Der TagDas war Montag, der 24. Oktober 2022
Liebe Leserinnen und Leser,
beim Holocaust denken wir meist vor allem an die Millionen Jüdinnen und Juden, die von den Nazis im Dritten Reich verfolgt und brutal ermordet wurden. Eine weitere Gruppe sind die Sinti und Roma und seit zehn Jahren gibt es ein Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma Europas in Berlin - nach jahrelangem Kampf um Sichtbarkeit und einen Ort des Gedenkens. Einem Bericht der "Taz" zufolge, sagte der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, beim Festakt, dass "27 Jahre lang Widerstand überwunden werden musste". Bei dem Mahnmal handelt sich um ein Wasserbecken (Bild), entworfen vom israelischen Künstler Dani Karavan. Es erinnert an etwa 500.000 während der NS-Zeit ermordeten Sinti und Roma. Diesen Termin des Tages wollte ich Ihnen nochmal mit dem letzten Eintrag für heute ans Herz legen.
Abschließend gibt es noch ein paar Leseempfehlungen:
Was zerstört eine "dirty bomb"? Das Ziel wäre atomare Verseuchung
Trump und der "Pro-Putin-Flügel": US-Republikaner zweifeln an Ukraine-Hilfen
Wie Meloni in Italien an die Macht kam
Multimillionär wird Premier: Mit Rishi Sunak übernimmt der Anti-Johnson
Xi ist Gift für Chinas Wirtschaft
McFit-Mitarbeiter trauern: Kein Flugschreiber bei abgestürzter Schaller-Maschine
Sportswashing: Basketball-Klub aus Dubai drängt in Europas Königsklasse
Über den russischen Krieg gegen die Ukraine bleiben Sie am besten in unserem Ukraine-Ticker auch in der Nacht auf dem Laufenden. Damit verabschiede ich mich und wünsche eine gute Nacht.
Ihre Johanna Ohlau