Dienstag, 29. September 2015: Der Tag bei n-tv

Heute mit Martin Morcinek und Max Borowski

22:43 Uhr
Die Bierzelte auf der Wiesen haben Ihren Ausschank beendet und auch "Der Tag" macht nun Feierabend.
Die Bierzelte auf der Wiesen haben Ihren Ausschank beendet und auch "Der Tag" macht nun Feierabend.(Foto: picture alliance / dpa)

Das war Dienstag, der 29. September

Liebe Leser, hier werden nun nicht die Bänke hochgestellt, aber doch die meisten Rechner heruntergefahren. Was hat Sie heute besonders interessiert? Unter anderem diese Geschichten und Nachrichten:

Ich wünsche Ihnen einen angenehme Nacht und hoffe, Sie sind Morgen wieder dabei.

Und seien Sie Vorsichtig bei Witzen in Bankformularen!

 

22:25 Uhr

Patient stirbt nach 47-jährigem Klinikaufenthalt

Nach beinahe einem halben Jahrhundert im Krankenhaus ist ein Mann in der Türkei im Alter von 70 Jahren gestorben.

  • Abdullah Kozan sei in dem Krankenzimmer gestorben, in dem er die vergangenen 47 Jahre verbracht habe, weil er "keinen anderen Ort" gehabt habe, an den er hätte gehen können, berichtete die türkische Nachrichtenagentur Dogan.
  • Kozan wurde 1968 wegen Kopfschmerzen in ein staatliches Krankenhaus in der westlichen Provinz Bursa eingeliefert, als er seinen Militärdienst leistete. Ihm sei erlaubt worden zu bleiben, "weil er keinen anderen Ort hatte, wo er hin konnte und er sehr gut mit dem Personal klar kam", sagten Mitarbeiter der Klinik der Agentur.
  • Allerdings sei er nicht mehr zu retten gewesen, als sich sein Zustand während des jüngsten Eid al-Adha-Opferfestes verschlechtert habe.
22:07 Uhr

Russland stationiert Luftabwehr in Arktis

Die Rohstoffpreise sind im freien Fall. Für Shell lohnt sich die Förderung im Nordmeer nicht mehr. Doch Russland hält mit aller Macht an seinen Ansprüchen in der Arktis fest.

  • Moskau untermauert jetzt seine Ansprüche auf die Arktis mit neuen militärischen Plänen. Demnach sollen Luftabwehrsoldaten der Nordflotte auf einer Insel im Polarmeer stationiert werden.
  • Auf der russischen Insel Sredni in der Karasee werde bereits die nötige Infrastruktur gebaut, sagte ein Militärsprecher der Agentur Interfax. Insgesamt würden auf sechs Inseln in der Arktis Militäranlagen errichtet, teilte die staatliche Baufirma Spezstroj mit. Dafür seien rund 1500 Arbeiter im Einsatz. In den kommenden Tagen sollen demnach gut 100 weitere Arbeitskräfte in die Region verlegt werden.
  • Mit Projekten und einer neuen Marinedoktrin hat Moskau seine Ansprüche in den vergangenen Monaten immer wieder bekräftigt.
21:56 Uhr

1:0 im Streit zwischen Werbeblocker und Springer

1:0 im Streit zwischen Werbeblocker und Springer

Werbung im Internet nervt viele Nutzer, aber sie sorgt auch für die nötigen Einnahmen, damit überhaupt Seiten mit Inhalten für die User entstehen. Für fast alle Medien sind die Werbe-Einnahmen lebenswichtig - auch für n-tv und n-tv.de. Einige von ihnen versuchen deshalb vor Gericht gegen Ad-Blocker vorzugehen.  

  • Axel Springer hat nun in einem solchen Streit eine eine Schlappe erlitten. Das Landgericht Köln entschied, dass das Kölner Start-up-Unternehmen Eyeo weiterhin  seine kostenlose Software zum Unterdrücken von Reklame im Netz anbieten darf.
  • Im Streit über die Zulässigkeit der Anti-Reklame-Software der Firma Eyeo sind bereits die Fernsehanbieter ProSiebenSat.1 und RTL vor deutschen Gerichten abgeblitzt. Mehrere Klagen laufen noch.
  • Bis zu einer letztinstanzlichen Entscheidung dürfen noch Jahre vergehen.

 

21:26 Uhr

Mohammed-Karikaturist bereut nichts

Zehn Jahre ist es her, dass die dänische Zeitung "Jyllands-Posten" eine Reihe von Karikaturen veröffentlichte, die den Propheten Mohammed zeigten. Besonders eine Zeichnung des Karikaturisten Kurt Westergaard, die Mohammed mit einer Bombe im Turban zeigte, löste eine Welle der Empörung und gewaltsame Proteste Welt aus. Westergaard bereut seine Arbeit bis heute nicht.

  • "Mein Grundgefühl war immer und ist bis heute Wut", sagte der 80-Jährige jetzt im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP.
  • Immer wieder wird er von Einwanderern auf der Straße beleidigt. Er ist bekannt und mit seinen bunten Tüchern und dem Spazierstock eine auffällige Erscheinung.
  • Als Kritik am Islam will der Atheist Westergaard seine Arbeit nicht verstanden wissen. "Ich habe keine Probleme mit Muslimen, ich werde immer für das Recht der Menschen auf ihre Religion und ihren Glauben kämpfen." Er kritisiere vielmehr "Terroristen, die ihre spirituelle Munition aus dem Koran ziehen".
Bilderserie
21:17 Uhr

Leverkusen führt gegen Barca

Bahnt sich eine Sensation an? Leverkusen ist mit großem Selbstbewusstsein nach Barcelona gefahren - nicht zu Unrecht. Kyriakos Papadopoulos macht für Bayer in der 22. Minute den Führungstreffer.

Folgen sie dem Spiel im Liveticker!

Unterdessen veranstaltet Bayern München wieder ein Torfestival. Zum Liveticker geht es hier.

21:03 Uhr

Fahrer von Todes-Lkw wird ausgeliefert

Bulgarien liefert einen der mutmaßlichen Fahrer an Österreich aus, der am Steuer des Kühllastwagens mit 71 toten Flüchtlingen gesessen haben soll. Dies entschied ein Regionalgericht - auf Antrag des Verdächtigen.

  • Sein 32-jähriger Mandant sei unschuldig, sagte der Anwalt Svetlin Slavkov. Daher hätten sie die Auslieferung an Österreich beantragt, weil dies die einzige Möglichkeit sei, dort seine Unschuld, auch durch einen DNA-Test, zu beweisen.
  • Der 32-Jährige war kurz nach der Tragödie in Bulgarien festgenommen worden. Laut Staatsanwaltschaft muss sich der Verdächtige wegen Beteiligung an einem kriminellen Schlepperring und fahrlässiger Tötung in 71 Fällen verantworten. Die bulgarische Justiz wirft dem Mann vor, den Lkw, in dem die Flüchtlinge erstickten, zumindest auf einem Teil der Strecke zwischen Ungarn und Österreich gesteuert zu haben.
  • Im Zusammenhang mit dem Flüchtlingsdrama wurden bislang fünf weitere Verdächtige in Ungarn inhaftiert.
20:47 Uhr

Taliban stürmen auch Flughafen von Kundus

Die Taliban in Afghanistan sind offenbar ungebremst auf dem Vormarsch.

  • Sicherheitskreisen zufolge haben sie trotz einer angeblichen Gegenoffensive der afghanischen Armee einen Großteil des Flughafens von Kundus außerhalb der Stadt eingenommen.
  • Ein Reuters-Mitarbeiter sagte, rund um den Airport werde heftig gekämpft. Die Taliban hatten die Provinzhauptstadt am Montag überraschend überrannt.
  • Am Dienstag startete die Armee mit Unterstützung der US-Luftwaffe einen Versuch zur Rückeroberung des früheren Bundeswehr-Standorts. Der Flughafen stand unter Kontrolle der Armee. Bundeswehrangehörige flogen nach Angaben des deutschen Verteidigungsministeriums als Teil einer internationalen Gruppe nach Kundus und informierten sich über die Lage vor Ort.

 

20:34 Uhr

Bundesbankchef: Sparzinsen sind nicht niedrig

Haben Sie auch das Gefühl, dass sie kaum Zinsen auf Ihr mühsam Erspartes bekommen. Gehören sie zu den Sparern, die sich von der Politik und der EZB enteignet fühlen? Sie täuschen sich, behauptet nun der Bundesbankpräsident. Das sei tatsächlich nur ein Gefühl.

  • Die Realzinsen - also die Zinsen auf die Einlagen minus die Inflation - seien entgegen der öffentlichen Wahrnehmung nicht so niedrig wie phasenweise in den vergangenen Jahrzehnten, sagte Jens Weidmann.
  • "Der Realzins von Sparanlagen in Deutschland liegt derzeit bei ungefähr einem Viertelprozent und damit im Durchschnitt der letzten zehn Jahre", sagte Weidmann bei einer Rede im Wiesbadener Pressclub. In den 1970er, 80er und 90er Jahren habe es sogar immer wieder Phasen mit negativen Realzinsen gegeben, ergänzte Weidmann.
  • Damals waren die Zinsen auf die Spareinlagen deutlich höher, noch viel höher war aber die Inflation die derzeit etwa bei Null liegt.
20:25 Uhr
20:19 Uhr

Großkreutz liest BVB die Leviten

Derzeit darf Kevin Großkreutz wegen einer Transferpanne bei seinem neuen Verein in Istanbul nicht spielen. Stattdessen läuft er bei den BVB-Amateuren auf, um sich fit zu halten. Auch sonst beschäftigt er sich offenbar immer noch intensiv mit seinem alten Klub und hält auch mit seinem Meinung nicht zurück: 

Bei Instagram äußerte er nun seine Sorge, dass der "geile Verein" BVB, so werden könnte wie "andere Vereine". Denn offenbar werde dort "genau dieselbe SCHEISSE" gemacht.

Hier der Wortlaut der Tirade:

Günaydin cimbom!!! #aslan #isso Noch ein paar Sätze zum BVB : Was ist aus unserer Borussia geworden?! Es wird 2 mal unentschieden gespielt und es wird so getan als ob man um den Abstieg spielt!!! Natürlich will man jedes Spiel gewinnen, aber es sollten alle mal auf dem Teppich bleiben! Immer dieses vergleichen mit Bayern und über sie reden! Borussia Dortmund zählt und nicht immer andere Vereine! Man sollte stolz sein für den BVB Leben zu dürfen , alles rauszuhauen , Fan oder Spieler von der Borussia zu sein und wissen wo man herkommt.Es ist ein geiler Verein, aber macht ihn nicht kaputt und werdet nicht wie andere Vereine! So langsam braucht man sich auch nicht mehr über andere Vereine beschweren ! Es wird genau dieselbe SCHEISSE gemacht! Preise, Tradition usw....Ja , normalerweise sei leise Kevin, aber ich bin immer noch Fan.

 

19:58 Uhr

Mutter ersticht pädophilen Nachbarn

Eine alleinerziehende Mutter von fünf Kindern muss ins Gefängnis, weil sie in England einen verurteilen Pädophilen erstochen hat. Ein Londoner Gericht verurteilte die 32-Jährige zu dreieinhalb Jahren Haft wegen Totschlags.

  • Das 77 Jahre alte Opfer war ein Nachbar der Londonerin und zum Zeitpunkt der Tat auf Kaution frei. Er war für Sexualdelikte in 24 Fällen zwischen 1977 und 1991 verurteilt worden.
  • Vergangenen November war die fünffache Mutter mit einem Messer bewaffnet in sein Haus gegangen, um ihn zur Rede zu stellen. Nach dem Angriff war der 77-Jährige in seinem Hausflur verblutet. Die Frau hatte sich wenige Stunden später der Polizei gestellt.
  • Der Richter betonte, sie habe die Kontrolle verloren und keine Selbstjustiz verüben wollen.
19:37 Uhr

Steckt da der Nazi-Zug? Neuer Tunnel entdeckt

Video

Neues von der Suche nach dem ominösen Nazi-Gold-Panzerzug in Niederschlesien:

  • Ein Hobbyforscher hat den Fund eines weiteren Teils einer Tunnelanlage gemeldet, die zu dem unterirdischen "Komplex Riese" aus der Nazi-Zeit gehören soll. Das berichtete der polnische Nachrichtensender "TVN24".
  • Es gehe um insgesamt drei Teilstücke der Anlage, sagte der Krzysztof Szpakowski vom Verein "Riese". "Es ist nicht auszuschließen, dass es da noch etwas gibt", meinte er.
  • Gleichzeitig gehen die Vorbereitungen für die Suche nach einem angeblich gefundenen deutschen Panzerzug aus dem Zweiten Weltkrieg weiter. Soldaten einer Pionierabteilung sind seit Wochenbeginn an der angeblichen Fundstelle entlang der Bahnlinie zwischen Breslau (Wroclaw) und Walbrzych im Einsatz. Sie sollen vor allem klären, ob bei der Schatzsuche Gefahr durch Blindgänger und Minen droht.
19:21 Uhr

20.000 Kinderpornodateien: Bundespolizist verurteilt

Ein Regierungsamtsrat der Bundespolizei ist wegen Besitzes von fast 20 000 kinderpornografischen Dateien zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden. Ein Berliner Amtsgericht sprach den Beamten per Strafbefehl schuldig.

  • Dem 60-Jährigen, der als Regierungsamtsrat der Verwaltung des Bundespolizeipräsidiums in Potsdam tätig war, wurde zudem die Zahlung von 1500 Euro an den Kinderschutzbund auferlegt.
  • Ermittler hatten in der Wohnung des leitenden Beamten in Berlin-Mitte im März 2014 laut Anklage zahlreiche DVDs sowie Festplatten mit bloßstellenden Nacktaufnahmen von Mädchen und Jungen bis zum Alter von 13 Jahren entdeckt.
  • Sollte das Urteil rechtskräftig werden, würde der Polizist seinen Beamtenstatus verlieren.
18:52 Uhr

Poroschenko: mobile Krematorien in der Ostukraine

Noch bevor er loslegte, verließ die russische Delegation schon demonstrativ den Saal. Vor der Uno-Generalversammlung hat der ukrainische Präsident Poroschenko hat Russland heftige Vorwürfe gemacht. Unter anderem:

  • "Um die Weltöffentlichkeit irrezuführen, hat die russische Führung befohlen, Abzeichen und Erkennungsmarken ihrer Soldaten zu entfernen und gefangene Soldaten zurückzulassen."
  • "Und besonders zynisch ist, dass sie mobile Krematorien verwenden, um die Spuren ihrer Verbrechen auf ukrainischem Boden zu beseitigen."
  • Zudem habe Russland "mit dem Angriff auf mein Land aggressiv internationales Recht verletzt und die Welt schockiert. Obwohl diese UN-Vollversammlung die Aggression verurteilte, hat Russland die Angriffe sogar noch verstärkt.
  • 8000 Ukrainer, 6000 von ihnen Zivilisten, seien getötet worden. "Lassen Sie mich klarmachen: Das ist kein Bürgerkrieg und kein interner Konflikt. Das ist eine Aggression", sagte Poroschenko.

Hier können sie die Generalversammlung der UN live mitverfolgen:

 

18:34 Uhr

Tausende folgen @Snowden innerhalb von Minuten

NSA-Whistleblower hat ein Twitterkonto eröffnet. Ein Tweet, 30 Minuten, Zehntausende Follower.

 

18:14 Uhr
17:59 Uhr

Schalke schreibt Millionenverlust

Glück im Spiel, Pech bei den Finanzen. In der Liga läuft es derzeit gut, doch der Fußballkonzern FC Schalke 04 hat im ersten Halbjahr 2015 ein Minus von 4,9 Millionen Euro geschrieben. Nach Schalke-Angaben vom Dienstag lag dieses Ergebnis in etwa auf dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums von minus 4,5 Millionen Euro.

Im Gesamtjahr 2015 rechnen die Gelsenkirchener mit einem positiven Abschluss, wie Finanzvorstand Peter Peters erklärte. Er geht vor allem durch den Verkauf von Julian Draxler an den VfL Wolfsburg für das Geschäftsjahr 2015 von einem deutlichen Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr aus.

17:38 Uhr

Hacker können medizinische Geräte fernsteuern

Es ist ein Horrorszenario und zwar ein reales: Hacker können viele medizinische Geräte über das Internet angreifen, Informationen und persönliche Daten stehlen und im schlimmsten Fall sogar die Steuerung übernehmen.

  • Das demonstrierten jetzt die amerikanischen Sicherheitsexperten Scott Erven und Mark Collao in einem Vortrag.
  • Viele medizinische Geräte arbeiten mit Windows XP ohne ausreichenden Virenschutz und seien zum Teil nicht einmal mit Passwörtern geschützt.
  • Die beiden Experten stellten so genannte Honeypots im Internet auf, vermeintliche medizinisches Geräte wie MRTs oder Defibrillatoren. Mehrere hundert Mal innerhalb von sechs Monaten wurden die simulierten Geräte angegriffen.

 

17:26 Uhr

Harald Schmidt spielt bei Rosamunde Pilcher mit

Meint er das ernst? Ganz unironisch? Harald Schmidt gibt einen Gastauftritt Rosamunde Pilcher.

  • Im sechsten und letzten Film der Melodram-Reihe nach einer Vorlage der englischen Autorin in der jetzt angelaufenen TV-Saison wird Schmidt im Frühjahr 2016 den hypochondrischen Lord Hurrleton spielen, teilte die Produzentin Heidi Ulmke mit.
  • In einem Interview mit der Zeitschrift "Revue" hatte er sich bereits 2008 eine Pilcher-Rolle als Anwalt vorgestellt. "Insgeheim hat er wahrscheinlich schon wesentlich länger von einer Rolle bei Rosamunde geträumt", fügte Ulmke hinzu. Am 25. Oktober sollen die Dreharbeiten beginnen.

Schauspielerfahrung mit ZDF-Senioren-Serien hat Schmidt schon vor Jahrzehnten gesammelt:

 

17:13 Uhr

Deutscher will UN-Flüchtlingschef werden

Der deutsche UN-Diplomat Achim Steiner bewirbt sich für das Amt als Chef des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen.

  • Dafür habe er auch die Unterstützung der Bundesregierung bekommen, teilte der bisherige Leiter der in Nairobi ansässigen UN-Umweltorganisation (UNEP) mit.
  • Auch die frühere dänische Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt will die Nachfolge des seit 2005 amtierenden UNHCR-Chefs António Guterres antreten. Seine Amtszeit läuft Ende des Jahres aus.
17:00 Uhr
16:36 Uhr
(Foto: facebook)

Taliban führen Scharia in Kundus ein

Nach der Eroberung der nordafghanischen Stadt haben die Taliban in Kundus die Einführung des islamischen Rechts der Scharia angekündigt.

  • Ein auf Facebook veröffentlichtes Video zeigt ein Taliban-Mitglied vor einer Menschenmenge, die mit "Inschallah" (so Gott will) auf dessen Scharia-Ankündigung antwortet. Zu sehen ist auch, wie die Taliban ihre weiße Flagge auf dem zentralen Platz der Stadt hissen.
  • Der zehnminütige Film endet mit einer Botschaft von Taliban-Chef Mullah Achtar Mansur: "Wir glauben nicht an Rache", sagte Mansur darin und kündigte eine "Generalamnestie" für Regierungssoldaten an, die ein Überlaufen zu den Taliban in Betracht zögen.  
  • Mit rund 2000 Kämpfern hatten die Taliban am Montag Kundus erobert. Die afghanische Armee startete inzwischen mit Unterstützung des US-Militärs eine Offensive zur Rückeroberung von Kundus.
  • Für die Provinz Kundus war früher die Bundeswehr verantwortlich. Im Oktober 2013 übergab sie ihr dortiges Feldlager an die afghanischen Sicherheitskräfte.

Lesen Sie mehr zu aktuellen Lage in Kundus.

16:23 Uhr

Privathaushalte besitzen mehr als Börsenkonzerne

Der Finanzkonzern Allianz hat einige interessante Fakten zur Vermögensverteilung auf der Welt gesammelt:

  • Das Vermögen der privaten Haushalte in aller Welt hat Ende vergangenen Jahres knapp 136 Billionen Euro betragen. Mit der Summe könnten die Privathaushalte sämtliche Staatsschulden der Welt "ungefähr dreimal tilgen", heißt es. Gleichzeitig übertreffe das Privatvermögen den Wert aller weltweit an einer Börse gelisteten Unternehmen.
  • Das Privatvermögen ist gegenüber dem Vorjahr um 7,1 Prozent gestiegen. Das liege an den steigenden Sparanstrengungen der Haushalte, heißt es im "Global Wealth Report".
  • Die hohe Gesamtsumme dürfe aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Vermögen nach wie vor sehr ungleich verteilt seien, erläuterten die Autoren. In den mehr als 50 Ländern, die für den Bericht analysiert worden seien, entfielen durchschnittlich nur etwa fünf Prozent der Vermögenswerte auf die ärmere Bevölkerungshälfte.

Unser Kollege Hannes Vogel hat den "Global Wealth Report" gründlich analysiert.

16:16 Uhr
16:01 Uhr

Düsseldorf will Tour-de-France-Start

Die Tour endet stets in Paris. Doch der Start findet jedes Jahr an einem anderen Ort statt, unter anderem auch schon in Köln, Frankfurt und Berlin
Die Tour endet stets in Paris. Doch der Start findet jedes Jahr an einem anderen Ort statt, unter anderem auch schon in Köln, Frankfurt und Berlin(Foto: REUTERS)

London hat es sich anders überlegt, und nun wird für den Start der Tour de France 2017 ein neuer Ort gesucht. Düsseldorf rechnet sich Chancen aus.

  • Oberbürgermeister Thomas Geisel war beim Tourfinale in Paris im Juli mit Tourchef Christian Prudhomme zusammengetroffen und hatte Interesse an der Ausrichtung des "Grand Départ" bekundet.
  • Allein an Gebühren an die Tour-Organisatoren wären für die beiden wahrscheinlichen Veranstaltungstage rund vier Millionen Euro fällig. Aber trotz der finanziellen Hürden passt laut Schneider-Bichel ein Tourstart in Düsseldorf in "politische und strategische Überlegungen". Es sei klar, dass dafür "städtisches Geld fließen muss", wie Geisels Sprecher erklärte.
15:40 Uhr

Heilpraktiker im Rausch, Seminarleiter unter Verdacht

Nach dem gefährlichen Massenrausch bei einem Heilpraktikerseminar in Niedersachsen konzentrieren sich die Ermittlungen wegen Drogenmissbrauchs auf die beiden Organisatoren und zwei Helfer. Gegen die übrigen 25 Teilnehmer seien die Ermittlungsverfahren eingestellt worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

  • In zwei sichergestellten Kapseln sei die verbotene Psychodroge 2C-E nachgewiesen worden. Bei Wohnungsdurchsuchungen im Landkreis Harburg und im Raum Aachen sei weiteres Beweismaterial sichergestellt worden.
  • Mehr als 160 Rettungskräfte waren nach dem Vorfall Anfang September im Einsatz. Die Teilnehmer des Seminars wurden mit Wahnvorstellungen, Krämpfen, Luftnot und Herzrasen in verschiedene Krankenhäuser der Region gebracht.
  • Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur handelt es sich bei den Organisatoren um eine Heilpraktikerin und einen Psychologen aus der Region Aachen. Der Psychologe soll nach Medienberichten ein enger Vertrauter des Schweizer Therapeuten Samuel Widmer sein. Widmers "Kirschblütengemeinschaft" wird von Kritikern als Sekte bezeichnet.
15:21 Uhr

Größte Menschen der Welt im Münsterland

(Foto: dpa)

Der mit 2,51 Metern größte Mensch der Welt kommt gerne ins Münsterland. Unter anderem dem dortigen Übergrößen-Schuhmacher Georg Wessels habe er zu verdanken, dass er sich heute wohlfühlt und nicht mehr als Sonderling. sagte Sultan Kösen bei einem Besuch in Vreden im Münsterland.

  • "Ich bin ein normaler Mensch, nur ein bisschen größer", sagte der 33-jährige Türke.
  • Seit Jahrzehnten stattet Wessels Werkstatt die größten Menschen der Welt aus.
  • Außer Kösen noch zwei rekordverdächtig Große neue Schuhe in Empfang: Der gebürtige Marokkaner Brahim Takioullah gilt mit 2,46 Metern als zweitgrößter lebender Mensch.
  • Nur unwesentlich kleiner war der dritte große Gast: Abdramane Dembele von der Elfenbeinküste misst 2,32 Meter.

Liebe Leser,

beim "Tag" ist inzwischen der Wachwechsel erfolgt. Max Borowski begleitet sie nun bis in den späten Abend durch das Nachrichtengeschehen.

14:58 Uhr

Fast 170.000 Flüchtlinge in Bayern im September

Schaffen wir das wirklich? Laut Bayerns Landesvater sind seit Anfang September 169.400 Flüchtlinge in Bayern angekommen.

Diese Zahl nannte der Ministerpräsident nach einer Kabinettssitzung in München. Am Montag seien es allein 10.000 Menschen gewesen. "Das sind Größenordnungen, die wir früher in einem ganzen Jahr nicht hatten - und ein klarer Beleg dafür, dass die Angelegenheit aus den Fugen geraten ist", sagte der CSU-Chef.

So debattiert die Politik über die aktuellen Zahlen.

14:38 Uhr

Bundeswehr-Team in Kundus eingetroffen

Kein Ort hat die Bundeswehr in den vergangenen Jahrzehnten so stark geprägt wie Kundus. In der nordafghanischen Unruheprovinz hat die Truppe gelernt zu kämpfen. Am 2012 wurde das dortige Lager schrittweise aufgelöst.

  • Nun sind die deutschen wieder da - unter widrigen Umständen: Ein kleines Team der Bundeswehr ist in Kundus gelandet. Die deutschen Soldaten hätten sich vorübergehend "zu Abstimmungsgesprächen" am Flughafen von Kundus aufgehalten, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin.
  • Dabei sei es darum gegangen, "zu verstehen, wie die afghanische Armee gedenkt, die Hoheit über die Stadt zurückzugewinnen", fügte er hinzu.  Die Angehörigen der Ausbildungsmission der Bundeswehr in Afghanistan seien eine Flugstunde von Kundus entfernt stationiert, betonte der Sprecher.
Bilderserie
14:22 Uhr

Kommunen bitten Bürger zur Kasse

Der Bundeshaushalt ist, laut Finanzminister, trotz Flüchtlingsandrang stabil. Die Steuern für die Bürger auch. In den Kommunen sieht es allerdings ganz anders aus.

  • Immer mehr klamme Städte und Gemeinden wollen ihre Steuern und Gebühren erhöhen sowie Leistungen streichen.
  • Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft Ernst & Young wollen vier von fünf Kommunen (79 Prozent) "auf breiter Front" Steuern und Gebühren anheben.
  • Tiefer in die Tasche greifen müssten vor allem Eltern von Kindern in der Kita oder in Ganztagsschulen, hieß es. 40 Prozent der Städte und Gemeinden wollten im laufenden Haushaltsjahr die entsprechenden Gebühren erhöhen.
  • Auch bei der Grundsteuer bitten die Kommunen den Angaben zufolge verstärkt zur Kasse:
  • Beliebteste Sparmaßnahme sei die Reduzierung der Straßenbeleuchtung.
13:56 Uhr
13:48 Uhr
Die syrische Mittelmeerküste aus dem All (Norden ist rechts): Die Hafenanlagen von Tartus (l.) und Latakia (r.) sind gut an den vorspringenden Molen zu erkennen (Archivbild).
Die syrische Mittelmeerküste aus dem All (Norden ist rechts): Die Hafenanlagen von Tartus (l.) und Latakia (r.) sind gut an den vorspringenden Molen zu erkennen (Archivbild).(Foto: Reuters)

Verdächtige Schiffsbewegungen Richtung Syrien

Russland baut offenbar zur Unterstützung der syrischen Regierung verdeckte Transportwege über See auf:

  • Allein in den zwei Wochen zwischen 9. bis zum 24. September waren nach Angaben aus Schifffahrtskreisen mindestens sechs Frachtschiffe zwischen dem russischen Schwarzmeerhafen Noworossiisk und den syrischen Häfen Tartus und Latakia unterwegs.
  • Beide Hafenstädte werden von Präsident Baschar al-Assad kontrolliert. In Tartus unterhält Russland seit längerem einen eigenen Marinestützpunkt.
  • Die Zahl der Fahrten habe deutlich zugenommen, heißt es. Im Zeitraum 2014 bis August 2015 verzeichnen die Hafenunterlagen gerade einmal ein Schiff auf der Route von Noworossiisk nach Latakia.
  • Auf der Route von Noworossiisk nach Tartus waren es innerhalb von zwölf Monaten bislang nur ein Schiff pro Monat.
13:32 Uhr
Wohnungsnot in Baden-Württemberg: Der Fall Eschbach geht wohl vor Gericht.
Wohnungsnot in Baden-Württemberg: Der Fall Eschbach geht wohl vor Gericht.(Foto: picture alliance / dpa)

Mieterin muss Flüchtlingen weichen

Präzedenzfall in Baden-Württemberg: Die Gemeinde Eschbach südlich von Freiburg im kündigt einer Mieterin, um Flüchtlinge in der Wohnung unterzubringen.

  • Die 56 Jahre alte Frau wohnt seit 23 Jahren in der gemeindeeigenen Wohnung.
  • "Der Gemeinderat hat keine leichtfertige Entscheidung getroffen", sagt Bürgermeister Mario Schlafke.
  • Als kleine Gemeinde habe Eschbach nicht viele Möglichkeiten zur Unterbringung von Flüchtlingen.
  • "Die Alternative wäre, wir würden in der Turnhalle Betten aufstellen."
  • Die Frau, die ihre 78 Quadratmeter große Dreizimmerwohnung Ende des Jahres verlassen soll, will sich mit Hilfe eines Rechtsanwalts gegen die Kündigung wehren.
  • "Ich finde es einen Skandal, dass man Mieter aus der Wohnung wirft", sagt die betroffene Mieterin. "Ich sehe darin keinen Sinn."

Die Gemeinde bietet der langjährigen Mieterin an, bei der Suche nach einer neuen Wohnung zu helfen.

13:16 Uhr
(Foto: picture alliance / dpa)

Axel Springer kauft "Business Insider"

Neues Standbein in den Vereinigten Staaten: Der deutsche Verlagskonzern Axel Springer übernimmt bei dem US-Wirtschaftsmedienanbieter "Business Insider" die Kontrolle. Für 88 Prozent der Anteile legt Axel Springer dem Vernehmen nach rund 306 Millionen Euro auf den Tisch.

  • Springer war bislang bereits mit rund 9 Prozent an der Gesellschaft beteiligt.
  • Bezos Expeditions, die Investmentfirma von Amazon-Chef Jeff Bezos, hält weiterhin die übrigen Anteile an "Business Insider".
  • Der Springer-Konzern, zu dem unter anderem auch die deutschen Tageszeitungen "Welt" und "Bild" gehören, sucht nach neuen Wachstumsmöglichkeiten durch Investitionen in Bereiche wie Marketing und Online-Medien.
  • Vor wenigen Wochen war Springer mit einer Offerte für die britische Wirtschaftszeitung "Financial Times" gescheitert, die stattdessen für 1,3 Milliarden Dollar an den japanischen Verlag Nikkei verkauft wurde.
12:34 Uhr
Flüchtlinge zu Wochenbeginn vor der Berliner Erstaufnahmestelle am Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso).
Flüchtlinge zu Wochenbeginn vor der Berliner Erstaufnahmestelle am Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso).(Foto: AP)

Siemens bietet Deutschkurse an

Ein Signal aus der Wirtschaft: Das Industrieschwergewicht Siemens bemüht sich um eine Vorreiterrolle bei der Integration von Flüchtlingen.

  • Neben bis zu 100 Praktikumsplätzen will das Unternehmen in seinen Ausbildungszentren auch vier Förderklassen mit je 16 Plätzen einrichten.
  • Dort will Siemens unter anderem auch Deutschkurse geben.
  • Siemens-Mitarbeiter, die sich freiwillig bei Spenden- oder Hilfsaktionen für Flüchtlinge engagieren wollen, werden zudem vom Unternehmen durch bezahlte Freistellungen unterstützt.
  • Insgesamt umfasst das Programm nach Angaben von Siemens rund zwei Millionen Euro an Spenden und Eigenleistungen.

Damit wolle man "einen nachhaltigen Beitrag zur Integration der zu uns kommenden Menschen leisten", erklärte Konzernchef Joe Kaeser. Nach Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) wurden bis August bislang 256.938 Asylanträge gestellt - im Vergleich zum Vorjahreszeitraum beträgt der Zuwachs 132,2 Prozent.

12:19 Uhr
"Mitbestimmung ist dafür da, dass die Arbeitnehmer nun nicht die Folgen dieser Krise tragen müssen": Produktion bei VW in Wolfsburg (Archivbild).
"Mitbestimmung ist dafür da, dass die Arbeitnehmer nun nicht die Folgen dieser Krise tragen müssen": Produktion bei VW in Wolfsburg (Archivbild).(Foto: picture alliance / dpa)

IG Metall fürchtet den VW-Skandal

"Wir zahlen nicht für eure Krise": Mit diesem kämpferischen Motto aus der großen Finanzkrise ab 2008 will die IG Metall die Belegschaft bei Volkswagen vor etwaigen negativen Folgen des Abgas-Skandals schützen.

  • Die Vorgänge beim größten deutschen Autohersteller bedeuteten einen "unendlichen Schaden" für das Produkt, das Unternehmen und den Standort Deutschland, betont Gewerkschaftschef Detlef Wetzel.
  • Klar sei, dass die Arbeitnehmer nicht dafür verantwortlich seien.
  • "Mitbestimmung ist dafür da, dass die Arbeitnehmer nun nicht die Folgen dieser Krise tragen müssen."
12:00 Uhr
11:33 Uhr
Straßenszene in Pakistan: Gut die Hälfte der Bevölkerung lebt in einem Stadium der Unterdrückung.
Straßenszene in Pakistan: Gut die Hälfte der Bevölkerung lebt in einem Stadium der Unterdrückung.(Foto: picture-alliance/ dpa)

Familie tötet Schwiegertochter mit Säure

Ein grausamer Mord erschüttert Pakistan: Weil die Mitgift in den Augen ihres Ehemanns zu gering ausfiel, ist eine Pakistanerin von der Familie des Mannes mit Säure getötet worden.

  • Die verärgerten Verwandten zwangen die 25-Jährige, Säure zu trinken, wie die Polizei in der ostpakistanischen Provinz Punjab mitteilt. (Das pakistanische Punjab grenzt im Osten an die gleichnamige Region in Indien.)
  • Die frisch verheiratete Frau erlag im Krankenhaus ihren schweren inneren Verletzungen.
  • Die Polizei ermittelt nun gegen den Ehemann.

Beobachter sehen die Entwicklung mit Sorge: Immer wieder werden in Pakistan und Indien aus Rache Säureattacken auf Frauen verübt. Als Motiv genügt demnach schon ein ausgeschlagener Heiratsantrag, eine fehlende oder unzureichende Mitgift oder der bloße Verdacht der Untreue.

11:20 Uhr
Josef "Joe" Zinnbauer.
Josef "Joe" Zinnbauer.(Foto: picture alliance / dpa)

Joe Zinnbauer vermisst die Bundesliga

Wehmütiger Blick zurück in die Spitzenklasse des deutschen Profi-Fußballs: Joe Zinnbauer, ehemaliger Trainer des Hamburger SV, träumt von einer Rückkehr in die Fußball-Bundesliga.

  • "Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass das nicht so ist", zitiert die "Hamburger Morgenpost" den einstigen HSV-Coach.
  • "Wenn man diese Liga geschmeckt hat, ist man süchtig danach."
  • Joe Zinnbauer trainiert derzeit die Spieler des Schweizer Erstligisten FC St. Gallen.
  • Sein Vertrag dort läuft noch bis Ende Juni 2018.

Zinnbauer hatte den HSV in der vergangenen Saison als Nachfolger von Mirko Slomka vom 17. September 2014 bis zum 22. März 2015 betreut, ehe er von Peter Knäbel abgelöst wurde. Zum Klassenerhalt führte die Norddeutschen dann ihr aktueller Trainer Bruno Labbadia.

11:07 Uhr
Neue Aufgabe bei RTL? Sängerin Michelle (l.), hier mit ihrer Tochter bei einem Auftritt beim "Herbstfest der Überraschungen" (Archivbild).
Neue Aufgabe bei RTL? Sängerin Michelle (l.), hier mit ihrer Tochter bei einem Auftritt beim "Herbstfest der Überraschungen" (Archivbild).(Foto: picture alliance / dpa)

Wechselt Michelle in die DSDS-Jury?

Fans von Schlagerstar Michelle horchen auf: Die 43-jährige Sängerin bekommt angeblich einen festen Platz in der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS).

  • In der kommenden Staffel soll Michelle die ausscheidende Mandy Capristo ersetzen, berichtet die in solchen Fragen gewöhnlich gut unterrichtete Kölner Boulevardzeitung "Express".
  • Eine RTL-Sprecherin wollte diese "Spekulationen" auf Anfrage zunächst "nicht kommentieren".
  • Die genaue Zusammensetzung der neuen Jury soll laut RTL "in Kürze" bekanntgegeben werden.

Die 13. Staffel der Erfolgsshow startet im Januar 2016.

Bilderserie
10:55 Uhr
Neue SocGen-Pläne aus Paris: Das Ende der klassischen Bankfiliale?
Neue SocGen-Pläne aus Paris: Das Ende der klassischen Bankfiliale?(Foto: picture alliance / dpa)

SocGen schließt bis zu 400 Filialen

Frankreichs drittgrößte Bank löst mit ehrgeizigen Einschnitten Aufsehen aus: Die Societe Generale will bis zum Jahr 2020 angeblich bis zu 400 Niederlassungen im Heimatmarkt schließen.

  • Das wären rund 20 Prozent aller Zweigstellen in Frankreich, berichtet die französische Tageszeitung "Les Echos".
  • Die Zeitung beruft sich auf Arbeitnehmervertreter. Die Bank hat die Pläne bestätigt, hält sich aber bei Zahl und Lage der betroffenen Filialen bedeckt.
  • Die Maßnahme sei eine Folge des anhaltenden Trends hin zum Online-Banking, heißt es.
10:34 Uhr
Wohnen und Leben im Gazastreifen: Zerstörte Infrastruktur, beschränkte Versorgung, kaum sinnvolle Perspektiven.
Wohnen und Leben im Gazastreifen: Zerstörte Infrastruktur, beschränkte Versorgung, kaum sinnvolle Perspektiven.(Foto: REUTERS)

Weltbank warnt vor Eskalation im Nahen Osten

Experten der Weltbank sehen die wirtschaftliche Entwicklung in den Paästinensergebieten mit großer Sorge: Die Analysten warnen angesichts des Stillstands im Nahostfriedensprozess vor "hohen Konfliktrisiken". Die Situation der Palästinenser birgt reichlich sozialen Sprengstoff:

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    "Die Fortdauer dieser Situation kann zu politischen und sozialen Unruhen führen", heißt es in einer Studie zur Lage in den Palästinensergebieten.
  • "Auf den Punkt gebracht, ist der Status quo nicht haltbar, die daraus folgenden Risiken von weiteren Konflikten und sozialen Unruhen sind hoch."
  • Im Gazastreifen leben demnach 39 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze.
  • Im Westjordanland sind es 16 Prozent.
  • In den vergangenen Jahren seien internationale Hilfsgelder deutlich zurückgegangen, vor allem im kriegsgeschädigten Gazastreifen.
  • Die Erwerbslosenquote sei allgemein hoch, besonders aber unter den Jugendlichen im Gazastreifen, wo sie bei 60 Prozent liege.

Das Fazit der Studie: "Die von den Nachbarländern verfügte Blockade des Gazastreifens muss unter Berücksichtigung der Sicherheitsinteressen dieser Länder aufgehoben werden", heißt es bei der Weltbank mit Blick auf Israel und Ägypten.

10:21 Uhr
Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif (Archivbild).
Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif (Archivbild).(Foto: AP)

Iraner feiern historischen Handschlag

Die Begegnung zwischen dem iranischen Außenminister und dem US-Präsidenten sorgt bei Exil-Iranern und in den sozialen Netzwerken des Landes für Aufsehen: Zum ersten Mal seit mehr als 36 Jahren gaben sich ein amtierenden Außenminister aus Teheran und der "Führer der freien Welt" öffentlich die Hand.

  • US-Präsident Barack Obama traf Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif am Rand der UN-Vollversammlung in New York.
  • Die Regierung in Teheran bestätigte, dass Sarif Obama die Hand gegeben und auch kurz mit ihm gesprochen habe.
  • Aus dem iranischen Außenministerium hieß es jedoch, der "Handshake" sei nicht geplant gewesen, sondern "nur zufällig" passiert.
  • Fotografen waren bei der Begegnung offenbar nicht zugegen.
  • In der iranischen Bevölkerung weckt der "historische Handschlag" dennoch Hoffnungen auf ein schnelles Ende der Sanktionen und eine baldige Öffnung des Landes.
10:08 Uhr
Der VW-Abgasskandal erschüttert die Autoindustrie bis ins Mark: Bei Audi sind weltweit 2,1 Millionen Fahrzeuge betroffen.
Der VW-Abgasskandal erschüttert die Autoindustrie bis ins Mark: Bei Audi sind weltweit 2,1 Millionen Fahrzeuge betroffen.(Foto: REUTERS)

Audi-Betriebsrat: Abgas-Skandal ist "Eigentor"

Der Skandal um manipulierte Abgaswerte bei Dieselfahrzeugen von VW löst auch innerhalb der Automobilindustrie erhebliche Unruhe aus. Arbeitnehmervertreter der VW-Tochter Audi fürchten um die rund 80.000 Jobs bei Audi, sehen zugleich aber auch den Volkswagen-Konzern zu Unrecht am Pranger:

  • "Es handelt sich bei der Abgas-Affäre um einen grob fahrlässigen Fehler einiger weniger, der einem unternehmerischen Eigentor gleicht", heißt es in einem Brief des Audi-Gesamtbetriebsrates an die Mitarbeiter.
  • "Es ist aber nicht das Versagen eines ganzen Konzerns, wie es in der Öffentlichkeit gerade diskutiert wird."
  • Die Unternehmenskultur müsse neu durchdacht werden - "hin zu Offenheit, Transparenz und gegenseitigem Vertrauen - weg von starren Hierarchien".
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09:53 Uhr
Achtung Ohrwurm: Bonduelle ist in Deutschland vor allem "das famose Zartgemüse aus der Dose".
Achtung Ohrwurm: Bonduelle ist in Deutschland vor allem "das famose Zartgemüse aus der Dose".(Foto: REUTERS)

Bonduelle vervierfacht den Gewinn

Wie profitabel ist das Geschäft Dosengemüse? Der französische Konservenkonzern Bonduelle blickt auf ein sattgrünes Geschäftsjahr zurück. Das Ergebnis steigt unter dem Strich um den Faktor 4 auf 69,2 Milionen Euro - allerdings bedingt durch zwei große Sondereinflüsse:

  • Bonduelle selbst begründet das starke Plus mit einer "beträchtlichen" Entschädigungszahlung aus dem Kauf von France Champignon im Jahr 2010.
  • Im Vorjahr war der Gewinn vor allem wegen einer Kartellstrafe im Segment Pilzkonserven scharf eingebrochen.
  • Bonduelle musste wegen Preisabsprachen im Champignon-Geschäft 30 Millionen Euro an die EU-Kommission überweisen - ein Sonderfaktor, der die aktuelle Bilanz rechnerisch besonders stark aussehen lässt.
  • Der Umsatz zieht aktuell im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um lediglich 3,2 Prozent auf 1,98 Milliarden Euro an.
09:23 Uhr
Wechselt für die Dakar von Citroen zu Peugeot: Sebastian Loeb (Archivbild).
Wechselt für die Dakar von Citroen zu Peugeot: Sebastian Loeb (Archivbild).(Foto: REUTERS)

Sébastien Loeb startet für Peugeot

Der neunmalige Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb geht in einem Peugeot 2008 an den Start der Rallye Dakar 2016.

  • "Eine so lange  und schwierige Rallye wie die Dakar einmal zu gewinnen, wäre eine  große Freude für mich", sagt Loeb.
  • Zur Vorbereitung wird er bei der Marokko-Rallye im Oktober starten.
  • Loeb war bislang unter anderem für Red Bull im Citroen unterwegs.

Neben Loeb zieht der französische Autobauer Peugeot bei der Dakar 2016 mit einem "illustren Fahrerfeld" ins Rennen, wie der Sportinformationsdienst "SID" berichtet. Dabei sind demnach:

  • der mehrmalige Dakar-Sieger Stéphane Peterhansel (Frankreich)
  • Cyril Despres (Frankreich)
  • und der zweimalige Rallye-Weltmeister Carlos Sainz (Spanien).

Alle vier Rennfahrer werden den Angaben zufolge in einem "Peugeot 2008 DKR" sitzen.

09:05 Uhr

Spinnenfeind zündet Tankstelle an

Das ging nach hinten los: In den USA hat sich ein Autofahrer mit Spinnenphobie zum Gespött der gesamten Nation gemacht. Überwachungskameras hielten den bizarren Vorfall an einer Tankstelle in Detroit im US-Bundesstaat Michigan im Bild fest. Die Aufnahmen kursieren seitdem nicht nur im Internet: Selbst große Nachrichtensender wie FoxNews oder CNN strahlen die peinliche, dumme und brandgefährliche Überreaktion des Mannes in unzähligen Wiederholungen aus.

Was genau ist passiert?

  • Das Drama beginnt an der Tankstelle: Der Autofahrer entdeckt unter der Tankklappe eine Spinne.
  • Der gedankenlose Fehler: Um das Tier zu verjagen, greift der Mann tatsächlich zum Feuerzeug.
  • Die aus dem Tank strömenden Benzindämpfe fangen sofort Feuer.

Bevor die Flammen auf die Zapfsäule übergreifen können, beweist der arachnophobe Autofahrer dann doch noch bemerkenswerte Geistesgegenwart. Blitzschnell entdeckt er einen Feuerlöscher, mit dem er den Brand noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr löschen kann.

Fahrer und Wagen überstanden die Aktion ohne größere Schäden. An der Zapfsäule entstand lediglich kleinerer Sachschaden. Die Spinne bezahlte den Vorfall allerdings mit ihrem Leben.

Und hier nun das volle Videomaterial zum Tankestellenspinnenfeuer:

08:46 Uhr
Neu bei der "Daily Show": Moderator Trevor Noah.
Neu bei der "Daily Show": Moderator Trevor Noah.(Foto: www.cc.com / The Daily Show)

US-Moderator reißt Witze über VW

Der VW-Skandal schlägt in den USA hohe Wellen - und erreicht mittlerweile auch die Late-Night-Shows. Der neue TV-Comedian Trevor Noah zum Beispiel attackierte den deutschen Autobauer gleich in seiner ersten Sendung als Moderator der "Daily Show" - indem er VW mit den Nasa-Entdeckungen auf dem Mars in einen Zusammenhang brachte.

  • Zu den neuesten Erkenntnissen der US-Weltraumbehörde über den Mars meinte er: "Genau in dem Moment, in dem wir herausfinden, dass Volkswagen heimlich unsere Erde zerstört: perfektes Timing".
  • Die "Daily Show" läuft viermal die Woche vor Millionen Zuschauern bei dem Spezialsender "Comedy Central".
  • Trevor Noah übernahm die beliebte Sendung von seinem Vorgänger Jon Stewart.
08:21 Uhr
Schauspielerin Claire Danes, hier Ende September bei der Enthüllng ihres Sterns auf dem "Walk of Fame" in Hollywood.
Schauspielerin Claire Danes, hier Ende September bei der Enthüllng ihres Sterns auf dem "Walk of Fame" in Hollywood.(Foto: imago/UPI Photo)

Claire Danes über Berlin: "Der beste Ort der Welt"

Die Berliner Clubszene hat einen neuen prominenten Fürsprecher in den USA: "Homeland"-Star Claire Danes genoss bei ihrem Berlin-Aufenthalt in diesem Sommer offenbar besonders ihre Nächte im Berghain.

  • "Du musst an einem Sonntag dorthin gehen", rät Claire Danes ihren Fans bei einem Auftritt in der beliebten US-Talkshow "Ellen".
  • "Die Leute dort feiern das ganze Wochenende durch", berichtete die 36-Jährige einer staunenden Show-Gastgeberin Ellen DeGeneres.
  • Berlin hinterlässt bei Claire Danes ("Rome & Juliet") bleibenden Eindruck: Im US-TV erzählt sie von endlosen Fetisch-Partys, nackten Clubgängern und einer "Eisbar" innerhalb einer Diskothek.

Um das wilde Leben in der deutschen Hauptstadt den "Ellen"-Zuschauern anschaulich vor Augen zu führen, ließ sich Claire Danes dazu bewegen, noch in der Show zu extra eingespielter "Techno-Musik" zu tanzen.

"Es ist der beste Ort der Welt", gestand der US-Serienstar. "Aber ich hatte zunächst etwas Angst, weil ich nicht wusste, was mich erwartet - vielleicht weil dort nackte Menschen Eis essen."

Aktueller Anlass für Claire Danes Berlin-Bericht bei "Ellen" ist der bevorstehende TV-Start der neuen "Homeland"-Staffel, eine Serie, die auch US-Präsident Barack Obama zu ihren Fans zählt. "Homeland" wurde in den vergangenen Monaten in und um Berlin gedreht.

(Hinweis: Claire Danes kompletten Auftritt bei "Ellen" finden Sie hier.)

08:01 Uhr
Den Wochenstart "vermasselt": Der deutsche Leitindex am Vorabend.
Den Wochenstart "vermasselt": Der deutsche Leitindex am Vorabend.(Foto: REUTERS)

Börsianer befürchten neuen Kursrutsch im Dax

Das sieht düster aus: Eine gute Stunde vor dem Start in den regulären Börsenhandel sprechen Beobachter mit Blick auf den deutschen Aktienmarkt von schwachen Vorgaben.

  • Der Nikkei verliert in Tokio zeitweise mehr als 3 Prozent.
  • Der Dow-Jones-Index ging am Vorabend 1,9 Prozent im Minus aus dem Handel.
  • In Deutschland lastet der VW-Skandal weiter schwer auf der europäischen Automobilindustrie.
  • In Australien steht der gesamte Rohstoffsektor angesichts ernster Konjunktursorgen unter Abgabedruck.

Für den Dienstagshandel an der Frankfurter Börse heißt das: Der Dax könnte im Tagesverlauf bis auf sein bisherigers Jahrestief fallen. Die fragliche Marke liegt bei 8354,97 Punkten.

Die Marktbeobachter bei Lang & Schwarz sehen den Dax zur Eröffnung bei 9425 Punkten starten. Das entspricht einem Minus zum Auftakt von etwa 0,6 Prozent.

07:45 Uhr
"In welcher Art von Welt möchte ich im Jahr 2030 leben?": Schauspielerin Sienna Miller diskutiert in New York über die Zukunft.
"In welcher Art von Welt möchte ich im Jahr 2030 leben?": Schauspielerin Sienna Miller diskutiert in New York über die Zukunft.(Foto: imago/ZUMA Press)

"Social Good Summit" lockt Promis an

Wie können Hightech und neue Medien die Welt verbessern? In New York brachte eine Konferenz rund um solche Fragen eine wilde Mischung aus weltbekannten Schauspielern, Tech-Unternehmern und Politik-Veteranen zusammen.

Der Titel des diesjährigen "Social Good Summit" lautete medientauglich "#2013NOW". Mit dabei waren unter anderem Sängerin Alicia Keys, Ex-US-Außenministerin Madeleine K. Albright, Mandela-Enkel Kweku Mandela, Starökonomin Dambisa Moyo, Wikipedia-Gründer Jimmy Wales und Hollywood-Schauspielerinnen wie Sienna Miller oder Charlize Theron.

07:31 Uhr
Lässt sich mit links genau so gut halten wie mit rechts: Ein Exemplar des neuen "iPhone 6s plus".
Lässt sich mit links genau so gut halten wie mit rechts: Ein Exemplar des neuen "iPhone 6s plus".(Foto: REUTERS)

Linkshänder wundern sich über Apple

Diskriminieren die Designer von Apple gut zehn Prozent der Menschheit? US-Medienberichten zufolge häufen sich bei dem Kultkonzern aus Kalifornien nach dem Verkaufsstart des neuen iPhone 6 und iPhone 6s die Beschwerden. Linkshänder seien durch einige Details der Benutzerführung im neuen Betriebssystem iOS 9 massiv benachteiligt, heißt es.

"Vor dem Download schien iOS für alle und jeden zu funktionieren", zitiert zum Beispiel "Tech.Mic" eine langjährige Apple-Nutzerin. "Jetzt sieht es so aus, als wäre iOS 9 speziell für Rechtshänder entworfen worden."

Am ersten Wochenende nach dem Verkaufsstart gingen bei Apple - neuer Firmenrekord - 13 Millionen Stück der neuen iPhone-Modelle über den Ladentisch. Bei einem konservativ geschätzten Anteil von 10 Prozent Linkshändern in der Bevölkerung betrifft das Problem damit binnen weniger Tage 1,3 Millionen Apple-Kunden.

Ganz unbekannt kann das Problem in der Designabteilung von Apple nicht sein: Die Apple Watch lässt sich extra je nach Präferenz, Gewohnheit oder Vorliebe für das linke und rechte Handgelenk konfigurieren.

Bilderserie
07:01 Uhr
Naturgewalten in Taipeh: In Sturmstärke peitscht "Dujuan" ergiebige Niederschläge durch die Hauptstadt Taiwans.
Naturgewalten in Taipeh: In Sturmstärke peitscht "Dujuan" ergiebige Niederschläge durch die Hauptstadt Taiwans.(Foto: dpa)

Taifun "Dujuan" zieht über Taiwan

Der mögliche Weg des Taifuns auf der Karte des taiwanesischen Wetterdienstes: Im Einzugsbereich leben mehr als 100 Millionen Menschen.
Der mögliche Weg des Taifuns auf der Karte des taiwanesischen Wetterdienstes: Im Einzugsbereich leben mehr als 100 Millionen Menschen.(Foto: dpa)

n-tv Wetterexperte Björn Alexander hat vor diesem Sturm gewarnt: In Taiwan kostet das Wüten des schweren Taifuns "Dujuan" mindestens zwei Menschen das Leben. Am Tag nach dem Sturm zählen die Behörden mehr als 300 Verletzte.

"Dujuan" hatte die Insel zu Wochenbeginn mit Windböen von bis zu 180 Kilometern pro Stunde und starkem Regen getroffen. 1,8 Millionen Haushalte waren zeitweise ohne Strom. Zuletzt erreichte der Taifun die Küste Festland-Chinas. Dort gilt für mehrere Provinzen die höchste Alarmstufe auf der Unwetterskala.

06:51 Uhr
Kein Glück bei Fluminense FC: Ronaldinho (r.).
Kein Glück bei Fluminense FC: Ronaldinho (r.).(Foto: REUTERS)

Ronaldinho sucht neuen Verein

Neun Spiele, kein Tor, keine Vorlage und zuletzt nur noch Reservespieler: Nach elf Wochen löst der frühere brasilianische Weltfußballer Ronaldinho seinen Vertrag beim Fluminense FC, einem Erstligaclub aus Rio de Janeiro, auf. Ronaldinhos Zukunft ist damit wieder offen.

06:34 Uhr
Der große Kabinettstisch im Berliner Kanzleramt: Hier werden die Weichen gestellt.
Der große Kabinettstisch im Berliner Kanzleramt: Hier werden die Weichen gestellt.(Foto: picture alliance / dpa)

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, heute ist Dienstag, der 29. September. Der neunte Monat des Jahres neigt sich seinem Ende zu. Bis zum Jahresende bleiben nur noch 93 Tage. Mein Name ist Martin Morcinek und das wird heute wichtig:

  • Flüchtlingskrise im Kanzleramt: Die Bundesregierung arbeitet an einer Neuausrichtung des Asylrechts.
  • In New York geht die UN-Vollversammlung in den zweiten Tag: US-Präsident Barack Obama lädt am Rande zu einem Sondertreffen. Thema: Der Kampf gegen den Terrorismus.
  • Kundus ist gefallen: Was bedeutet der Vormarsch der Taliban für Afghanistan und die Welt?
  • Die Ukraine-Kontaktgruppe tagt in Minsk.
  • Martin Schulz, Jean-Claude Juncker und Francois Hollande sprechen auf dem 13. Kongress des Europäischen Gewerkschaftsbunds.
  • Blick an die Börse: Die VW-Aktie ist am Vorabend mit ihrem Schlusskurs unter die symbolisch bedeutsame Marke von 100 Euro gefallen. Wie geht es mit Europas größtem Autobauer im Dienstagshandel weiter?
  • Das Statistische Bundesamt veröffentlicht Daten zur Inflation im September.

Besonders viel Resonanz verzeichnen wir für Beiträge zur Ausweitung des VW-Skandals auf Audi, zur Lage in den oft überfüllten Flüchtlingsunterkünften und zu einzelnen Reaktionen im Netz auf das Projekt Marhaba, mit Informationen zum Leben in Deutschland auf Arabisch.

Dass dagegen Plagiatsjäger in der Doktorarbeit von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen fündig geworden sind, interessiert die deutsche Öffentlichkeit offenbar nur mäßig.

06:13 Uhr
Feldarbeit in der späten Septembersonne: Nach der Ernte wird gepflügt und dann kommt die Egge.
Feldarbeit in der späten Septembersonne: Nach der Ernte wird gepflügt und dann kommt die Egge.(Foto: picture alliance / dpa)

Das Wetter mit Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander.
n-tv Meteorologe Björn Alexander.

Hoch "Netti" über der Nordsee versorgt uns auch weiterhin mit ruhigem, aber auch eher herbstlichem frischen Wetter. Somit geht es auch heute wieder da und dort mit Bodenfrost los und über Teilen Norddeutschlands wabern zu Beginn auch noch teils dichte Nebelfelder mit Sichtweiten unter 100 Meter.

Später wird löst sich der Nebel aber auf und dann wird es vielerorts freundlich oder sonnig. Am meisten Sonne bekommen der Westen und der Südwesten. Dazu zwischen 12 Grad im Bergland und bis zu 20 Grad im Rhein-Main-Gebiet.

06:08 Uhr