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Glücklich durch die Kälte Sechs Tipps für Autofahrer im Winter

Autos fahren auf einer Autobahn. Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa-tmn/Symbolbild

Im Winter lauern Unannehmlichkeiten auf Autofahrer und -fahrerinnen - es sei denn, sie sind vorbereitet.

(Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa-tmn/Symbolbild)

Den Winter mögen die meisten Autos nicht besonders. Ohne Panne durch die kalte Jahreszeit kommt man, wenn man ein paar Dinge beherzigt, die Motor und Batterie glücklich machen.

Der erste nennenswerte Wintereinbruch in Deutschland hat direkt zu großen Verkehrsbehinderungen und Pannen bei Autos geführt. Gegen das Liegenbleiben können sich Autofahrer mit guter Wartung wappnen. Einige Tipps:

Batterien sind bei Temperaturen im Minusbereich der große Schwachpunkt von Autos. Ob eine Batterie angeschlagen ist, können Autofahrer selbst vorzeitig erkennen. Wenn der Motor etwa nicht sofort anspringt, sondern länger dreht, spricht das für eine schwächelnde Batterie. Auch Aussetzer des Autoradios beim Kaltstart oder eine deutlich längere Dauer bis zum Erwärmen der Heizung sprechen dafür.

Wenn die Kapazität der Batterie bereits zu niedrig ist, führt kein Weg an einer Neuanschaffung vorbei. Eine zu große Belastung können Autofahrer im Vorfeld aber etwa dadurch vermeiden, dass sie gerade bei kalten Temperaturen keine Kurzstrecken fahren - bei diesen lädt die Batterie nicht ausreichend nach. Sitzheizungen gelten zudem als Batteriekiller. Auch kann die Batterie bei längerem Stillstand ausgebaut werden. Dies kann mitunter auch über Nacht sinnvoll sein.

Winterdiesel an den Tankstellen wird bereits seit Oktober verkauft. Bei Temperaturen von minus 22 Grad Celsius und darunter kann allerdings auch dieser gelieren. Additive können diese Kristallisierung verhindern. Springt ein Diesel schlecht an, kann das auch am verschmutzten Dieselfilter liegen. Der Tank sollte bei den aktuellen Temperaturen nie ganz leer gefahren werden. Falls Diesel kristallisiert, sollten Autofahrer am besten warten, bis das Fahrzeug wieder aufgetaut ist.

Frostschutz im Kühlsystem und in der Scheibenwaschanlage sollte spätestens jetzt jedes Auto ausreichend haben. Wer dies noch nicht hat, sollte dringend nachfüllen.

Türen sollten nun ebenfalls gepflegt werden. Mit einem Silikonspray oder Talkum kann verhindert werden, dass die Gummis so stark anfrieren, dass sich die Türen nicht mehr öffnen lassen oder die Dichtungen beschädigt werden.

Fenster freizukratzen ist zwingend erforderlich. Dabei reicht es aber nicht, einen Sehschlitz in der Frontscheibe zum Losfahren zu kratzen. Wer so von der Polizei erwischt wird, bekommt ein Bußgeld. Neben der Frontscheibe müssen auch die Heckscheibe und die Seitenscheiben frei sein. Ein Eiskratzer muss deshalb bereitliegen, alternativ kann ein Enteisungsspray helfen.

Warmlaufenlassen des Motors vor dem Fahrtantritt ist nicht nur ökologisch schädlich, es ist auch strafbar. Wer dabei erwischt wird, muss ein Bußgeld zahlen. Technisch ist das Warmlaufenlassen ebenfalls wenig sinnvoll. Im Leerlauf braucht der Motor bis zu eine halbe Stunde, um seine optimale Betriebstemperatur zu erreichen. Wem es derzeit im Auto zu frostig ist, sollte lieber über die Nachrüstung einer Standheizung nachdenken.

Quelle: ntv.de, vpe/AFP

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