Freitag, 08. Januar 2016: Der Tag bei n-tv

Heute mit Volker Petersen und Markus Lippold

22:26 Uhr

Das war Freitag, der 8. Januar 2016

Man erkennt's kaum, aber da fliegen Krähen um einen Wachturm in Halle an der Saale.
Man erkennt's kaum, aber da fliegen Krähen um einen Wachturm in Halle an der Saale.(Foto: imago/Felix Abraham)

Video

In Köln gab es heute eine personelle Konsequenz nach den sexuellen Übergriffen und Diebstählen der Silvesternacht - natürlich interessierte Sie diese Meldung. Das gilt aber auch für unser Interview mit RTL-Reporter Dirk Reuter, der über die chaotischen Zustände bei der Polizei der Domstadt berichtet. Außerdem wurden geklaute Handys in Flüchtlingsheimen geortet.

Weitere wichtige Themen waren heute:

Und ich sag nur: "Dschungelcamp"

Bilderserie

Ich wünsche Ihnen nun eine ruhige und erholsame Nacht. Kommen Sie gut durch's Wochenende, vielleicht sogar mit etwas Sonne. Am Montag begleiten wir Sie an dieser Stelle wieder durch den Tag.

22:02 Uhr

Merkel: Weniger, aber noch deutlich zu viele Flüchtlinge

Merkel bei der Klausur des CDU-Vorstands.
Merkel bei der Klausur des CDU-Vorstands.(Foto: dpa)

Kanzlerin Angela Merkel hält die Zahl der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge trotz des Rückgangs in den vergangenen Wochen noch immer für zu hoch:

  • "Es ist deutlich weniger, als wir hatten. Aber es ist immer noch deutlich zu viel", sagt sie nach Teilnehmerangaben bei der Klausur des CDU-Vorstands in Mainz.
  • Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier hatte vor Beginn des Treffens gesagt, er rechne in der Runde nicht mit Kritik am offenen Kurs der Kanzlerin in der Flüchtlingspolitik.
  • "Jeder weiß um den Ernst der Lage", sagt Bouffier angesichts der Verunsicherung in der Bevölkerung und den bevorstehenden fünf Landtagswahlen.
21:24 Uhr

Riesige, goldfarbene Mao-Statue wieder zerstört

(Foto: AP)

Manch chinesische Gemeinde hofft, mit einer extravaganten Besonderheit Touristen anzulocken. Bei einem Denkmal für Staatsgründer Mao Zedong in der zentralchinesischen Provinz Henan gibt es aber ein entscheidendes Problem:

  • Die riesige Statue des Kommunistenführers wird nur wenige Tage nach der Fertigstellung wieder zerstört, berichtet das Parteiorgan der Kommunistischen Partei.
  • Der Grund für den Abbau ist laut dem Bericht "unklar". Die Zeitung zitiert aber Medienberichte, wonach das Denkmal ohne offizielle Genehmigung errichtet wurde.
  • Das Denkmal war 37 Meter hoch und goldbemalt. Es soll drei Millionen Yuan (rund 430.000 Euro) gekostet haben.
21:15 Uhr

Angriff auf Hotel in Ägypten - Urlauber verletzt

In Ägypten wird ein bei Touristen beliebtes Hotel angegriffen, es gibt mehrere verletzte Urlauber:

  • Bei dem Terrorangriff auf das Hotel "Bella Vista" im Badeort Hurghada am Roten Meer werden mindestens drei Urlauber verletzt.
  • Zwei der Opfer seien Österreicher, das dritte stamme aus Schweden, teilt das ägyptische Innenministerium mit. Ägyptische Medien sprachen zuvor von einem verletzten Deutschen und einem Dänen.
  • Dem Innenministerium zufolge wird ein Angreifer von Sicherheitskräften getötet und ein zweiter verletzt.

Hier gibt es mehr Informationen.

(Foto: n-tv.de / stepmap.de)

20:36 Uhr

Schauspielerin Maja Maranow stirbt mit 54 Jahren

Maja Maranow mit ihren Schauspielkollegen Florian Martens (l.) und Tobias Oertel in "Ein starkes Team".
Maja Maranow mit ihren Schauspielkollegen Florian Martens (l.) und Tobias Oertel in "Ein starkes Team".(Foto: Katrin Knoke/ZDF/dpa)

Das ZDF bestätigt, dass Schauspielerin Maja Maranow gestorben ist:

  • Sie starb demnach 54-jährig bereits am vergangenen Samstag, dem 2. Januar, in Berlin.
  • Die Todesursache ist bisher unbekannt.
  • Sie wurde als Kommissarin Verena Berthold in der Krimireihe "Ein starkes Team" bekannt, wo sie 20 Jahre lang ermittelte - ihr letzter Auftritt wird diesen Samstag ausgestrahlt. Eigentlich wollte sie die Serie nun verlassen und sich anderen Projekten zuwenden.

Hier finden Sie die ausführliche Meldung.

20:17 Uhr

Tote Pottwale auf Wangerooge angespült

Auf Wangerooge werden zwei tote Pottwale angespült. Die männlichen Tiere sind knapp 12 Meter und knapp 13 Meter lang. Die beiden Wale seien offenbar schon länger tot, sagt Dirk Lindner, der Bürgermeister der Nordsee-Insel. "Wenn sie einmal im flachen Gewässer sind, haben sie keine Chance mehr", sagt der Bürgermeister. "Das ist ihr Todesurteil."

(Foto: dpa)

19:45 Uhr

Letzte Hoffnung: Forscher senden Signal an "Philae"

Seit September wartet das DLR vergeblich auf ein Zeichen des Roboters. Die Muttersonde "Rosetta" konnte seit dem 9. Juli keine Verbindung mehr aufbauen.
Seit September wartet das DLR vergeblich auf ein Zeichen des Roboters. Die Muttersonde "Rosetta" konnte seit dem 9. Juli keine Verbindung mehr aufbauen.(Foto: dpa)

Es war ein weltweit beachtetes Ereignis: Die Landung des Roboters "Philae" auf dem Kometen "Tschuri" - und der unglückliche weitere Verlauf der Mission. Nun startet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt nochmal einen Versuch der Kontaktaufnahme:

  • Die Raumfahrtexperten wollen "Philae" mit einem neuen Signal wecken.
  • Das Kommando soll am Sonntag ein Drallrad im Innern des Landegeräts in Bewegung setzen, mit dem sich "Philae" - im Idealfall - besser zur Sonne postiert.
  • Allerdings sind auch diesmal die Hoffnungen auf eine Antwort gering: "Der Komet bewegt sich immer weiter von der Sonne weg", sagte Projektleiter Stephan Ulamec.

Nun ja, ganz umsonst war die teure Mission ja nicht, ein paar bahnbrechende Ergebnisse hat sie geliefert.

19:40 Uhr

Drogenbosses Joaquín "El Chapo" Guzmán gefasst

Viel wurde über die Flucht des mexikanischen Drogenbosses Joaquín "El Chapo" Guzmán aus einem Hochsicherheitsgefängnis berichtet. Doch die Zeit in Freiheit währte nur ein halbes Jahr, Guzmán wurde wieder gefasst, teilt der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto bei Twitter mit. Ein Sprecher bestätigt dann sicherheitshalber noch die Echtheit der Mitteilung.

Hier finden Sie mehr.

19:27 Uhr

Lobbyisten bekommen keine Bundestags-Hausausweise

Da sind sich die im Bundestag vertretenen Parteien mal einig: Die Parlamentsgeschäftsführer aller Fraktionen verständigen sich darauf, neue Anträge auf Hausausweise für Lobbyisten ab sofort abzulehnen. Dafür will man für die Zukunft eine neue, transparentere Regelung finden. Das berichten das Hauptstadtstudio des ZDF und die Organisation abgeordnetenwatch.de. Der Ältestenrat des Bundestages beauftragt demnach eine Arbeitsgruppe, die den Zugang zum Bundestag neu regeln soll.

 

18:59 Uhr

Hobby-Archäologe findet Silberschatz

Der Schatz besteht aus mehreren Münzsorten, zumeist aus Silber.
Der Schatz besteht aus mehreren Münzsorten, zumeist aus Silber.(Foto: dpa)

Nach dem Gold-Zug ist vor dem Silber-Schatz. Nur dass Letzterer real ist:

  • Im brandenburgischen Lebus findet ein Hobby-Archäologe rund 2100 Silbermünzen.
  • Sie stammten aus dem 11. bis 12. Jahrhundert, sagt ein Sprecher des Brandenburgischen Landesamts für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum.
  • Es handele sich um sogenannte Hochrandpfennige, die damals auch als Sachsen- oder Wendenpfennige bekannt gewesen seien.

In der Gegend war 2003 bereits ein 3000 Jahre alter Bronzeschatz gehoben worden.

18:31 Uhr

Hand bleibt in S-Bahn stecken - Frau mitgerissen

Der Fahrer der Bahn erleidet einen Schock und kann nicht mehr weiterfahren.
Der Fahrer der Bahn erleidet einen Schock und kann nicht mehr weiterfahren.(Foto: dpa)

Wer kennt das nicht: Man kommt zur S-Bahn-Station und die Türen schließen sich bereits. Schnell versucht man noch, sich reinzuquetschen. In Berlin geht das schief.

  • Eine Frau bleibt mit ihrer Hand in der abfahrenden S-Bahn hängen und wird mitgerissen.
  • Die Bahnhofsaufsicht reagiert schnell und löst den Nothalt aus.
  • Die 34-jährige Studentin erleidet eine Prellung am Kopf, weil sie gegen ein Geländer am Ende des Bahnsteigs knallte.
  • Sie muss mit einer Strafe wegen einer betriebsstörenden Handlung rechnen.
18:12 Uhr

Volkswagen verkauft weniger Autos

Ob und inwieweit die Zahlen mit dem Abgas-Skandal zusammenhängen, ist unklar. Aber VW verkündet schlechte Nachrichten:

  • Der Absatz sinkt nach Unternehmensangaben 2015 um 2 Prozent auf 9,93 Millionen Fahrzeuge.
  • Allein im Dezember muss von Europas größtem Autobauer noch einmal ein Absatzminus von 5,2 Prozent hinnehmen.
  • Damit fallen die Verkaufszahlen wieder unter die Marke von 10 Millionen - 2014 konnte VW noch 10,14 Millionen Fahrzeuge losschlagen.

Hier gibt's mehr dazu.

18:00 Uhr

Dax legt schlechtesten Jahres-Start aller Zeiten hin

Man kann nur hoffen, dass sich eine Börsenregel diesmal nicht bewahrheitet: Die erste Handelswoche eines Jahres gibt in fast drei von vier Fällen den Trend fürs Gesamtjahr vor.

  • Denn der Dax legt den schlechtesten Jahres-Start aller Zeiten hin: Vom letzten Handelstag im Dezember an gerechnet gibt der Dax mehr als acht Prozent oder fast 900 Punkte nach.
  • Grund für das schwache Abschneiden ist der Börsen-Crash in China diese Woche, der die Märkte weltweit in Mitleidenschaft zieht.
  • Am letzten Handelstag verabschiedet sich der Dax mit einem Minus von 1,3 Prozent auf 9849 Punkten ins Wochenende.

Hier finden Sie den ausführlichen Marktbericht.

17:38 Uhr

Bordell wird zur Betreuungsstelle für Kinder

Nun ja, von außen macht das Gebäude (rechts) bisher ja nicht so viel her.
Nun ja, von außen macht das Gebäude (rechts) bisher ja nicht so viel her.(Foto: dpa)

Die ehemalige Betreiberin eines Bordells, in dem sie selbst auch als Prostituierte arbeitete, hat sich beruflich neu orientiert. Das stößt auf Kritik - der Fall landet vor Gericht:

  • Die Mindener Richter haben aber nichts dagegen, dass aus dem Privatbordell im ostwestfälischen Bünde eine Betreuungsstelle für Kinder wird.
  • Zuvor hatte ihr die Stadt die Erlaubnis für den Betrieb einer Kindertagespflege verweigert. Die Räume seien nicht geeignet und könnten das Kindeswohl gefährden, hieß es.
  • Unstrittig ist beim Prozess übrigens die Qualifikation der Frau als Tagesmutter.

Hier geht's zur ausführlichen Meldung.

17:12 Uhr

Türkische Soldaten im Irak von IS angegriffen

Ein IS-Terrorist in der irakischen Stadt Mossul (Bild von 2014) - in der Nähe sind auch türkische Soldaten stationiert.
Ein IS-Terrorist in der irakischen Stadt Mossul (Bild von 2014) - in der Nähe sind auch türkische Soldaten stationiert.(Foto: REUTERS)

Auch wenn der Irak dagegen protestiert und ein Teil der Truppen abgezogen wurde: Nach wie vor sind türkische Soldaten im Irak stationiert:

  • Laut Präsident Recep Tayyip Erdogan werden diese nun in ihrem Militärcamp im Nordirak von Milizen des Islamischen Staats angegriffen.
  • Dabei seien 18 IS-Kämpfer getötet worden, sagt Erdogan im türkischen Fernsehen. Türkische Soldaten seien nicht verletzt worden.
  • Türkische Truppen nutzen das Lager Baschika im Norden von Mossul zur Ausbildung irakischer Milizionäre, die die Stadt vom IS zurück erobert sollen.
17:00 Uhr
16:51 Uhr

SPD will Polizei-Personal deutlich aufstocken

Bis 2019 seien in Bund und Ländern insgesamt 12.000 zusätzliche Stellen bei der Polizei nötig, heißt es in einem Beschluss der Bundestagsfraktion:

  • Die Hälfte davon müsse der Bund stellen, sagt Fraktionschef Thomas Oppermann zum Abschluss einer zweitägigen Klausurtagung in Berlin.
  • Die Bundesregierung will ohnehin das Personal bei der Bundespolizei in den nächsten Jahren um 3000 Stellen erhöhen - die SPD will diese Zahl nun verdoppeln.
  • Nach Angaben von Gewerkschaften haben Bund und Länder in den vergangenen 15 Jahren rund 16.000 Polizei-Stellen abgebaut.
15:54 Uhr

"Wir sind kein Freiwild selbst wenn wir nackt sind"

Die Künstlerin Milo Moire protestiert in Köln gegen Sexismus und die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht und fordert Respekt gegenüber Frauen. Ob es der richtige Ansatz ist, sich dafür komplett auszuziehen, bleibt dahingestellt. Zumindest die Aufmerksamkeit ist ihr aber gewiss.

(Foto: dpa)

Dazu passt allerdings die Meldung, dass Belgien für Asylbewerber Kurse über den Umgang mit Frauen anbieten will. Er wolle verhindern, dass sich Ereignisse wie in Köln auch in Belgien abspielten, sagt der verantwortliche Staatssekretär für Asyl und Migration, Theo Francken. Die Kurse sollen demnach in den kommenden Wochen in allen Aufnahmeeinrichtungen beginnen.

15:25 Uhr

22-Jährige stirbt bei Autorennen in Ludwigshafen

Blumen und Kerzen stehen an der Stelle in Köln, wo eine Fahrradfahrerin bei einem illegalen Autorennen starb.
Blumen und Kerzen stehen an der Stelle in Köln, wo eine Fahrradfahrerin bei einem illegalen Autorennen starb.(Foto: picture alliance / dpa)

Nachts geht es mitunter hoch her auf deutschen Straßen - bei illegalen Autorennen. Die sind nicht umsonst verboten:

  • In Ludwigshafen stirbt nun eine junge Frau bei einem mutmaßlichen Autorennen. Außerdem werden drei Bekannte der Frau bei dem Unfall am späten Donnerstagabend verletzt, zwei davon schwer.
  • Die Polizei stellt den Unfallhergang so dar: Die vier jungen Leute sitzen in einem Wagen, der an einer roten Ampel steht. Als diese auf Grün schaltet, lässt sich der Fahrer spontan auf ein Wettrennen mit einem anderen Auto ein.
  • In einer Kurve kommt der Wagen dann von der Straße ab, überschlägt sich mehrfach und prallt gegen einen Baum - dabei stirbt die Frau.

Es ist - leider - bei weitem nicht das einzige Unglück bei verbotenen Autorennen in letzter Zeit.

14:48 Uhr

Höherer Absatz von Selbstverteidigungsmitteln seit Silvester

Pfefferspray gehört zu den Mitteln, die derzeit mehr verkauft werden.
Pfefferspray gehört zu den Mitteln, die derzeit mehr verkauft werden.(Foto: dpa)

Dieser Trend ist nicht ganz neu, aber nun verschärft er sich noch einmal:

  • Seit den Übergriffen in Köln werden Pfefferspray und andere Selbstverteidigungsmittel nach Branchenangaben stark gefragt.
  • "Die Fachgeschäfte bemerken seit Silvester noch einmal einen massiven Anstieg der Nachfrage", sagt der Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler, Ingo Meinhard.
  • Meinhard schätzt, dass sich 2015 der Umsatz mit Pfefferspray, Reizgas oder Schreckschusswaffen im Vergleich zum Vorjahr "mindestens verdoppelt" habe.

Auf seiner Internetseite informiert der Verband auch über Rechtsfragen zum Waffenkauf.

14:32 Uhr

Inflation in Brasilien läuft aus dem Ruder

Brasilien steckt in einer tiefen Wirtschaftskrise, ausgelöst durch den Preisverfall am Rohstoff-Markt und den Korruptionsskandal um Petrobras. Das hat auch Auswirkungen auf die Teuerungsrate:

  • Im abgelaufenen Jahr erreichte die Inflation auf 10,6 Prozent, teilt die Statistikbehörde IBGE mit - es ist der höchste Wert seit mehr als einem Jahrzehnt.
  • Die Preise für Nahrungsmittel zogen sogar um mehr als zwölf Prozent an.
  • Steuererhöhungen, üppige Staatsausgaben und Kosten durch Schäden infolge des Klimaphänomens "El Nino" trieben die Teuerung nach oben.

Hier gibt's die ausführliche Meldung.

14:20 Uhr

Schichtwechsel

Wildgänse machen Rast in Brandenburg.
Wildgänse machen Rast in Brandenburg.(Foto: dpa)

Einige von Ihnen sind vielleicht schon im Feierabend - wie mein Kollege Volker Petersen. Andere sitzen vermutlich auf heißen Kohlen und können die wohlverdienten freien Tage kaum erwarten. Ich versuche, Ihnen die kommenden Stunden mit aktuellen Meldungen und der ein oder anderen interessanten Geschichte angenehmer zu gestalten. Viel Spaß dabei wünscht Markus Lippold.

14:06 Uhr

Kinder versuchen Zähneputz-Weltrekord

Immer schön kreisen... oder war es von oben nach unten? Jedenfalls nich schrubben!
Immer schön kreisen... oder war es von oben nach unten? Jedenfalls nich schrubben!(Foto: dpa)

Was machen die denn da? Zähneputzen? Freiwillig? Ja: 17.505 Kinder haben sich im indischen Bangalore versammelt, um gemeinsam die Zähne zu putzen. Damit wollen sie ins Guinness-Buch der Rekorde kommen. Es handelt sich um Erst- bis Elftklässler aus 20 Schulen, die gerade alle ganz besonders frischen Atem haben.

13:49 Uhr

Flüchtlinge empört über Nacht von Köln

Es gibt nicht die Flüchtlinge - wie man so schön sagt, gibt es solche und solche. Auch unter ihnen gibt es viele, die über die Vorkommnisse der Kölner Silvesternacht empört sind.

  • "Unsere erste Reaktion war: Jetzt hassen uns die Deutschen", sagt Asim Vllaznim, als er über den Moment berichtet, in dem er und seine Familie von der Silvesternacht in Köln erfahren haben. "Es ist eine Schande, was die da am Hauptbahnhof getan haben", so der 32-Jährige aus dem Kosovo.
  •  "In jeder Kultur gibt es Leute, die sich daneben benehmen", sagt eine 36-jährige Bosniakin, die anonym bleiben möchte. "Man darf nicht alle Flüchtlinge über einen Kamm scheren", appelliert eine 36-jährige Bosnierin. Nach der dramatischen Silvesternacht versteht sie, dass viele Deutsche Angst haben.
  • "Wir sind nicht gekommen, um Probleme zu machen. Was ich möchte, ist Deutsch lernen, Arbeit finden und frei sein", sagt der 28-jährige Abdul Baldeh aus Guinea.

Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP befragte die drei Flüchtlinge in Köln.

13:31 Uhr

Lemmy macht posthum Werbung für Milch

Das hat mich dann doch überrascht: Sex-Drugs-and-Rock'n'Roll-Legende Lemmy Kilmister taucht nach seinem Tod in einem Werbespot für Milch auf. Der Frontmann von Motörhead drehte den Spot kurz vor seinem Tod. Darin ist er zu sehen, wie er eine Bar verlässt, ausgemergelt in die Kamera blickt und sagt: "Ich trinke keine Milch. Und ich werde es nie tun, du Arschloch." Die finnische Firma Valio dazu: "Wir haben überlegt, die Werbung nicht zu veröffentlichen", sagte Jussi Lindholm von der zuständigen Werbeagentur, aber das Material spiegele die Seele des Musikers wider und sei nun als Hommage gedacht.

Hier gibt's mehr.

13:23 Uhr

Tornado-Einsatz der Bundeswehr beginnt

Es ist soweit - Deutschland greift nun direkt in den Krieg gegen den IS ein. Tornados haben ihren Einsatz über Syrien begonnen.  Zwei im türkischen Incirlik stationierte Maschinen seien knapp drei Stunden über den beiden Krisenstaaten unterwegs gewesen, sagte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums. Ihre Mission: Aufklärung.

Mehr dazu hier.

13:05 Uhr

Ermittler orten gestohlene Handys in Flüchtlingsheimen

Video

Die Hinweise, dass unter den Tätern der Silvesternacht von Köln Flüchtlinge waren, verdichten sich. Wie "Spiegel Online" berichtet, hat die Polizei Handys orten können, die gestohlen wurden - die Spur führe in Flüchtlingsheime, heißt es in dem Bericht. Demnach stieg die Zahl der Anzeigen mittlerweile auf rund 200.

Umfrage
Umfrage: Hat sich ihre Meinung zur Flüchtlingsfrage nach den Vorfällen in Köln geändert?

Hat sich ihre Meinung zur Flüchtlingsfrage nach den Vorfällen in Köln geändert?

13:00 Uhr
12:08 Uhr

Neues Krankenhaus hat weder Zufahrtsstraße noch Strom und Wasser

Leute, was ist denn da los? Dagegen ist ja der Pannenflughafen BER schon fast wieder harmlos. In der südspanischen Stadt Lepe wurde für 21 Millionen Euro ein neues Krankenhaus gebaut - nur Zufahrtsstraße, Wasser- und Stromversorgung wurden weggelassen. Die Regionalregierung macht den örtlichen Bürgermeister verantwortlich. Man habe sich an alle Vorschriften gehalten. Der sagte wiederum, dass wegen der allgemeinen Sparmaßnahmen dafür einfach kein Geld dagewesen sei. Aber hey! Immerhin führt ein Feldweg zu dem nagelneuen Gebäude.

12:07 Uhr
12:00 Uhr
11:50 Uhr

Siemens angelt sich Großauftrag aus dem Iran

Dem Atom-Deal sei Dank - die Sanktionen gegen den Iran sind bald Geschichte. Dass deutsche Unternehmen schon in den Startlöchern standen, war ja bekannt. Nun macht Siemens Nägel mit Köpfen: Der Konzern soll eine 500 Kilometer lange Strecke von Teheran nach Maschar elektrifizieren, eine Hochgeschwindigkeitsstrecke bauen und 500 Passagierzüge liefern.

11:37 Uhr

Zwei Festnahmen in Köln

Die Polizei hat zwei weitere Tatverdächtige aus der Silvesternacht von Köln festgenommen. Zwei Männer wurden festgenommen. Interessant: Auf ihren Handys wurden Videos aus der Nacht gefunden und auch ein Zettel mit arabisch-deutschen Übersetzungen von sexistischen Begriffen.

Mehr dazu hier.

Auf Facebook hat sich derweil ein Mann zu Wort gemeldet, dessen Eltern aus dem Kongo nach Deutschland gekommen sind. Er fordert die hier lebenden Ausländer auf, sich zu Deutschland zu bekennen - das Video wurde bereits knapp 100.000 Mal geteilt.

11:15 Uhr

Manuel Neuer zum Welttorwart gewählt

Und noch einmal Fußball: Manuel Neuer ist zum Welttorwart des Jahres gewählt worden. Das teilte die International Federation of Football History & Statistics (IFFHS) mit. Die Abstimmung ist allerdings wegen ihrer intransparenten Kriterien umstritten. "Ich freue mich über dieses Triple. Aber wichtiger sind die Titel mit dem Team. Dafür arbeiten wir hier", wurde Neuer bei Twitter zitiert.

10:52 Uhr

Wettbüro: Messi wird Weltfußballer - neuer Konkurrent

Fußballgötter: Messi (FC Barcelona), Ronaldo (Real Madrid), Neymar (FC Barcelona).
Fußballgötter: Messi (FC Barcelona), Ronaldo (Real Madrid), Neymar (FC Barcelona).(Foto: dpa)

Mensch, da lehnen sich die Wettanbieter von bwin aber aus dem Fenster: Sie prophezeien, dass Lionel Messi Weltfußballer des Jahres wird. Wer einen Euro auf ihn setzt, bekommt 1,08 Euro zurück. Viel interessanter finde ich da, dass Cristiano Ronaldo nicht auf Platz zwei gehandelt wird. Er liegt erst auf Platz drei (Quote: 1:15). Auf Platz zwei rangiert Neymar (Quote: 1:9).

10:36 Uhr

Gabriel: Kriminelle Asylbewerber im Heimatland in Haft

Auch der SPD-Chef fordert nun Härte gegen kriminelle Asylbewerber - der "Bild"-Zeitung sagte er unter anderem:

  • "Null Toleranz gegenüber Kriminalität und sexuellen Übergriffen!"
  • "Wir müssen deshalb auch alle Möglichkeiten des internationalen Rechts ausloten, um kriminelle Asylbewerber in ihre Heimat zurückzuschicken."
  • "Zu prüfen ist auch, wie wir den Grundsatz 'Haft im Heimatland' wieder verwirklichen können."

Mehr dazu hier.

10:14 Uhr

Römische Latrinen waren gar nicht sauber

Die wieder ausgegrabene antike Bedürfnisanstalt (latrina publica) in Ostia Antica (Italien), der einstigen römischen Hafenstadt.
Die wieder ausgegrabene antike Bedürfnisanstalt (latrina publica) in Ostia Antica (Italien), der einstigen römischen Hafenstadt.(Foto: dpa)

Wissenschaft ist wichtig, Wissenschaft ist gut - aber manchmal werden auch Sachen erforscht, die schon irgendwie auf der Hand lagen. Nun haben britische Forscher herausgefunden, dass die Latrinen im alten Rom Bakterienschleudern waren. Das schreibt der Anthropologe Piers Mitchel von der Uni Cambridge im Fachjournal "Parasitology". Dank seiner Erkenntnisse geht er nun davon aus, dass sich mit Hilfe der Gemeinschaftstoiletten zum Beispiel der Fischbandwurm im ganzen Reich verbreiten konnte. Aha! Ich war bisher fest davon ausgegangen (Achtung...), dass gerade im alten Rom (... Ironie) die Toiletten blitzsauber und keimfrei waren.

09:50 Uhr

Klöckner: Herkunft der Täter von Köln muss genannt werden

Klöckner.
Klöckner.(Foto: imago/Metodi Popow)

Die Übergriffe in der Silvesternacht von Köln beschäftigen die Republik, weil sie weit über die Taten selbst hinausgehen. Viele Medien nennen die Herkunft der Täter oft nicht, weil sie keinen Zusammenhang zwischen Herkunft und Tat sehen. Die CDU-Vizevorsitzende Julia Klöckner widerspricht nun dieser Auffassung:

  • Wenn es "tendenziell auffällig" sei, dass Frauen von manchen Männern, die mit einem anderen Geschlechterbild aufgewachsen seien, als "Freiwild" gesehen würden, müsse dies im Interesse der Integration klar benannt werden, sagte sie im ZDF.

  • Das habe nichts mit Pauschalisierung zu tun, findet die rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende. "Wenn man sich nicht korrekt verhält, dann muss das benannt werden", sagte sie. "Und dabei ist es eigentlich egal, wo jemand herkommt. Opfer sind Opfer, Täter sind Täter und jeder ist vor dem Recht gleich."

  • Die Probleme müssten im Sinne eines gelingenden Zusammenlebens zwischen Einheimischen und Migranten angesprochen werden. "Deshalb ist es wichtig bei der Integration auch auf so etwas Wert zu legen von Anfang an", sagte Klöckner. Alle lernten gerade dazu.

  • Sie warnt aber auch vor eine Überreaktion: "Wir sollten jetzt nicht in Panik verfallen." Es sei nicht so, dass "auf allen Straßen Deutschlands von der Eifel bis nach München das Chaos ausgebrochen" sei. Zugleich müssten "problematische Zustände" bei der Ausstattung der Polizei gesehen werden.

Mehr zu ihren Vorstellungen hat die CDU  "Mainzer Erklärung" ausgeführt.

09:33 Uhr

Boeing liefert so viele Flugzeuge aus wie nie

Airbus hat volle Auftragsbücher und auch beim großen Konkurrenten Boeing sieht es gut aus - der Flugzeugbauer aus den USA hat im vergangenen Jahr so viele Maschinen wie noch nie ausgeliefert. Es gibt aber auch einen Wermutstropfen.

  • Boeing übergab 762 Flugzeuge an seine Kunden, das waren 5,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Anfang 2015 hatte der Konzern die Auslieferung von 755 bis 760 Flugzeugen angepeilt.
  • Überschattet wurden die guten Zahlen jedoch von einem Auftragsrückgang um 46,4 Prozent. Insgesamt nahm Boeing im vergangenen Jahr Bestellungen für 768 Flugzeuge mit einem Katalogpreis von insgesamt 112,4 Milliarden Dollar (103,4 Milliarden Euro) an. Im Rekordjahr 2014 hatte der Flugzeugbauer 1432 Aufträge angenommen.
09:11 Uhr
09:05 Uhr
08:55 Uhr

Mehr Missbrauch bei Domspatzen als gedacht

Der Skandal um die Regensburger Domspatzen ist größer als bisher gedacht. So sollen von den 1950er bis in die 1990er Jahre hinein mindestens 200 Kinder von Priestern und Lehrern des Bistums verprügelt und darüber hinaus etliche Kinder sexuell missbraucht worden sein. Die Kirchenleute hätten teils regelmäßig misshandelt, auch Vergewaltigungen habe es gegeben, sagte Rechtsanwalt Ulrich Weber, der den Skandal aufklären soll, der "Süddeutschen Zeitung". Er stellt heute seine Ergebnisse offiziell vor.

08:30 Uhr

Deutsche Exporte steigen kräftig

Der Hamburger Hafen ist für deutsche Waren das Tor zur Welt.
Der Hamburger Hafen ist für deutsche Waren das Tor zur Welt.(Foto: picture alliance / dpa)

Wäre ich Angestellter eines exportorientierten deutschen Unternehmens, hätte ich in letzter Zeit öfter mal durchgeatmet. Es läuft ganz gut zurzeit.

  • Die deutschen Exporte sind im November kräftig gestiegen. Sie legten um 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu. Im Vergleich zum Oktober lag das Plus aber nur bei 0,4 Prozent.
  • Auch die Importe wuchsen. Sie legten um 5,3 Prozent im Vergleich zum November 2014 zu. Im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,6 Prozent.
08:07 Uhr

Der Norden atmet auf - kein Verkehrschaos

Video

Leben Sie in Norddeutschland? Dann können Sie froh sein - trotz Glätte ist bislang ein Verkehrschaos ausgeblieben. Nach Angaben der Polizei in Hamburg und Schleswig-Holstein kam es nur vereinzelt zu kleineren Unfällen. In Hamburg waren in der Nacht 900 Mitarbeiter der Stadtreinigung mit 350 Räumfahrzeugen unterwegs, um den Schnee von den Straßen zu räumen.

07:46 Uhr

SPD offen für Verschärfung von Abschieberegeln

Barley.
Barley.(Foto: dpa)

Die neue SPD-Generalsekretärin Katarina Barley ist offen für eine Verschärfung der Abschieberegeln.

  • "Man kann schon jetzt viel schneller abschieben, als das vorher der Fall war", sagte Barley im ZDF mit Blick auf die zum 1. Januar in Kraft getretene Neuordnung des Ausweisungsrechts. "Aber wir müssen sicherlich prüfen, ob diese Maßnahmen ausreichen" oder "gegebenenfalls noch verschärft werden müssen", fügte sie hinzu.
  • Wegen der Vorfälle aus der Silvesternacht liegen in Köln inzwischen 121 Strafanzeigen vor. Laut Kölner Polizei wurden 16 mögliche Tatverdächtige identifiziert. Die jungen Männer stammen demnach "weitestgehend" aus dem nordafrikanischen Raum.
07:30 Uhr

Auto überrollt auf Straße liegenden Mann

Warum der Mann da lag, weiß man nicht: In Lauffen am Neckar bei Heilbronn ist ein 52-Jähriger überfahren worden, der auf der Straße lag. Ein Autofahrer übersah ihn wegen der schlechten Sichtverhältnisse und überrollte ihn. Das Opfer starb.

07:27 Uhr

China wertet Yuan nicht ab

Na, so schlimm wie in diesem Tweet prophezeit ("Die chinesische Wirtschaft zerstört sich selbst in 5, 4, 3, 2...") wird es hoffentlich nicht kommen. Erstmal sind alle erleichtert, dass der Yuan nicht weiter abgewertet wurde.

Mehr dazu hier.

07:13 Uhr

Briten sollen nur noch sechs Pints Bier pro Woche trinken

In Maßen statt in Massen genießen - da würde sicher auch Prinz Charles zustimmen.
In Maßen statt in Massen genießen - da würde sicher auch Prinz Charles zustimmen.(Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb)

Britische Männer trinken zu viel, finden die Gesundheitsbehörden des Landes. Diese raten nun dazu, ein Drittel weniger zu trinken, als sie bisher geraten haben - 14 Alkoholeinheiten pro Woche, das entspricht etwa 6 Pints Bier seien in Ordnung. Zuvor fand man 21 Einheiten okay. Die Briten konsumieren durchschnittlich relativ viel Alkohol, wie aus Zahlen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervorgeht. Laut der Organisation Alcohol Concern trinken mehr als neun Millionen von insgesamt rund 54 Millionen Bürgern mehr als die empfohlene Tagesmenge.

07:04 Uhr

IS-Terrorist soll seine Mutter öffentlich hingerichtet haben

Die Mutter eines IS-Terroristen hat versucht, ihren Sohn davon zu überzeugen, die Terrormiliz zu verlassen. Das hat sie das Leben gekostet. Er klagte sie an, vom Glauben abgefallen zu sein und richtete sie persönlich in Rakka hin. Das berichtet CNN.

06:53 Uhr

Böhmermann "fast beleidigt" über Kerkeling-Äußerung

Jan Böhmermann.
Jan Böhmermann.(Foto: imago stock&people)

Jan Böhmermann ist die Hoffnung des intelligenten Humors im deutschen Fernsehen - doch jetzt ist er über Hape Kerkeling verstimmt. "Ich fühle mich in unendlicher Wertschätzung des Lebenswerks von Hape Kerkeling fast beleidigt, dass er nun selbst sagt, dass er sein Fernsehschaffen nur mittelmäßig fand", sagte Böhmermann in einem Interview. Kerkeling hatte dem "Spiegel" kürzlich gesagt, er habe sich in seinen Shows nie wirklich wohlgefühlt. Er sei vom Fernsehen "ausgelutscht" worden.

06:46 Uhr

VW verliert Top-Position in Japan

Ganz klar, das ist eine Folge des Abgasskandals. VW verliert seine Spitzenposition unter den ausländischen Marken auf dem japanischen Markt.

  • Nach Angaben des japanischen Verbands der Autoimporteure sank der Absatz der Wolfsburger im vergangenen Jahr um 18,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 54.766 Autos.
  •  Neuer Spitzenreiter unter den Importmarken ist Mercedes-Benz mit einem Marktanteil von 19,8 Prozent, während Volkswagen auf nur noch 16,7 Prozent kommt. 
06:42 Uhr

Big-Brother-Jürgen geht ins Dschungelcamp

Ach ja, damals. Zlatko, Sabrina und Jürgen (r.) waren prägenden Gesichter der ersten Staffel von Big Brother.
Ach ja, damals. Zlatko, Sabrina und Jürgen (r.) waren prägenden Gesichter der ersten Staffel von Big Brother.(Foto: dapd)

Er wurde Zweiter (nicht Sieger!) bei der ersten Staffel der Containershow "Big Brother": Jürgen Milski. Nun wird bekannt, dass dem Kölner seine nächste Extremprüfung vorbesteht. Er geht ins Dschungelcamp. Das hat nun erstmals zwölf Kandidaten. Ich bin aufgeregt.

Mehr dazu hier.

06:32 Uhr

Das wird heute wichtig

So sah es heute Nacht auf der A7 in Hamburg aus.
So sah es heute Nacht auf der A7 in Hamburg aus.(Foto: dpa)

Beschwingten Schrittes bin ich heute morgen in die Redaktion getrabt, nicht nur weil die Uhr unerbittlich trieb, sondern auch, weil ich mich auf die Arbeit freute. Aber ein ganz klein bisschen auch, weil das Wochenende ruft. Das wird heute wichtig:

  • Die deutschen Tornados sollen heute ihren Einsatz über Syrien beginnen.
  • Die Zeit der Klausurtagungen geht weiter: Jetzt ist die CDU dabei. Die Partei versammelt sich in Mainz. Die CSU beendet dagegen ihr Treffen in Wildbad Kreuth, die SPD tagt in Berlin.
  • Wir berichten über die Lage in der syrischen Stadt Madaja, wo die Menschen hungern.
  • In Berlin beginnt ein Prozess gegen zwei mutmaßliche Terrorhelfer.
  • Heute ist Biathlon-Weltcup in Ruhpolding.

Ich bin Volker Petersen und schlage vor, wir lassen das jetzt einfach mal auf uns zukommen. Guten Morgen! Wollen Sie mir schreiben? Dann können Sie das unter volker.petersen (at) nachrichtenmanufaktur.de oder bei Twitter tun.

06:16 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander
n-tv Meteorologe Björn Alexander

Auch wenn heute der Dauerfrost auch im äußersten Nordosten und Norden zu Ende geht, müssen Sie dort erst einmal mit teils erheblich Glättegefahr rechnen. Ansonsten ist es abseits vom Nebel häufiger aufgelockert oder sonnig und trocken bevor später im Südwesten neue Wolken mit Regen aufziehen. Bei einem teils kräftigen Wind erreichen die Temperaturen überall Plusgrade zwischen 1 und 10 Grad. Das WochenendeSamstag vor allem im Westen freundlich, im Süden Regen und insgesamt mild mit bis zu 10 Grad, im Nordosten etwas über 0 Grad - aber besonders Richtung Oder in den Morgenstunden weiterhin lokal Glätte. Am Sonntag bringt milder Wind neuen Regen aus Südwesten. In der nächsten Woche nimmt der Winter dann aber wieder Anlauf.

06:13 Uhr