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Luxus fürs Grobe Lada Bronto - so kommt der Edel-Niva

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Momentan gibt es ausschließlich dieses eine Bild des Lada Niva Bronto.

(Foto: Lada)

Was man bei Lada so unter Luxus versteht, mag hierzulande eher als nette Beigabe gewichtet werden. Aber für einen Niva ist das, was der Bronto zu bieten hat, schon erstaunlich viel. Nur Bilder will der russische Hersteller noch nicht so wirklich zeigen.

Wenn man an den Lada Niva denkt, dann hat man eigentlich einen sehr robusten russischen Offroader im Hinterkopf, der ganz weit von jedem Luxus entfernt ist. Jetzt hat der russische Autobauer, der seit 2017 zu Renault gehört, in seiner Heimat den Bronto vorgestellt. Der soll zum einen die Ambitionen fürs Grobe optisch stärker zur Schau tragen, zum anderen deutlich mehr Luxus bieten.

Mehr fürs Auge

Nun wird es dem einen oder anderen eher bescheiden vorkommen, wenn unter die Kategorie Luxus solche Alltäglichkeiten wie Klimaanlage oder Sitzheizung fallen, aber für die, die den Niva kennen, ist das wirklich schon viel. Wer den Bronto in der Ausführung "Luxe" bestellt, bekommt zusätzlich noch Metallstoßstangen, eine Dachreling, Radhausverbreiterungen und 15 Zoll große Offroad-Reifen.

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Die Basis für den Bronto soll der Lada Niva Legend (Bild) liefern.

(Foto: Lada)

Wem der Sinn weniger nach Robustheit, sondern nach etwas mehr luxuriösem Charme steht, der könnte sich für die Ausstattungslinie "Prestige" begeistern. Die geht nämlich mit einem eigenständigen Kühlergrill, großen Kunststoffschwellern und Nebelscheinwerfern an den Start. Zudem bekommen beide Bronto-Modelle ein Panorama-Glasdach.

Mit Navi vom Verteidigungs-Ministerium

Auch im Innenraum soll sich einiges getan haben, obgleich Lada bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Bilder veröffentlicht hat. Doch nach Aussagen des Herstellers wurde die Instrumententafel komplett überarbeitet, die Sitze sollen komfortabler sein und die Geräusch- und Schwingungsdämpfung soll wesentlich verbessert worden sein. Und zu guter Letzt soll das Unfall-Meldesystem unter dem Namen ERA-Glonass auf dem vom russischen Verteidigungsministerium betriebenen globalen Satelliten-Navigations-System beruhen. Für den hiesigen Einsatz soll das System aber mit dem in der EU verwendeten eCall kompatibel sein.

Allerdings müssen alle, die sich jetzt schon ausgemalt haben, mit dem Bronto durch deutsche Wälder zu jagen, stark sein: Offiziell wird der Niva-Ableger hierzulande nämlich nicht erhältlich sein. Das könnte auch daran liegen, dass der Bronto weiterhin von einem betagten 1,7-Liter-Benziner mit 83 PS angetrieben wird und Schwierigkeiten hat, die hierzulande gültigen Abgasnormen zu erfüllen. Das könnte sich dann aber ab 2024 ändern. Dann nämlich soll der seit 1976 mit der im Kern unveränderten Technik fahrende Niva endlich mit moderner Renault-Technik versorgt werden.

Wie gehabt wird der Bronto auch weiterhin ein sperrbares Vorder- und Hinterachs-Differenzial haben und dank eines verstärkten Fahrwerks und einer verstärkten Hinterachse genauso geländetauglich sein wie sein Bruder, der Niva.

Quelle: ntv.de

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