mit Janis PeitschVideo widerlegt Notwehr-Aussage von ICE-Agenten
In Minneapolis schießt im Januar ein ICE-Beamter auf einen Mann - aus Angst um sein Leben, wie er sagt. Der Mann soll den Beamten und dessen Kollegen zuvor angegriffen haben. Nun veröffentlichte Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen, wie sich die Szene tatsächlich abgespielt hat.
Polizei findet vergrabene Leiche - Familie unter Verdacht
Tagelang durchsuchten Ermittler Grundstücke in Ostfriesland – und entdeckten dann in der Gemeinde Holtgast einen gewaltsam getöteten Mann. Eine Obduktion ergab, dass der 59-Jährige aus dem Sauerland durch "massive Gewalteinwirkung" getötet wurde, teilten die Behörden mit. Die Leiche wurde demnach auf dem Grundstück einer Familie gefunden, von der eine Mutter und ihre beiden Söhne nun unter Tatverdacht stehen.
Der 30 Jahre alte Sohn sitzt wegen Mordverdachts mittlerweile in Untersuchungshaft, die 60 Jahre alte Mutter und der andere, 34 Jahre alte Sohn wurden mangels dringenden Tatverdachts wieder freigelassen.
"Der Vermisste hatte die Familie aus Holtgast in familiären Angelegenheiten unterstützt; er war der Betreuer des 34-jährigen Sohnes der Familie", teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der 59-Jährige während der Betreuung des Sohnes Gelder veruntreut haben soll.
Nutella auf Mondmission heizt Spekulationen im Netz an
Vier Minuten, nachdem die Crew der "Artemis 2" den Entfernungs-Rekord knackt, schwebt gut sichtbar ein Glas Nutella durch die Orion-Kapsel. Viele Beobachter spekulieren im Internet über einen ausgefeilten PR-Gag. Die Nasa reagiert mit Humor.
Experte: Wal vor Wismar kann sich aus eigener Kraft nicht freischwimmen
Weicher Untergrund, ein sinkender Wasserstand und ein erschöpftes Tier. Laut Fachleuten schwindet für den gestrandeten Buckelwal bei Wismar jede Hoffnung auf Selbstrettung.
Der Wasserstand liege aktuell bei 1,40 Meter, sagte der Direktor des Deutschen Meeresmuseums, Burkard Baschek, bei einer Pressekonferenz auf der Insel Poel. Das Tier liege "in einer Mulde im sehr weichen Sediment von etwa 30 Zentimeter", der Rücken rage rund 40 Zentimeter aus dem Wasser. "Wenn es sich aus eigener Kraft freischwimmen wollte, bräuchte es einen Wasserstand, der um etwa 60 Zentimeter höher ist als heute."
Diese Hoffnung gebe es aber nicht. "Die Prognose gibt das nicht her für die nächsten vier Tage. Da ist eher ein leicht sinkender Wasserstand vorhergesagt", sagte Baschek. "Darüber hinaus ist die Gesamtkonstitution und Kraft schlichtweg nicht da." Die Situation sei für alle unbefriedigend und es sei nicht schön, das Tier dort draußen so zu sehen. "Das ist für uns alle sehr bitter."
Antisemitismusbeauftragter gegen "Kufiyas in Buchenwald"
Vor dem Gedenken an die Befreiung des früheren NS-Konzentrationslagers Buchenwald wird über angekündigten propalästinensischen Protest gestritten. Der Bundesbeauftragte gegen Antisemitismus hat dazu eine klare Meinung.
"Die Absicht von Aktivisten, diesen Ort des Gedenkens für respektlose Selbstinszenierung missbrauchen zu wollen, ist ein skandalöser Angriff auf die Erinnerungskultur, den wir nicht dulden dürfen", sagte Felix Klein. "Wir haben als Gesellschaft die moralische Pflicht, jeder Instrumentalisierung des Gedenkens an die Opfer des Holocaust konsequent entgegenzutreten." Zur Unterstützung der Gedenkstättenleitung werde er am 12. April selbst am Gedenken zur Befreiung des Lagers teilnehmen, so Klein.
Linksradikale und propalästinensische Aktivisten hatten die Kampagne "Kufiyas in Buchenwald" während des Gedenkens angekündigt. Hintergrund ist, dass im vorigen Jahr einer Frau mit Palästinensertuch ("Kufiya") der Zutritt zum Gelände verweigert wurde. In Buchenwald sind neben anderen Opfern auch 11.000 Jüdinnen und Juden ermordet worden.
Rapper Haftbefehl wird Ballermann-Musiker
Der "Megapark" an der Playa de Palma ist eine Institution. Wer dort auftritt, hat es in der Welt der Mallorca-Unterhaltung wirklich geschafft. Ab dem 23. April öffnet der Partytempel wieder seine Pforten, und das diesjährige Line-up hat es in sich. Denn neben den üblichen Verdächtigen der Ballermann-Szene steht in diesem Jahr erstmals ein Name auf der Bühne, den dort kaum jemand erwartet hätte: Rapper Haftbefehl.
Der 40-jährige Offenbacher wagt sich laut "Bild"-Zeitung auf die Partyinsel. Im vergangenen Oktober hatte Haftbefehl mit der Doku "Babo - Die Haftbefehl-Story" für Aufmerksamkeit gesorgt. Der Film lieferte intime Einblicke in das Leben und Leiden des Rappers. Anschließend wagte sich der Musiker vermehrt wieder auf die Bühne, absolvierte etwa zwei Kurz-Auftritte in Osnabrück und Gießen. 2026 soll nun das große Comeback folgen.
Taucherin trifft auf rätselhaften "Weltuntergangsfisch"
Mitten im Golf von Kalifornien begegnet die Meeresbiologin Kristen Anderson einem gewaltigen Riemenfisch. Die Tiefseekreatur kann bis zu 15 Meter lang werden und gilt in Japan sogar als Unglücksomen, wenn sie tot an der Oberfläche schwimmen.
Illegales Autorennen mit zwei Toten - Mann wegen Mordes verurteilt
Zwei Brüder im Alter von 33 und 35 Jahren sowie ihr 26-jähriger Cousin verabredeten am Abend des 20. März 2025 zu einem illegalen Rennen in der Ludwigsburger Innenstadt. Die drei Türken rasten durch eine Bahnhofsunterführung, bremsten, stimmten sich ab und beschleunigten erneut – teils in einer Tempo-50-Zone. Dabei filmten sie und feuerten sich an.
Schließlich rammte der jüngere Bruder mit mehr als 130 Kilometern pro Stunde das Auto von zwei Frauen im Alter von 22 und 23 Jahren, die gerade eine Tankstelle verlassen wollten und bei dem Unfall ums Leben kamen.
Etwas über ein Jahr nach einem Autorennen ist der 33-jährige Unfallverursacher wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Bruder, der einen zweiten Wagen gefahren haben soll, muss wegen versuchten Mordes für 13 Jahre in Haft.
Mann aus Dresden stürzt in Österreich in den Tod
Ein Skifahrer aus Dresden ist in den österreichischen Bergen bei einer kurzen Wanderung abseits der Piste in den Tod gestürzt. Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, hatte der 39-Jährige am Vortag im Tiroler Skigebiet Sölden bei der Bergstation einer Sesselbahn seine Ski abgeschnallt und war auf den nahen Gipfel des Hinteren Wurmkogels gestiegen.
Der Mann war mit zwei Bekannten aus Österreich unterwegs. Während des kurzen Abstiegs brach eine Wechte - eine überhängende Schneeablagerung am Berggrat - ab. Der Mann stürzte rund 200 Meter durch steiles und felsiges Gelände ab. Rettungskräfte wurden umgehend alarmiert. Ein Notarzt wurde mit einem Hubschrauber zur Unfallstelle auf etwa 3.000 Meter Seehöhe geflogen, doch der Mediziner konnte nur noch den Tod des Skifahrers feststellen.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
ich hoffe, sie hatten schöne Ostertage. Der geschätzte Kollege Robin Grützmacher verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Mein Name ist Janis Peitsch und bis zum Abend versorge ich Sie im "Tag" mit spannenden Nachrichten aus aller Welt.
Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an dertag[at]ntv.de.
Los geht's!
Stark reduzierte Bahnticket-Preise? Gewerkschaft ist ausdrücklich dagegen
Den hohen Spritpreisen mit deutlichen Rabatten auf das Deutschlandticket oder den Fernverkehr begegnen: Diese Forderung ist in den vergangenen Tagen vermehrt aufgekommen. Bei der Lokführergewerkschaft GDL hält man nichts davon. Sie hat die Forderungen scharf kritisiert. Derartige Vorschläge hätten "mit der Realität wenig zu tun", erklärte die Gewerkschaft. Angesichts der aktuellen Lage des Systems Bahn seien sie auch "schlicht verantwortungslos und in dieser Form ein Beispiel für realitätsferne Profilierungspolitik".
"Rabatte von bis zu 50 Prozent würden die Nachfrage in einem ohnehin stark belasteten System weiter anheizen, ohne dass zusätzliche Kapazitäten zur Verfügung stehen", warnte die Gewerkschaft. "Das Ergebnis wären noch vollere Züge, weiter steigender Druck auf das Personal und eine zusätzliche Verschärfung der betrieblichen Lage." Abgesehen davon sei die Finanzierung derartiger Maßnahmen gänzlich ungeklärt.
Neue Rekordwerte bei Diesel und Benzin
Weiter kein Aufatmen für Verbrenner-Fahrer. Der Preis für Diesel an den Tankstellen in Deutschland ist am Ostermontag weiter gestiegen. Im bundesweiten Durchschnitt kostete Diesel 2,443 Euro pro Liter, nach 2,440 Euro am Vortag, wie der ADAC mitteilte. Der Tagesdurchschnittspreis stieg damit den fünften Tag in Folge auf ein neues Allzeithoch, wenn auch nur noch leicht.
Auch Benzin verteuerte sich leicht um 0,1 Cent und erreichte mit 2,192 Euro je Liter einen weiteren Höchststand in diesem Jahr. Super E10 liegt damit weiterhin etwas unter dem Allzeithoch, das im März 2022 nach Russlands Angriff auf die Ukraine erreicht worden war.
"Gorch Fock" bricht zu besonderer Reise auf
Von seinem Heimathafen Kiel ist das Segelschulschiff "Gorch Fock" zu einer Amerikareise gestartet. "Eine besondere Auslandsausbildungsreise, weil wir über den Atlantik fahren", sagte Kommandant Elmar Bornkessel vor dem Ablegen. "Das hat die 'Gorch Fock' seit einigen Jahren nicht mehr gemacht." Erst Mitte September wird das Schiff in Kiel zurückerwartet.
Stationen der auf 165 Tage angesetzten Reise sind Bayonne (Frankreich), Las Palmas (Gran Canaria, Spanien), Hamilton (Bermuda), Norfolk, Baltimore und New York (USA) sowie Halifax (Kanada) und Reykjavik (Island). Ziel sind die Feierlichkeiten zur 250-jährigen Unabhängigkeit der USA am 4. Juli in New York.
Heftiger Crash mit TGV - Toter und Verletzte
Ein TGV-Schnellzug mit rund 250 Reisenden ist in Nordfrankreich mit einem Lastzug zusammengestoßen und entgleist. Laut vorläufiger Polizeiangaben kam der Lokführer ums Leben und 13 Reisende wurden verletzt, zwei davon schwer, wie der Sender TF1 berichtete. Nach dem Unglück zwischen Béthune und Lens werde er zusammen mit Bahnchef Jean Castex zum Unfallort kommen, kündigte Frankreichs Verkehrsminister Philippe Tabarot an.
Zu dem Unglück kam es auf einem Bahnübergang in der Ortschaft Nœux-les-Mines abseits des Hochgeschwindigkeitsnetzes der französischen Bahn. Dort war der TGV, der sich auf dem Weg von Dunkerque nach Paris befand, mit dem Tempo eines gewöhnlichen Zuges unterwegs. Wie die Zeitung "La Voix du Nord" berichtete, kollidierte der Zug um kurz vor 7 Uhr mit dem Anhänger eines Lastzuges, der Armeefahrzeuge transportierte. Der Fahrer des Lastzuges sei in Polizeigewahrsam genommen worden.
Tränen tief im All: "Artemis"-Crew liefert rührende Szene
Wie nahe sich die "Artemis"-Crew steht, zeigt eine emotionale Szene mitten im Weltall. Zu Ehren der 2020 verstorbenen Ehefrau des Crew-Kapitäns Reid Wiseman benennt das Team einen hell leuchtenden Mondkrater nach Carroll. In der winzigen Raumkapsel fließen Tränen, die Astronauten liegen sich in den Armen:
Ex-Postminister Schilling ist tot
Der ehemalige Bundespostminister Christian Schwarz-Schilling ist im Alter von 95 Jahren verstorben, wie die CDU Hessen mitteilte. Schwarz-Schilling war von 1982 bis 1992 Minister für Post und Telekommunikation, lange Zeit Bundestagsabgeordneter und später Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina.
Festnahme nach Messerattacke auf Spaziergängerin an Ostern
Bei einer Messerattacke im südhessischen Odenwaldkreis ist eine 48 Jahre alte Frau am Ostersonntag schwer verletzt worden - jetzt hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Die Ermittler gehen von einem versuchten Tötungsdelikt aus, wie eine Polizeisprecherin auf Nachfrage sagte. Der 32-Jährige werde noch heute einem Haftrichter vorgeführt. Der Mann soll die Frau am Ostersonntag unvermittelt mit dem Messer attackiert haben, als sie bei einem Spaziergang mit drei Freundinnen am Wegrand stehen geblieben war. Sie wollte dort einer früheren Mitteilung zufolge eine Blume fotografieren, als er auf sie losging.
Der Mann ließ demnach erst von ihr ab, als ihre Freundinnen zu Hilfe eilten. Dann soll er mit dem Fahrrad geflohen sein. Die Frau wurde so schwer verletzt, dass sie mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden musste. Hinweise auf eine Beziehungstat gebe es nicht, so die Polizeisprecherin. Laut einer Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft könnte das Tatmotiv in Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung des 32-Jährigen stehen.
Tanklaster-Explosion: Video zeigt gewaltigen Feuerball unter Brücke
In Panama hat es in der Nähe der berühmten Brücke "Puente de las Américas" eine gewaltige Explosion gegeben. In den sozialen Medien kursieren Videos, die den Moment der Detonation zeigen. Laut Feuerwehr starb eine Person bei dem Vorfall. Außerdem seien zwei Einsatzkräfte verletzt worden.
SPD-Politiker will "Eingriff in den Markt, wie es ihn wohl noch nie gegeben hat"
Seit Wochen liegen die Preise für Diesel und Benzin an den Tankstellen in der Regel bei deutlich über zwei Euro pro Liter. Entlastung? Bislang Fehlanzeige. Der SPD-Wirtschaftspolitiker Sebastian Roloff zeigt sich offen für einen Preisdeckel. Er befürworte auch eine Anhebung der Pendlerpauschale, bekräftigte Roloff im Deutschlandfunk. Er hatte bereits einen Anstieg von derzeit 38 Cent auf 45 Cent pro Kilometer ins Gespräch gebracht. Zur Gegenfinanzierung sprach sich Roloff für eine Übergewinnsteuer aus.
Die Spritpreise seien auf einem Allzeithoch, das sei "wahnsinnig belastend" für die Menschen, sagte Roloff im Deutschlandfunk. Hier müsse die Politik gegensteuern und "Perspektiven" schaffen, dass es an den Tankstellen Entlastungen geben werde. Ein Preisdeckel sei zwar ein Eingriff in den Markt, wie es ihn wohl noch nie in Deutschland gegeben habe. "Ich glaube aber, dass man darüber reden muss", sagte Roloff dem Sender.
Schlimmer Unfall - junge Frau tot
Bei einem Verkehrsunfall in Ubstadt-Weiher nördlich von Karlsruhe ist eine 22 Jahre alte Autofahrerin ums Leben gekommen. Den derzeitigen Ermittlungen nach bog die Frau gestern Abend mit ihrem Auto nach links in eine Straße ein und missachtete dabei die Vorfahrt eines 59-jährigen anderen Autofahrers, wie die Polizei mitteilte. Es kam demnach zum Zusammenstoß. Dabei wurde die 22-Jährige so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle starb. Der Fahrer des anderen Wagens erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Straße war für mehrere Stunden gesperrt.
"Völlig am Boden zerstört" - Lady Gaga muss kurzfristig Konzert absagen
Popstar Lady Gaga hat kurzfristig ein Konzert in Montreal wegen einer Atemwegsinfektion abgesagt. "Mein Arzt hat mir dringend geraten, heute nicht aufzutreten, und ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass ich euch heute die Leistung bieten könnte, die ihr verdient", schrieb die 40-Jährige in einer Instagram-Story. "Ich bin völlig am Boden zerstört und es tut mir so leid." Sie kämpfe mit der Atemwegsinfektion bereits seit einigen Tagen und "tue alles, was ich kann, um mich auszuruhen und wieder gesund zu werden, aber es ist schlimmer geworden", schrieb die "Born This Way"-Sängerin. Sie könnte sich "wirklich nicht schlechter darüber fühlen", dass sie ihre Fans "im Stich lasse".
Die vielfache Grammy-Gewinnerin war bereits vergangenen Donnerstag und Freitag im Rahmen ihrer "Mayhem Ball"-Tour in Montreal aufgetreten. Am kommenden Donnerstag und Freitag sind Konzerte in Saint Paul im US-Bundesstaat Minnesota geplant. Ob diese stattfinden können, schrieb Lady Gaga zunächst nicht. Die Sängerin hatte bereits im vergangenen September einen Auftritt in Miami wegen Stimmproblemen abgesagt.
Das wird heute wichtig
Liebe Leserinnen und Leser,
an dieser Stelle blicken wir auf die Termine des Tages. Was steht heute an?
Wenige Tage vor der am 12. April geplanten Parlamentswahl in Ungarn trifft US-Vizepräsident JD Vance den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban in Budapest. Der Rechtspopulist Orban könnte laut Umfragen die Wahl verlieren. Der hochrangige Besuch aus Washington ist eine Wahlkampfhilfe für den Gastgeber.
Frankreichs ehemaliger Präsident Nicolas Sarkozy wehrt sich im Berufungsverfahren um angebliche Wahlkampfgelder aus Libyen gegen seine Verurteilung zu fünf Jahren Haft.
Urteil erwartet im Prozess wegen Mordes an zwei jungen Frauen nach illegalem Autorennen in Ludwigsburg.
In der Champions League kommt es am Abend zum Giganten-Duell zwischen Real Madrid und dem FC Bayern München. Die Spanier hatten am vergangenen Wochenenede die Generalprobe verpatzt und gegen RCD Mallorca verloren. Die Münchener hingegen gewannen in Freiburg.
Ich wünsche Ihnen einen schönen DienstagBei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie gerne eine Mail an: robin.gruetzmacher@ntv.de.
Doch noch eine letzte Chance für den gestrandeten Wal?
Nach wie vor hoffen viele Menschen auf ein Happy End für den mehrfach gestrandeten Wal an der Ostsee. Doch die Chancen werden mit jedem Tag geringer. Er liegt weitgehend unverändert vor der Insel Poel. "Es gibt keine Neuigkeiten", sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Wismar. Das 12,35 Meter lange, 3,20 Meter breite und 1,60 Meter hohe Tier werde weiterhin von den Einsatzkräften beobachtet. "Wir sind weiter im Einsatz."
Heute wird Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus zufolge ein gesundheitliches Gutachten von Meeresbiologen und Veterinären zum Gesamtzustand des Meeressäugers erwartet. Das Gutachten soll Aufschluss über die Überlebenschance des kranken Wals geben. Dann soll die finale Entscheidung getroffen werden, so der Minister weiter. Ein weiterer Rettungsversuch mit einem Katamaran steht im Raum.
Kriegsverbrechen in Afghanistan begangen? Hochdekorierter Soldat festgenommen
Einer der höchstdekorierten Soldaten Australiens ist Polizeiangaben zufolge wegen mutmaßlicher in Afghanistan begangener Kriegsverbrechen festgenommen worden. Der 47-Jährige sei mit einer Reihe von Morden in Verbindung gebracht worden, die er zwischen 2009 und 2012 während seines Afghanistan-Einsatzes begangen haben soll, erklärte die australische Polizeipräsidentin Krissy Barrett. Australischen Medien zufolge handelt es sich bei dem Soldaten um Ben Roberts-Smith.
Die Opfer des australischen Soldaten hätten "zum Zeitpunkt ihrer mutmaßlichen Ermordung in Afghanistan nicht an Kampfhandlungen" teilgenommen, sagte Barrett vor Journalisten. "Es wird behauptet, die Opfer seien von dem Beschuldigten erschossen worden oder von ihm unterstellten Soldaten, die auf seinen Befehl hin gehandelt haben." Ihm würden Kriegsverbrechen und Mord in fünf Fällen angelastet, fügte sie hinzu.
Sarah Engels: "Superschlechte Köchin"
Mit der Musikkarriere läuft es super, an anderer Stelle sieht Sängerin Sarah Engels das Talent jedoch nicht auf ihrer Seite. "Meine Mutter und meine Oma haben ja italienische Wurzeln und bei denen schmeckt alles immer fantastisch, da wird mit so viel Leidenschaft gekocht. Aber bei mir ist das Gen wohl irgendwie übersprungen worden", so die 33-Jährige. "Ich bin wirklich eine superschlechte Köchin, und das sage ich als zweifache Mama. Aber dazu stehe ich." Die Aussage kann durchaus überraschen. Die gebürtige Kölnerin ist ein Multitalent - und auch ein Sieg bei der TV-Show "Das große Promibacken" ist in ihrer Vita verzeichnet. "Dort hat es seltsamerweise auch gut funktioniert", sagte sie.
Die Popmusikerin, die einst durch die RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) berühmt wurde, tritt am 16. Mai für Deutschland beim Eurovision Song Contest an. Sie wird ihren Song "Fire" präsentieren, zu dem auch eine aufwendige Bühnen-Choreographie gehört. In der österreichischen Hauptstadt verfolgt Engels allerdings auch eine kulinarische Mission. "Ich habe schon eine ganze Liste mit Restaurant-Tipps bekommen und das muss in meinem Zeitplan zwischen den Proben unbedingt Platz finden", sagte sie.
"Artemis"-Astronauten zeitweise ohne Kontakt zur Erde
Die Crew der "Artemis 2" ist so nah am Mond vorbeigeflogen wie zu keinem anderen Zeitpunkt während ihrer Mission. Die vier Astronauten in der "Orion"-Kapsel näherten sich dem Erdtrabanten auf rund 6.545 Kilometer, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. Eine Landung war bei dieser Mission nicht geplant.
Bei ihrem Flug um den Mond herum beobachteten die Astronauten den Himmelskörper rund sieben Stunden lang ganz besonders intensiv. Insbesondere auf der Rückseite des Mondes konnten sie dabei auch aufgrund der Sonnenverhältnisse Dinge sehen, die nie ein Mensch zuvor mit den eigenen Augen gesehen hat. Für rund 40 Minuten war es währenddessen für die Astronauten, wie vorab erwartet, nicht möglich, mit dem Kontrollzentrum auf der Erde zu kommunizieren. Gegen Ende des Vorbeiflugs am Mond konnten die Astronauten sogar noch eine Sonnenfinsternis beobachten, bei der die Sonne aus der Perspektive von "Orion" hinter dem Mond verschwand.
Kleines Flugzeug kurz nach dem Start abgestürzt
Beim Absturz eines Ultra-Leichtflugzeugs im Landkreis Cloppenburg ist am gestrigen Nachmittag ein 66 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Die Maschine sei direkt nach dem Start am Flugplatz Barßel abgestürzt, sagte ein Polizeisprecher. Aus bislang ungeklärter Ursache sei das Flugzeug während des Startvorgangs in Schräglage geraten und auf die Erde gestürzt.
Der Pilot, der alleine in dem Flugzeug saß, wurde beim Aufprall getötet. Die Maschine krachte auf einen Acker neben dem Flugplatz. Ersthelfer waren zwar schnell zur Stelle, konnten dem Piloten aus Edewecht aber nicht mehr helfen. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung nahm die Ermittlungen zur genauen Absturzursache auf.