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Irrwitzig schnell Rimac Nevera - E-Bolide mit Traumwerten

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Optisch ginge der Rimac Nevera auch als Mittelmotor-Sportwagen mit V8, V10 oder V12 im Heck durch.

(Foto: Rimac)

Bereits bei Vorstellung der Studie Concept_Two hat die kroatische Sportwagenschmiede Rimac mit für einen E-Sportwagen erstaunlichen Werten überrascht. Jetzt bestätigt der Porsche-Entwicklungspartner mit der Serienversion Nevera das Gesagte und präsentiert ein E-Boliden mit 1914 PS Nennleistung.

Der kroatische Sportwagenhersteller und Porsche-Entwicklungspartner Rimac hat jetzt die Serienversion des 2018 vorgestellten Concept_Two enthüllt. Der Nevera unterscheidet sich nur in Details von der Studie. Vor allem an der Aerodynamik wurde gefeilt, was für mehr Effizienz, aber auch einen größeren Abtrieb sorgen soll.

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Vier Motoren mobilisieren im Rimac Nevera über 1900 PS.

(Foto: Rimac)

Wie das Konzept wird auch der Nevera von vier Motoren mit einer Gesamtleistung von 1914 PS und 2360 Newtonmeter maximalen Drehmoment angetrieben. Daraus ergibt sich für den Sprint auf 100 km/h die Traumzeit von 1,85 Sekunden. Tempo 300 fällt nach sagenhaften 9,3 Sekunden und maximal sollen 412 km/h drin sein. Die H-förmig im Carbon-Chassis integrierte 120-kWh-Batterie dient als struktureller Bestandteil, verbessert also nicht nur den Schwerpunkt des Wagens, sondern sorgt zudem für eine erhöhte Verwindungssteifigkeit, die vor allem bei rasanten Kurvenfahrten extrem wichtig ist.

550 Kilometer Reichweite

Der Akku liefert aber nicht nur die Energie für berauschende Rennstreckenwerte, er verspricht auch bis zu 550 Kilometer Reichweite. Damit die Standzeiten an den Ladestationen nicht ins Unendliche ausufern, geben die Kroaten die Ladeleistung mit maximal 500 kW an. Allerdings dürfte es momentan sehr schwierig sein, eine Stromtankstelle mit dieser Leistung zu finden.

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Im Innenraum des Nivera probt Rimac den Spagat zwischen kompromissloser Sportlichkeit und viel Komfort.

(Foto: Rimac)

Pro Rad kommt ein Motor zum Einsatz, was ein dynamisches Torque-Vectoring erlauben soll. Antriebseinflüsse auf die Lenkung bleiben auch dank eines Steer-by-wire-Systems aus. Für bessere Kontrolle sorgen außerdem elektrisch verstellbare Dämpfer und großdimensionierte Karbon-Keramik-Bremsen. Der Fahrer kann zwischen verschiedenen Fahrprogrammen wie Sport, Track, Drift oder Comfort wählen.

Individualität für 2 Millionen Euro

Insofern soll der Nevera zum einen komfortables Langstreckenfahrzeug, zum anderen eine Spaßmaschine für die Rennstrecke sein. Für den Innenraum bietet Rimac drei Interieurs an: Timeless, Signature und GT. Erste Bilder des Innenraums zeigen einen großflächig belederten und stark digitalisierten Arbeitsplatz, der betont sportlich, aber auch komfortabel eingerichtet ist.

Um der Individualität der Kundschaft entgegenzukommen, bietet Rimac etliche Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung des 2 Millionen Euro teuren Sportlers an. Entsprechend dürfte jeder der auf 150 Exemplare limitierten E-Boliden ein echtes Unikat werden.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x

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