Der Börsen-TagPanzerbauer-Börsengang später? Banken raten dazu
Der Panzerhersteller KNDS und seine Eigner erwägen nach Informationen von Bloomberg eine Verschiebung des geplanten Börsengangs. Die beratenden Banken hätten ihnen geraten abzuwarten. Grund sei die aktuell schwache Entwicklung börsennotierter Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall, zitiert die Nachrichtenagentur Insider.
Die Familie Wegmann, der die Hälfte des deutsch-französischen Unternehmens KNDS gehört, werde sich in den nächsten Wochen darauf konzentrieren, bis zu 40 Prozent der Anteile an die Bundesregierung zu verkaufen, schreibt Bloomberg. Die Familie hält eine Beteiligung von 50 Prozent an dem Unternehmen. Die Beratungen dauern an und Entscheidungen über den Zeitpunkt des KNDS-Börsengangs könnten sich je nach Marktlage ändern, heißt es in dem Bericht weiter. Eine endgültige Entscheidung über den Zeitplan für den Börsengang sei noch nicht gefallen.
