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Elektro-Limousine P7 Kommt der Tesla-Jäger von Xpeng?

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Mit bis zu 700 Kilometern Reichweite ist der P7 von Xpeng ein echter Langläufer.

(Foto: Xpeng)

In China geht der Autobauer Xpeng in Kürze mit dem P7 in die Offensive. Optisch und technisch einem Tesla Model S nicht unähnlich, punktet der Chinese mit ordentlich Reichweite und einem nahezu unschlagbaren Preis.

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Der P7 ist mit 4,70 Meter gut 20 Zentimeter kürzer als ein Tesla Model S.

(Foto: Xpeng)

Der chinesische Elektroauto-Hersteller Xpeng Motors hat die Bestellbücher für seine 2019 erstmalig vorgestellte Performance-Limousine P7 geöffnet. Der einem Tesla Model S in einigen Punkten ähnliche Viertürer soll bereits im Sommer an chinesische Kunden ausgeliefert werden. Die Kunden wird es freuen, denn die Preise sind angesichts des Gebotenen wirklich günstig.

Äußerlich fällt der P7 durch ein sehr flächiges Blechkleid, extrem schmale LED-Scheinwerfer und bündig versenkte Türgriffe auf. Unter der windschlüpfigen, 4,90 Meter langen Limousine steckt Xpengs SEPA genannte Smart Electric Platform Architecture, die verschiedene Antriebsvarianten und Akkugrößen erlaubt.

Basis mit 266 Elektro-PS

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Der Arbeitsplatz des Fahrers im Xpeng P7 ist voll digitalisiert.

(Foto: Xpeng)

Die Basisversion mit Elektro-Heckmotor leistet 266 PS, alternativ gibt es eine allradgetriebene Version mit einem zusätzlichen 163 PS starken E-Aggregat an der Vorderachse. Für die Variante mit Heckantrieb stehen Akkugrößen mit 70,8 oder 80,9 kWh zur Wahl, letztere ist beim Allradler grundsätzlich an Bord. Mit großer Batterie soll die Heckantriebsversion bis zu 706 Kilometer schaffen, mit kleiner Batterie sind es 568 Kilometer.

Die Basisversion erledigt den Sprint auf Tempo 100 in 6,7 Sekunden, 4,3 Sekunden sind es mit dem Allrad-Modell. Für eindrucksvolle Negativbeschleunigung sorgt Technik von Bosch und Brembo: Der Bremsweg aus 100 km/h soll nur 35 Meter betragen. Schnelles Laden ist ebenfalls möglich: Von 30 auf 80 Prozent lassen sich die Akkus in weniger als einer halben Stunde befüllen, innerhalb von 10 Minuten kann Strom für 120 Kilometer nachgetankt werden. Immer vorausgesetzt, man hat den P7 an die entsprechende Ladestation angeschlossen.

Traumpreis von 30.000 Euro

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Mit Preisen ab 30.000 Euro ist der Xpeng P7 geradezu ein Schnäppchen.

(Foto: Xpeng)

Darüber hinaus bietet der chinesische Stromer ein umfangreiches Arsenal an Sensoren und Kameras. 12 Ultraschall- und 5 Radarsensoren sowie 12 Kameras sollen zusammen mit einem schnellen Rechner und einem hohen Vernetzungsgrad für autonome Fahrkünste auf Level 3 sorgen. Zudem bietet der P7 einige smarte Funktionen wie etwa ein interaktives Sprachbefehlssystem, welches es dem Nutzer während der Fahrt erlaubt, auf Online-Shoppingtour zu gehen und mit Alipay auch gleich zu zahlen.

Apropos: Für Chinesen kostet der Basis-P7 umgerechnet knapp unter 30.000 Euro, die Preise für den Allrad-P7 bewegen sich zwischen 43.000 und 45.000 Euro. Pläne für einen Start in Europa hat Xpeng bislang nicht vorgelegt.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x