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E-Omnia Pedelec-Familie von Bianchi

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Mit dem X-Type bietet Bianchi auch eine MTB-Version der E-Omnia-Familie an.

(Foto: Bianchi)

Unter dem Dach E-Omnia vereint die italienische Fahrradschmiede eine Pedelec-Reihe, die für jeden das richtige Rad bieten soll. Stadt, Tour, Sport oder Offroad alles ist möglich. Allerdings sind die E-Omnia-Pedelecs keine Schnäppchen.

E-Omnia heißt eine neue Pedelec-Familie des italienischen Fahrradherstellers Bianchi. Sie startet mit sechs Modellen für Stadt-, Touren- und Offroad-Einsatz. In allen Fällen werden die E-Bikes von Mittelmotoren angetrieben, Batterien und Beleuchtung wurden zudem in die optisch reizvolle Rahmenkonstruktion integriert. Optional können die zwischen rund 3300 und 4900 Euro teuren Bike mit ABS bestellt werden.

Einstiegsmodell für mehr als 5000 Euro

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Das E-omnia C-Type ist das Einsteigermodell, kann aber mit Extras locker über 5000 Euro kosten.

(Foto: Bianchi)

Einstiegsmodell ist das Stadtrad C-Type, das für den urbanen Einsatz mit Schutzblechen, Gepäckträger, Federgabel vorne, großvolumigen Reifen und im Rahmen integriertem Licht vorfährt. Wie alle Modelle der E-Omnia-Familie ist das Licht im Lenkrohr platziert, während längliche LED-Streifen in den Sitzstreben als Rücklicht fungieren.

Wie bei allen E-Omnia unterstützt den Fahrer auch hier der starke Performance CX Line von Bosch. Alternativ zur Kombination mit 10-Gang-Kettenschaltung kann man das C-Type auch mit fünfstufiger Nabenschaltung in Kombination mit Riemenantrieb bekommen. Außerdem stehen zwei Akkugrößen mit 500 oder 620 Wh sowie verschiedene Gepäcklösungen zur Wahl. Wer im Konfigurator mehrere der aufpreispflichtigen Optionen wählt, kann den Preis auf weit über 5000 Euro treiben.

Tour, Sport und Freizeit

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Das FT-Type ist deutlich in Richtung Tour und Sport ausgelegt. Die Preise starten ab 4900 Euro.

(Foto: Bianchi)

Optisch etwas dynamischer kommt das stärker auf Tourennutzung ausgelegte und mindestens 3370 Euro T-Type daher. Im Vergleich zum C-Type stehen mehr Optionen bei Antrieb, Federung sowie ein ABS der Firma Blubrake zur Wahl. Letzteres kostet allerdings 1640 Euro Aufpreis. Grundsätzlich besser ausgestattet und zudem vollgefedert ist das mit dem T-Type verwandte FT-Type zu Preisen ab 4900 Euro. Mit ABS und ein paar Extras kommt man problemlos auf gut 7500 Euro.

Schließlich gibt es noch für Sport und Freizeit die E-MTBs X-Type (Hardtail) und XF-Type (Fully) zu Preisen ab 3450 beziehungsweise 4800 Euro, die sich ebenfalls mit ABS ausstatten lassen. Hier erscheint die Bremstechnik interessant, denn wenn im hektischen Offroad-Einsatz die Hightech-Stopper ein Blockieren der Räder verhindern, lässt sich auch mancher Sturz vermeiden. Bislang gibt es nur wenige E-MTBs mit Antiblockiersystem am Markt. Profis setzen ohnehin auf fein dosierbare Bremsen ohne ABS, mit denen auf den Punkt genau auch ein Blockieren der Räder möglich sein muss.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x