Auto

Computer-Renner wird gebaut Project P1 - von Bits und Bytes in Blech

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Noch bevor das Team Fordzilla mit dem Project P1 in die virtuellen Rennserien startet, soll der Wagen in Blech entstehen.

(Foto: Ford)

Ohne Auto-Messen ist es für Fahrzeughersteller gar nicht so einfach ihre Ideen einem größeren Publikum zu präsentieren. Ford ist auf der Suche nach einer Alternative fündig geworden und zeichnet einen Rennwagen erst für ein Computerspiel und baut ihn dann auch noch..

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Was den Project P1 antreibt hat Ford noch nicht verraten. Sieht aber ganz nach E-Auto aus.

(Foto: Ford-Werke GmbH)

Ford auf der Gamescom sein Project P1 vorgestellt, einen virtuellen Rennwagen, den die US-Amerikaner gemeinsam mit Computerspielern entwickelt haben. Wer jetzt aber glaubt, der virtuelle Renner wäre bereist in einem Spiel verfügbar, der irrt. Ford verhandelt gerade mit der Szene über die Etablierung in eine der virtuellen Rennserien. Bis 2021 soll klar sein, wo der Wagen, der für das Team Fordzilla an den Start geht, seine virtuellen Runden dreht.

Abseits der Konsolen ist aber viel interessanter, dass Ford bis Ende des Jahres aus dem bisher nur in Form von Bits und Bytes existierenden Project P1 ein echtes Auto machen will. Zumindest ein Einzelstück wird in den Kölner Designstudios des Herstellers entstehen, hieße es, um "die Parallelen zwischen virtueller und realer Welt zu erkunden". Wie sich Antrieb und Fahrwerte dann aus der Computerwelt in ein echtes Auto übertragen lassen hat Ford noch nicht verraten.

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Interessant dürfte auch sein, wo Ford das Fleisch gewordene Rennauto dann präsentiert.

(Foto: Ford)

Der P1 ist übrigens in aus einer Abstimmung innerhalb der Gaming-Community hervorgegangen. Ford hatte dort mehrere Konzepte vorgestellt, um für seine E-Sport-Mannschaft Fordzilla zu werben, die künftig in der V10-R League starten soll. Darüber hinaus erprobt die Design-Abteilung des Automobilherstellers mit der Aktion neue Möglichkeiten zur Konzeption und Präsentation von Fahrzeug-Studien.

Bislang zählten die Schaustücke zum festen Programm der großen Automessen. Diese sind aber nicht erst seit Corona in der Krise - ob sie nach der Pandemie wieder aufleben, bleibt abzuwarten.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x

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