Der Tag
19. Juni 2025
WZ-Reporter-Janis-peitsch-am-18-Oktober-2017mit Janis Peitsch
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22:32 Uhr

Das war Donnerstag, der 19. Juni 2025

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(Foto: picture alliance / Jörg Carstensen)

Liebe Leserinnen und Leser,

der "Tag" schließt für heute. Bevor ich mich in den Feierabend verabschiede, möchte ich Ihnen noch folgende Texte der Redaktion empfehlen:

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und eine erholsame Nacht. Machen Sie's gut!

Das war Donnerstag, der 19. Juni 2025
22:28 Uhr

Zahlreiche Verletzte bei Kneipenexplosion in Spanien

San Pedro del Pinatar ist eine beschauliche Gemeinde an der spanischen Mittelmeerküste. Dort passiert normalerweise wenig. Nun wurde die Ruhe aber von einem lauten Knall unterbrochen.

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(Foto: picture alliance/dpa/EUROPA PRESS)

In der Kneipe "Casa Javi" ereignete sich nämlich eine Explosion. Dabei sind mindestens 16 Menschen verletzt worden. Es gebe drei Schwerverletzte, die in Krankenhäuser gebracht worden seien, teilte der Notfalldienst der Region auf der Nachrichtenplattform X mit. Zwei der Opfer seien in kritischem Zustand und würden auf der Intensivstation.

Die Ursache der Explosion ist unbekannt. Der Vorfall ereignete sich den amtlichen Angaben zufolge zur Mittagszeit im Inneren des Lokals. Es werde ein Gasaustritt vermutet. Die Kneipe war zu dem Zeitpunkt geschlossen. Vor dem Gasthaus fand aber gerade der Wochenmarkt statt.

Zahlreiche Verletzte bei Kneipenexplosion in Spanien
21:44 Uhr

Zwei Jahre mit Plastikdeckel um den Hals: Experten erlösen Schwarzbär

Ein junger Schwarzbär steckte im US-Bundesstaat Michigan zwei Jahre mit dem Kopf in einem Plastikdeckel fest. Wildtierexperten waren ihm lange auf der Spur, aber alle Einfangversuche schlugen fehl - bis jetzt.

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Trail (Foto: Privat)

Wie genau der Deckel an den Hals des Bären geriet, sei unklar, teilte die Naturschutzbehörde in Michigan mit. Er stamme möglicherweise vom Deckel eines Fasses, das Jäger als Bärenköder ausgelegt hätten.

Der Bär sei in der Vergangenheit "schwer zu fassen" gewesen, hieß es in der Mitteilung. Immer wieder sei er auf Wildkameras aufgetaucht und dann am nächsten Tag verschwunden.

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immobilized (Foto: Michigan Department of Natural Resources)

Erst am 2. Juni sei es dann gelungen, den Bär in eine Falle zu locken und einzufangen. Das Tier sei dann betäubt und aus dem Deckel befreit worden. Abgesehen von Narben am Hals habe es einen gesunden Eindruck gemacht. Als der Bär aus der Betäubung erwacht sei, habe er in die Freiheit zurückkehren dürfen.

Zwei Jahre mit Plastikdeckel um den Hals: Experten erlösen Schwarzbär
20:55 Uhr

Fotos unterm Rock: Österreicher am Ballermann festgenommen

Das sogenannte Upskirting wird in Spanien als sexuelle Aggression eingestuft. Einem Österreicher, der auf Mallorca dieser Tat beschuldigt wird, droht nun eine Haftstrafe.

Der Vorfall habe sich an der Playa de Palma im Südwesten der Urlaubsinsel ereignet, teilte die Polizei mit. Der 32-Jährige befinde sich bis zur Vorführung beim Untersuchungsrichter in Gewahrsam.

Türsteher eines Lokals am Ballermann beobachteten demnach am Samstag, wie der Mann den Rock der Frau in der Diskothek anhob und Fotos machte. Die Angestellten hätten den Vorfall mit dem Handy dokumentiert und die Polizei angerufen.

Fotos unterm Rock: Österreicher am Ballermann festgenommen
20:11 Uhr

Ryanair-Maschine kollidiert mit Flughafen-Zaun

So muss ein Urlaub nicht unbedingt beginnen: Die Passagiere des Ryanair-Fluges FR6080 aus London sind nach der Ankunft im griechischen Kalamata mit einem Schrecken aus dem Flieger gestiegen.

Während der Fahrt zur Parkposition stieß das Flugzeug nämlich gegen einen Zaun des Flughafens. Die Passagiere hörten laut einem "Sun"-Bericht einen lauten Knall. Bereits auf dem Weg in den Urlaubsort habe es Turbulenzen gegeben. Auf Bildern vom Flughafen ist zu sehen, wie eine Flügelspitze beschädigt ist.

Verletzt wurde den Angaben der Fluggesellschaft zufolge niemand. "Das Flugzeug rollte anschließend weiter, und die Passagiere stiegen normal aus", teilte Ryanair mit.

Ryanair-Maschine kollidiert mit Flughafen-Zaun
19:25 Uhr

Top-Ökonom prophezeit Ende der Dollar-Dominanz

Die Macht des Dollars im globalen Währungssystem wird aus Sicht des Top-Ökonomen Kenneth Rogoff auf lange Sicht deutlich schwinden.

Auf die Frage, ob die derzeitige Vormachtstellung der US-Währung im Jahr 2050 noch bestehen werde, antwortete der Harvard-Professor in einem Interview mit UniCredit mit den Worten: "absolut nicht". Er fügte hinzu: "China löst sich schrittweise vom Dollar, und das wird auch andere Länder beeinflussen."

Sie würden vielleicht nicht an die chinesische Währung koppeln, aber weniger stark an den Dollar, erklärte Rogoff. Dies sei bereits bei den Währungsreserven zu beobachten, deren Dollar-Anteil seit etwa zehn Jahren sinke.

Top-Ökonom prophezeit Ende der Dollar-Dominanz
18:41 Uhr

Experten registrieren in Europa ungewöhnlich hohe Ozonwerte

Die Ozonwerte in Europa sind für die aktuelle Jahreszeit außergewöhnlich hoch. Darauf weist das EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus unter Berufung auf Daten seines Atmosphärenüberwachungsdienstes Cams hin. Die bodennahe Konzentration von Ozon habe im Juni fast in allen europäischen Ländern – außer der skandinavischen Halbinsel – zuletzt signifikant zugenommen.

Zwar seien höhere Ozonwerte im Sommer in Europa nicht ungewöhnlich, Episoden mit dieser Intensität so früh im Jahr hingegen schon. Mutmaßlich sei dies auf die vergleichsweise hohen Temperaturen in den vergangenen Wochen zurückzuführen, heißt es in einer Copernicus-Mitteilung.

Gefährdeten Gruppen wie Kindern, älteren Menschen und Asthmatikern wird geraten, sich bei hohen Ozonwerten möglichst nicht im Freien aufzuhalten und körperliche Anstrengungen zu vermeiden.

Experten registrieren in Europa ungewöhnlich hohe Ozonwerte
17:52 Uhr

Bayern: Brücke stürzt während Fronleichnamsprozession ein

Etliche Menschen haben heute Morgen von einer Brücke über den Staffelsee im bayerischen Seehausen eine kirchliche Fronleichnamsprozession beobachtet. Doch dann gab der Boden nach, die Brücke stürzte ein. Viele Menschen fielen ins Wasser.

Nach Angaben der Polizei wurde dabei eine 72-Jährige aus Thüringen und ein 79-Jähriger aus dem Ort verletzt. Der genaue Grund für den Einsturz ist noch unklar.

Zum Zeitpunkt des Unglücks sei der 79-Jährige mit einem Boot unter der Brücke gewesen. Durch den Einsturz erlitt er eine Platzwunde am Kopf. Die 72-Jährige fiel von der Brücke mit dem Rücken auf einen der Stützpfeiler und wurde leicht verletzt. Beide kamen in Krankenhäuser.

Mehrere Menschen seien zudem in das 1,2 Meter tiefe Wasser gefallen. Sie konnten sich selbstständig ans Ufer retten.

Bayern: Brücke stürzt während Fronleichnamsprozession ein
17:00 Uhr

Tragische Kettenreaktion auf Parkplatz in Sachsen: Mann stirbt

Tragischer Dominoeffekt: Bei einem Unfall auf einem Parkplatz im sächsischen Hoyerswerda ist ein 70-jähriger Mann eingeklemmt worden und gestorben.

Ein 71-jähriger Autofahrer verwechselte beim Einparken Brems- und Gaspedal, prallte gegen ein anderes Fahrzeug und löste damit eine Kettenreaktion aus, wie die Polizei in Görlitz berichtete.

Ein Transporter fuhr in diesem Moment vor den parkenden Fahrzeugen entlang, als das Auto des 70-Jährigen durch den Aufprall aus der Parklücke geschoben wurde. Der Mann wurde zwischen dem Heck seines eigenen Wagens und dem Transporter eingeklemmt. Er starb im Krankenhaus an seinen Verletzungen.

Tragische Kettenreaktion auf Parkplatz in Sachsen: Mann stirbt
16:11 Uhr

Neustart mit Panne: Bluesky sperrt JD Vance nach Anmeldung

US-Vizepräsident JD Vance hat dem Onlinedienst X von Elon Musk den Rücken gekehrt und ist zum liberalen Konkurrenten Bluesky gewechselt. Allerdings musste er gleich zu Beginn eine Sperrung seines Kontos hinnehmen.

Der Republikaner teilte ein Bildschirmfoto von seiner Bluesky-Anmeldung auf X und forderte seine vier Millionen Abonnenten auf, mit ihm umzuziehen. "Habe gerade meine Seite auf @bluesky eingerichtet und hoffe, Euch dort zu sehen!", schrieb Vance.

Doch die Sperrung erfolgte schon kurze Zeit später. Ein Sprecher von Bluesky sagte dem Magazin "Newsweek", die Kontosperrung sei erfolgt, da das System in Vance zunächst fälschlich einen unerwünschten Nachahmer erkannt habe. Dieser Fehler sei aber schnell behoben worden. "Wir heißen den Vizepräsidenten willkommen, sich an der Diskussion auf Bluesky zu beteiligen", erklärte das Unternehmen.

Neustart mit Panne: Bluesky sperrt JD Vance nach Anmeldung
15:28 Uhr

Sturm reißt Kreuzfahrtschiff in Hafen vom Pier los

Ein kräftiger Sturm fegt über den Hafen von Juneau im US-Bundesstaat Alaska. Eine Böe reißt ein dort vertäutes Kreuzfahrtschiff vom Pier los. Der Dampfer treibt unkontrolliert ins Hafenbecken ab und auf mehrere weitere Ozeanriesen zu, die dort angelegt haben.

Sturm reißt Kreuzfahrtschiff in Hafen vom Pier los
14:48 Uhr

Lastwagen verliert Bootsanker auf der A10

Brenzlige Situation auf der Autobahn 10 in Brandenburg: Ein mit einem Boot beladener Lastwagen hat bei Königs Wusterhausen einen Anker verloren. Dieser schleifte anschließend von einer Kette gehalten über die Fahrbahn, wie die Polizei in Cottbus mitteilte.

Durch die Pendelbewegung traf der Anker einen nachfolgenden Transporter. Aufgewirbelte Steine beschädigten zudem ein weiteres Auto. Die Schäden an den beiden Fahrzeugen werden auf mindestens 20.000 Euro geschätzt. Die Insassen blieben zum Glück unverletzt.

Lastwagen verliert Bootsanker auf der A10
14:12 Uhr

Trump verrät Preis für seine neuen Riesen-Fahnenmasten

Der US-Präsident stellt öffentlichkeitswirksam seinen Patriotismus zur Schau: Zwei 27 Meter hohe Fahnenmasten lässt Trump vor dem Weißen Haus installieren. Nachdem er auffällig lange und als einziger salutiert, verrät er der anwesenden Presse stolz den aus eigener Tasche gezahlten Preis für die riesigen Stangen.

Trump verrät Preis für seine neuen Riesen-Fahnenmasten
14:08 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine geschätzte Kollegin Sabine Oelmann verabschiedet sich in den Feierabend. Mein Name ist Janis Peitsch und bis zum Abend versorge ich Sie im "Tag" mit spannenden und unterhaltsamen Nachrichten aus aller Welt.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an dertag[at]ntv.de.

Los geht's!

Schichtwechsel
13:49 Uhr

Kathy Hochul - Gouverneurin von New York: Eine Frau, ein Wort

"Ich habe Präsident Trump gesagt, ich werde mit ihm zusammenarbeiten, um das Leben der New Yorker zu verbessern. Aber nur, wenn er unsere Werte und Ansichten nicht mit Füßen tritt. Wenn nicht, dann werde ich mich dagegen wehren. Nun ist es so weit, dieser Tag ist gekommen."

Kathy Hochul - Gouverneurin von New York: Eine Frau, ein Wort
13:35 Uhr

Uschi!! Rainer Langhans' einziger Wunsch zum 85.

Rainer Langhans radelt. Rainer Langhans spielt Tischtennis. Rainer Langhans meditiert. Der Alt-68er lebt seit Jahren mit der Diagnose Prostatakrebs - und bereitet sich nach eigenen Worten aufs Sterben vor. "Ich habe mich aufgrund des inneren Weges mit dem Sterben schon lange beschäftigt. Ich übe Sterben, kann man sagen", erläuterte er vor einiger Zeit bereits. Damit gehe es ihm "sehr gut". Am 19. Juni wird er nun 85 Jahre alt.

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Dieses Foto ist aus dem Jahr 2007. (Foto: dpa)

Sein Umgang mit der Krankheit klingt eigenwillig, der Krebs habe ihm die Chance gegeben, dieses Üben zu intensivieren. Er will Menschen Mut machen, eine Krankheit anzunehmen, sagt der Ex-Kommunarde. Er erlebe gerade, dass sich, "seitdem ich diese Diagnose habe, mein Leben noch mal entschieden verbessert".

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"Sterben lernst du nur, wenn du dein Leben positiv interpretierst", sagt Christa Ritter. Sie lebt mit Gisela Getty und Brigitte Streubel im selben Haus in Schwabing, jede aber in ihrer Wohnung. Die Frauen verstehen sich auch untereinander als Gemeinschaft. (Foto: dpa)

Mit drei Frauen lebt er im Münchner Stadtteil Schwabing in einer gelegentlich "Harem" genannten Gemeinschaft, in einer Kommune. Das Zusammenkommen beschränkt sich inzwischen mehr aufs Geistige. "Die Frauen" - so nennt er seine drei Lebensgefährtinnen - sind bisher nicht besonders besorgt um ihren Rainer. Auch sie befänden sich auf diesem Weg.

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Wartet, laut "Bild"-Zeitung, auf einen Anruf von ihr: Uschi Obermaier, noch immer eine große Liebe. (Foto: picture alliance / Keystone / Keystone)
Uschi!! Rainer Langhans' einziger Wunsch zum 85.
12:52 Uhr

Das hätte krasser enden können - Carmen Geiss reißt Einbrecher die Maske vom Kopf

Überwachungsvideos aus der Villa der Geissens in Saint-Tropez zeigen die dramatischen Momente, in denen vier fremde Männer in das Anwesen eindringen und das Paar brutal ausrauben. Die Aufnahmen halten auch fest, wie Carmen Geiss ihr Leben riskiert, als sie einem der Einbrecher die Maske vom Kopf reißt.

Das hätte krasser enden können - Carmen Geiss reißt Einbrecher die Maske vom Kopf
12:25 Uhr

Vinzenz will Meer - ein junger Bartgeier auf Abwegen

Der 2024 in den bayerischen Alpen ausgewilderte Bartgeier Vinzenz hat einen spektakulären Ausflug hinter sich: Nach einem über 1600 Kilometer langen Flug durch Bayern, ganz Westdeutschland und die Niederlande konnte er gestern Abend in der Nähe von Oldenburg - also 35 - 40 Kilometer, bevor die Nordsee beginnt - eingefangen werden.

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Ist schon klar, wo der Name Bartgeier herkommt, oder? (Foto: dpa)

Die Projektverantwortlichen des bayerischen Naturschutzverbands LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) und des Nationalparks Berchtesgaden zeigten sich über den sicheren Ausgang der außergewöhnlichen Deutschlandreise erleichtert. Da der eigentliche Lebensraum der Bartgeier das Hochgebirge ist, verirren sich die majestätischen Greifvögel nur äußert selten in flachere Regionen. Vinzenz hat bei seinem ausgedehnten Streifzug rund zehn Prozent seines Körpergewichts verloren, befindet sich aber in stabiler Verfassung und wird nun in einer auf Greifvögel spezialisierten Auffangstation versorgt, um dann wieder in die Alpen zurückkehren zu können.

Von den bisher zehn im Zuge des Projekts im Nationalpark Berchtesgaden ausgewilderten jungen Bartgeiern ist es das Projektteam zwar gewöhnt, dass die Greifvögel teils ausgedehnte Ausflüge in andere Alpenregionen wie die Schweiz, Italien oder Österreich unternehmen, dass ein Bartgeier allerdings bis ans Meer fliegt, ist eher ungewöhnlich.

Vinzenz will Meer - ein junger Bartgeier auf Abwegen
11:29 Uhr

Motorboot mit drei Deutschen fängt Feuer im Mallorca-Jachthafen

Eine Überwachungskamera im Jachthafen Port Adriano auf Mallorca filmt dramatische Momente: Ein Motorboot mit drei Deutschen an Bord steht in Flammen. Zwei Erwachsene und ein neunjähriges Kind können sich nur durch einen Sprung ins Wasser retten. Das Kind muss im Krankenhaus behandelt werden.

Motorboot mit drei Deutschen fängt Feuer im Mallorca-Jachthafen
10:31 Uhr

Fünf Sonnenschutzmythen im Check

Die Stiftung Gesundheitswissen hat fünf Sonnenschutz-Mythen unter die Lupe genommen und klärt auf, wie man die Sonnenstunden guten Gewissens genießen kann. Denn eines ist sicher: Sommerliche Wärme und Sonnenstrahlen tun den meisten Menschen gut. Doch zu viel Sonne kann auch schädlich sein.

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In Frankreich steht man nicht so auf "Grillwürstchen" .... (Foto: dpa)

Mythos 1: Wer Sonne meidet, riskiert einen Vitamin-D-Mangel

Stimmt zum Teil. Sonnenschutzmaßnahmen können die Bildung von Vitamin D in der Haut verringern. Allerdings reicht es aus, zwei- bis dreimal in der Woche Gesicht, Hände und Arme ein paar Minuten unbedeckt in die Sonne zu halten, und zwar die Hälfte der Zeit, in der man sonst - abhängig von seinem Hauttyp - ungeschützt einen Sonnenbrand bekommen würde.

Mythos 2: Im Schatten bekommt man keinen Sonnenbrand

Stimmt zum Teil. Zwar verringert Schatten die UV-Belastung, aber er schirmt sie nicht komplett ab. Wie gut Schatten oder Wolken vor UV-Strahlung schützen, lässt sich nicht genau sagen und hängt auch davon ab, was den Schatten spendet. Es empfiehlt sich, auch im Schatten Sonnencreme zu benutzen.

Mythos 3: Vorbräunen schützt vor Sonnenbrand

Stimmt nicht. Vorbräunen, ob im Freien oder im Solarium, bietet nur einen begrenzten Schutz vor Sonnenbrand.

Mythos 4: Wer wasserfeste Sonnencreme nimmt, muss sich nach dem Baden nicht mehr eincremen

Stimmt nicht. Wasser und Schweiß lösen die Sonnencreme von der Haut. Wasserfeste Schutzmittel halten diesen Prozess nur bedingt auf.

Mythos 5: Kleidung schützt vor Sonnenbrand

Stimmt. Langärmelige, möglichst dicht gewebte Kleidung schützt vor Sonnenbrand. Auch ein Hut oder eine Kappe mit einer breiten Krempe und/oder einem Nackenschutz gelten als sinnvoll. Es gibt auch spezielle UV-Schutz-Kleidung, die meist aus einem schnell trocknenden Material hergestellt ist.

Fünf Sonnenschutzmythen im Check
09:51 Uhr

Röntgenstrahlung verrät "fehlende" Materie im Kosmos

Jahrzehntelang standen Astronomen vor einem Rätsel: Etwa ein Drittel der "normalen" Materie – jener Stoffe also, aus denen Sterne, Planeten und auch Menschen bestehen – entzog sich trotz aller Anstrengungen der Beobachtung. Jetzt gelang es einem internationalen Forscherteam, diese "fehlende" Materie mithilfe von zwei Röntgensatelliten aufzuspüren. Wie die Wissenschaftler im Fachblatt "Astronomy & Astrophysics" berichten, verbindet ein 23 Millionen Lichtjahre langes Filament aus zehn Millionen Grad heißem Gas vier Galaxienhaufen.

"Zum ersten Mal stimmen unsere Ergebnisse mit den Modellen des Kosmos überein", freut sich Teamleiter Konstantinos Migkas von der Sternwarte Leiden in den Niederlanden, "wie es scheint, hatten die Simulationen also recht." Mithilfe von Simulationen versuchen Astrophysiker, die Entstehung und Entwicklung von Strukturen im Kosmos – also Galaxien und Galaxienhaufen – nachzuvollziehen. In diesen Modellen sind Galaxienhaufen durch langgestreckte Filamente, also fadenförmige Strukturen, verbunden, die sehr viel Gas enthalten. Zwar konnten viele solcher Filamente tatsächlich nachgewiesen werden, doch sie enthielten viel weniger Materie, als es die Simulationen vorhersagen.

Jetzt wissen die Himmelsforscher, warum: Aufgrund seiner extrem hohen Temperatur ist das Gas nur im Röntgenbereich sichtbar.

Röntgenstrahlung verrät "fehlende" Materie im Kosmos
09:31 Uhr

Jahrhunderthochwasser trifft Südchina

Jahrhunderthochwasser: Der Taifun "Wutip" trifft auf den Süden Chinas und setzt dort ganze Landstriche unter Wasser. Zehntausend Einsatzkräfte bergen Menschen aus ihren überfluteten Wohnorten. Besonders schlimm ist die Lage im Kreis Huiaji.

Jahrhunderthochwasser trifft Südchina
09:06 Uhr

"Ihr habt mir meinen Prinzen geschenkt"

Mit diesem legendären Satz bedankte sich Kronprinzessin Victoria am 19. Juni 2010 vom Schlossbalkon aus beim schwedischen Volk für ihren Ehemann. Denn ihr Liebster wurde als Bürgerlicher geboren - weswegen es am Anfang Bedenken gab, ob er für eine künftige Königin denn der richtige Partner wäre. Allen voran Victorias Vater, König Carl XVI. Gustaf, soll zunächst alles andere als glücklich über die Verbindung mit dem Fitnesstrainer gewesen sein.

Doch Victoria blieb beharrlich und setzte sich schließlich durch. Bei der Hochzeit konnten alle sehen, wie glücklich sie mit ihrem Daniel ist. Und 15 Jahre und zwei Kinder später bildet das Paar immer noch eine feste und harmonische Einheit. Daniel hat sich in seine Rolle als Prinz hineingearbeitet und wohl auch den letzten Zweifler längst überzeugt, dass er seine royale Frau perfekt unterstützt und auch als künftiger Königinnengemahl eine gute Figur abgeben wird.

"Ihr habt mir meinen Prinzen geschenkt"
08:47 Uhr

Berliner Linke wollen die Mietenkrise lösen

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Lars Klingbeil und Verena Hubertz sind Kerstin Wolter dann wohl nicht schnell genug, trotz Turbo-Zündung. (Foto: IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

Die Co-Chefin der Berliner Linken, Kerstin Wolter, führt die guten Umfragewerte ihrer Partei vor allem auf die Mietenpolitik zurück. Im rbb24 Inforadio sagt sie, der schwarz-rote Senat habe "gegen die Mietenkrise nichts anzubieten".

Die Linke mache bei diesen Themen ein Alternativangebot. "Wir fordern ein kommunales Wohnungsbauprogramm", so Wolter, "weil wir tatsächlich auch statistisch sehen, dass im Kommunalen, bei den Landeseigenen, mehr gebaut wird als bei den Privaten. Und dort wollen wir auch Investitionen in die Hand nehmen, sodass auch die Landeseigenen ebenfalls Kredite aufnehmen können - um zu bauen." Auch Sozialwohnungen müssten gebaut werden.

Wolter kündigte außerdem an, dass sich die Linke weiter dafür einsetzen werde, dass der Volksentscheid "Deutsche Wohnen und Co. enteignen" umgesetzt wird. Der aktuelle BerlinTrend im Auftrag der rbb 24 Abendschau und von rbb 88.8 sieht die Linke bei 19 Prozent - ein Plus von 13 Punkten.

Berliner Linke wollen die Mietenkrise lösen
08:19 Uhr

Venedig hat keine Lust auf die Bezos-Hochzeit

Eine Hochzeit in Venedig ist nicht billig. Das ist jetzt allerdings nicht wirklich der Engpass des Brautpaares, das seine Hochzeit in der romantischen Lagunenstadt feiern will. Amazon-Gründer Jeff Bezos, mit einem vermuteten Vermögen von etwa 200 Milliarden Euro der zweit- oder drittreichste Mann des Planeten, und seine Verlobte Lauren Sánchez, eine ehemalige Journalistin, werden sich die 700 Euro auf dem Standsamt leisten können.

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Das junge Glück, so sympathisch ... (Foto: dpa)

Nach allem, was man weiß, dürfte das tagelange Fest zur teuersten Hochzeit werden, die Venedig in mehr als 1500 Jahren gesehen hat. Die italienischen Zeitungen schätzen die Kosten auf 15 bis 30 Millionen Euro. 200 Gäste werden erwartet, selbstverständlich alles sehr wichtige Leute: Oprah Winfrey, Kim Kardashian, Katy Perry, Donald Trumps Tochter Ivanka, Leonardo DiCaprio, George Clooney (kennt die Location von seiner eigenen Hochzeit), Elon Musk, Bill Gates, Mark Zuckerberg, Lady Gaga soll singen und Mick Jagger auch. Von dem Paar selbst gibt es zum Ablauf nichts zu hören. Als sicher gilt, dass Bezos und Sánchez mit dem riesigen Dreimaster des US-Unternehmers anreisen wollen. Möglicherweise wird auch an Bord geheiratet. Allerdings gibt es noch Probleme: So darf das Schiff, wenn es nach den Vorschriften geht, mit einer Länge von mehr als 125 Metern nicht am Markusplatz anlegen.

Viele Einheimische fürchten, dass ihre ohnehin geplagte Stadt fünf Tage lang im Ausnahmezustand sein wird. Vor kurzem hingen auf dem Markusplatz und an der Rialto-Brücke bereits Plakate "No Space for Bezos" ("Kein Raum für Bezos"). "Wir haben nichts gegen Hochzeiten", so einer der Aktivisten, "aber wir mögen keinen arroganten Milliardär, der glaubt, er könne sich alles kaufen. Er soll Venedig nicht mit Las Vegas verwechseln." Es gibt aber auch Profiteure: Hoteliers und Wassertaxi-Besitzer zum Beispiel. Und auch der Bürgermeister gehört zu den Leuten, die die Eheschließung verteidigen: Der Bauunternehmer, der sich in Anlehnung an Italiens früheren Mehrfach-Ministerpräsidenten gern als "Berlusconi von Venedig" betiteln lässt, spricht von einer "Ehre für die Stadt".

Venedig hat keine Lust auf die Bezos-Hochzeit
07:59 Uhr

Was heute wichtig wird

Guten Morgen. Immerhin lacht die Sonne durchs Fenster, der Sommer scheint verstanden zu haben, dass er jetzt funktionieren muss. Denn ansonsten ist es nicht so sonnig, was uns erwartet, also nachrichtlich. Sie wissen allerdings, dass wir bei ntv.de Sie auf dem Laufenden halten. Und damit ab in den Tag, machen Sie das Beste draus!

Warnung an Deutschland: Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich zu einem Gespräch mit Kanzler Friedrich Merz bereiterklärt - wenn dieser den Kontakt zu ihm suchen sollte. Gleichzeitig warnte er Deutschland davor, der Ukraine Taurus-Marschflugkörper zu überlassen. Da freut man sich doch auf das Telefonat mit einem alten Kollegen ...

Diplomatie-Offensive: Außenminister Johann Wadephul und seine Kollegen aus Frankreich und Großbritannien wollen morgen den iranischen Chefdiplomaten Abbas Araghtschi treffen. Es sei ein Gespräch in Genf geplant, heißt es in Diplomatenkreisen in Berlin.

Attacke: Das israelische Militär hat den Iran nach eigenen Angaben erneut aus der Luft attackiert. Dabei seien Ziele in der Hauptstadt Teheran und anderen Gebieten des Landes angegriffen worden, teilen die Streitkräfte mit. Zuvor hatte der Iran nach israelischen Militärangaben mehrere Raketen auf Israel abgefeuert.

Hohes Niveau: Trotz wiederholter Forderungen von Präsident Donald Trump nach einer Zinssenkung hält die US-Notenbank den Leitzins erneut stabil. Damit bleibt er auf hohem Niveau in der Spanne von 4,25 bis 4,5 Prozent, wie der Zentralbankrat der Federal Reserve (Fed) in Washington mitteilt.

Handy aus: Mehr als 90 Prozent der Menschen in Deutschland wünschen sich nach einer aktuellen Umfrage eine Beschränkung der privaten Handynutzung an Schulen. In einer repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov sprachen sich 50 Prozent der Befragten für ein generelles Verbot der privaten Handynutzung aus.

Was heute wichtig wird
07:15 Uhr

Vierjährige wird von Pedelec-Fahrer schwer verletzt

Mittwochabend ereignete sich in der Albrechtstraße in Erfurt ein Verkehrsunfall, bei dem ein vierjähriges Kind schwer verletzt wurde. Gegen 19.30 Uhr befuhr ein 32-jähriger Mann mit seinem Pedelec verbotswidrig den Gehweg. Zur gleichen Zeit betrat das Mädchen aus einer Einfahrt kommend den Gehweg.

Der Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und stieß mit dem Kind zusammen. Dieses stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Es wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Gegen den Pedelec-Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Vierjährige wird von Pedelec-Fahrer schwer verletzt
06:44 Uhr

Verletzte bei Verfolgungsjagd in Gelsenkirchen

Bei einer Verfolgungsfahrt mit der Polizei ist am späten Mittwochabend ein Auto in Gelsenkirchen verunglückt. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall gegen 23:25 Uhr nahe dem Revierpark Nienhausen. Zuvor war ein Streifenwagen auf einen BMW M4 aufmerksam geworden, der durch auffällige Fahrweise auffiel und die Anhaltezeichen der Polizei ignorierte.

Der Fahrer beschleunigte stark und verlor in einer Kurve die Kontrolle über das Fahrzeug. Das Auto prallte gegen einen Baum und kam an einem Bauzaun zum Stehen. Zwei Insassen konnten das Fahrzeug selbstständig verlassen. Eine weitere Person musste von der Feuerwehr aus dem Wagen befreit werden.

Der Fahrer wurde noch an der Unfallstelle festgenommen und zur Polizeiwache gebracht. Die beiden anderen Insassen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Ob Alkohol, Drogen oder Fahren ohne Führerschein eine Rolle spielten, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Verletzte bei Verfolgungsjagd in Gelsenkirchen
06:21 Uhr

Keiner will nach China

Auf den China-Flugrouten von und nach München und Frankfurt sind die Passagierzahlen in diesem Jahr bereits geschrumpft: um 1300 auf knapp 203.000 Passagiere während der ersten fünf Monate in München. In den ersten vier Monaten in Frankfurt waren es 180.300 Fluggäste, die nach China flogen oder von dort ankamen, 27.000 weniger als ein Jahr zuvor. Ein weitestgehend identisches Bild zeigt sich auch beim längerfristigen Vergleich der Jahre 2019 und 2024: Gesunkene Passagierzahlen nach und aus China, im Saldo höhere im US-Flugverkehr.

Woran liegt das? "Die Erreichbarkeit Chinas hat sich erheblich verändert", sagt Dennis Utzerath, Tourismusfachmann bei der internationalen Unternehmensberatung BCG in Köln. In der Corona-Pandemie wurde das Flugangebot sehr stark zusammengestrichen. Und wegen des Ukraine-Kriegs umfliegen europäische Fluggesellschaften seit 2022 den russischen Luftraum auf teuren Umwegen, chinesische nicht. "Für europäische Fluggesellschaften ist es dadurch erheblich schwieriger geworden, gegen chinesische Airlines wettbewerbsfähig zu sein", sagt Utzerath. Mehrere europäische Fluggesellschaften – darunter die Lufthansa und British Airways – setzten Verbindungen nach China aus.

"Die immer noch schwachen Fluggastzahlen aus Deutschland in Richtung China lassen erstaunlicherweise keinen Rückschluss auf die tatsächliche touristische Nachfrage für China zu", sagt allerdings Holger Baldus, Sicherheitsmanager beim Münchner Reiseanbieter Studiosus. Hintergrund der Fluggastzahlen seien die Streckeneinstellungen europäischer Carrier in Richtung China. Der Reiseanbieter sieht sogar ein erstaunliches Wiedererstarken des China-Tourismus aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, nach Worten des Managers "derzeit von der knappen Verfügbarkeit an Flugsitzen noch gezügelt".

Keiner will nach China
05:51 Uhr

"Wenn man in ehrlicher Absicht kommt" - Wadephul versucht's mit Diplomatie

Inmitten des Kriegs zwischen Israel und dem Iran startet Bundesaußenminister Johann Wadephul eine diplomatische Initiative zur Deeskalation. Gemeinsam mit seinen Kollegen aus Frankreich und Großbritannien will er den iranischen Außenminister Abbas Araghtschi am Freitag zu einem Gespräch in Genf treffen.

Mit seinem französischen Kollegen Jean-Noël Barrot, dem britischen Außenminister David Lammy sowie der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas habe er Araghtschi zuletzt ein Verhandlungsangebot gemacht, so Wadephul bei einem Treffen mit dem jordanischen Chefdiplomaten Aiman al-Safadi in Berlin. Man sei weiterhin bereit, über eine Lösung zu verhandeln. Dazu müsse sich der Iran aber dringend bewegen und "vertrauensbildende und nachprüfbare Maßnahmen ergreifen, etwa indem die Führung in Teheran glaubhaft macht, dass sie keine Atomwaffen anstrebt".

Wadephuls Botschaft: "Es ist nie zu spät, an den Verhandlungstisch zu kommen, wenn man in ehrlicher Absicht kommt."

"Wenn man in ehrlicher Absicht kommt" - Wadephul versucht's mit Diplomatie