladene Fluggesellschaft vor.

  • "Es gibt etwa fünf Vorschläge, aber einige sind völlig unangemessen", sagte Premierminister Mahathir Mohamed, ohne weiter ins Detail zu gehen.

Die Airline hat sich noch immer nicht von zwei Tragödien im Jahr 2014 erholt, als Flug MH370 auf mysteriöse Weise verschwand und Flug MH17 über der Ostukraine abgeschossen wurde. Danach wurde das Unternehmen vom Staatsfond Khazanah Nasional von der Börse genommen und konnte seither nicht in die Gewinnzone zurückkehren.

06:06 Uhr

Leichte Zugewinne in Japan und China

Nikkei
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Mit den japanischen Aktien ist es zu Wochenbeginn nach oben gegangen. Grund ist die Entspannung im amerikanisch-chinesischen Handelsstreit. Der Nikkei lag im Verlauf 0,3 Prozent höher bei 24.101 Punkten. Der breiter gefasste Topix stieg um 0,6 Prozent und lag bei 1745 Punkten. Die Börse in Shanghai lag 0,2 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gewann 0,4 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,4 Prozent.

Im asiatischen Devisenhandel blieb der US-Dollar fast unverändert bei 110,18 Yen und gab 0,1 Prozent auf 6,8501 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er kaum verändert bei 0,9679 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1097 Dollar und zog um 0,1 Prozent auf 1,0742 Franken an. Das Pfund Sterling stagnierte bei 1,3004 Dollar.