Der Börsen-TagGoldpreis fällt
Gold steht weiter unter Druck. Der Preis für das Edelmetall gibt 0,5 Prozent nach und notiert mit 4277 US-Dollar je Feinunze unter der 4300er-Marke - nachdem die Ölpreise und Inflationsängste zunächst einen weiteren Anstieg der Anleiherenditen bewirkt haben. Die Bewegungen des Edelmetalls deuteten darauf hin, dass es wenig Hoffnung gebe, dass es seine Rolle als sicherer Hafen bald wiedererlangen werde, meint David Morrison von Trade Nation. Die Anleger seien wieder in den US-Dollar - und aus dem Gold - geflüchtet, da eine Verschärfung des Nahost-Konflikts und die Weltuntergangswarnungen von Tech-Führungskräften bezüglich KI die Risikostimmung getrübt hätten.
Morrison merkt an, dass Gold und Silber seit ihrem Einbruch von den Allzeithochs im Februar eine starke negative Korrelation zum Greenback aufgewiesen hätten. Der Fokus liege nun auf der Entscheidung der Fed am Mittwoch, die bei dem zinssensiblen Gold eine große Bewegung in beide Richtungen auslösen könnte.