Der Börsen-TagÖlpreise und Zinssorgen belasten Autohersteller
Autoaktien liegen schwach im Markt. Der Stoxx-Subindex büßt 1,2 Prozent ein und rangiert damit im Sektorvergleich ganz am Ende. Markteilnehmer verweisen auf das ungünstige Marktumfeld mit hohen Ölpreisen und dadurch verstärkte Inflations- und Zinssorgen, was konjunkturabhängige Aktien wie die der Autohersteller besonders belaste.
Die BMW-Aktie verliert nach Anfangsgewinnen 1,7 Prozent, obwohl Berenberg die Aktie auf "Buy" hochgestuft hat. Zugleich senkten die Analysten das Kursziel für Mercedes-Benz und stuften die Aktie von Stellantis auf "Neutral" ab. Berenberg verweist auf Gegenwind durch China, geopolitische Risiken und Inflation. Mercedes-Benz verlieren 2,2 und Stellantis 2,6 Prozent. Renault sacken sogar um 4,4 und VW um 3,1 Prozent ab. Mit Blick auf BMW sprechen die Analysten von solideren Erwartungen nach der Gewinnwarnung im Juni und von anhaltender fundamentaler Stärke. Kepler hat unterdessen das VW-Kursziel erhöht und rät weiter zum Kauf der Aktie.