Startup

Schweizer Sorglos-Programm Start-up hilft Airbnb-Vermietern

Ready.JPG

In Deutschland ist GuestReady bisher nicht verfügbar.

(Foto: Facebook/GuestReady)

Eine Wohnung bei Airbnb zu vermieten, bringt nicht nur Geld ein, sondern erfordert auch Arbeit. Ein Schweizer Start-up will den Vermietern nun vieles abnehmen und bietet eine neue Serviceleistung speziell für die Sharing-Plattform an.

Wer eine Wohnung bei Airbnb vermietet, muss sich mit allerhand Organisatorischem plagen. Die Räume müssen zunächst hergerichtet, fotografiert, später dann gereinigt und verwaltet werden. Wem das zu viel Aufwand ist, der kann sich an ein Schweizer Start-up wenden.

Alex_Limpert_1_s.JPG

Alex Limpert ünterstützt mit GuestReady Airbnb-Vermieter.

(Foto: GuestReady)

Nutzen können diesen Service bisher jedoch nur Vermieter aus London, Paris, Amsterdam, Hongkong, Kuala Lumpur und Singapur. An diesen Orten gibt es jeweils sowohl einen Manager als auch drei Angestellte, die sich um die Verwaltung der Airbnb-Appartements kümmern.

Vor drei Monaten starteten der ehemalige Rocket-Internet-Manager Alexander Limpert und der Start-up-Gründer Patrick Degen ihr Unternehmen GuestReady und konnten bereits finanzkräftige Unterstützer finden. Ex-Airbnb-Direktor Georg Brauser, der Swiss Founders Fund und die Immobilienfirma Senn & Partner Holding investierten 700.000 Euro in GuestReady.

Das Prinzip hinter dem Start-up ist simpel. GuestReady berät Airbnb-Vermieter und entwickelt Ideen, wie sich Wohnungen besser vermarkten lassen. Zudem bieten sie an, Bilder der Räumlichkeiten von einem professionellen Fotografen schießen zu lassen und den Vermieter damit zum "Superhost" zu machen, so das Versprechen auf der Internetseite der Firma.

Doch auch nach der möglicherweise erfolgreichen Vermietung gibt es zahlreiche Serviceleitungen, die bei GuestReady buchbar sind. So kümmert sich das Start-up nicht nur darum, geeignet Mieter zu finden und mit diesen zu kommunizieren, sondern auch um die Reinigung der Wohnung, sowie um anfallende Reparaturen.

Prozentuale Gewinne

Das umfassende Angebot lässt sich GuestReady auf zwei mögliche Arten bezahlen. Der Airbnb-Vermieter kann zwischen einem prozentualen Anteil von 12 Prozent der vom Mieter zu entrichtenden Gebühren oder einer vorher festgelegten Pauschale wählen. "Je mehr Sie verdienen, desto mehr verdienen wir - eine Ausrichtung, die beiden Seiten mehr Geld einbringt", erklärt GuestReady das Prinzip auf seiner Internetseite.

Negativen Einfluss auf das Geschäftsmodell von GuestReady haben sowohl Airbnb-Skeptiker als auch Einschränkungen der Sharing-Plattform, wie beispielsweise in Berlin. "Deutschland ist ein interessanter Markt für uns", sagt Limpert zu "Gründerszene". Deshalb wolle man die rechtliche Thematik im Auge behalten.

Quelle: n-tv.de, lsc

Mehr zum Thema