Das war Dienstag, der 29. März 2016
Liebe Leser, in der Redaktion kehrt nächtliche Ruhe ein und die Nachtschicht übernimmt bis die Sonne wieder aufgeht. Den "Tag" können Sie morgen früh wieder etwa ab sechs Uhr in der Frühe lesen.
Folgende Themen haben unsere Leser heute besonders interessiert:
Haben Sie eine gute Nacht!
Bruce Springsteen rockt mit seiner Mutter
Bruce Springsteen ist schon ein bisschen faltig. Aber das hält ihn nicht davon ab, weiter zu rocken. Bruce Springsteens Mutter ist ganz sicher noch etwas faltiger und hält es mit dem Rocken ähnlich. Bei einem Konzert des Musikers im New Yorker Madison Square Garden leistete der seiner 90-jährigen Ma Gesellschaft im Publikum. Ein Fan hat die Szene eingefangen:
Belgien schickt Computer von Extremisten zum FBI
Die belgische Polizei setzt bei der Suche nach den Hintermännern der Anschläge von Brüssel auf Experten der US-Bundespolizei FBI.
Das FBI untersuche derzeit Laptops, die in Verbindung mit den Attentätern stünden, war aus US-Regierungskreisen zu erfahren. Die Computer seien von der belgischen Polizei zur Verfügung gestellt worden und bereits vergangene Woche in den USA angekommen.
Es sei bislang aber noch nicht bekannt, ob die Ermittler bereits Daten auswerten konnten.
Die USA haben Belgien Unterstützung bei der Aufklärung der Anschläge zugesagt. Am Samstag sagte US-Präsident Barack Obama, FBI-Agenten seien vor Ort in Brüssel, um ihren Kollegen zu helfen.
Belgische Nationalmannschaft trainiert in Trauer-Trikots
Die belgische Fußball-Nationalmannschaft hat sich vor dem Testspiel in Portugal mit speziellen Trikots aufgewärmt, um die Opfer der Anschläge von Brüssel zu ehren.
Auf den Trainingsshirts der Belgier war die Botschaft zu lesen: "In Gedenken an alle Opfer, Brüssel 22. März 2016."
Drei Selbstmord-Attentäter hatten am Dienstag vergangener Woche in der belgischen Hauptstadt 32 Menschen mit in den Tod gerissen.
Italienische Marine rettet 1400 Flüchtlinge aus Seenot
Allmählich kommt der Frühling und es versuchen wieder mehr Menschen, über das Mittelmeer nach Europa zu kommen.
Italienische Schiffe haben allein heute fast 1400 Flüchtlinge aus Booten gerettet. Die Marine gab über Twitter bekannt, ihre Schiffe hätten etwa 570 Menschen aufgenommen, die mit Schlauchbooten nach Europa kommen wollten. Die Küstenwache griff nach eigenen Angaben weitere 780 Flüchtlinge auf.
Im sizilianischen Hafen Pozzallo trafen unterdessen etwa 730 Migranten ein, die bereits in den vergangenen Tagen aus Seenot gerettet wurden.
Die meisten der Flüchtlinge kommen aus Afrika und haben sich von Libyen aus auf den Weg nach Europa gemacht.
FDP in Rheinland-Pfalz nimmt Koalitionsverhandlungen auf
Zweieinhalb Wochen nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz hat die FDP beschlossen, mit SPD und Grünen Koalitionsverhandlungen über ein Ampel-Bündnis aufzunehmen. Das teilte Landesvorsitzende Volker Wissing mit. Der Beschluss sei einstimmig gefallen.
Bei der Landtagswahl Mitte März war die SPD von Ministerpräsidentin Malu Dreyer stärkste Kraft geworden. Die bisherige rot-grüne Koalition hat aber keine Mehrheit im neuen Landtag. Die SPD sprach sich nach der Wahl schnell für Gespräche über eine "Ampel" aus. Rechnerisch möglich ist auch eine große Koalition mit der CDU.
Koalition in Brasilien geplatzt
In Brasilien ist die Regierungskoalition von Präsidentin Dilma Rousseff geplatzt.
Ihr Koalitionspartner, die rechtsliberale Partei der demokratischen Bewegung (PMDB), beschloss den "sofortigen" Austritt aus dem Bündnis mit Rousseffs linker Arbeiterpartei (PT), wie die Partei mitteilte.
PMDB-Chef Michel Temer ist Vize-Präsident und würde automatisch Rousseff an der Staatspitze nachfolgen, wenn sie durch das Parlament abgesetzt würde.
Passagier schießt Selfie mit Flugzeug-Entführer
Was denken Sie, wenn Sie in einem Flugzeug neben einem Mann mit Sprengstoffgürtel stehen? Ein Mann aus Aberdeen jedenfalls dachte an ein Selfie.
Wie die britische Zeitung "Evening Express" berichtet, sei der Herr aus Schottland als einer der letzten Geiseln aus dem Flugzeug gelassen worden, bevor der Entführer aufgab. Zuvor jedoch musste der Moment fotografisch festgehalten werden.
Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht klar, ob es sich bei dem Sprengstoffgürtel, der auf dem Bild erkennbar ist, um eine echte Bombe oder eine Attrappe handelte.
Mehr zu dem Entführungsfall lesen Sie hier.
Alle Opfer von Brüssel identifiziert - Erneut Irrtum bei Anzahl
Eine Woche nach den Terroranschlägen von Brüssel sind alle Todesopfer identifiziert.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden bei den Selbstmordattentaten am Flughafen und in einer Metro insgesamt 32 Menschen getötet. 17 davon waren Belgier und 15 Ausländer. Nicht miteingerechnet sind die drei Selbstmordattentäter.
Die Behörden korrigierten damit erneut die Zahl der Anschlagsopfer. Zuletzt hatte es geheißen, dass 35 unschuldige Menschen getötet wurden.
Die erneute Korrektur wurde damit erklärt, dass drei Opfer zunächst sowohl auf der Liste der im Krankenhaus gestorbenen Menschen als auch auf der an den Anschlagsorten erstellten Liste geführt wurden.
Angehörige der US-Armee sollen Türkei verlassen
Die US-Streitkräfte fürchten um die Sicherheit der Angehörigen von in der Türkei stationierten Soldaten und des diplomatischen Personals.
Angehörige in der Südtürkei wurden nun angewiesen, die Region zu verlassen. Das teilte die Kommandozentrale für die US-Streitkräfte in Europa (EUCOM) mit. Die Sicherheit der Familien müsse gewährleistet sein. Das US-Außenministerium erneuerte seine Reisewarnung für die Türkei.
In der Türkei wurden in den vergangenen Monaten mehrere Anschläge verübt. Ein Selbstmordattentäter riss am 19. März auf einer belebten Einkaufsstraße in Istanbul vier Menschen mit in den Tod. Zuvor starben bei einem Anschlag in Ankara 37 Menschen.
WHO hebt Ebola-Notstand auf
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den 2014 wegen der Ebola-Epidemie in Westafrika ausgerufenen globalen Gesundheitsnotstand aufgehoben.
Das teilte WHO-Generaldirektorin Margaret Chan mit. Die Epidemie sei ungeachtet noch vereinzelt noch aufgetauchter Fälle erfolgreich unter Kontrolle gebracht worden.
Frau hängt nach Unfall in Auto an Strommast
Trumps Wahlkampfmanager muss vor Gericht
Donald Trumps Wahlkampfmanager Corey Lewandowski wird in Florida wegen Körperverletzung angeklagt.
Mehrere US-Medien zitierten aus Unterlagen der Polizei in dem Ort Jupiter. Lewandowski soll am 8. März auf einer Wahlkampfveranstaltung eine Reporterin zu Boden gestoßen haben.
Eine Sprecherin des Wahlkampfteams teilte mit, Lewandowski sei absolut unschuldig, werde entsprechend plädieren und freue sich auf den Tag vor Gericht.
Dem Trump-Team kommt diese Anklage und die damit verbundene Öffentlichkeit nicht gelegen. Gewalttätige Übergriffe bei Wahlkampfveranstaltungen des republikanischen Bewerbers sind ein viel diskutiertes Thema. Trump selbst hat sich über Gewalt etwa gegen Protestierer wiederholt mindestens billigend geäußert.
Nachtwölfe wollen erneut auf "Siegesfahrt"
Der Putin-treue Rockerclub Nachtwölfe hat erneut angekündigt, in diesem Jahr eine "Siegesfahrt" nach Berlin zu unternehmen.
Die Fahrt soll vom 29. April an durch Weißrussland, Polen, die Slowakei, Österreich und Tschechien bis nach Berlin führen, wo sie am 9. Mai endet. Das sagt zumindest Clubpräsident Alexander Saldostanow alias "Chirurg" der russischen Agentur Tass.
Der 9. Mai wird in Russland traditionell als Tag des Sieges im Zweiten Weltkrieg gefeiert. Berliner Behörden hatten 2015 die Visa mehrerer Mitglieder der Nachtwölfe annulliert und damit deren Einreise verhindert. Die martialische Tour leiste keinen Beitrag zur Stärkung der deutsch-russischen Beziehungen, hieß es unter anderem zur Begründung.
Syrische Opposition: Russland will Friedensgespräche stoppen
Die syrische Opposition fürchtet erneut um die Missachtung ihrer politischen Ziele und warnt vor einem Scheitern der Genfer Friedensgespräche.
Riad Nassan Agha vom Hohen Verhandlungskomitee kritisierte die Forderung der russischen Regierung, die künftige Rolle von Staatschef Baschar al-Assad bei den Verhandlungen auszuklammern. "Worüber sonst sollen wir diskutieren, wenn wir nicht über Assads Schicksal sprechen", zitierte die Nachrichtenagentur Agha.
Der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow hatte kürzlich gesagt, die USA hätten Verständnis gezeigt für die Haltung seiner Regierung, derzeit Assads Zukunft nicht zu thematisieren. Agha sagte dazu, es sei offensichtlich, dass mit so einer Äußerung der Verhandlungsprozess gestoppt werden solle.
Deutsche Marine rettet 105 Flüchtlinge im Mittelmeer
Die Deutsche Marine hat 105 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet.
Sie wurden laut Bundeswehr rund 50 Kilometer nördlich von Tripolis in einem Schlauchboot gesichtet.
Die "Frankfurt am Main" habe die Menschen, darunter 51 Frauen und 2 Kinder, im Rahmen der Operation Sophia an Bord genommen und einer italienischen Fregatte übergeben, die sie in einen Hafen brachte.
Das Schlauchboot wurde versenkt.
Anklage wegen Grapschens an Silvester erhoben
Auch in Düsseldorf hat es in der Silvesternacht zahlreiche Übergriffe gegen Frauen gegeben. Nun muss sich dort in Kürze ein Marokkaner vor Gericht verantworten.
Eine junge Frau hatte den 33-Jährigen in einem Fernsehbeitrag wiedererkannt und den Übergriff mit über einem Monat Verspätung angezeigt. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft. Der Prozess beginne am 11. April, teilte das Amtsgericht mit.
Der Beschuldigte soll in der Düsseldorfer Altstadt die Frau etwa zwei Stunden nach Anbruch des neuen Jahres mit bis zu 20 Mittätern eingekesselt haben. Alle hätten das Opfer geschubst sowie an die Brüste und zwischen die Beine gefasst. Angeklagt ist der 33-Jährige unter anderem wegen sexueller Nötigung.
US-Kartellbehörde klagt gegen Volkswagen
Für Volkswagen gibt es derzeit wenig gute Nachrichten. Nun kommt eine weitere schlechte dazu:
Die Kartellbehörde FTC hat gegen den Konzern geklagt. Wie die Behörde mitteilte, wirft sie Volkswagen vor, seinerzeit mit der Werbekampagne für "saubere" Dieselfahrzeuge der Marken VW und Audi die Verbraucher getäuscht zu haben.
Volkswagen sieht sich wegen der Affäre bereits mit hunderten Klagen in den USA konfrontiert, darunter einer des Justizministeriums. Dem Konzern drohen Straf- und Schadenersatzzahlungen in zweistelliger Milliardenhöhe.
Schlagzeilen zum Feierabend
Mossad engagierte offenbar ehemaligen SS-Offizier
Ein Offizier der Waffen-SS soll nach einem Medienbericht 1962 im Auftrag des israelischen Geheimdienstes getötet haben.
Otto Skorzeny sei als Mossad-Agent für das Verschwinden des Raketentechnikers Heinz Krug verantwortlich gewesen, schreibt die israelische Zeitung "Haaretz". Krug habe an einem Raketenprogramm Ägyptens, einem damals noch verfeindeten Nachbarn Israels, mitgearbeitet.
Skorzeny sei offenbar der einzige Nazi gewesen, den der Mossad später rekrutiert habe, sagte der Leiter des Jerusalemer Simon-Wiesenthal-Zentrums, Efraim Zurof.
Skorzeny soll als Gegenleistung für seine Mithilfe vom Mossad gefordert haben, von der Fahndungsliste des selbst ernannten Nazi-Jägers Simon Wiesenthal gestrichen zu werden. Das habe Wiesenthal verweigert, sagte Zurof. Skorzeny sei als Agent für den Mossad infrage gekommen, weil er nicht aktiv am Holocaust beteiligt gewesen sei.
AfD-Wahlkämpfer setzt Pfefferspray gegen Konfetti-Werfer ein
Zwei Jugendliche bewerfen einen Wahlkampfstand der AfD in Schwerin mit Konfetti - die Antwort kommt aus der Pfefferspray-Flasche:
Das Amtsgericht Schwerin hat den 53-jährigen Wahlkämpfer der AfD wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 7700 Euro verurteilt.
Das Versprühen des Pfeffersprays sei durch die Konfetti-Attacke "dadurch nicht zu rechtfertigen", sagte der Vorsitzende Richter bei der Urteilsbegründung. Die 19 und 20 Jahre alten Opfer waren an den Augen und im Gesicht verletzt worden.
Der Angeklagte, der dem Kreisvorstand der AfD angehört, räumte ein, völlig überreagiert zu haben. Er zahlte den Opfern bereits vor der Gerichtsverhandlung Schmerzensgeld.
Haftstrafe für Bombendrohung bei Schröder-Party
Für die Bombendrohung bei einer Feier zum 70. Geburtstag von Altkanzler Gerhard Schröder muss ein Mann ins Gefängnis. Der 39 Jahre alte Angeklagte wurde zu einer einjährigen Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt. Er habe Täterwissen gehabt, dies habe ihn überführt, sagte die Richterin am Amtsgericht Königstein.
Der in Berlin wohnende Mann hatte sich zunächst gestellt, dann die Tat jedoch abgestritten. Er wurde wegen Störung des öffentlichen Friedens durch die Androhung von Straftaten sowie Bedrohung verurteilt.
Der mehrfach vorbestrafte Mann hatte am Abend des 12. Mai 2014 im Schlosshotel Kronberg in der Nähe von Frankfurt angerufen und mit einer Bombe gedroht. Dort feierte Schröder mit ranghohen Gästen seinen 70. Geburtstag nach. Das Hotel wurde evakuiert.
Feuerwerks-Explosion verwüstet polnischen Grenzmarkt
Bei einer Explosion von Feuerwerkskörpern auf einem Markt im westpommerschen Osinow Dolny sind mindestens acht Menschen verletzt worden.
Das lokale Internetportal "Chojna24" berichtete unter Berufung auf die Rettungsdienste, unter den Verletzten seien auch drei Deutsche.
Bilder zeigten Rauchwolken und Flammen auf dem gesamten Marktgelände im deutsch-polnischen Grenzgebiet. Nach ersten Informationen wurden mindestens 50 Marktstände zerstört.
Flugzeug-Entführer trug Bombenattrappe
Bei der Entführung einer Egypt-Air-Maschine war offensichtlich nie eine echte Bombe im Spiel:
Der Entführer des ägyptischen Passagierflugzeugs hat nach Angaben des zyprischen Außenministers Ioannis Kassoulides eine Bombenattrappe getragen.
Er habe mehrere Handy-Hüllen miteinander verbunden, sie mitsamt Kabeln in eine Art Gürtel gesteckt und dies als Sprengstoffgürtel ausgegeben, sagte Kassoulides. "Wir hatten diesen Verdacht, aber wollten auf Nummer sicher gehen."
Der Entführer hatte die Maschine am Morgen zur Landung auf Zypern gezwungen.
Polizei findet drei Leichen in Schwimmbad
In einem Schwimmbad in Bergheim bei Köln sind drei Tote gefunden worden.
Es handele sich nach ersten Erkenntnissen um einen Mann und zwei Kinder oder Jugendliche, sagte Polizeisprecher Bernd Mauel.
Zu den genauen Umständen des Todes - zum Beispiel zum Fundort der Leichen in dem Bad - konnte er zunächst keine Angaben machen. "Im Moment deutet einiges auf einen Unfall hin", sagte er. Aber die Ermittlungen seien noch im Gange, erst danach könne man mehr sagen.
Syrische Armee rückt südwestlich von Palmyra vor
Zwei Tage nach der Rückeroberung der antiken Wüstenstadt Palmyra hat sich die syrische Armee nach Angaben von Aktivisten in der Nähe heftige Kämpfe mit der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) geliefert.
Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete, rückten die von syrischen und russischen Kampffliegern unterstützten Soldaten auf die vom IS kontrollierte Stadt Al-Karjatain südwestlich von Palmyra vor. In der Nacht nahmen sie demnach eine Reihe von Anhöhen oberhalb der Stadt ein.
Die IS-Miliz hatte Al-Karjatain im August 2015 erobert und mindestens 230 Einwohner, unter ihnen dutzende Christen, verschleppt. IS-Kämpfer zerstörten dort außerdem das Kloster Mar Elian aus dem 5. Jahrhundert.
Britische Notenbank warnt vor "Brexit"-Folgen
Am 23. Juni stimmen die Briten darüber ab, ob das Land weiterhin Teil der EU bleiben soll. Vor den Folgen eines Austritts warnt nun die Notenbank Großbritanniens.
Sollten die Briten beim Referendum für ein EU-Aus stimmen, könnten die Kreditkosten steigen, der Kurs des Pfund weiter fallen und die Finanzierungskonditionen für Hauskäufer und -besitzer ungünstiger werden, warnte die Bank of England. "Der Ausblick für die Finanzstabilität hat sich seit dem letzten Quartalsbericht vom November verschlechtert."
Die Zentralbank hatte bereits mitgeteilt, Notfall-Pläne in der Schublade zu haben, sollte es zu finanzpolitischen Instabilitäten kommen. Einer klaren Empfehlung zum Referendum über den sogenannten Brexit hat sie sich aber bislang enthalten.
Alle Beiträge zu dem Thema können Sie hier nachlesen.
Lettland baut Zaun an Grenze zu Russland
Auch an der Grenze Lettlands zu Russland soll ein insgesamt 92 Kilometer langer Grenzzaun entstehen.
Nach einem Bericht der Zeitung "Neatkariga Rita Avize" wurde nahe der Kleinstadt Ludza ein drei Kilometer langer Abschnitt fertiggestellt. Mit dem 2,7 Meter hohen Stacheldrahtzaun solle die illegale Einwanderung an der östlichen EU-Außengrenze eingeschränkt werden, sagte eine Grenzschutzsprecherin.
Zur besseren Sicherung der Grenze soll dem Bericht zufolge in diesem Jahr ein 24 Kilometer langer Zaun errichtet werden, der in den kommenden Jahren auf 92 Kilometer verlängert wird. Lettlands Ostgrenze zu Russland ist insgesamt 276 Kilometer lang.
Mehr als 5000 Verhöre nach Anschlag in Lahore
Nach dem Selbstmordanschlag auf feiernde Familien in Pakistan haben die Sicherheitskräfte mehr als 200 Menschen festgenommen.
"Insgesamt wurden mehr als 5000 Menschen gesucht und verhört", teilte ein Vertreter der Provinzregierung von Punjab mit. "Die meisten von ihnen konnten danach wieder gehen, aber 216 werden für weitere Befragungen festgehalten", sagte Rana Sanaullah.
Ein Taliban-Kämpfer hatte sich am Sonntag nahe einem Spielplatz in einem Park in Lahore in die Luft gesprengt - inmitten von feiernden Familien. Dabei wurden nach neuen Angaben der Behörden 73 Menschen getötet, fast 300 wurden verletzt.
Schichtwechsel
[kein Linktext vorhanden]Liebe Leser, mein Name ist Benjamin Konietzny und ich übernehme den Stuhl der Kollegin Schareika, die in den wohlverdienten Feierabend verschwindet.
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreiben Sie mir - bei Twitter oder per Mail an
benjamin.konietzny (at) nama.de
Großmutter Trump besucht Enkelkind Nummer 8
Gerade sind US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump und seine Ex-Frau Ivana zum achten Mal Großeltern geworden. Theodore James heißt das dritte Kind von Tochter Ivanka. Mit einem Instagram-Post feiert nun auch Großmutter Trump die Ankunft des neuen Familienmitglieds.
Junger Linker erntet Spott für Kandidatur
Sie haben noch nie von Christopher Pietsch gehört? Kein Wunder, der 22-Jährige ist bisher politisch nicht auffallend in Erscheinung getreten. Der junge Mann mit der auffälligen blonden Matte ist Mitglied der Linkspartei und will beim Bundesparteitag für den Parteivorsitz kandidieren. Das bringt ihm reichlich Spott ein. Der "Berliner Kurier" etwa überschreibt einen Artikel über Pietsch so: "Dieses Berliner Milchgesicht will Bundesvorsitzender werden!"
Bei Twitter musste sich der Jungpolitiker ebenfalls einige Häme gefallen lassen.
Nun scheint der selbsternannte "Linksnationalist" frustriert über die "Debattenkultur in Deutschland".
Wir werden sicher noch einmal von ihm hören ...
Brüssel: Dschihadisten werben um Terror-Nachwuchs
"Mein Bruder, warum folgst du uns nicht in den Kampf gegen die Westler? Triff die richtige Wahl in deinem Leben."
Solche SMS werden in der Brüsseler Gemeinde Molenbeek an Jugendliche verschickt, wie Kommunalpolitiker Jamal Ikazban jetzt beklagte.
Er forderte die Polizei auf, gegen solche Rekrutierungsversuche vorzugehen.
Türkei fordert Löschung von "extra 3"-Beitrag
Ob die verzweifelten "diplomatischen" Versuche der Türkei hier nicht genau das Gegenteil erreichen? Nicht wenige dürften auf das Spottlied aus der NDR-Sendung "extra 3" über Präsident Erdogan erst durch den Ärger des so Beehrten aufmerksam geworden sein. Sogar der deutsche Botschafter Martin Erdmann wurde vorgeladen. Das türkische Außenministerium teilte mit, man habe gefordert, den Beitrag zu stoppen. Ein türkischer Diplomat, der anonym bleiben will, sagte sogar: "Wir haben verlangt, dass die Sendung gelöscht wird."
Was entgegnet man als Botschafter bloß auf so etwas? "Sorry, das deutsche Grundgesetz verbietet solche Eingriffe in die Pressefreiheit"?
Brüsseler Flughafen könnte schon morgen wieder öffnen
Der Flughafen in Brüssel könnte im Laufe der Woche zumindest teilweise wieder öffnen. Sollte der Testlauf heute erfolgreich sein, könnten etwa 20 Prozent des Betriebes frühestens morgen anlaufen, sagte eine Sprecherin des Flughafens. Vor einer Woche waren in der Abflughalle zwei Bomben explodiert.
Mittels einer Behelfskonstruktion soll der durch die Detonationen schwer beschädigte Gebäudeteil des Flughafens umgangen werden. Bei dem Test sollen Sicherheit und Feuerschutz sowie Gepäckabfertigung und Beschilderung geprüft werden. Wie die Koordinierungsstelle des Brüsseler Flughafens, BSC, mitteilte, erhielten zunächst nur einige wenige Flüge von Brussels Airlines, einer Lufthansa-Tochter, Starterlaubnis. Sobald die Kapazität hochgefahren werden könne, könnten andere Fluggesellschaften ihre Flugpläne einreichen.
Achtjähriger Junge ermordet - Vater tatverdächtig
Am Ostermontag machen Polizeibeamte in Frankfurt einen verstörenden Fund: In einem geparkten Auto finden sie die Leiche eines acht Jahre alten Jungen. Nun wird nach dem Vater des Jungen gesucht. Der 40-Jährige ist dringend tatverdächtig, er hatte seinen Sohn am Donnerstag vergangener Woche von der Schule abgeholt.
Schlagzeilen am Mittag
Bürgermeister: Freilassung von Fayçal C. war Fehler
Die vergangenen Tage haben gezeigt, wie viel Chaos in den belgischen Behörden herrscht - nicht nur nach dem Anschlag vor genau einer Woche.
Nun bedauert der Bürgermeister von Brüssel, Yvan Mayeur, öffentlich die Freilassung eines Verdächtigen, den man zunächst für den "Mann mit Hut" hielt.
Fayçal C. sei vielleicht kein Attentäter, aber ein "Unruhestifter", sagte Mayeur.
Er hätte wegen anderer Tatbestände in Haft bleiben sollen, so das Stadtoberhaupt.
Hier lesen Sie mehr zu den immer noch gesuchten Terrorverdächtigen.
Ökonom: Ehegattensplitting kostet Staat zu viel
Das Ehegattensplitting taugt seit Jahren zu Zank und Streit in der Familienpolitik. Den einen gilt es als bewahrenswert, den anderen als Relikt aus den 50er-Jahren, als die Einverdienerehe mit der Hausfrau am Herd die Regel war. Jetzt geht ein Ökonom des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung mit dem Steuervorteil für extrem ungleich verdienende Ehepaare ins Gericht.
Das Splitting begünstige "überproportional Eheleute, die schon viel haben", ist der erste Kritikpunkt von DIW-Chef Marcel Fratzscher.
Dem Fiskus entgingen dadurch 20 Milliarden Euro pro Jahr.
Die Regelung führe außerdem zur Verdrängung beziehungsweise zum Fernhalten von Frauen aus dem Arbeitsmarkt.
Beim Ehegattensplitting gilt: Je höher der Einkommensunterschied, desto mehr Steuerersparnis kann ein Ehepaar für sich herausholen. Für den weniger verdienenden Partner bedeutet das jedoch eine sehr ungünstige Steuerklasse.
Nachrichten Kompakt
Fünfjähriges Mädchen stirbt nach Skiunfall
Ein kleines Mädchen aus Deutschland ist nach einem schweren Skiunfall in Österreich an seinen Verletzungen gestorben.
Die Fünfjährige war am Ostersonntag im Skigebiet Großglockner Resort gestürzt und mit dem Kopf auf die Piste geprallt.
Der Sturz war so heftig, dass sie trotz ihres Helms das Bewusstsein verlor.
Ein zufällig anwesender Arzt sowie die Pistenrettung leisteten laut Polizei Erste Hilfe, dann wurde das Mädchen mit einem Hubschrauber ins Bezirkskrankenhaus Lienz geflogen.
Wegen seiner schweren Kopfverletzung musste das Kind ins Krankenhaus Klagenfurt verlegt werden. Doch auch dort konnten die Ärzte nichts mehr tun.
Hamburger Zoll entdeckt Ecstasy für 320.000 Euro
Volltreffer für Hamburger Zollfahnder:
Bei einer Kontrolle an einer Autobahnraststätte in der Hansestadt haben sie 40.000 Ecstasy-Pillen mit einem Verkaufswert von 320.000 Euro beschlagnahmt.
Das Hauptzollamt Hamburg-Hafen teilte außerdem mit, die Beamten hätten daneben mehr als zwei Kilogramm Amphetamine im Wert von 28.000 Euro entdeckt.
Ein 48-jähriger Niederländer hatte die Drogen in seinem Auto versteckt - in einer Sporttasche unter einer Decke.
Mögliches MH370-Teil taucht in Südafrika auf
In Südafrika ist womöglich ein weiteres Trümmerteil der seit zwei Jahren vermissten Boeing mit der Flugnummer MH370 aufgetaucht.
Das Teil sei am Montag entdeckt worden, sagte Malaysias Verkehrsminister Liow Tiong Lai. Einzelheiten nannte er nicht.
Experten würden das Teil so bald wie möglich in Augenschein nehmen.
Vergangene Woche war in Südafrika bereits ein Trümmerteil angespült worden, das zu einer Triebwerksverkleidung gehören könnte.
Zwei in Mosambik angeschwemmte Stücke waren vor Ostern als höchstwahrscheinlich zu MH370 gehörende Teile identifiziert worden.
Kalifornien hebt Mindestlohn auf 15 US-Dollar
Davon können deutsche Arbeitnehmer und Jobber nur träumen. Aber Kalifornien ist auch eine der teuersten Gegenden der Welt und ohne Auto geht gar nichts. Stufenweise soll der Mindestlohn in dem US-Bundesstaat bis 2022 auf 15 Dollar (ungefähr 13,40 Euro) angehoben werden. Jetzt verdienen Arbeitnehmer in Kalifornien glatte 10 Dollar, bald sollen es 50 Cent mehr sein. Wie bei uns gibt es Lob und Kritik für die Entscheidung der kalifornischen Abgeordneten: Die einen feiern eine "fairere Wirtschaft", andere sehen den Wirtschaftsstandort in Gefahr.
Sarah Lombardi postet OP-Narbe ihres Babys
Ist das mutig oder geschmacklos? Ist es von öffentlichem Interesse oder banal? Entscheiden Sie selbst ... Neun Monate nach der Geburt ihres Sohnes Alessio hat Sarah Lombardi, als Teil des "DSDS-Traumpaars" Ehefrau von Pietro Lombardi, ein Foto von dessen Brust bei Facebook gepostet. Dazu schrieb sie: "Wir lieben dich so sehr ... Mit all deinen Narben die zeigen das du stärker bist als mama und papa es je sein könnten."
Wegen "Unregelmäßigkeiten" war der Kleine im Alter von wenigen Wochen operiert worden. Eine mehrere Zentimeter lange Narbe zieht sich einmal senkrecht über die Brust. Bei Facebook kommentieren Hunderte den Eintrag, viele erzählen von den Herz-OPs ihrer eigenen Kinder.
Schlagzeilen am Morgen
Elf Anschläge in Deutschland vereitelt
Das klingt erst einmal viel - allerdings nennt der Chef des Bundeskriminalamts diese Zahl für einen Zeitraum von 16 Jahren. Seit der Jahrtausendwende seien elf Terroranschläge in Deutschland vereitelt worden, sagte Holger Münch heute früh im Bayerischen Rundfunk.
"Es ist nicht nur Glück, sondern auch ein gutes Zusammenwirken der Sicherheitsbehörden", so die Erklärung.
Der Islamismus sei aber auch in Deutschland präsent.
Direkte Verbindungen zu den Brüsseler Anschlägen konnten bisher nicht festgestellt werden.
Deutschland wurde aber wiederholt als Transitland von Terroristen genutzt.
Alkohol für Asylbewerber besonders riskant
Kulturschock mit gefährlichen Folgen: Übermäßiger Alkoholkonsum kann für Flüchtlinge nach Ansicht eines Hamburger Suchtexperten besonders gefährlich sein.
"Asylbewerber sind besonderen Risiken ausgesetzt, in einen riskanten, missbräuchlichen oder abhängigen Konsum zu geraten", sagt Ingo Schäfer, der Geschäftsführer des Zentrums für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg.
Flüchtlinge etwa aus Afghanistan seien in ihrer Heimat aufgrund ihres kulturellen oder religiösen Hintergrunds häufig gar nicht mit Alkohol konfrontiert worden - und entsprechend unerfahren.
"Sie hatten in der Jugend nicht die Chance, einen ausgewogenen Umgang mit Alkohol zu lernen - und treffen hier auf massenhafte Verfügbarkeit", erklärt der Mediziner. Dazu kämen noch der Stress und die Belastung in den Heimen.
Dax nach Ostern im Plus erwartet
Wie geht es nach dem langen Osterwochenende an den Börsen weiter? Für Anleger in Tokio, Shanghai und New York ist es ja bereits der zweite Handelstag der Woche. In Frankfurt am Main stellen sich Beobachter auf ein überraschend kräftiges Plus zum Auftakt ein.
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Mehr Geld für Parlamentarier
Automatische Anpassung: Die Diäten und Pensionen der Bundestagsabgeordneten steigen einer Zeitung zufolge im kommenden Juli um 2,7 Prozent. Das zumindest berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Berechnungen des Statistischen Bundesamtes.
Dort ermitteln die Statistiker den sogenannten Nominallohnindex, an dem sich Diäten und Pensionen der Parlamentarier orientieren.
Die Diäten steigen demnach von derzeit 9082 Euro auf 9327 Euro brutto im Monat.
Die Pensionsansprüche klettern mit: Pro Mandatsjahr erhalten ehemalige Abgeordnete künftig 233 Euro statt bisher 227 Euro. Die Erhöhung erfolgt in diesem Jahr erstmals ohne Bundestagsbeschluss.
Islamisten entführen Fischer
Überfall auf hoher See: Im Meer vor den Philippinen haben muslimische Extremisten nach Angaben des Militärs zehn indonesische Fischer entführt.
Die Männer befanden sich an Bord eines taiwanesischen Schiffs, berichtete der stellvertretende Kommandeur einer Antiterroreinheit der philippinischen Streitkräfte.
Hinter der Entführung steht angeblich die Terrororganisation Abu Sayyaf.
Das Schiff war auf dem Weg von Indonesien zum Hafen der philippinischen Hauptstadt Manila.
Die Extremisten hätten es in der Nähe der Insel Tawi-Tawi im Süden des Landes überfallen. Es wurde leer bei Languyan gefunden.
Das Great-Barrier-Riff stirbt
Die "schlimmste Korallenbleiche der Geschichte" bedroht das Great Barrier Reef vor Australien. Mit diesen drastischen Worten warnt der Meeresbiologe Terry Hughes vor einer Naturkatastrophe riesigen Ausmaßes vor der Ostküste des fünften Kontinents.
Hughes muss es wissen: Er leitet das Korallenprogramm des staatlichen Forschungsrats Australiens. Zuletzt überflog er die Region vor der Nordostküste bis nach Papua-Neuguinea und nahm dabei 500 einzelne Riffe in Augenschein.
"Fast ohne Ausnahme zeigt jedes Riff, das wir überflogen haben, einen hohen Grad an Bleiche", berichtet Hughes.
"Dies war der traurigste Forschungstrip meines Lebens."
Der Schaden sei deutlich größer als bei Korallenbleichen 2002 oder 1998.
Ursache dürfte das Wetterphänomen El Niño sein, meint der Biologe.
IG Metall fordert flexible Arbeitszeiten
Hat die Stechuhr bald ausgedient? Der Fachkräftemangel bringt in der Industrie alte Gewohnheiten ins Wanken: Die Gewerkschaft IG Metall setzt sich für neue Ansätze im produzierenden Gewerbe ein.
Um im Wettstreit um Fachkräfte mithalten zu können, müssten die Firmen auch für Beschäftigte in Werkshallen oder an Fließbändern neue Angebote schaffen, sagte der Chef der IG Metall Bayern, Jürgen Wechsler.
"Es geht um die Frage: Wer bestimmt über die Zeit?"
Natürlich seien flexible Modelle wie die Arbeit im Homeoffice für viele Berufsgruppen in der Industrie nicht möglich. Denkbar seien aber beispielsweise Modelle, in denen sich intensive Arbeitsphasen mit längeren Freizeitblöcken abwechselten oder auch das Teilen einer Stelle (Job-Sharing).
Feuer zerstört Wohnturm bei Dubai
Großbrand am Golf: In den Vereinigten Arabischen Emiraten steht ein Wohnhochaus in Flammen. Die Feuerwehr muss in der Siedlung nordöstlich von Dubai gegen eine Feuersbrunst in großer Höhe ankämpfen. Das Feuer springt auf ein zweites Hochhaus über.
Das wird heute wichtig
Das Osterwochenende gut überstanden? Eier gesucht? Schokohasen gegessen? Die ersten zarten Frühlingsboten genossen? Die Welt blieb natürlich auch über die Feiertage nicht stehen. Was steht am Dienstag nach Ostern an?
Die Anschläge von Brüssel vor genau einer Woche halten Sicherheitskräfte noch immer in Atem: Übers Wochenende mussten die Behörden nicht nur die Zahl der Opfer nach oben korrigieren, sondern auch einen der bisher Hauptverdächtigen freilassen. Der in der Nacht auf Karfreitag verhaftete Faycal C. ist offenbar nicht der "Mann mit Hut". Das heißt: Der mutmaßliche Attentäter ist noch immer auf freiem Fuß.
Am Brüsseler Hauptstadtflughafen Zaventem soll heute eine neue, provisorische Abfertigungshalle in Betrieb gehen.
Deutschland diskutiert die Pläne aus dem Bundesinnenministerium für ein Integrationsgesetz.
In Syrien können Archäologen die Schäden und Verwüstungen nach der Rückeroberung von Palmyra in Augenschein nehmen.
In den USA ist es dem FBI gelungen, das iPhone eines Attentäters zu knacken. Was heißt das für Apple-Nutzer?
Der Abgas-Skandal kommt in einer Art zweiten Welle am Aktienmarkt an: Aus Wolfsburg heißt es, VW-Aktionäre müssten um die Dividende bangen.
Vor der Ostküste Australiens stehen Meeresbiologen vor einem Desaster: Am Great-Barrier-Riff zeichnet sich die schlimmste Korallenbleiche seit Beginn der Aufzeichnungen ab.
Das Wetter mit Björn Alexander
Heute bleibt es vor allem im Norden und der Landesmitte wechselhaft mit teils kräftigen Schauern. Mitunter sind auch Graupelgewitter möglich. Dazu ist es nach wie vor recht windig bis stürmisch. In Schauernähe sowie auf den Bergen sind auch Sturmböen drin.
Besser sieht es weiter südwärts aus. Dort ist die Luft stabiler, das Schauerrisiko ist somit geringer und die Sonne hat mehr Anteile. Die Temperaturen erreichen zwischen 8 Grad im Erzgebirge und bis 15 Grad am Oberrhein.
In den kommenden Tagen bleibt es besonders über der Nordhälfte noch länger unbeständig, während in Richtung Süden die Werte im Süden schon mal auf bis zu 20 Grad oder etwas darüber ansteigen können.
Schlagzeilen aus der Nacht