Der Börsen-TagUmbau von E-Auto-Geschäft kostet GM 2,3 Milliarden Dollar
General Motors hat im letzten Quartal zusätzliche Belastungen in Höhe von 2,3 Milliarden US-Dollar im Zusammenhang mit der Restrukturierung seines Elektrofahrzeuggeschäfts verbucht. Davon seien 900 Millionen US-Dollar liquiditätswirksame Belastungen im Zusammenhang mit Zulieferern, 700 Millionen US-Dollar liquiditätswirksame Belastungen zur Anpassung der Batterie-Lieferkette mit Joint-Venture-Partnern und 700 Millionen US-Dollar nicht-liquiditätswirksame Abschreibungen auf Wertminderungen von Compliance-bezogenen und anderen Vermögenswerten, sagte Finanzvorstand Paul Jacobson in einer Telefonkonferenz mit Analysten.
Jacobson erklärt, GM habe mit seinen Partnern und Zulieferern zusammengearbeitet, um die Restrukturierung des Elektrofahrzeuggeschäfts so schnell wie möglich abzuschließen. "Ich bin stolz darauf, sagen zu können, dass wir davon ausgehen, dass mit diesen Maßnahmen die wesentlichen liquiditätswirksamen Belastungen, die uns im Zuge der Anpassung unserer EV-Kapazitäten und unserer Produktionspräsenz an die geänderte Regulierungspolitik entstehen werden, weitgehend abgeschlossen sind", sagt er.