Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagUniversal Music brechen 25 Prozent ein

31.07.2026, 14:32 Uhr

Ein enttäuschendes Abo-Wachstum von Universal Music Group (UMG) lässt den Kurs in der Spitze um 25,0 Prozent einbrechen. Die Ergebnisse für das zweite Quartal haben nach der Schwäche im ersten Quartal nicht die von vielen erhoffte Aufholjagd gebracht und sähen auf allen Ebenen enttäuschend aus, so die Analysten von Bernstein. Auch die Aktien von UMG-Großaktionär Vivendi verlieren zweistellig. UMG ist der Hauptgewinnbringer für Vivendi.

Der Kursrutsch des weltgrößten Musikkonzerns übertraf damit den Einbruch um 23,5 Prozent vom 25. Juli 2024, der ebenfalls durch ein schwaches Umsatzwachstum bei Abonnements und Streaming ausgelöst worden war. Diese Dienste boomten auf dem Höhepunkt der Pandemie. Damals wandten sich die Hörer digitalen Plattformen zu, um ihre Lieblingskünstler zu hören, nachdem die Coronavirus-Beschränkungen Live-Konzerte zum Erliegen gebracht hatten.

Das Wachstum hat sich in den letzten Jahren abgekühlt. Abonnements und Streaming bleiben jedoch ein zentraler Fokus für Investoren, da sie Teil des Tonträgergeschäfts des Konzerns sind, das den Löwenanteil des Umsatzes ausmacht.

Universal Music meldete am Donnerstag für das zweite Quartal einen Umsatz von 3,29 Milliarden Euro, was 3,79 Milliarden US-Dollar entspricht. Diese Zahl beinhaltet Beiträge aus der Übernahme von Downtown Music Holdings, die die Virgin Music Group von Universal im Februar abgeschlossen hatte.

Quelle: ntv.de