Montag, 18. Januar 2016: Der Tag bei n-tv

Heute mit Volker Petersen und Fabian Maysenhölder

22:43 Uhr

Das war Montag, der 18. Januar 2016

Eiskristalle auf einer Autoscheibe.
Eiskristalle auf einer Autoscheibe.(Foto: dpa)

Liebe Leserinnen und Leser, nun ist es Zeit, "Tschüß" zu sagen. Zumindest für heute. Viel ist passiert, und diese Themen haben Sie an diesem Montag besonders interessiert:

Falls Sie noch raus müssen: Passen Sie auf, es ist kalt und glatt. Ich gehe jetzt schauen, wie kalt und glatt. Bleiben Sie lieber drinnen - unsere Nachtschicht versorgt Sie auf n-tv.de mit allem, was sie wissen müssen. Ihnen eine gute Nacht, bis morgen!

22:12 Uhr

Deutschland gewinnt Handball-Drama gegen Schweden

Mann des Spiels war der DHB-Torhüter Andreas Wolff.
Mann des Spiels war der DHB-Torhüter Andreas Wolff.(Foto: imago/Heuberger)

Was für ein Spiel: Deutschland gewinnt die zweite Partie bei der Handball-EM in Polen.

  • Das deutsche Team siegt nach einer furiosen Aufholjagd gegen Schweden mit 27:26.
  • Nach dem ersten verlorenen Spiel gegen Spanien war der Druck in der zweiten Partie hoch.
  • Im letzten Vorrundenspiel gegen Slowenien am Mittwoch reicht nun ein Punkt zum Weiterkommen.

Ausführlich lesen Sie das Ganze hier.

21:58 Uhr

Schießerei in Istanbul wegen Teerechnung

Rund 1000 Tassen des landestypischen Getränks trinkt jeder Türke Jahr.
Rund 1000 Tassen des landestypischen Getränks trinkt jeder Türke Jahr.(Foto: picture alliance / dpa)

Da ist aber einer ausgetickt: Aus Wut über eine hohe Teerechnung hat ein Gast einer Teestube in Istanbul das Feuer eröffnet. Der Besitzer hatte dem Gast zwei türkische Pfund (umgerechnet rund 60 Cent) für ein Glas schwarzen Tee abknöpfen wollen - das Doppelte des ortsüblichen Preises, berichtete die Zeitung "Sabah". Zwar gelang es Freunden, den aufgebrachten Gast fortzubringen. Doch kam er wenige Minuten später mit dem Auto zurück und schoss aus dem Fenster auf die Gaststätte. Ein älterer Gast wurde von einer Kugel verletzt. Der Schütze floh und wird von der Polizei gesucht.

21:26 Uhr

Spuren nach Raubüberfall im Sommer 2015 führen zur RAF

Nach einem Raubüberfall auf einen Geldtransporter bei Bremen im vergangenen Sommer haben Ermittler in zwei Tatautos DNA-Spuren von Mitgliedern der früheren Roten Armee Fraktion (RAF) gefunden. Das berichtet der NDR.

  • Bei dem Überfall am 6. Juni auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarkts in Groß Mackenstedt, einem Ortsteil der Gemeinde Stuhr bei Bremen, hatten drei Maskierte auf einen Geldtransporter geschossen.
  • Verletzt wurde niemand, die Kugeln blieben in einem Reifen und im Blech stecken. Die Täter flüchteten ohne Beute, es gelang ihnen nicht, die Türen des Geldtransporters zu öffnen.
  • Die linksextreme Terrororganisation RAF hatte sich 1998 für aufgelöst erklärt. Einige ihrer damaligen Mitglieder sind aber bis heute verschwunden.

Hier lesen Sie mehr dazu.

21:02 Uhr

Pegida sucht Schulterschluss zur AfD

Pegida-Demonstranten in Dresden.
Pegida-Demonstranten in Dresden.(Foto: dpa)

Das fremden- und islamfeindliche Pegida-Bündnis sucht jetzt offen den Schulterschluss zur AfD. Es gebe im Bundestag "keine parlamentarische Stimme, die sich gegen die deutsche Unrechtsregierung" erhebe, sagte Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling bei einer Kundgebung in Dresden.

  • "Einzige Opposition in Deutschland ist die Straße, das sind wir, das ist Pegida und das ist die AfD."
  • Vor mehreren Tausend Anhängern rief Festerling zugleich dazu auf, bei den Landtagswahlen im März in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt die Wahlurnen "qualmen" zu lassen.

Mehr dazu hier.

20:41 Uhr

Kolumbien geht gegen Säureangriffe vor

In den vergangenen sechs Jahren wurden in Kolumbien 600 Menschen Opfer von Säureangriffen  - damit gehört das Land zu denen mit den meisten derartigen Attacken, die vor allem Frauen treffen.

  • Mit neuer Gesetzeshärte will Kolumbien gegen solche Angriffe nun vorgehen.
  • Mit bis zu 30 Jahren Haft soll die Straftat nun bestraft werden können.
  • Das neue Gesetz erschwert zudem unter anderem den Kauf ätzender Säure und sieht eine bessere Betreuung der Opfer vor.
20:18 Uhr

Stuttgart ruft Feinstaubalarm aus

(Foto: dpa)

Nix isch 'em Schwob so heilig wie sei' Blechle - und das führt dazu, dass Stuttgart Deutschlands Feinstaub-Hauptstadt ist. Seit heute gilt am Neckar jedoch Feinstaubalarm: Die Bürger sind für die nächsten Tage aufgerufen, freiwillig ihr Auto stehen zu lassen. Stuttgart setzt damit als erste deutsche Großstadt beim Kampf gegen die hohe Belastung mit dem krebserregenden Feinstaub auf diesen Weg. Umweltschützer halten allerdings wenig von dem Feinstaubalarm und fordern stattdessen Fahrverbote etwa für Dieselfahrzeuge. So sprach die Deutsche Umwelthilfe von einer "Placebo-Maßnahme" ohne Wirkung.

19:55 Uhr

Argentinischer Strand nach Schlangen-Invasion gesperrt

Das gibt es auch nicht jeden Tag: Wegen einer Schlangen-Invasion sind in Argentinien mehrere Strände vorsorglich gesperrt worden.

  • An den Stränden wurden verschiedene Arten von Giftschlangen angeschwemmt.
  • Die Gefahr wurde bei Aufräumarbeiten am Flussufer nach den schweren Überschwemmungen im vergangenen Monat entdeckt.
  • Die Tiere wurden offenbar infolge des Hochwassers auf Wasserhyazinthen an das Flussufer gespült. Die in der Gegend verbreitete Pflanze bildet im Wasser treibende Inseln, auf denen Tiere Halt finden.

Auch von der Küste der Hauptstadt Buenos Aires wurde das Phänomen gemeldet.

19:27 Uhr

David Bowie soll Gedenktafel in Berlin bekommen

David Bowie starb am 10. Januar 2016 an Krebs.
David Bowie starb am 10. Januar 2016 an Krebs.(Foto: picture alliance / dpa)

Berlin will den verstorbenen Starmusiker David Bowie ehren: An seinem früheren Wohnhaus in Berlin-Schöneberg soll bald eine Gedenktafel an den Briten erinnern.

  • Üblicherweise wird über solche Tafeln erst fünf Jahre nach dem Tod befunden, um nicht "im Überschwang der Verlustes" zu entscheiden.
  • Der Berliner Kulturstaatssekretär Tim Renner ist aber zuversichtlich, dass der zuständige Historische Beirat bei seiner Sitzung am 16. März im Fall Bowie eine frühere Ehrung empfehlen werde.

Eine Online-Petition fordert zudem die Umbenennung der Schöneberger Hauptstraße in David-Bowie-Straße. Dort wohnte der Musiker in den 70er Jahren im Haus Nr. 155.

18:54 Uhr

Aussage von Journalistin befeuert Verschwörungstheorien

Was sich eine Kollegin da geleistet hat, ist Wasser auf den Mühlen der Verschwörungstheoretiker. In einem TV-Interview hat eine freie Mitarbeiterin des WDR Folgendes gesagt: "Es gibt verschiedene Kommissionen, die die Programmrichtlinien bestimmen, und die haben die Redaktion angewiesen, die Politik der Regierung Merkel zu unterstützen." Kurz darauf zog sie die Aussage zurück. "Unter dem Druck der Live-Situation in der Talkrunde habe ich totalen Quatsch verzapft. Mir ist das ungeheuer peinlich", erklärte sie. Sie sei niemals dazu aufgefordert worden, tendenziös zu berichten.

Wen wundert's, dass dieses Thema bei den ganzen "Lügenpresse"-Unkenrufen derzeit im Internet ordentlich hochkocht. Als gekaufter Journalist, der sich freilich nur dem eigenen Geldbeutel und unserer Regierung verpflichtet fühlt, starte ich an dieser Stelle eine Umfrage. Die folgende Entscheidung fällt mir nämlich jeden Tag schwer und der Feierabend rückt Stunde um Stunde näher. Vielleicht können Sie mir helfen: Wie soll ich heute nach Hause kommen?

Umfrage

Mit welchem Verkehrsmittel geht's heute nach Hause?

18:33 Uhr

Berlin plant Heim für homosexuelle Flüchtlinge

Homo- und transsexuelle Flüchtlinge sind in den üblichen Unterkünften häufig Gewalt ausgesetzt - die Bundeshauptstadt Berlin will dieses Problem nun angehen und ihnen eine separate Unterkunft bieten.

  • "Wir sind optimistisch, dass das im März klappt", sagte ein Sprecher der Integrationsverwaltung.
  • Das Heim solle Platz für 100 bis 120 Menschen bieten.
  • Das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Der Geschäftsführer der Schwulenberatung, die das neue Heim betreiben soll schätzt die Zahl der homosexuellen und transgeschlechtlichen Flüchtlinge in Berlin auf 3500.
18:20 Uhr

Baby-Eisbär in Toronto lernt Laufen

Vor Rund zwei Monaten gab es Nachwuchs im Eisbär-Gehege des Zoos von Toronto. Die kleine Dame kann schon fast laufen:

 

17:56 Uhr

Verdächtiger rammt Streifenwagen

Filmreife Szenen im brandenburgischen Großbeeren: Bei einem Schlag gegen einen bundesweiten Dealerring wollten Spezialeinsatzkräfte einen 24-Jährigen festsetzen.

  • Der Verdächtige sprang in sein Auto und versuchte zu flüchten. Drei Streifenwagen stellten sich ihm in den Weg, da hielt der Verdächtige mit seinem Wagen auf sie zu und rammte sie.
  • Für ihn war die Fahrt zu Ende. Bei dem Vorfall wurden zwei Beamte verletzt.
  • Insgesamt wurden bei den Durchsuchungen am Wochenende in Brandenburg, Berlin, Sachsen und Nordrhein-Westfalen rund 11,2 Kilo Amphetamine, 2,7 Kilo Marihuana, eine Indoor-Plantage mit 290 Cannabispflanzen, Bargeld sowie 10.000 Schmuggel-Zigaretten sichergestellt.
17:49 Uhr

Hamburgs Innensenator tritt ab

Hamburgs Innen- und Sportsenator Michael Neumann ist aus persönlichen Gründen zurückgetreten. Dies sagte der Sprecher der Innenbehörde, Frank Reschreiter. Ein Nachfolger steht bereits: Der Chef des Bezirksamts Mitte, Andy Grote (SPD), übernimmt den Posten. Alle wichtigen Informationen zum Thema finden Sie hier.

17:35 Uhr

Belgier mit Kontakt zu Paris-Attentätern festgenommen

130 Menschen verloren bei den Anschlägen in Paris am 13. November 2015 ihr Leben.
130 Menschen verloren bei den Anschlägen in Paris am 13. November 2015 ihr Leben.(Foto: picture alliance / dpa)

Ermittlungserfolg in Marokko: Die Sicherheitskräfte des Landes haben einen Belgier festgenommen, der eine direkte Verbindung zu den Attentätern der Pariser Terroranschläge gehabt haben soll.

  • Der Mann mit marokkanischen Wurzeln habe in Kontakt mit dem flüchtigen Terrorverdächtigen Salah Abdeslam gestanden, erklärte das Innenministerium.
  • Demnach kämpfte er früher in den Reihen des syrischen Ablegers des Terrornetzwerks Al-Kaida. Später sei er zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gewechselt.
  • Einzelheiten zur Identität nannte das Ministerium nicht.
17:18 Uhr

Lawine reißt fünf Soldaten in den Tod

Bei einem Lawinenabgang in den französischen Alpen sind mindestens fünf Soldaten ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei wurden im Département Savoie aus einer Gruppe von rund 50 Militärs elf Skifahrer von der Lawine mitgerissen. Der Unfall geschah im Skiort Valfréjus in etwa 2000 Metern Höhe. Weitere Details zu dem Vorfall sind noch nicht bekannt.

17:00 Uhr
16:38 Uhr

Frau auf türkischem Schulhof durch IS-Rakete getötet

Türkische Truppen nahe der Grenzstadt Kilis.
Türkische Truppen nahe der Grenzstadt Kilis.(Foto: picture alliance / dpa)

Die Spannungen im Grenzgebiet zwischen der Türkei und Syrien nehmen zu: Eine Mitarbeiterin einer Schule im südtürkischen Kilis wurde Berichten zufolge durch eine in Syrien abgeschossene Rakete getötet.

  • Ein Schülerin sei verletzt worden. Zwei weitere Raketen seien auf freiem Feld eingeschlagen.
  • Der türkische Ort Kilis liegt an der Grenze zum Bürgerkriegsland Syrien.
  • Die Nachrichtenagentur DHA berichtete unter Berufung auf Sicherheitskreise, die Raketen seien von Stellungen des Islamischen Staates abgeschossen worden.
16:16 Uhr

Drama bei Pharma-Test: Teilnehmern geht es besser

Einen Tag nach dem Tod eines Medikamententest-Teilnehmers in Frankreich geht es den übrigen Patienten besser. Der Gesundheitszustand der fünf Männer habe sich verbessert, teilte das Uniklinikum von Rennes mit. Einer von ihnen, der keine Symptome hat und nur zu Beobachtung im Krankenhaus war, könne bald nach Hause. Die übrigen vier waren nach mehrfacher Einnahme des Test-Arzneimittels mit neurologischen Beschwerden behandelt worden. Drei können nun in Krankenhäusern nahe ihrer Heimat weiterbehandelt werden, einer muss noch in der Klinik in Rennes bleiben. Nähere Angaben zum Zustand der Männer machte das Krankenhaus nicht. Alles Wichtige zum Thema finden Sie hier.

16:00 Uhr
15:48 Uhr

Mann mit Hitlerbart attackiert afghanische Flüchtlinge

Manchmal läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken, wenn ich mir die Lage in Deutschland gerade anschaue. Es sind nicht die Flüchtlinge, die mir Sorgen bereiten. Es sind die Deutschen. Grund für mein Unbehagen sind neben der - zumindest in meiner Wahrnehmung - zunehmend fremdenfeindlichen Stimmung Geschichten wie diese:

  • Im sächsischen Altenberg hat ein Mann mit Stahlhelm, auf dem ein Hakenkreuz prangte, zwei afghanische Flüchtlinge attackiert.
  • Er beleidigte die beiden 21 und 26 Jahre alten Männer und schlug dem Jüngeren den Stahlhelm gegen den Kopf.
  • Erst als Passanten eingriffen, flüchtete der Täter. Dabei zeigte der Mann, der Glatze und ein sogenanntes Hitlerbärtchen trug, noch den Hitlergruß.

Der Staatsschutz ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Die Ermittler suchten nach Zeugen, die den Mann identifizieren können.

15:33 Uhr

Hinweise auf Probleme beim Berliner Schloss

Die Baustelle in Berlin-Mitte.
Die Baustelle in Berlin-Mitte.(Foto: picture alliance / dpa)

Wie wäre das schön: Ein städtebauliches Großprojekt ganz ohne Skandal. Das Mammutprojekt "Berliner Schloss" könnte nun auch zum Problemfall werden: Beim Wiederaufbau läuft offenbar doch nicht alles so reibungslos wie bisher angegeben. Bereits bei der vorletzten Sitzung des Stiftungsrats sei ein Bericht vorgelegt worden, der auf "Schwierigkeiten mit dem Architekten und einigen Planungsabläufen" hinwies, sagte Berlins Kulturstaatssekretär Tim Renner. Erst kürzlich hatte das Bauministerium erneut erklärt, das Projekt liege im Zeit- und Kostenplan. Das zu DDR-Zeiten gesprengte Schloss wird derzeit für 590 Millionen Euro wiederaufgebaut.

15:11 Uhr

Erster Verdächtiger der Kölner Silvesternacht in U-Haft

Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis die Ereignisse der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof aufgearbeitet sind. Erstmals sitzt nun ein Tatverdächtiger wegen einer Sexualstraftat in Untersuchungshaft.

  • Dem 26 Jahre alten Algerier wird vorgeworfen, aus einer Gruppe heraus ein Opfer sexuell genötigt und dabei ein Handy gestohlen zu haben.
  • Der Mann wurde am Wochenende zusammen mit einem weiteren Algerier festgenommen, der einen Handydiebstahl, aber keine Sexualstraftat begangen haben soll.
  • Beide lebten in einer Flüchtlingsunterkunft in Kerpen.

Mehr dazu hier.

14:53 Uhr

Griechische Seniorin spaziert über Fußballplatz

In Griechenland ist gerade ein Video in aller Munde. Es zeigt eine Seniorin, in traditioneller schwarzer Kleidung, die mit ihrem Gehstock in aller Ruhe über ein Fußballfeld marschiert. Das Kuriose daran: Auf dem Platz findet gerade das Spiel einer Schülermeisterschaft statt. Die jungen Spieler halten kurz inne, die Zuschauer lachen, niemand schimpft, die Frau geht langsam weiter, schließlich wird das Spiel fortgesetzt. Ich vermute: Es war für die Dame einfach der kürzeste Weg nach Hause. Und es ist eine berechtigte Frage, warum sie den nicht einfach nehmen soll.

14:48 Uhr

Hoeneß kommt am 29. Februar frei

Der Herr Hoeneß hat Glück, dass 2016 ein Schaltjahr ist: Am 29. Februar kommt der ehemalige Präsident des FC Bayern München frei. Das Landgericht Augsburg hat seinem Antrag auf vorzeitige Entlassung stattgegeben. Ich erspare Ihnen, was ich über das Thema denke - und verweise Sie auf den sachlichen Artikel der Kollegen, den Sie hier finden.

14:32 Uhr

Uber plant Helikopter-Vermittlung

Der Airbus H130 könnte bald via Uber vermittelt werden.
Der Airbus H130 könnte bald via Uber vermittelt werden.(Foto: airbushelicopters.com)

Vom Fahrdienstvermittler "Uber" haben Sie bestimmt bereits gehört. Mit seinem Geschäftsmodell begeistert das Start-Up (darf man das noch so nennen? Die gibt's ja nun auch schon seit 2009...) Investoren weltweit. Taxi-Unternehmen ist das Unternehmen ein Dorn im Auge.

  • Der europäische Flugzeugbauer Airbus prüft eigenen Angaben zufolge eine Kooperation mit Uber bei Helikopterflügen.
  • Es soll ein neues Geschäftsmodell geschaffen werden, bei dem Helikopter vom Typ H125 und H130 per App gebucht werden können.
  • Unklar ist, was ein per Smartphone geordertet Flug im Helikopter kosten soll.
14:16 Uhr

Schichtwechsel

Es ist wieder diese Zeit, zu der sich in der Redaktion einiges tut. Mancher geht, mancher kommt, wieder andere bleiben einfach da. Während Volker Petersen zu den Gehenden gehört, zähle ich - unschwer zu erraten - zu den Kommenden. Und ich bleibe auch noch eine Weile. Mein Name ist Fabian Maysenhölder, bis zum späten Abend begleite ich Sie an dieser Stelle. 

14:05 Uhr

Bornheimer Flüchtlinge dürfen wieder ins Schwimmbad

Das kleine Bornheim bei Bonn hat bundesweit Schlagzeilen mit der Meldung gemacht, dass Flüchtlinge nicht mehr ins örtliche Hallenbad dürfen. Ab Mittwoch ist das Verbot Geschichte, das Verbot aufgehoben. Flüchtlinge sollen Badegäste verbal und mit Gesten belästigt haben.

13:44 Uhr

Neuer TV-Sender in Deutschland

Bollywood-Fans - gibt es die überhaupt? Zumindest in Deutschland darf man die Frage stellen. Wie dem auch sei, die Freunde des indischen Kinos dürfen sich jetzt abklatschen. Sie bekommen einen neuen Fernsehsender.

  • Ein indischer TV-Konzern startet im Sommer einen eigenen Sender in Deutschland namens "Zee". Er soll frei über Kabel und Satellit empfangbar sein.
  • "Wir wollen die Herzen der deutschen Zuschauer für Bollywood erobern", sagte Friederike Behrends, Geschäftsführerin des deutschen Ablegers von Zee.
  • Insgesamt erreicht der Sender eine Milliarde Zuschauer in 169 Ländern.
13:14 Uhr

Dutzende Großinvestoren verklagen VW

Die Probleme werden nicht weniger - VW hat die nächste Klage am Hals.

  • In Deutschland wie in Großbritannien und den USA klagen Aktionäre gegen VW. Der Vorwurf: Durch das späte Geständnis im Abgasskandal habe der Konzern gegen das Wertpapierhandelsgesetz verstoßen.
  • Allein in Großbritannien und den USA klagen 66 Investoren. Es geht um einen dreistelligen Millionenbetrag, hieß es.

Mehr dazu hier.

13:08 Uhr

6,1 Millionen sehen Dschungelcamp

(Foto: RTL / Stefan Menne)

Ach ja, es ist wieder Dschungelzeit. Das Lager im australischen Busch erfreut wieder die Zuschauer. 6,1 Millionen schalteten gestern Abend ein. Etwas mehr Zuschauer (insgesamt 8,9 Millionen) hatte noch der "Polizeiruf" im Ersten. Und bei der Rückkehr von Anne Will schalteten immerhin noch 4,4 Millionen ein. Falls Sie eine Sendung verpasst haben oder unsicher sind, wie sie Ihnen gefallen hat - kein Problem! Wir haben uns alles angesehen. Polizeiruf finden Sie hier, Anne Will hier und das Dschungelcamp hier.

12:28 Uhr

Prozessbeginn nach Mord an zehnfacher Mutter in Gottesdienst

Es war ein furchtbarer Kriminalfall: Im Jahr 2012 erschießt ein Mann seine Frau in einem Gottesdienst aus nächster Nähe. Sie hatten gemeinsam zehn Kinder, die Frau war Küsterin in der Gemeinde in Niedersachsen. Sie wollte sich von ihm trennen. Nun beginnt ein weiterer Prozess zum Thema. Der Mann wurde bereits zu lebenslanger Haft verurteilt, die besondere Schwere der Schuld wurde aber nicht festgestellt. Die Staatsanwaltschaft ging in Revision - setzt sie sich durch, wäre eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren unmöglich.

12:00 Uhr
11:41 Uhr

WhatsApp schafft Abo-Gebühr ab

Sie kennen das: Hin und wieder fordert WhatsApp uns auf, etwas zu bezahlen. Damit ist es bald vorbei. Das ist der Übernahme durch Facebook zu verdanken.

  • "Die Übernahme hat uns erlaubt, uns auf Wachstum zu konzentrieren und nicht ans Geldverdienen zu denken", sagte Mitgründer Jan Koum auf der Internet-Konferenz DLD in München.
  • WhatsApp wolle künftig stärker in der Kommunikation zwischen Unternehmen und Verbrauchern mitmischen, sagte er mit Blick auf ein mögliches künftiges Geschäftsmodell.
11:24 Uhr

Deutsche Banken lässt Iran eher kalt

Eine Chance ja, aber keine übertriebene Aufregung - so lässt sich die Sicht deutscher Banken auf mögliche Geschäfte mit dem Iran umschreiben.

  • Die meisten lassen erstmal Vorsicht walten, meldet der Privatbankenverband (BdB).
  • Die meisten Institute würden Iran-Geschäfte erst wieder aufnehmen, wenn es Klarheit darüber gebe, welche Geschäfte genau wieder erlaubt seien, denn es seien nicht alle Sanktionen wieder aufgehoben worden.

10:55 Uhr

Drei türkische Polizisten bei Anschlag getötet

Wieder Gewalt in der Türkei: Drei Polizisten sterben bei einem Angriff auf einen Konvoi im Südosten der Türkei. In der Provinz Sirnak explodierte ein Sprengsatz, die Behörden glauben, dass die PKK ihn gezündet hat. Eine Explosion gab es auch in der südtürkischen Stadt Kilis - auf einem Schulhof. Dabei wurde mindestens ein Mensch getötet, mehrere verletzt. Es handelte sich um Mörserbeschuss aus Syrien. Wer die Granate abgefeuert haben könnte? Keine Ahnung. Nicht einmal, ob es überhaupt Absicht war.

Update: Bei anschließenden Kämpfen seien 19 PKK-Kämpfer getötet worden, meldete die türkische Armee.

10:26 Uhr

Karneval: Polizisten und Krankenschwestern sind sexy

(Foto: dpa)

Hier von Berlin aus wirkt es immer etwas surreal, aber da draußen im Land gibt es Millionen von Karnevalisten oder Fasching-isten? (Sagt man das überhaupt? Das "ing" in der Mitte war jedenfalls selten wichtiger.) Eine neue Umfrage, nicht gerade überraschenderweise im "Playboy" erschienen, zeigt, was die Deutschen sexy finden: Polizisten und Krankenschwestern. Falsche Piloten sind fast ebenso beliebt. Hey, wir mögen eben Uniformen! Am unbeliebtesten sind für Männer: Astronautinnen, Elvis-Imitatorinnen und weibliche Gespenster. Frauen verdrehen bei Clowns und falschen Mönchen die Augen. Sie ahnen es, mich interessiert Ihre Meinung: Welche Kostüme finden Sie sexy? Ich lege mal zwei Umfragen an, einmal für alle, die auf Männer stehen und umgekehrt.

Umfrage

Welche Karnevals-Kostüme finden Sie sexy?

Umfrage

Welche Karnevals-Kostüme finden Sie sexy?

 

09:57 Uhr

Kraft: Tempo bei Asylanträgen "noch viel zu langsam"

Kraft.
Kraft.(Foto: picture alliance / dpa)

Hannelore Kraft ist Ministerpräsidentin von NRW und als solche nicht gerade erbaut über die laufenden Asylverfahren. "Viel zu langsam", lautet ihr Urteil, das sie allerdings mit den meisten Politikern teilt. Es geht ihr aber auch um etwas anderes. Sie habe es "wirklich langsam satt", ständig mit neuen Vorschlägen wie der Einstufung von Marokko und Algerien als sichere Herkunftsländer konfrontiert zu werden, sagte sie im ZDF. Sie wolle schnellere Verfahren "für alle". Das sei zugesagt worden, klappe aber nicht. "Wir erleben das immer noch nicht. Wir erleben, dass der Berg weiter wächst", sagte Kraft. Es müsse "Ordnung in das System" gebracht werden. Verfahren zu beschleunigen, sei das "eigentliche Nadelöhr".

Die Stimmung in Deutschland ist gereizt. War in der Flüchtlingsfrage alles falsch? Das fragt unser Kommentator Hubertus Volmer.

09:31 Uhr

Bowie erklimmt erstmals Spitze der US-Album-Charts

Man kennt das mittlerweile: Stirbt ein berühmter Musiker, verkaufen sich seine Platten noch einmal x-Mal so gut. So nun auch bei David Bowie:

  • Sein Album "Blackstar" hat Platz eins der US-Album-Charts erklommen. Es wurden 181.000 Exemplare verkauft.
  • Er verdrängte damit "25" von Adele.
  • Auf Platz vier stieg das Album "Best of Bowie" von 2002 erneut ein.

Es ist erste Mal, dass ein Bowie-Album in den USA die Charts anführt.

09:11 Uhr

Iran empört über neue US-Sanktionen

Gerade feiert die Welt das Atomabkommen mit dem Iran, die Sanktionen gegen das Land werden aufgehoben, da verhängen die USA schon wieder neue Strafmaßnahmen. Das findet der Iran nicht so gut. Der Reihe nach:

  • Die USA haben Strafmaßnahmen gegen Privatpersonen und Unternehmen verhängt, die dem Iran dabei helfen sollen, ballistische Raketen zu entwickeln.
  • Der Iran hatte mit einem Raketentest im Oktober gegen ein von den Vereinten Nationen verhängtes Verbot verstoßen.

  • Teheran reagierte empört: Die Strafmaßnahmen hätten weder eine rechtliche noch eine moralische Grundlage, sagte ein Sprecher des Außenministeriums

08:53 Uhr

Auf dem Saturnmond Tethys ist es noch kälter

Kalt heute, oder? Aber das ist immer eine Frage des Vergleichs. Und wenn man bedenkt, dass es auf dem Saturnmond gerade minus 187 Grad Celsius hat, wirkt das hiesige Minuseinstellig doch gleich ganz kuschelig, oder?

08:37 Uhr

Elyas M'Barek hat eine Freundin

Lächeln, lächeln, lächeln: Julia C. und Elyas M.
Lächeln, lächeln, lächeln: Julia C. und Elyas M.(Foto: imago/Future Image)

Ich gebe ja zu: Mir ist das, was jetzt kommt, relativ egal. Elyas M'Barek hat jetzt eine Freundin. Laut dem Fachblatt namens "Bild"-Zeitung heißt sie Julia C., ist Österreicherin, Doktorantin an der Uni München und modelt auch. Der 33-jährige Schauspieler aus "Fack ju Göthe" nahm sie am Samstag auf den Deutschen Filmball in München mit.

08:22 Uhr

Gabriel und Maas drohen Algerien und Marokko

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel (r.) und Bundesjustizminister Heiko Maas.
Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel (r.) und Bundesjustizminister Heiko Maas.(Foto: dpa)

Junge Männer aus Algerien und Marokko werden überdurchschnittlich oft kriminell, in ihren Herkunftsländern herrscht kein Krieg und sie gelten als die Verantwortlichen für die Silvesternacht von Köln. Daher sollen sie nun schneller abgeschoben werden. Doch die Regierungen in den beiden Ländern stellen sich quer. Daher droht nun Vizekanzler Sigmar Gabriel indirekt mit Konsequenzen: Deutschland sei nur dann bereit, in diesen Ländern wirtschaftlich zu helfen, wenn diese ihre Bürger wieder einreisen ließen, "die bei uns kein Asylrecht haben", sagte Gabriel in der ARD. "Es kann nicht sein, dass man die Entwicklungshilfe nimmt, aber die eigenen Bürger nicht (...)", sagte der SPD-Chef. Auch Justizminister Heiko Maas sieht das so: "Wir müssen den Druck auf die Staaten erhöhen, bestehende Rückführungsabkommen einzuhalten", sagte er.

Am Samstagabend nahm die Polizei 40 Verdächtige bei einer Razzia in Düsseldorf fest.

07:58 Uhr

62 Superreiche besitzen so viel wie halbe Menschheit

Man muss kein Kommunist sein, um angesichts solcher Zahlen ins Grübeln zu kommen: Laut einer Studie der Hilfsorganisation Oxfam geht die Schere zwischen Arm und Reich rasant auseinander. Demnach besitzen die 62 reichsten Menschen der Erde genauso viel Vermögen wie die gesamte arme Hälfte der Weltbevölkerung. Das sind 3,6 Milliarden Menschen. Das Vermögen der Armen hat sich in den vergangenen fünf Jahren um rund eine Billion US-Dollar (das sind 41 Prozent) verringert.

Mehr dazu hier.

07:50 Uhr

Dutzende Menschen von brennendem Schiff gerettet

Touristen planen ja oft, schwimmen zu gehen - aber nicht so: Vor der Ostküste Neuseelands sind Dutzende Menschen von einem brennenden Schiff gerettet worden.

  • Das kam gerade von der Vulkaninsel White Island zurück, als ein Feuer ausbrach.
  • Besatzung und Passagiere sprangen ins Wasser. Andere Boote lasen sie dann auf. 57 Menschen wurden gerettet, nur einer kam mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus.
07:31 Uhr

Maschmeyer zieht in "Höhle der Löwen"

Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer. Foto: Britta Pedersen
Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer. Foto: Britta Pedersen(Foto: dpa)

Er ist einer der bekanntesten Unternehmer in Deutschland und mit Veronika Ferres verheiratet. Wobei, Letzteres ist für den neuen Nebenjob von Carsten Maschmeyer eher irrelevant.

  • Der AWD-Gründer soll in der TV-Sendung "Die Höhle der Löwen" auf Vox als Juror mitmachen, berichtet die "Bild"-Zeitung.
  • Die Folgen sollen im August gesendet werden, dabei geht es um Firmengründungen - Maschmeyer soll Tipps geben.

Mehr dazu hier.

07:18 Uhr

Nordkorea schickt eine Million Flugblätter nach Süden

In der Propaganda-Branche Nordkoreas sind schon gewiefte Taktiker tätig. Gerade haben die dortigen Experten wieder einmal einige Flugblätter in den Süden befördert. Diesmal waren es eine Million. Dafür verwendeten sie Heliumballons mit einer Zeitschaltuhr, die gezielt platzten. Manche schafften es sogar bis Seoul. Die meisten gingen irgendwo im Grenzgebiet herunter. Was auf den Flugblättern stand? Leider unbekannt.

07:00 Uhr

Experte: Wangerooge-Pottwale waren ausgehungert

(Foto: dpa)

Es war ein trauriges Bild: Pottwale stranden an der Küste von Wangerooge. Nun haben Experten ihre Untersuchungen abgeschlossen. Das Ergebnis: Die Tiere waren vermutlich ausgehungert. In einem der Säuger sei nur ein Tintenfischschnabel gefunden worden, normal sind 20 bis 100. "Die Pottwale haben möglicherweise gehungert und schon von ihrem eigenen Fett gelebt", sagte der niederländische Präparator Art Walen.

Mehr dazu hier.

06:56 Uhr

Von der Leyen hält deutschen Libyen-Einsatz für möglich

Ursula von der Leyen.
Ursula von der Leyen.(Foto: AP)

Steht der Bundeswehr ein Einsatz in Libyen bevor? Das will zumindest Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen nicht ausschließen. Deutschland wird sich nicht der Verantwortung entziehen können, dabei einen Beitrag zu leisten", sagte die CDU-Politikerin der "Bild"-Zeitung. Libyen sei "die Gegenküste Europas - getrennt nur durchs Mittelmeer."

Mehr dazu hier.

06:51 Uhr

Kohlschreiber ist raus, Friedsam und Brands weiter

Kohlschreiber und Nishikori klatschen sich ab.
Kohlschreiber und Nishikori klatschen sich ab.(Foto: dpa)

Tennis! Auch ohne Boris und Steffi ein toller Sport. Gerade laufen die Australian Open.

  • Philipp Kohlschreiber ist ausgeschieden - er unterlag Kei Nishikori mit 4:6, 3:6 und 3:6 - der Japaner ist aber auch an Nummer sieben gesetzt. "Ich hätte nur eine Chance gehabt, wenn ich mein bestes Tennis gespielt hätte. Das ist mir leider nicht gelungen", sagte die deutsche Nummer eins.
  • Der Deggendorfer Daniel Brands gewann dagegen gegen Victor Estrella Burgos aus der Dominikanischen Republik mit 6:4, 7:6 (7:1), 4:6 und 6:1.
  • Die deutsche Meisterin Anna-Lena Friedsam besiegte die Spanierin Lourdes Dominguez Lino mit 7:6 (7:3), 2:6 und 6:1.

Heute spielt dann noch Andrea Petkovic gegen die Russin Jelisaweta Kulitschkowa - morgen sind elf weitere Deutsche an der Reihe.

Update: Petkovic ist ausgeschieden - sie verlor gegen Kulitschkowa  mit 5:7 und 4:6.

Das größere Thema ist zurzeit aber der Manipulationsverdacht im Top-Tennis.

06:41 Uhr

Clinton und Sanders attackieren sich heftig

Clinton und Sanders können auch streiten.
Clinton und Sanders können auch streiten.(Foto: AP)

Die Tage des freundschaftlichen Wettstreits sind vorbei - bei der letzten TV-Debatte der US-Demokraten im Vorwahlkampf haben sich Hillary Clinton und Bernie Sanders heftig attackiert. Clinton warf Sanders vor, zweimal für ein Gesetz gestimmt zu haben, das Waffenverkäufer vor Klagen schützt. Dieser hatte sich selbst am Samstagabend davon distanziert. 

Mehr dazu hier.

06:32 Uhr

Das wird heute wichtig

Sind Sie ein Kind? Dann wird Schlittenfahren heute wichitg.
Sind Sie ein Kind? Dann wird Schlittenfahren heute wichitg.(Foto: dpa)

Frage: Darf man jetzt eigentlich noch Lieder wie "Schneeflöckchen Weißröckchen" singen? Dieses hat ja keinen direkten Weihnachtsbezug im Text, wird aber, wie ich bisher dachte, nur in der Vorweihnachtszeit gesungen - ich frage mich also, ob es sich damit nicht auch um ein Weihnachtslied handelt. Gut, eigentlich weiß ich ja die Antwort: Kann man so oder so sehen. Oder auch: Muss jeder für sich selbst entscheiden. Wirklich wichtig wird eher das hier heute:

  • Hillary Clinton will US-Präsidentin werden - dafür muss sie erst ihren demokratischen Konkurrenten Bernie Sanders bei den Vorwahlen besiegen. Gestern trafen sie sich zu einer TV-Debatte. Es ging hoch her.
  • Der neue polnische Präsident Andrzej Duda macht heute seinen Antrittsbesuch bei EU-Ratspräsident Donald Tusk, der praktischerweise sein Landsmann ist. Angesichts der Spannungen zwischen der EU und Polen wird das sicher spannend.
  • In Mühlhausen beginnt ein Mordprozess gegen einen 20 Jahre alten Krankenpfleger-Azubi, der eine 82-Jährige vergewaltigt und getötet haben soll.
  • In Berlin beginnt der Cybermobbing-Kongress - es geht um die Frage, wie Politik, Justiz und Gesellschaft auf Mobbing im Internet reagieren können und sollen.
  • Bei der Handball-EM in Polen spielt Deutschland heute Abend gegen Schweden (20:30 Uhr).

Ich bin Volker Petersen und wünsche einen guten Morgen. Wollen Sie mir schreiben? Dann bitte unter volker.petersen (at) nachrichtenmanufaktur.de oder bei Twitter.

Dass ich den Refrain bei "Leise rieselt der Schnee" vergessen habe, war natürlich ein Fehler. Denn da heißt es: "Freue dich, Christkind kommt bald!" Hätte man wissen können. Mann, Mann, Mann. Danke an den freundlichen Leser für den freundlichen Hinweis.

06:26 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander
n-tv Meteorologe Björn Alexander

Die neue Woche startet heute früh winterlich kalt, oft mit Werten zwischen minus 5 und minus 15 Grad, teilweise auch darunter. Und auch tagsüber kommen die Temperaturen häufig nicht aus dem Frostbereich heraus. Höchstens am Rhein mal bis plus 1 Grad. Ansonsten sind es minus 7 bis 0 Grad. Dafür können Sie sich nach den wolkigen Tagen zuletzt im Süden heute abseits vom Nebel über viel Sonne freuen. Im großen Rest ist es aber auch nicht unfreundlich und nur gelegentlich sind noch ein paar Flocken drin.

05:58 Uhr