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Mit Peugeot auf Reise Allrad-Rifter für Abenteuer-Camper

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Der Rifter 4x4 erlaubt mit Dachzelt das Campen an Stellen wo andere nie hinkommen.

Es muss nicht immer der große Reisemobil-Komfort sein. Peugeot beweist dies auf dem Caravan-Salon mit einer Konzeptstudie des neuen Rifter. Mit dem teilintegrierten OrangeCamp sind die Franzosen aber auch für gehobene Ansprüche gerüstet.

Ein idyllisches Plätzchen in der freien Natur, irgendwo am Wasser, fern lärmender Verkehrsadern - für viele Reisemobilisten mag dies das Traum-Szenario eines gelungenen Urlaubs sein. Und diese Outdoor-Fans, die ein unbeschwertes Vorankommen abseits asphaltierter Wege für wichtiger erachten als bestmöglichen Wohnkomfort, glaubt Peugeot mit einer Allrad-Studie des neuen Rifters perfekt bedienen zu können.

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Noch ist der Rifter in dieser Form nur eine Studie.

Der französische Hochdach-Kombi ist noch gar nicht auf dem Markt (Verkaufsstart 15. September), da mutiert der Rifter also schon zum Outdoor-Van 4x4 Concept. "Wir zeigen mit dem Allrad-System von Dangel, das ab 2019 für alle Rifter-Modelle als Option angeboten wird, die vielen Möglichkeiten der Individualisierung unseres kleinen Vans", erklärt Steffen Raschig, Geschäftsführer von Peugeot Deutschland. Und ausklappbare Dachzelte, wie das auf dem Rifter montierte Exemplar der Marke Overland, gibt es als ideale Ergänzung zum Schlafen in gängigen Größen bis zu Grundflächen von 2,20 x 1,80 Meter von verschiedenen Herstellern zu Preisen zwischen 1000 und 2500 Euro.

Der Allrad-Rifter, der übrigens auf dem Düsseldorfer Caravan-Salon (25. August bis 02. September) präsentiert wird, verfügt über eine um acht Zentimeter höher gelegte Karosserie sowie einen 1,5-Liter-Blue-HDi-Dieselmotor mit 130 PS. Er ist damit ausreichend gerüstet für schwierige Zufahrtswege zu den Plätzen der Sehnsucht und andere kleine Abenteuer in der Caravaning-Welt. Der Innenraum der grau-gelb lackierten Studie ist mit dem aus anderen Peugeot-Modellen bekannten i-Cockpit bestückt und verfügt über kein weiteres Camping-Zubehör. Mit Einbau-Stauschränken und Küchenblocks samt Kochgelegenheit ließe sich ein Rifter aber entsprechend aufrüsten. Und Fahrräder platziert man am besten auf einer Anhängerkupplung. Es muss ja nicht unbedingt ein Peugeot E-Bike wie beim Konzeptfahrzeug sein.

Boxer als Grundlage für Orange Camper

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Für das gediegene Abenteuer gibt es den Peugeot Boxer als Teilintegrierten von Orange Camp.

Die Löwenmarke zeigt auf ihrem Stand in Düsseldorf zudem, dass sie mit dem Boxer auch für die große Reisemobil-Tour ein attraktives Basis-Fahrzeug im Angebot hat. Das Schwestermodell des dominierenden Fiat Ducato wird ja schon länger im Weinsberg Pepper verbaut, der sich als meistverkaufter Einzeltyp zuletzt der "Golf unter den Reisemobilen" nennen durfte. Jetzt bringen die Franzosen gemeinsam mit dem Braunschweiger Hersteller Orange Camp einen neuen Teilintegrierten an den Start, der in Messehalle 16 in der 7,43 Meter langen Ausführung T740 EB ausgestellt ist.

In der Grundversion ist dieses Fahrzeug mit dem 130-PS-Blue-HDi ausgestattet. Optional gibt es aber auch die 160-PS-Alternative des 2,0-Liter-Diesels. Der Boxer hat zwei Vorteile gegenüber dem ansonsten baugleichen Ducato: Der Selbstzünder wird mit SCR-Kat und AdBlue-Technik optimal gereinigt und erfüllt die Euro-6d-temp-Norm - bei den Ducato-Reisemobilen ist das nicht der Fall – und die Verwendung einer Steuerkette an Stelle eines Zahnriemens erspart den kostenintensiven Riemenwechsel.

Im Heck des Orange Camp T-Modells schlafen die Insassen in Längs-Einzelbetten. Darunter gibt es eine große Heckgarage. Ein großzügiges Raumbad, ein 146-Liter-Kühlschrank und ein ungewöhnlicher Vier-Flammen-Kocher gehören ebenfalls zur Serienausstattung. Im Gegensatz zu dem Rifter-Concept geht der Orange Camp in den Handel und wird als 740er zu Preisen ab 53.990 Euro angeboten. Der etwas kleinere T690 (7,00 Meter Länge) mit Quer-Doppelbett ist 1000 Euro preiswerter. Beide Varianten kosten als nahezu voll ausgestattete Red-Chili-Sondermodelle bei Preisvorteilen von über 10.000 Euro ab 68.000 beziehungsweise 69.000 Euro. Etwas später wird die Exklusiv-Baureihe noch um die Alkoven-Variante A750 GT erweitert, die noch einmal 2500 Euro über den größeren T-Modellen positioniert ist.

Quelle: n-tv.de, hpr/sp-x

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