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Fast der Letzte seiner Art Ford Ranger kommt als kleiner F-150

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Mit dem neuen Ranger rückt Ford den Pick-up noch näher an den US-Bestseller F-150.

(Foto: Ford)

Mit dem F-150 dominiert Ford den Pick-up-Markt in den USA. In Europa ist die Fahrzeuggattung nicht zuletzt wegen der Ausrichtung hin zur E-Mobilität zu einem Nischengeschäft geworden. Doch auch hier trägt der Bestseller ein blaues Oval am Kühlergrill und will 2022 frisch gestylt neue Kunden gewinnen.

Mit dem Ranger feiert Ford seit Anfang des Jahrtausends auch in Europa Pick-up-Erfolge. Die nun vorgestellte neue Generation will den Marktanteil von zuletzt knapp 40 Prozent mit präsentem Design, wertigerem Innenraum und starken Dieseln weiter ausbauen. Bis zum Start lässt sich der Pritschenwagen aber noch knapp ein Jahr Zeit.

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Auch in den Abmessungen hat der Ford Ranger etwas zugelegt.

(Foto: Ford)

Erste Fotos zeigen die besonders kernige "Wildtrack"-Variante, bei der vor allem die wuchtiger gestaltete Front auffällt. Auch die Standardausführungen warten mit einem ähnlich großen Kühlergrill auf und nehmen sich generell das erfolgreiche US-Modell F-150 stärker als bisher zum optischen Vorbild. Bei den Abmessungen hat der Ranger in Bezug auf Spurweite, Radstand und Ladeflächenlänge leicht zugelegt, genaue Daten nennt Ford aber noch nicht.

Aufgewerteter Innenraum

Deutlich aufgewertet präsentiert sich der Innenraum. Unterschäumte Kunststoffe sollen für angenehme Haptik, zahlreiche Ablagen und Staufächer für Alltagstauglichkeit sorgen. Auf Wunsch gibt es das unter anderem aus dem Mustang Mach-E bekannte Infotainmentsystem mit einem hochformatigen Touchscreen sowie digitalen Instrumenten. Ein 360-Grad-Kamerasystem soll beim Rangieren und Offroad-Fahren helfen.

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Auch der Innenraum des Ford Ranger wurde deutlich aufgewertet.

(Foto: Ford)

Für den Antrieb stehen in Europa zunächst ausschließlich Dieselmotoren zur Wahl. Top-Triebwerk wird ein 3,0-Liter-V6, der an eine Zehngangautomatik gekoppelt ist, für preissensiblere Kunden steht ein 2,0-Liter-Vierzylinder wahlweise mit einem oder zwei Turbos zur Verfügung. Leistungsdaten nennt Ford noch nicht. Nicht für Europa vorgesehen ist der in anderen Märkten erhältliche Vierzylinder-Turbobenziner, stattdessen dürfte ein Plug-in-Hybrid für Diesel-Skeptiker nachgeschoben werden. Beim Allradantrieb hat Ford zwei Varianten im Programm: den bekannten, manuell zuschaltbaren sowie einen permanent arbeitenden, der wohl auch beim V6-Modell zu finden sein wird.

Preise für den neuen Ranger nennt der Hersteller noch nicht. Die aktuelle Generation startet in der Variante mit Einzelkabine bei 35.807 Euro brutto. Wichtigster Konkurrent und engster Verwandter des Ford-Pick-ups wird der neue VW Amarok, der in der Neuauflage auf der Ranger-Plattform basiert. Darüber hinaus ist das Wettbewerbsfeld in Europa zuletzt geschrumpft, zu den verbliebenen Kandidaten zählen Toyota Hilux, Ssangyong Musso und Mitsubishi L200.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x

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