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Mehr Gewicht im Programm Mercedes rüstet den Sprinter auf

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Ab September gibt es den Mercedes Sprinter mit einer höheren Gewichtsklasse.

Normalerweise zaubert die Nachricht über eine Gewichtzunahme den wenigsten Menschen ein Lächeln ins Gesicht. Wenn allerdings Transporter, wie jetzt der Mercedes Sprinter, mehr laden dürfen, freuen sich die Nutzer.

Mercedes rüstet den Sprinter auf. Ab September steht der große Transporter mit einer neuen, höheren Gewichtsklasse bei den Händlern, sodass sich nun eine eng gestaffelte Produktpalette von 3 bis 5,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht präsentiert. Außerdem spendieren die Stuttgarter den Diesel-Einstiegsmotoren des Sprinters im Zuge der Euro-6-Umstellung ein paar PS mehr.

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Im Visier: Spezialfahrzeuge.

Die neue Variante bis 5,5 Tonnen Gesamtgewicht überbietet das bisherige Topmodell um 450 Kilogramm Zuladung. Damit steigt die maximale Zuladung auf 2,95 Tonnen für den Sprinter als Kastenwagen. Das Fahrgestell mit Fahrerhaus ist auf eine Tragfähigkeit bis zu 3,41 Tonnen ausgelegt. Zielgruppe für die neue Tonnage sind Kunden, die schwere Spezialfahrzeuge wie Krankenwagen oder Feuerwehrfahrzeuge benötigen. Außerdem nimmt Mercedes gehobene Reisemobile ins Visier. Die neue Gewichtsklasse ist mit allen Motoren kombinierbar und kostet ab 42.388 Euro netto (50.442 Euro brutto) für den Kastenwagen, die Fahrgestelle sind ab 39.708 Euro netto (47.253 Euro brutto) erhältlich. Der Aufpreis beträgt im Vergleich zu den 5,0 Tonnen-Versionen 1500 Euro netto (1785 Euro brutto).

Im Zuge der Umstellung auf die Abgasnorm Euro 6 erhöht Mercedes die Preise für seine Vierzylinder-Diesel um 1390 Euro netto (1654 Euro brutto). Die zwei Einstiegsmotoren erhalten eine leichte Leistungssteigerung. Statt 95 PS und 129 PS leisten die 2,1-Liter-Vierzylinder jetzt 114 PS und 143 PS. Das Drehmoment klettert von 250 auf 300 Nm beziehungsweise von 305 auf 350 Nm. Der Vierzylinder mit 163 PS bleibt unverändert. Der Selbstzünder-Sechszylinder (190 PS) und der Benziner mit 156 PS sowie sein Erdgas-Derivat erfüllen bereits die Euro 6-Norm und sind von der Preiserhöhung nicht betroffen.

Quelle: ntv.de, sni/sp-x

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