Der Börsen-TagGM bleibt China treu - noch mindestens 20 Jahre
Der US-Autobauer GM bleibt langfristig in China. Nach einer großen Restrukturierung hat GM den Vertrag mit dem chinesischen Partner SAIC um mindestens 20 weitere Jahre verlängert.
Das Ziel: Fahrzeuge sollen gezielter für den Geschmack der chinesischen Kunden entwickelt werden. Außerdem sollen die Werke in China künftig als Export-Drehscheibe dienen. Von dort aus will GM Autos der Marken Buick und Cadillac in den Nahen Osten, nach Südamerika, Mexiko und Asien liefern. In die USA soll aber nichts exportiert werden.
Als erstes Premiummodell geht das SUV Electra E7 auf Reisen. Mehr als 10.000 Stück wurden im ersten Monat nach dem Marktstart verkauft. Bis 2030 sollen mindestens 30 neue Modelle der Marke Electra folgen.
Hintergrund der Strategie: Die einst fetten Jahre in China sind vorbei. 2025 verkaufte GM dort nur noch 1,9 Millionen Fahrzeuge. Das sind 51 Prozent weniger als 2016. Früher spülte das China-Geschäft rund zwei Milliarden Dollar pro Jahr in die Kassen. Um die Verluste zu stoppen, hat GM ab 2024 mehrere Werke geschlossen und Modelle gestrichen.