Mittwoch, 10. Februar 2016: Der Tag bei n-tv

Mit Roland Peters und Kira Pieper

22:31 Uhr

Das war Mittwoch, der 10. Februar

Puh! Wir haben es geschafft. Was ist heute passiert? - Der Westen hat gegenüber dem Kreml militärische Stärke demonstriert. In Brüssel vereinbaren die Nato-Verteidigungsminister zusätzliche Truppen ins östliche Bündnisgebiet zu schicken. Wegen der Pleite von German Pellets fürchten derzeit Tausende Anleger um ihr Geld. Ihnen droht der Totalverlust. In den USA werfen mit Chris Christie und Carly Fiorina zwei weitere Kandidaten im Wahlkampf das Handtuch. Und in Bad Aibling haben nach dem schweren Zugunglück mittlerweile die Aufräumarbeiten begonnen. Jedoch ist immer noch unklar, wie es zu dem Unglück mit zehn Toten kommen konnte.

Außerdem fanden Sie diese Themen heute wichtig:

So, ich mache mich jetzt auf den Heimweg. Und was machen Sie? Hoffentlich morgen wieder bei "Der Tag" vorbeischauen. Und falls Sie vor Aufregung nicht schlafen können: n-tv.de versorgt Sie die ganze Nacht hindurch mit den wichtigsten News. Beste Grüße, Kira Pieper.

22:11 Uhr

Zschäpe schreibt Befangenheitsantrag gegen Richter

Beate Zschäpe möchte auf jeden Fall einen fünften Pflichtverteidiger - und der Steuerzahler soll's zahlen.
Beate Zschäpe möchte auf jeden Fall einen fünften Pflichtverteidiger - und der Steuerzahler soll's zahlen.(Foto: dpa)

Beate Zschäpe hat mal wieder einen Befangenheitsantrag gestellt. Dieses Mal richtet er sich gegen den Vorsitzenden Richter Manfred Götzl. Darüber berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Götzl hatte vergangene Woche abgelehnt, zu Zschäpes vier Anwälten auch noch ihren Wahlverteidiger Herrmann Borchert als Pflichtverteidiger zu bestellen und so die Kosten vom Steuerzahler übernehmen zu lassen. Für die eigene Finanzierung fehlen Zschäpe die Mittel. In ihrem Brief lässt die Hauptangeklagte im NSU-Prozess durchblicken, dass sie ohne einen fünften Pflichtanwalt möglicherweise keine Angaben mehr zur Sache machen werden. Zschäpe spricht seit Monaten nicht mehr mit ihren Anwälten Sturm, Stahl und Heer.  

21:46 Uhr

Polizei fasst mutmaßlichen Frauen-Angreifer

Die österreichische Polizei hat einen mutmaßlichen Vergewaltiger festgenommen, der in Wien mindestens zehn Frauen angegriffen haben soll. Der 22-Jährige habe nach derzeitigen Ermittlungen ein 15-jähriges Mädchen vergewaltigt, sagte ein Polizeisprecher. In mindestens neun weiteren Fällen habe er versucht, Frauen zu vergewaltigen. Der Täter ging den Angaben zufolge immer nach demselben Schema vor: Er verfolgte die Frauen auf ihrem Heimweg und griff sie dann an. Die meisten Taten beging er abends oder in der Nacht. Die Opfer sind zwischen 15 und 53 Jahre alt. Die Ermittler rechnen allerdings mit weiteren Opfern. "Wir bitten Frauen, die sich bisher eventuell aus Angst und Schamgefühl nicht gemeldet haben, unbedingt Anzeige zu erstatten", sagte Polizeisprecher Christoph Pölzl.

21:20 Uhr

Amazon versteckt Zombie-Klausel in Nutzungsbedingungen

Amazon beweist Humor – und bringt eine Klausel für den Fall einer Zombie-Apokalypse in den Geschäftsbedingungen seines Cloud-Dienstes unter. Zur jüngst vorgestellten Spiele-Entwicklungsumgebung "Lumberyard" heißt es unter Punkt 57.10, sie dürfte nicht für lebenswichtige Infrastrukturen, selbstfahrende Fahrzeuge oder Atomanlagen verwendet werden. Diese Einschränkung gelte allerdings nicht "bei Ausbruch einer Viren-Infektion, die über Bisse oder Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen wird und zur Wiederbelebung von Leichen führt, die versuchen, menschliches Fleisch, Blut, Gehirn oder Nervenzellen zu konsumieren, und die den Fall der organisierten Zivilisation wahrscheinlich macht". Die Zombie-Klausel ist im offiziellen englischen Text der Geschäftsbedingungen des Cloud-Angebots Amazon Web Services zu finden, das unter anderem von vielen Startups genutzt wird.

21:00 Uhr

Polizist rettet Hund mit beherztem Sprung

Die Hundin Cassi auf dem Arm ihres Retters.
Die Hundin Cassi auf dem Arm ihres Retters.(Foto: Polizei Ratingen)

Ein Polizist hat in Düsseldorf mit einem beherzten Sprung ins eiskalte Wasser einen jungen Hund vor dem Ertrinken gerettet. Hündin "Cassi" war beim Herumtollen in einen Hochwasser führenden Bach gefallen und bereits total erschöpft, als der 24-jährige Beamte sie in den hüfthohen Fluten zu fassen bekam, berichtete die Polizei. Die Polizeistreife hatte das tierische Missgeschick zufällig mitbekommen. Die 66-jährige Hundebesitzerin hatte ihren Liebling beim Spaziergang im Park aus den Augen verloren.

20:44 Uhr
20:32 Uhr

Nigeria: Mindestens 35 Tote bei Anschlag

Bei einem Anschlag in einem Flüchtlingslager in Nigeria sind am Mittwoch mindestens 35 Menschen getötet worden. Der doppelte Selbstmordanschlag wurde in einem Lager verübt, in dem Menschen vor der Islamistengruppe Boko Haram Zuflucht suchen, wie Rettungskräfte im Bundesstaat Borno mitteilten. Derzeit besucht Bundespräsident Joachim Gauck Nigeria.

20:01 Uhr

Die Magie um Harry Potter geht doch weiter

Eine gute Nachricht für die Fans des Zauberlehrlings: Harry Potter kehrt schon in diesem Sommer zurück. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Schon im Oktober war bekannt geworden, dass das Londoner Palace Theatre demnächst das Stück "Harry Potter and the Cursed Child" aufführen wird. Eine Ko-Produktion von Schöpferin Joanne K.Rowling sowie dem Theaterautor Jack Thorne und dem Regisseur John Tiffany. Neu ist nun allerdings, dass das Theaterstück auch in Buchform erscheinen soll. Damit wird die eigentlich als abgeschlossen geglaubte Saga um einen achten Teil ergänzt. Das Stück soll 19 Jahre nach der vorerst letzten Szene im siebten Harry-Potter-Buch einsetzen…Mehr wird jetzt aber wirklich nicht verraten!

19:29 Uhr

Emirate haben jetzt eine Glücksministerin

Glücksministerin al-Rumi.
Glücksministerin al-Rumi.(Foto: dpa)

In den Vereinigten Arabischen Emiraten gibt es künftig Ministerinnen für Glück und Toleranz. Regierungschef Scheich Mohammed bin Raschid al-Maktum verkündete eine groß angelegte Regierungsumbildung mit insgesamt acht neuen Posten. "Glück ist nicht nur ein Wunsch in unserem Land", erklärte er. Es werde "Projekte und Programme" für soziales Wohlbefinden und Zufriedenheit geben. Neue Glücksministerin des Landes wird den Angaben zufolge Ohud al-Rumi. Geschaffen wurde auch ein Ministerposten für Toleranz - diesen übernahm die frühere Ministerin für internationale Kooperation und Entwicklung, Lubna al-Kassimi.

19:15 Uhr

Deutsche Kinos verzeichnen 2015 Rekordumsatz

Gehen Sie gern ins Kino? Dann haben Sie den Filmtheatern im vergangenen Jahr zu einem Rekordumsatz verholfen. Die Einnahmen wuchsen im Vergleich zu 2014 um 19,1 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro, wie die Filmförderungsanstalt mitteilte. Die Zahl der Besucher sei um 14,3 Prozent auf 139,2 Millionen gestiegen. Gut 37 Millionen Kinogäste sahen sich demnach deutsche Filme an. Mit "Fack ju Göhte 2" sei auch eine deutsche Produktion der erfolgreichste Film des Jahres gewesen, erklärte die Filmförderungsanstalt.

18:38 Uhr

Unbekannte erschlagen Lehrer in Celle

Das Haus des getöteten Lehrers ist abgesperrt und wird von der Polizei durchsucht.
Das Haus des getöteten Lehrers ist abgesperrt und wird von der Polizei durchsucht.(Foto: dpa)

Er galt als beliebt und sehr engagiert. Doch dann findet ein Kollege den 55-Jährigen erschlagen in seinem Haus. Von dem Täter fehlt bislang jede Spur. "Die Ermittlungen sind ganz am Anfang", sagte Polizeisprecher Thorsten Wallheinke. Die Obduktion des Mannes ergab inzwischen, dass er an "stumpfer Gewalt gegen den Kopf" gestorben ist - wahrscheinlich durch einen Gegenstand. Am Dienstagmorgen war der Pädagoge nicht in der Schule erschienen und ging auch nicht ans Telefon. Weil sich seine Kollegen Sorgen machten, fuhr ein Lehrer bei dem 55-Jährigen vorbei. Mit einem Ersatzschlüssel der Nachbarn kam er ins Haus und machte den grausigen Fund. Der Lehrer hatte an der Oberschule in Celle Mathe, Physik und Chemie unterrichtet. Anfang des Monats hatte er außerdem eine Sprachlernklasse an einer Gesamtschule übernommen. In seiner Freizeit engagierte sich der Lehrer ehrenamtlich einer Flüchtlingsunterkunft.

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18:12 Uhr

De Maizière will schnelle Rückführung von Afghanen

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) will noch im Februar einen Rückflug afghanischer Flüchtlinge in ihre Heimat auf den Weg bringen. Dazu bat der Innenminister seine Länderkollegen um Unterstützung. Das geht aus einem Brief hervor, den de Maizière an den Vorsitzenden der Innenministerkonferenz, Klaus Bouillon (CDU), richtete. Positive Signale von seiner Afghanistanreise vergangene Woche müssten rasch in die Praxis umgesetzt werden. Die Länder sollten ausreisepflichtige afghanische Staatsangehörige nun rasch zur Rückführung anmelden.

18:00 Uhr
17:52 Uhr

Johnny Depp spielt Donald Trump

Haben Sie etwas ungläubig auf diese Überschrift geblickt? Dann möchte ich die Geschichte für Sie mal auflösen: Donald Trump ist ja bekanntlich derzeit Bewerber der Republikaner im  Rennen um das Weiße Haus. Und nun kommt er ganz, ganz groß raus, denn natürlich ist Hollywood auf ihn aufmerksam geworden. In einem 50-minütigen Internetvideo verkörpert mit bestens geföhnter blonder Matte niemand anders als Johnny Depp den New Yorker Milliardär. Die Webseite "Funny or die" stellte den Film jetzt ins Netz. Er heißt "Donald Trump's The Art Of The Deal: The Movie". Benannt ist er nach Trumps Bestseller, in dem der Immobilienmogul seine "Kunst des Abschlusses" erklärt. Der Film spielt in den 80er-Jahren und erklärt in gespieltem Ernst: "Donald Trump hat es einfach drauf. Geld, Macht, Respekt und eine osteuropäische Braut. Aber sein Erfolg kommt nicht aus dem Nichts." Anhand des Films könne man nun die Kunst der Verhandlung und des Immobiliengeschäfts lernen. Adam McKay, Mitgründer von "Funny Or Die" sagte der "New York Times": "Mit etwas Glück geht der Film Trump auf die Nerven."

17:26 Uhr

Cameron: Wikileaks-Gründer Assange soll aufgeben

Julien Assange mit dem Bericht des UN-Gremiums.
Julien Assange mit dem Bericht des UN-Gremiums.(Foto: imago/i Images)

Der britische Premierminister David Cameron hat Wikileaks-Gründer Julian Assange aufgefordert, sein jahrelanges Botschaftsexil freiwillig zu beenden. Assange solle sich den gegen ihn erhobenen Vergewaltigungsvorwürfen stellen, sagte Cameron im Parlament. "Er sollte diese ganze traurige Geschichte zu einem Ende bringen." Cameron reagierte damit auf die Äußerungen eines UN-Gremiums, das Assanges Botschaftsexil als "willkürliche Inhaftierung" eingestuft hatte. Das UN-Gremium habe eine "lächerliche Entscheidung" getroffen, sagte Cameron. Ein Mann, gegen den "ungeklärte Vergewaltigungsvorwürfe" im Raum stünden, "verbarrikadiert sich in der ecuadorianischen Botschaft und behauptet nun, willkürlich inhaftiert zu sein". Assange inhaftiere sich selbst und solle lieber "aus der Botschaft herauskommen und sich dem Haftbefehl stellen", sagte der Premier.

17:13 Uhr

Fast jeder zweite Radfahrer fühlt sich unsicher

Einen klar abgetrennten Radweg finden viele Radfahrer besser.
Einen klar abgetrennten Radweg finden viele Radfahrer besser.(Foto: dpa)

Fast jeder zweite Radfahrer in Deutschland fühlt sich laut einer Umfrage im Straßenverkehr unsicher. Als Gründe wurden vor allem zu wenig getrennte Radwege und zu viel Verkehr genannt. Das ergab der Fahrrad-Monitor 2015 der jetzt veröffentlicht wurde. Demnach fühlten sich 52 Prozent "Sehr sicher" oder "meistens sicher", "überhaupt nicht" oder "eher nicht" sicher fühlten sich indes 48 Prozent. Zugleich sagten 50 Prozent von sich, nie einen Fahrradhelm zu tragen. Haupt-Bedenken dagegen lauten, dass Helme unpraktisch seien und man stärker am Kopf schwitze.

17:00 Uhr
16:44 Uhr

Kutter-Wrack vor Fehmarn entdeckt

Der Seenotkreuzer "Bremen" war zusammen mit anderen Schiffen an der groß angelegte Suchaktion nach dem Fischkutter "Condor" beteiligt.
Der Seenotkreuzer "Bremen" war zusammen mit anderen Schiffen an der groß angelegte Suchaktion nach dem Fischkutter "Condor" beteiligt.(Foto: dpa)

Am 6. Februar verschwand der Fischkutter "Condor" spurlos. Kurz darauf wurden der 52-jährige Kapitän und der 45-jährige Deckmann an der Südspitze Fehmarns angespült – Beide Männer waren tot. Nun wurde das Wrack des gesunkenen Schiffes gefunden. Der Kutter liege in etwa 22 Metern Tiefe rund drei Seemeilen östlich vor Fehmarn, sagte eine Polizeisprecherin in Lübeck nach einer Suchaktion.

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16:35 Uhr

Nato plant weitere Aufrüstung im Osten

Die Nato will als Reaktion auf die Politik von Russlands Präsident Putin zusätzliche Truppen ins östliche Bündnisgebiet schicken. Die Verteidigungsminister der Bündnisstaaten vereinbarten bei ihrem Treffen in Brüssel entsprechende Planungen voranzutreiben.

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16:34 Uhr

Fukushima-Stilllegung dauert noch bis zu 40 Jahre

Der zerstörte Reaktor Nr. 3.
Der zerstörte Reaktor Nr. 3.(Foto: AP)

Rund fünf Jahre nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima hat sich die Lage in der Atomruine nach Ansicht des Betreiberkonzerns Tepco "stabilisiert". Die Bedingungen auf dem Gelände der Anlage seien "wirklich stabil", versicherte der Leiter des zerstörten AKW, Akira Ono. Die Arbeiten zur Stilllegung seien zu "rund zehn Prozent" bewältigt, sagte der Tepco-Manager. Etwas seltsam erscheint dann aber die Aussage, dass die vollständige Stilllegung schätzungsweise noch 30 bis 40 Jahre dauern werde. Zumal Ono erklärte, dass die größte Herausforderung die Bergung der geschmolzenen Brennstäbe in den zerstörten Reaktoren sei, über deren Verbleib noch keine volle Klarheit herrsche. Aktuell sind 7000 Arbeitskräfte in der Atomruine im Einsatz.

16:11 Uhr

Klinik verarbeitet Patientenakten zu Konfetti

In Thüringen sind geschredderte Patientenakten als Faschingskonfetti unters Volk gebracht worden. Auf den nicht fachgerecht zerkleinerten Papierschnipseln seien personenbezogene Daten wie Name, Adresse und Telefonnummer zu lesen, kritisierte der Landesdatenschutzbeauftragte Lutz Hasse. Eine Anwohnerin fand beim Straßenfegen nach dem Karnevalsumzug geschredderte Unterlagen, auf denen der Name ihrer Schwester erkennbar war. Nach Angaben des Klinikums Bad Salzungen handelt es bei dem Konfetti vermutlich um Papiere aus einer Außenstelle eines vom Klinikum betriebenen medizinischen Versorgungszentrums.

15:49 Uhr

Studie: Klimawandel macht Transatlantikflüge teurer

Der Klimawandel hat viele schlimme Folgen. Nun haben Wissenschaftler noch eine weitere Schattenseite ans Tageslicht gebracht: In einer Studie, die sie in der Fachzeitschrift "Environmental Research Letters" veröffentlich haben, erklären sie, dass Transatlantikflüge künftig länger dauern werden. Das ist schlecht für die Umwelt und schlecht für den Geldbeutel. In der Studie erklären die Forscher, dass der Klimawandel Auswirkungen auf den Jetstream hat, der über dem Atlantik weht. Flüge nach Westen werden demnach künftig mit stärkerem Wind von vorn konfrontiert sein. Das sei "die schlechte Nachricht", resümierten die Autoren. Umgedreht sei mit stärkerem Rückenwind auf dem Weg nach Osten zu rechnen, was eine "gute Nachricht" sei. Die Ersparnis zwischen New York und London kompensiere aber nicht die zusätzliche Zeit in die Gegenrichtung - daher würden sich "Hin- und Rückflüge insgesamt signifikant verlängern", erklärte der Atmosphärenforscher Paul Williams.

15:30 Uhr

Frauke Petry darf wieder ins Augsburger Rathaus

Video

Das Hausverbot für AfD-Chefin Frauke Petry im Augsburger Rathaus ist rechtswidrig. Das entschied das Verwaltungsgericht Augsburg und gab damit einem Eilantrag der Parteivorsitzenden statt. Petry will am Freitagabend beim Neujahrsempfang der beiden Augsburger AfD-Stadträte im historischen Rathaus sprechen. Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) will seit den umstrittenen Äußerungen Petrys über den Schusswaffengebrauch gegen Flüchtlinge die Veranstaltung verhindern.

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15:18 Uhr

25 Menschen sterben bei Militäreinsatz in Südosttürkei

Spuren der Verwüstung in Diyarbakir.
Spuren der Verwüstung in Diyarbakir.(Foto: dpa)

Bei der Militäroffensive gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK in der Südosttürkei sind seit Dienstag 22 PKK-Kämpfer und drei Soldaten getötet worden.

  • Die türkischen Streitkräfte teilten am Mittwoch mit, in der Provinz Sirnak hätten Soldaten sieben PKK-Kämpfer am Grenzübertritt aus Syrien hindern wollen.
  • Bei den anschließenden Gefechten sei ein Soldat getötet worden. Zwei weitere Soldaten seien bei Kämpfen in der Stadt Cizre und im Viertel Sur in der Kurdenmetropole Diyarbakir getötet worden.
  • Die Armee habe in den Bezirken seit Dienstag zudem 22 Kämpfer "eliminiert".
  • Cizre und das Viertel Sur in Diyarbakir stehen seit Dezember unter Ausgangssperre. Sicherheitskräfte liefern sich dort sei Wochen Gefechte mit PKK-Anhängern.
15:00 Uhr

n-tv sichert sich Rechte an der Formel 1

Nun mal eine Nachricht in eigener Sache: n-tv hat sich für die Saison 2016 die Übertragungsrechte für das freie Training der Formel 1 gesichert. Erstmals überträgt n-tv am 18. März aus Melbourne, wo zwei Tage später das erste von 21 Rennen der WM-Saison 2016 stattfindet.

14:44 Uhr

Bus hängt halb über Brückengeländer

Bilderserie

Spektakulärer Bus-Unfall in Mainz: Nach einem Zusammenstoß mit einem Auto ist der Bus halb über ein Brückengeländer gerutscht. Mit einer Hälfte hängt das Fahrzeug nun über der Autobahn A60. Der Autofahrer und zwei Businsassen wurden bei dem Unfall leicht verletzt, teilte die Feuerwehr mit. Während des Zusammenpralls waren etwa 40 Fahrgäste in dem Bus, sie konnten ihn aber sicher verlassen. Die Feuerwehr konnte das Unglücksfahrzeug inzwischen stabilisieren. Wie genau er geborgen werden soll, wissen die Einsatzkräfte allerdings noch nicht.

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14:32 Uhr

Schichtwechsel

Heute halte ich es kurz: Roland Peters ist auf dem Weg nach Hause, nun übernehme ich. Mein Name ist Kira Pieper, Moin!

14:02 Uhr

Hälfte aller Pflanzen und Tiere muss umziehen

Eisbären sind von der Eisschmelze betroffen.
Eisbären sind von der Eisschmelze betroffen.(Foto: dpa)

Der Klimawandel zwingt rund die Hälfte aller Pflanzen und Tiere zu einem Ortswechsel. Die Auswirkungen der Erderwärmung zeigten sich in "hunderten Studien", sagte Camille Parmesan von der Universität Plymouth in Großbritannien.

  • Die wissenschaftliche Auswertung von Daten zu Tausenden von Arten habe der Wissenschaftlerin zufolge ergeben, dass weltweit eine Wanderungsbewegung Richtung Pole oder in höhere Lagen eingesetzt habe.
  • Betroffen seien alle großen Pflanzen- und Tiergattungen von Bäumen bis zu Kräutern und Säugetieren bis zu Insekten und Korallen.
  • Neben einem Wandel der Verbreitungsräume seien andere Veränderungen zu beobachten: So reagierten etwa zwei Drittel der Arten durch eine frühere Blüte oder Brutzeit auf die Erwärmung. Bei Wandervögeln seien Verschiebungen der Flugperioden zu beobachten.

Negative Auswirkungen seien bei besonders verletzlichen Arten zu verzeichnen, warnte die Wissenschaftlerin. Deren Schutz werde angesichts des Klimawandels "möglicherweise nicht immer machbar sein".

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13:27 Uhr

Insider: Vonovia verliert Übernahmeschlacht

(Foto: dpa)

Der Mega-Deal auf dem Immobilienmarkt ist Branchenkreisen zufolge gescheitert.

  • Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia habe nicht genug Anleger von einer Fusion mit der kleineren Rivalin Deutsche Wohnen überzeugen können, sagte eine mit dem Prozess vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Vonovia wollte sich dazu zunächst nicht äußern.
  • Inklusive Schulden wäre der Deal 14 Milliarden Euro schwer gewesen - der größte, den es je auf dem deutschen Wohnungsmarkt gegeben hätte.

Der Vorstand von Deutsche Wohnen hatte sich in den vergangenen Monaten allerdings erbittert gegen ein Zusammengehen mit Vonovia gewehrt.

13:11 Uhr

28-Jähriger gesteht brutale Tötung der Mutter

Ein 28-jähriger Mann aus Unna hat vor dem Dortmunder Schwurgericht die Tötung seiner eigenen Mutter gestanden.

  • Er habe der 66-Jährigen im September erst mit einem Baseballschläger und einer Hantelscheibe den Schädel eingeschlagen, sie danach gewürgt und ihr schließlich mit einem Messer die Kehle durchgeschnitten, gab der Angeklagte zu.
  • Die Staatsanwaltschaft hat den 28-Jährigen wegen Mordes angeklagt.
  • Zur Tatzeit soll er unter einer schweren Zwangsstörung gelitten haben, so dass seine unbefristete Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Klinik in Betracht kommt.
12:54 Uhr

Landkreise: Flüchtlinge bei uns besser integrierbar

Die ländlichen Regionen in Deutschland sind nach Ansicht der Landkreise besonders geeignet für eine Integration der Flüchtlinge.

  • Dies beginne bei der im Vergleich zu Ballungsräumen oft größeren Verfügbarkeit von Wohnraum und anderen Unterbringungsmöglichkeiten, sagte der Präsident des Deutschen Landkreistags, Reinhard Sager.
  • 60 Prozent der Arbeitsplätze befänden sich zudem in den Landkreisen. Auch lägen die Erwerbslosenquoten in den Landkreisen unter denen der Großstädte.
12:25 Uhr

Von der Leyen für Nato-Einsatz in der Ägäis

Pro Nato-Einsatz: Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen
Pro Nato-Einsatz: Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen(Foto: AP)

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) befürwortet eine Einbindung der Nato in den Kampf gegen Schlepper in der Ägäis.

  • "Eine Präsenz der Nato-Schiffe (...) wäre ein ganz entscheidender Schritt, um den Schlepperbanden das Geschäft zu erschweren", sagte die Ministerin der Wochenzeitung "Die Zeit".
  • Sie verwies darauf, dass der Verband turnusgemäß unter deutscher Führung stehe. In ihm seien aktuell auch türkische und griechische Schiffe eingebunden. "Die Strukturen zur nahtlosen Abstimmung stehen und sind eingeübt", sagte von der Leyen.
  •  Die Außengrenze der EU könne an dieser Stelle "wirksamer als bisher" kontrolliert werden.

Die Nato-Verteidigungsminister beraten in Brüssel über den deutsch-türkischen Vorschlag, die Nato bei der Überwachung der türkischen Küste in der Flüchtlingskrise einzusetzen. Der Koalitionspartner SPD äußerte sich skeptisch zu dem Vorstoß.

12:00 Uhr
11:53 Uhr

Bartsch: CSU muss Bundesregierung verlassen

Video

Nach der jüngsten Kritik des CSU-Chefs Horst Seehofer an der Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der Linke-Fraktionschef Dietmar Bartsch die CSU aufgefordert, die Bundesregierung zu verlassen.

  • "Wenn der CSU-Vorsitzende bei der Bundesregierung, die durch seine Partei mitgetragen wird, eine 'Herrschaft des Unrechts' ausmacht, muss die CSU umgehend die Bundesregierung verlassen", erklärte der Politiker.
  • Nach der Logik Seehofers seien die CSU-Bundesminister Vollstrecker des Unrechts. Außerdem forderte er die Kanzlerin auf, beim Bundespräsidenten die Entlassung der CSU-Minister zu ersuchen.
  • Bartsch verglich Seehofer mit US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump und bezeichnete ihn als "bayerisches Donald Trump-Double".

Hier lesen Sie mehr Reaktionen auf Seehofers Äußerungen.

11:28 Uhr

Griechenland geht von Grenzschließung aus

Der Grenzzaun zwischen Griechenland und Mazedonien, hier nahe der Stadt Gevgelija
Der Grenzzaun zwischen Griechenland und Mazedonien, hier nahe der Stadt Gevgelija(Foto: AP)

Griechenland bereitet sich wegen der Flüchtlingskrise auf eine mögliche Schließung seiner nördlichen Grenze durch Mazedonien vor. Dies sagte der für Migration zuständige Minister Ioannis Mouzalas dem griechischen Fernsehsender Mega. Er rechne mit einer solchen "einseitigen Aktion" des Nachbarstaats.

Seit Wochen gibt es Überlegungen einiger EU-Länder, bei Mazedonien auf eine Schließung der Grenze zu Griechenland zu dringen, um so den Zustrom von Migranten in Richtung Westeuropa zu stoppen. Am Dienstag hatte das mazedonische Militär nahe der Stadt Gevgelija damit begonnen, einen zweiten, mit Stacheldraht bewehrten Grenzzaun zu errichten.

11:06 Uhr

Türkei findet Sprengstoff in Grenzstadt

In der türkisch-syrischen Grenzstadt Karkamis befindet sich ein türkischer Militärstützpunkt.
In der türkisch-syrischen Grenzstadt Karkamis befindet sich ein türkischer Militärstützpunkt.(Foto: REUTERS)

Die türkische Armee hat an der Grenze zu Syrien mehrere Kilogramm Sprengstoff sichergestellt.

  • Eine Gruppe von 34 Menschen, unter ihnen 20 Kinder und zehn Frauen, sei in der Grenzstadt Karkamis von türkischen Soldaten gestoppt worden, teilte die Armee mit. Bei ihnen seien neben vier Sprengstoffwesten in zwei Rucksäcken 12 bis 15 Kilogramm Sprengstoff gefunden worden.
  • Laut einem Bericht der Zeitung "Hürriyet" sollten die Rucksäcke möglicherweise als Hab und Gut von Flüchtlingen ausgegeben und so in die Türkei geschmuggelt werden.

Vor einem Monat hatte ein aus Syrien in die Türkei eingereister mutmaßlicher Anhänger der Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) bei einem Selbstmordanschlag in der Altstadt von Istanbul elf deutsche Touristen getötet. Die türkischen Behörden befürchten, dass die IS-Miliz weitere Anschläge planen könnte.

10:51 Uhr

Verlassenwerden: Symptome wie bei Herzinfarkt

(Foto: dpa)

Am Sonntag, den 14. Februar ist Valentinstag. Wer verlassen wurde, trauert auch dann. Was passiert dann im Herzen? Die Redewendung, das Herz "zerbreche", ist physisch gar nicht so weit hergeholt: Mit dem Broken-Heart-Syndrom als Krankheitsbild befassen sich Kardiologen seit Anfang der 1990er-Jahre.

  • Die sogenannte Stress-Kardiomyopathie kann bei schweren Verlusten, Trennungen und psychischer Belastung auftreten.
  • Die Erkrankung geht mit ähnlichen Symptomen einher wie ein Infarkt: Das Herz krampft, die Brust schmerzt. Allerdings ist die Ursache keine verschlossene Ader, sondern eine stressbedingte Verengung der Herzkranzgefäße und damit eine Funktionsstörung des Herzmuskels.
  • Zunächst war das Gebrochene-Herz-Syndrom vor allem bei älteren Frauen festgestellt worden, die ihren Partner verloren hatten. Es heilt in der Regel ohne Folgen aus.

Ärzte raten, bei Trennungsfolgen wie anhaltendem Konzentrationsmangel, Depressionen oder gar Suizidgedanken einen Therapeuten oder Psychiater zurate zu ziehen.

Hier lesen Sie mehr dazu, was Verliebtsein verursachen kann.

10:27 Uhr

Chinesen bieten 1 Milliarde Euro für Opera

Der Internetbrowser Opera hat einen geringen Marktanteil und wird nun wohl in chinesische Hände fallen.

  • Ein Konsortium von Unternehmen aus China biete gut eine Milliarde Euro für das norwegische Internet- und Werbeunternehmen, teilte Opera mit.
  • Die Gruppe wolle 71 norwegische Kronen je Aktie für das 20 Jahre alte Unternehmen zahlen, das entspreche einem Aufpreis von 45,6 Prozent auf den Schlusskurs vom Freitag.
  • Das Führungsgremium von Opera sowie ein Drittel der Aktionäre habe bereits dem Verkauf zugestimmt, hieß es.

Die Aktien von Opera hatten im Lauf des vergangenen Jahres fast die Hälfte an Wert verloren.

09:53 Uhr

OECD-Studie zeigt deutsche Pisa-Fortschritte

Trotz spürbarer Verbesserungen im Bildungssystem nach dem "Pisa-Schock" vor 15 Jahren gilt in Deutschland immer noch fast jeder fünfte fünfzehnjährige Schüler als zumindest teilweise äußerst leistungsschwach.

  • Nach wie vor ist der soziale Hintergrund eines Jugendlichen hierzulande ein entscheidender Risikofaktor für solches Schulversagen, wie aus einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit Daten der Pisa-Tests bis 2012 hervorgeht.
  • Gut 140.000 Fünfzehnjährige in Deutschland erreichten demnach in diesem Zeitraum im Fach Mathematik bestenfalls das Kompetenzniveau 1 (allereinfachste Aufgaben), fast 70.000 Getestete waren sogar schwach in allen drei Pisa-Vergleichsfeldern (Mathematik, Naturwissenschaften, Lesen und Textverständnis).
  • Der Anteil der Mathe-Schwachen ging zwischen Pisa 2003 und 2012 um vier Prozentpunkte auf 18 Prozent zurück, in Lesen/Textverständnis um acht Punkte auf 14 Prozent.

Am sechsten Pisa-Test nahmen 2015 in Deutschland rund 10.000 Schüler teil. Die Ergebnisse werden am 6. Dezember veröffentlicht.

09:29 Uhr

Video: Wie Beatrix von Storchs Maus "abrutschte"

In diesem Eintrag geht es um den "Schießbefehl" der AfD - und der Erklärung von Vizechefin Beatrix von Storch, warum sie diese Auslegung des Rechts in einem Facebook-Eintrag auf Kinder ausweitete - versehentlich. Dieses Video zeigt genau, wie es zum "Abrutschen" der Maus bei der rechtskonservativen Politikerin kommen konnte.

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09:01 Uhr

Mann wirft Alligator auf Verkäufer - verhaftet

Der Alligator oder: die "tödliche Waffe" in der Restaurantküche.
Der Alligator oder: die "tödliche Waffe" in der Restaurantküche.(Foto: AP)

Video

Ein 24-jähriger Mann ist im US-Bundesstaat Florida festgenommen worden, weil er im Oktober vergangenen Jahres einen mehr als ein Meter langen Alligator in ein Fastfood-Restaurant geworfen hat. Der Grund? Er wollte nicht bezahlen. Er bestellte bei "Wendy's", fuhr vor und nachdem der Mitarbeiter ihm sein Getränk gereicht hatte, warf er ihm den Alligatoren durch das Fenster entgegen und fuhr davon.

Der Mann wurde Anfang der Woche verhaftet. Ihm wird zur Last gelegt, eine tödliche Waffe besessen zu haben (den Alligator) - außerdem war der Besitz des Tieres illegal.

09:00 Uhr
08:36 Uhr

SPD-Vize Stegner verspottet "Crazy Horst" Seehofer

Horst Seehofer besuchte zuletzt Wladimir Putin in Moskau.
Horst Seehofer besuchte zuletzt Wladimir Putin in Moskau.(Foto: dpa)

Ist Horst Seehofer übers Ziel hinausgeschossen? Der CSU-Chef hat die von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verkündete Grenzöffnung für Flüchtlinge verurteilt: Derzeit gebe es "eine Herrschaft des Unrechts". Nun gibt es scharfe, teils spöttische Kritik vom Koalitionspartner der Union.

  • "Horst Seehofer hat jedes Maß verloren", sagte SPD-Generalsekretärin Katarina Barley. Seine Äußerungen seien wirr und in hohem Maße irritierend.
  • "Entweder zieht er damit historische Verbindungen, die unerhört sind. Oder er hat schlicht kein Geschichtsbewusstsein", sagte Barley.
  • SPD-Parteivize Ralf Stegner verspottete Seehofer als "Crazy Horst" und legte ihm sarkastisch einen Besuch in Pjöngjang nahe.

Formulierungen wie "Herrschaft des Unrechts" verwendete die CSU bislang für Diktaturen wie die DDR.

Hier lesen Sie mehr zum Thema: "CSU-Chef Seehofer entsetzt Koalitionspartner"

08:15 Uhr

EU-Kommission: Deutsche Grenzöffnung war richtig

(Foto: imago stock&people)

Der für Flüchtlinge zuständige EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos hält es für richtig, dass Deutschland im vergangenen Sommer seine Grenzen geöffnet hat.

  • "Die Entscheidung von Bundeskanzlerin Angela Merkel entspricht unseren europäischen Grundwerten von Menschlichkeit und Menschenwürde", sagte Avramopoulos dem "Handelsblatt". Deutschland habe in der Flüchtlingskrise "mehr als andere Verantwortung übernommen und besonders große Lasten geschultert", sagte der EU-Innenkommissar.
  • Die EU brauche aber auch substanzielle Fortschritte, sagte Avramopoulos mit Blick auf die von den Mitgliedsländern zugesagte Umverteilung von 160.000 Flüchtlingen aus Griechenland und Italien auf die anderen EU-Staaten. Avramopoulos zufolge wurden bislang 208 Personen aus Griechenland und 257 aus Italien in andere Staaten verteilt.
  • An säumige Mitgliedstaaten werde Brüssel deshalb Mahnschreiben mit der Aufforderung versenden, die Umverteilung von Asylsuchenden aus Griechenland und Italien zu beschleunigen.
08:00 Uhr
07:55 Uhr

US-Geheimdienstchef warnt vor neuem Kalten Krieg

Sieht Russland bedroht: Präsident Wladimir Putin.
Sieht Russland bedroht: Präsident Wladimir Putin.(Foto: dpa)

Der Konflikt in Syrien und der Ukraine, die US-Pläne für einen Raketenabwehrschirm – die Beziehungen zwischen den USA und Russland sind auf einem Tiefpunkt. Nun warnt US-Geheimdienstkoordinator James Clapper vor einem neuen Kalten Krieg.

  • Clapper sprach von "zahlreichen aggressiven Aktionen", die Russland derzeit ausführe, um seinen "Status als globale Großmacht" zu verteidigen.
  • Sollte das andauern, drohe eine "Spirale, die mit dem Kalten Krieg vergleichbar ist", sagte Clapper im US-Senat.
  • Grund sei, dass Russland sich davor fürchte, von der Nato herausgefordert und zurückgedrängt zu werden.
Bilderserie

 

07:30 Uhr

Außenminister Steinmeier sieht Nato-Einsatz kritisch

Die Besatzung des deutschen Marineschiffes "Berlin" rettete seit Oktober 2015 im Mittelmeer fast 2000 Flüchtlinge.
Die Besatzung des deutschen Marineschiffes "Berlin" rettete seit Oktober 2015 im Mittelmeer fast 2000 Flüchtlinge.(Foto: dpa)

Außenminister Frank-Walter Steinmeier sieht den Einsatz der Nato im Rahmen der Bewältigung der Flüchtlingskrise kritisch.

  • "Die Nato kann keine Rolle bei der Steuerung der Flüchtlingsmigration spielen", sagte Steinmeier dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), dem 30 Zeitungen angehören.
  • Möglich sei es dagegen, die Nato bei der Aufklärung einzubinden. So sei "das Überlassen von Lagebildern, die eine effektivere Bekämpfung der Schlepperkriminalität möglich machen", denkbar.

Das transatlantische Militärbündnis will heute darüber beraten, welche Aufgaben es bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise übernehmen könnte.

07:07 Uhr

Bundespräsident Gauck erwägt zweite Amtszeit

Selbstbewusst: Bundespräsident Joachim Gauck
Selbstbewusst: Bundespräsident Joachim Gauck(Foto: AP)

Bundespräsident Joachim Gauck erwägt nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung eine zweite Amtszeit. Gaucks Gründe dafür sind demnach die Flüchtlingskrise und das starke Anwachsen der AfD in allen Umfragen.

  • "Der Bundespräsident wird auch vor dem Hintergrund der Flüchtlingsproblematik die Politik nicht noch in eine zusätzliche Krise stürzen", heiße es im Bundespräsidialamt.
  • Dem Bericht zufolge will Gauck nach den drei Landtagswahlen am 13. März endgültig erklären, ob er 2017 noch einmal antritt.

Gauck wurde 2012 zum Bundespräsidenten gewählt.

06:51 Uhr

EU prüft mögliche Manipulationen am Anleihenmarkt

Die EU-Kommission prüft einem Medienbericht zufolge mögliche Manipulationen am billionenschweren Anleihenmarkt.

  • Die "Financial Times" berichtet, dass die Behörde deshalb etliche Banken befrage. Dazu habe sie Fragebögen an die Geldhäuser versendet. Die Untersuchungen befänden sich in einem sehr frühen Stadium.
  • Möglich sei, dass es ein Preiskartell unter den Marktteilnehmern gegeben habe. Von den Manipulationen betroffen seien staatlich geförderte Anleihen.
  • Zu den Emittenten zählten unter anderen die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung sowie die deutschen Bundesländer, deren Anleihen oft mit einer impliziten oder expliziten Staatsgarantie ausgestattet seien.

Ein Kommissionssprecher wollte sich nicht dazu äußern. Die EU hatte in der Vergangenheit bereits etliche Banken wegen Tricksereien an den Finanzmärkten mit milliardenschweren Strafen belegt.

06:36 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen! Die Vögel zwitschern (nicht), die Sonne lacht (noch nicht), Donald Trump aber schon. Ich frage mich: Kann er sich überhaupt freuen oder ist das nur Häme? Wie auch immer, der Republikaner hat die Vorwahl im US-Bundesstaat New Hampshire gewonnen, bei den Demokraten Bernie Sanders, der sich selbst als Sozialist bezeichnet. Den Radikalen wird also der Einzug ins Weiße Haus zugetraut.

Wenden wir uns aber dem Mittwoch zu: Was heute wichtig wird.

  • Wegen des Zugunglücks in Bayern hat die CSU ihren politischen Aschermittwoch abgesagt. Auch die CDU und Bundeskanzlerin Angela Merkel verzichten ihrerseits in Mecklenburg-Vorpommern. In anderen Bundesländern sollen die Veranstaltungen aber stattfinden. Die Ermittlungen über die Ursache werden fortgesetzt.
  • In der Flüchtlingskrise hat die die EU-Kommission angekündigt, sich zur Lage in Italien, Griechenland und auf dem westlichen Balkan sowie zur Umsetzung des gemeinsamen Aktionsplans mit der Türkei zu äußern.
  • Die Nato wird heute beraten - über die Lage in Syrien und zu den Überlegungen, das transatlantische Militärbündnis in der Flüchtlingskrise die türkische Mittelmeerküste überwachen zu lassen. Es geht dabei wohl um Aufklärung.
  • Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) stellt seine Ergebnisse ihrer Konjunkturumfrage vor, bei der sich 27.000 deutsche Unternehmen zu ihren Geschäftserwartungen geäußert haben.
  • Am Abend werden zwei weitere Viertelfinals im DFB-Pokal ausgespielt: Fußball-Zweitligist Heidenheim empfängt Hertha BSC und der VfL Bochum den FC Bayern. Ab 19 Uhr im n-tv.de Liveticker.
Bilderserie

 

06:19 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander
n-tv Meteorologe Björn Alexander

Gestern gab es nochmals sehr milde Temperaturen zwischen 7 und 15 Grad. Heute ist es hingegen deutlich kühler. Und das merken wir auch schon in den Frühstunden. Denn zum Start in den Tag ist es heute rund 3 bis 8 Grad kälter als gestern um diese Zeit. Vor allem in der Mitte und im Süden besteht bei Werten um den Gefrierpunkt und Schneeschauern streckenweise Glättegefahr.

Tagsüber bleibt es ab 300 bis 500 Meter winterlich mit weiteren Schneefällen. An einigen Flüssen macht sich hingegen der intensive Regen der letzten Zeit bemerkbar: an Mosel, Saar, Nahe und Lahn sowie in Franken herrscht nämlich Hochwasser. Und es bleibt auch weiterhin wechselhaft, teils auch nass. Heute mit weiteren Schauern, mitunter bis herunter ins Flachland mit Graupel durchmischt. Einzig im Osten bleibt es öfter mal freundlich und trocken. Dazu 2 bis 7 Grad mit weiteren Sturmböen in der Südhälfte.

06:00 Uhr