Montag, 29. April 2019Der Tag

Heute mit Sebastian Huld und Uladzimir Zhyhachou
22:32 Uhr

Das war Montag, der 29. April 2019

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Der IS ist fast weg, aber er ist wieder da: al-Bagdadi.

(Foto: dpa)

Liebe Leser,

der erste Tag der ohnehin kurzen Woche ist geschafft. Was bleibt, was wird uns weiter beschäftigen?

Morgen geht es weiter. Bleiben Sie uns treu. Ihr Sebastian Huld.

22:19 Uhr

US-Regisseur Singleton wird nicht länger künstlich belebt

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John Singleton

(Foto: REUTERS)

Der amerikanische Filmregisseur und Produzent John Singleton ("2 Fast 2 Furious", "Atemlos") soll nach einem schweren Schlaganfall nicht länger künstlich am Leben erhalten werden. Nach Mitteilung seiner Sprecherin hat sich die Familie des Filmemachers entschieden, lebenserhaltende Maßnahmen zu stoppen. Dies sei eine "qualvolle" Entscheidung gewesen, heißt es in einer Mitteilung der Familie. Sie hätten sich mit Singletons Ärzten besprochen.

Der 51-Jährige hatte am 17. April einen schweren Schlaganfall erlitten. Der siebenfache Vater wurde in einem Krankenhaus in Los Angeles behandelt. Singleton holte 1992 mit seinem Debütfilm "Boyz N The Hood" über Gewalt in einem Armenviertel von Los Angeles auf Anhieb zwei Oscar-Nominierungen. Er war der erste Afroamerikaner und zugleich der jüngste Regisseur, dem die Ehre in der Sparte "Beste Regie" zuteilwurde.

22:01 Uhr

Große US-Gewerkschaft will Joe Biden als Präsident

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Biden gilt als besonders aussichtsreich im Präsidentschaftsrennen der Demokraten

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Joe Biden hat im Kampf um die Kandidatur seiner Partei erste größere Unterstützung erhalten: Die mächtige Gewerkschaft der Feuerwehrleute (International Firefighters Associaten) stellte sich hinter den früheren Vizepräsident von Barack Obama. Solche Unterstützungsbekundungen oder auch Wahlempfehlungen sind im US-Wahlgeschehen üblich und können eine große Bedeutung haben.

Der Schritt der Feuerwehrleute-Gewerkschaft könnte etwa Signalwirkung entfalten und weitere Gewerkschaften hinter Biden versammeln. Prompt kritisierte Präsident Donald Trump den Schritt der Arbeitnehmervertretung. "Die Beiträge abstaubende Führung der Feuerwehrleute-(Gewerkschaft), wird immer die Demokraten unterstützen, obwohl die Mitglieder mich wollen", schrieb Trump auf Twitter. "Manche Dinge ändern sich nie."

21:44 Uhr

Deutsche Welle startet mit Partnern Kanal für Türkei

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(Foto: picture alliance/dpa)

Unter der Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan ist die Pressefreiheit in der Türkei in den vergangenen Jahren stark eingeschränkt worden. Die Deutsche Welle und drei andere westliche Auslandssender haben deshalb nun einen Youtube-Kanal auf Türkisch gestartet, um die Meinungsvielfalt zu stärken. Der neue Kanal mit dem Namen +90 solle unabhängige und glaubwürdige Nachrichten bieten, erklärten Vertreter der beteiligten Sender. Neben der Deutschen Welle sind der britische Rundfunk BBC, der französische Sender France 24 und Voice of America (VoA) beteiligt.

"Diese vier internationalen Medienhäuser stehen für unabhängigen, objektiven Journalismus und Pressefreiheit. Mit dem einzigartigen Projekt +90 möchten wir gemeinsam Brücken in Richtung Türkei bauen", erklärte der DW-Intendant Peter Limbourg, dessen Sender die Beiträge der beteiligten Partner koordiniert. Seinen Namen bezieht der neue Kanal von der Ländervorwahl der Türkei.

21:09 Uhr

Feuerwehr sucht nach Halleneinsturz in Luckenwalde Kinder

Nach dem Einsturz eines Hallendachs auf einer Industriebrache südwestlich von Berlin suchen Einsatzkräfte nach verschütteten Menschen. Nach Angaben eines Sprechers der Regionalleitstelle in Brandenburg/Havel ist nicht ausgeschlossen, dass Kinder unter dem Dach der Halle in Luckenwalde begraben wurden.

Anwohner hätten kurz nach 19.00 Uhr vor dem vom Einsturz verursachten Knall zumindest Kinderstimmen gehört. Außer der Feuerwehr sollten eine Hundestaffel, eine Wärmebildkamera und eine Drohne in der Kreisstadt des Landkreises Teltow-Fläming zum Einsatz kommen.

Update: Die Wärmekameras haben Medienberichten zufolge keine Körper unter den Trümmern entdeckt.

20:36 Uhr

Ministerin: Bei Mehrkosten geht "Gorch Fock" ins Museum

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Steht die "Gorch Fock" nie wieder unter vollen Segeln?

(Foto: picture alliance/dpa)

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat klargestellt, dass das Segelschulschiff "Gorch Fock" im Fall einer weiteren Kostensteigerung bei der Instandsetzung außer Dienst gestellt werde. Bis zum Sommer müsse die zuständige Werft sagen, ob es für die in Aussicht gestellten 135 Millionen Euro möglich ist, die Gorch Fock wieder hochseetauglich zu machen. "Wenn es nicht gelingt, dann wird die Gorch Fock ein Museumsschiff sein", sagte die Ministerin bei einer Veranstaltung des Redaktionsnetzwerks Deutschland in Berlin.

"Wir tun alles, damit dieses Schiff wieder flott wird". Allerdings gehe das nicht um jeden Preis, man habe dem Steuerzahler schon viel zugemutet. Bei der Sanierung war es zu einer Kostenexplosion von 10 auf bis zu 135 Millionen Euro gekommen, wovon bisher knapp 70 Millionen Euro bezahlt wurden.

20:20 Uhr

Aggressiver Rehbock verletzt Spaziergänger in Bayern

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Dem Rehbock könnte es wegen seines Verhaltens bald an den Kragen gehen.

(Foto: picture alliance / Patrick Pleul)

Ein Rehbock hat in Niederbayern mehrere Fußgänger verletzt. Nach Angaben eines Polizeisprechers griff das Tier heute drei Mal Spaziergänger an, zwei erlitten in Konzell bei Straubing Verletzungen an den Beinen.

Die Beamten warnten vor weiteren Angriffen des Tieres, Menschen sollten im Bereich Konzell aufmerksam sein. Jäger sind dem Sprecher zufolge auf der Suche nach dem Rehbock, um ihn zu erlegen. Warum das Tier die Menschen attackiert hat, war zunächst unklar.

19:59 Uhr

Britisches Polizeiformular empört Vergewaltigungsopfer

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(Foto: picture alliance / dpa)

Ein umstrittenes neues Polizeiformular für Vergewaltigungsopfer hat in Großbritannien für Empörung gesorgt. Die in England und Wales verwendete Einverständniserklärung verlangt von den Opfern, dass sie der Polizei Einsicht in ihre Nachrichten, Fotos, E-Mails und Konten in Online-Netzwerken gewähren - sonst würden die Ermittlungen unter Umständen eingestellt

Harriet Wistrich von der Frauenrechtsgruppe Centre for Women's Justice sieht in den neuen Einverständniserklärungen einen Rückschritt in die "alte Zeit, als Vergewaltigungsopfer wie Verdächtige behandelt wurden". Zusammen mit der Datenschutzvereinigung Big Brother Watch bereitet die Organisation eine Klage gegen die Praxis vor.

19:26 Uhr

Überlebende des Madeira-Busunfalls tagelang verwechselt

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Am Unglücksort liegen Blumen und Kränze

(Foto: dpa)

Nach dem Busunglück Mitte April auf Madeira mit 29 Toten hat es offenbar eine Verwechslung bei der Rückholung verletzter Opfer gegeben. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" und der "Holsteinische Courier" berichten, bangten zwei Männer aus dem schleswig-holsteinischen Neumünster fünf Tage lang am Krankenbett einer Frau, die sie für ihre Stiefmutter hielten. Diese ist jedoch bei dem Unglück ums Leben gekommen.

Erst am vergangenen Freitag stellte sich demnach nach einem Zahnabgleich an den Todesopfern heraus, dass nicht nur der 80-jährige Vater der beiden Männer bei dem Unfall starb, sondern auch ihre 67-jährige Stiefmutter. Die in einem Kölner Krankenhaus im Koma liegende Frau stammt demnach aus Hannover. Die Frau hat demnach eine ähnliche Statur wie die Stiefmutter, ihr Gesicht sei durch schwere Verletzungen entstellt.

19:05 Uhr

Barley wirbt für Einrichtung von EU-Flüchtlingsfonds

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(Foto: dpa)

Die SPD-Spitzenkandidatin im Europawahlkampf, Katarina Barley, hat sich für neue Wege zur Verteilung von Flüchtlingen in der EU ausgesprochen. Die Politikerin wirbt für eine Anregung der Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan, alle Kommunen mit der Bereitschaft zur Aufnahme von Geflüchteten über einen europäischen Flüchtlingsfonds zu finanzieren.

Die Bereitschaft dazu gebe es selbst in konservativen Dörfern ihrer Heimatregion an der Mosel, sagte Barley. Die Idee eines solchen Fonds finde bereits Unterstützung in Frankreich und Portugal, sagte sie. Dies sei ein realistischer Weg, um doch noch eine Lösung für die Verteilung von Flüchtlingen zu erreichen und damit eines der großen europäischen Probleme aus dem Weg zu räumen.

18:42 Uhr

IS-Chef Bagdadi taucht erstmals wieder in Video auf

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Aufnahme eines früheren Bagdadi-Auftritts

(Foto: picture alliance / Furqan Media )

Erstmals seit fünf Jahren ist der IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi wieder in einem Propaganda-Video erschienen. In dem von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) veröffentlichten Video bezieht sich al-Bagdadi auf das Ende der Gefechte um die IS-Bastion Baghus im Osten Syriens im März.

Die mehr als 18 Minuten lange Aufnahme wurde am Montagabend über die üblichen Kanäle des Islamischen Staates im Internet verbreitet. Der einzige bekannte öffentliche Auftritt al-Bagdadis war Anfang Juli 2014 im nordirakischen Mossul, bei dem er alle Muslime zum Gehorsam gegenüber dem IS-Kalifat aufgerufen hatte.

18:07 Uhr

Mehr Polizisten-Suizide seit "Gelbwesten"-Protest

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"Gelbwesten", Terrorgefahr und viele Großveranstaltungen: Frankreichs Polizei steht unter Dauerstress.

(Foto: picture alliance / Jan Woitas/dp)

Als Reaktion auf den deutlichen Anstieg von Suiziden unter französischen Polizisten hat die Regierung eine neue Präventionseinheit gegründet. "Wir müssen die Angst durchbrechen, die Scham, das Schweigen", sagte Innenminister Christopher Castaner bei der Einweihung der Büros der neuen Einheit. Nach Angaben des Innenministeriums haben sich seit Jahresbeginn bereits 28 Polizisten das Leben genommen, sieben weniger als im gesamten Vorjahr.

Polizeigewerkschaften sehen in den Suiziden ein Zeichen für den wachsenden Druck auf die Sicherheitskräfte seit Beginn der immer wieder von Krawallen begleiteten "Gelbwesten"-Proteste im November. Für Empörung hatten am Osterwochenende Schmährufe von "Gelbwesten" an die Sicherheitskräfte gesorgt, die lauteten: "Bringt Euch um, bringt euch um."

17:45 Uhr

Jungkriminellen-Darsteller von Jungkriminellen niedergestochen

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Artem Tkaschuk (l.) und Regisseur Claudio Giovannese bei der Berlinale

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Schauspieler aus einem preisgekrönten Film über kriminelle Jugendliche in Neapel ist in der süditalienischen Stadt von einer sogenannten Baby Gang überfallen worden. Artem Tkaschuk wurde vergangene Woche in den frühen Morgenstunden zusammen mit einem Freund attackiert, wie Medien am Montag berichteten. Demnach stachen die Täter zweimal auf den 18-jährigen Ukrainer ein, sein Freund wurde verprügelt; keiner von ihnen wurde jedoch lebensgefährlich verletzt.

Die Polizei geht davon aus, dass der Schauspieler wegen seiner Rolle in dem Film "Piranhas" angegriffen wurde, der auf einem Roman des bekannten Mafia-Experten Roberto Saviano beruht. Tkaschuk spielt darin einen von mehreren schießwütigen jugendlichen Drogenhändlern. Der Film gewann bei der Berlinale im Februar den Silbernen Bären für das beste Drehbuch und kommt im Sommer in die europäischen Kinos.

17:33 Uhr

In NRW entdeckte 35.000 Liter Chemie deuten auf Drogen

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(Foto: dpa)

Zufällig beim Brand einer Lagerhalle im nordrhein-westfälischen Preußisch Oldendorf gefundenen großen Chemikalienmengen könnten nach ersten Erkenntnissen der Behörden zu einem Drogenlabor gehören. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Die genaue Untersuchung der Stoffe werde aber noch einige Tage dauern, für abschließende Antworten sei es zu früh.

Bei den Löscharbeiten hatten Feuerwehrleute zahlreiche Gasflaschen und erhebliche Mengen an chemischen Substanzen entdeckt. Nach ersten Meldungen der Polizei waren darunter Ameisen- und Schwefelsäure sowie Natronlauge. Insgesamt handelte es sich demnach um rund 35.000 Liter.

17:06 Uhr

Mumifizierte Leiche in Mehrfamilienhaus gefunden

Bei einem Einsatz in einem Mehrfamilienhaus im schleswig-holsteinischen Rendsburg haben Feuerwehrleute die Leiche eines seit rund eineinhalb Jahren vermissten Obdachlosen entdeckt. Der mumifizierte Körper habe in einem Kellerverschlag gelegen, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Nach bisherigem Ermittlungsstand deute nichts auf ein Verbrechen an dem seit dem 21. Oktober 2017 verschwundenen Mann hin.

Laut Ermittlern gehörte der Gesuchte zum Obdachlosenmilieu und war zum Zeitpunkt seines Verschwindens 61 Jahre alt. Die Feuerwehrleute entdeckten ihn am Freitagabend, nachdem sie brennenden Unrat in dem Keller gelöscht hatten und danach Verschläge kontrollierten. Vermutlich war der Mann schon kurz nach seinem Verschwinden gestorben und lag seitdem in dem Keller.

16:44 Uhr

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16:25 Uhr

Trump: New Yorker Behörden wollen NRA zerstören

US-Präsident Donald Trump demonstriert einmal mehr seine Loyalität zur einflussreichen Waffen-Lobbyorganisation NRA. In einem Tweet wirft er dem Bundesstaat New York vor, mit seinen Behörden gegen die NRA zu kämpfen. New York wolle die Organisation zu Fall bringen und zerstören, schrieb Trump.

Die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates ermittelt tatsächlich gegen die NRA. Details sind jedoch nicht bekannt. Laut "New York Times" geht es um die Steuerbefreiung der NRA. Die Organisation kämpft mit ihren mehr als fünf Millionen Mitgliedern seit vielen Jahren gegen jedwede Verschärfung der US-Waffengesetze.

16:00 Uhr

Zyprische Polizei findet viertes Serienmörder-Opfer

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Fundort: Kokkinopezoula-See

(Foto: REUTERS)

Ermittler haben auf Zypern das vierte Opfer eines mutmaßlichen Serienmörders gefunden. Die Überreste einer Frau seien in einem Koffer auf dem Grund eines Baggersees südwestlich der Hauptstadt Nikosia entdeckt worden, sagte ein Polizeisprecher. Der Verdächtige, ein 35-jähriger Offizier der zyprischen Armee, soll die Tötung von sieben ausländischen Frauen und Kindern eingeräumt haben.

Die Polizei rechnet nach eigenen Angaben damit, dass sich in dem See ein weiterer Koffer sowie eine Reisetasche befinden. Mitte April hatten Touristen die erste Leiche in einem verlassenen Schacht entdeckt, kurz darauf wurde der Verdächtige festgenommen. Ermittler prüfen auch das Schicksal einer Asiatin sowie einer rumänischen Frau und deren Tochter, die 2016 als vermisst gemeldet wurden.

15:35 Uhr

Polizei hilft unwissentlich Schwangerer bei Geburt

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Der Storch kam überraschend in Kaiserslautern.

(Foto: imago images / Manngold)

Die Polizei im rheinland-pfälzischen Kaiserslautern hat einer Frau bei der Geburt ihres Kindes geholfen. Die 24-Jährige wusste zunächst allerdings gar nicht, dass sie schwanger war, wie die Polizei am Montag mitteilte. Demnach rief sie am Freitagabend die Polizei, weil sie gerade ein Kind zur Welt bringe. Wegen der Schmerzen könne sie die Tür nicht mehr öffnen und benötige dringend Hilfe.

Dennoch schaffte die Frau es, die Tür zu öffnen, als die Beamten eintrafen. Ein Notarzt kümmerte sich um die 24-Jährige und ihre neugeborene Tochter, bevor beide in ein Krankenhaus gebracht wurden. Den Vater brachten die Beamten ins Krankenhaus, nachdem sie ihn über die Geburt seiner Tochter informiert hatten.

15:07 Uhr

Schwesigs Finanzminister schmeißt nach Dauerstreit hin

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Einsamer Abschied: Brodkorbs vorerst letzte Pressekonferenz.

(Foto: dpa)

Abgang mit Knalleffekt: Mecklenburg-Vorpommerns Finanzminister Mathias Brodkorb ist wegen anhaltenden Streits mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig zurückgetreten - mit sofortiger Wirkung. Brodkorb sagte vor Journalisten in Schwerin, es sei ihm in den vergangenen zwei Jahren nicht möglich gewesen, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Schwesig aufzubauen. Dafür seien sowohl Schwesig als auch er selbst verantwortlich.

"Ich bin nicht der richtige Finanzminister für Frau Schwesig", sagte Brodkorb. Schwesig sagte, sie respektiere Brodkorbs Schritt. Der 42-Jährige war seit Herbst 2016 Finanzminister in Mecklenburg-Vorpommern. Nachfolger soll der bisherige Chef der Schweriner Staatskanzlei, Reinhard Meyer, werden. Der 59-Jährige war von 2012 bis 2017 Wirtschaftsminister in Schleswig-Holstein.

14:53 Uhr

Räuber schießt Geschäftsmann in Gladbach in Beine

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Die Polizei sucht nach Zeugen des Überfalls.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Räuber hat einem Geschäftsmann bei einem bewaffneten Raubüberfall in Bergisch Gladbach unvermittelt zweimal in die Beine geschossen. Das Tatopfer habe am frühen Vormittag gerade das Tor zu seiner Firma aufschließen wollen, als der bewaffnete Angreifer aufgetaucht sei, teilte die Polizei mit.

Dieser habe nach den Schüssen die mit mehreren tausend Euro gefüllte Tasche des Geschäftsmanns gegriffen und sei zu Fuß geflüchtet. Die von dem schwer verletzten Geschäftsmann alarmierte Polizei hat nach eigenen Angaben bislang keine Spur von dem Angreifer.

14:34 Uhr

In Lkw verwesende Tierhäute lösen Polizeieinsatz aus

Das stank sicher auch den Beamten: Verwesende Tierhäute in einem Lastwagen haben an der Autobahn 5 bei Bad Nauheim in Hessen einen Polizeieinsatz ausgelöst. Mehreren Nutzern des Rastplatzes Wetterau-Ost fiel ein Laster auf, aus dem eine stinkende Flüssigkeit tropfte, wie die Polizei mitteilte. Im Auflieger fanden Beamte rund 22 Tonnen Tierhäute.

Die Ladung war nicht gesichert und drückte bereits gegen die Außenplanen. Eine übel riechende Mischung aus Blut und Verwesungsflüssigkeit floss auf den Parkplatz. Das Unternehmen hatte keine Genehmigung zum Transport von tierischen Produkten, die Ware war zudem nicht ausreichend gekennzeichnet. Der am Montag bekannt gewordene Fall ereignete sich schon am Donnerstag.

14:16 Uhr

Indonesiens Präsident will Hauptstadt verlegen

Wegen der massiven Bevölkerungsdichte auf der Hauptinsel Java will Indonesiens Präsident Joko Widodo den Sitz der Regierung verlegen.

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Indonesiens jetzige Hauptstadt Jakarta platzt aus allen Nähten.

(Foto: imago/Westend61)

  • Eine neue Hauptstadt ist noch nicht ausgewählt worden. Die Regierung hat aber den Osten des ausgedehnten Inselstaates im Pazifik im Blick.
  • Die dichte Besiedlung in dem Ballungsraum rund um die gegenwärtige Hauptstadt Jakarta führe zu schweren Verkehrsüberlastungen, die das Land jährlich umgerechnet rund 6,3 Milliarden Euro kosten. Zudem kommt es in Jakarta wegen der tiefen Lage häufig zu Überschwemmungen.
  • In Jakarta leben mehr als zehn Millionen Menschen, in der umliegenden Metropolregion sind es dreimal so viel. Insgesamt leben etwa 60 Prozent der 260 Millionen Einwohner Indonesiens auf Java, auch die Wirtschaft ist dort konzentriert.
14:05 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leser,

Kollege Zhyhachou hat die heiligen Hallen der Redaktion verlassen. Mein Name ist Sebastian Huld und ich freue mich, mit Ihnen den Nachmittag zu verbingen. Beim "Tag" geht es schließlich immer gleichermaßen informativ wie unterhaltsam zu. Anregungen und Kritik schreiben Sie bitte an Sebastian.Huld[at]nama.de oder via Twitter.

13:44 Uhr

Turkmenischer Präsident rappt über sein Pferd

Am 27. und 28. April feierte Turkmenistan einen Nationalfeiertag - den Tag des Pferdes. Zu diesem Anlass überraschte Präsident Gurbanguly Berdimuhamedow sein Volk mit einem selbstgeschriebenen Rap-Song über sein Fohlen Rovatsch (der Glückliche). Die Musik schrieb sein Enkel Kurimguly. Der junge Mann ist ebenfalls im Video zu sehen.

Weitere Kommentare sind überflüssig, ich wünsche Ihnen einfach viel Spaß beim Anschauen!

13:17 Uhr

Polizisten verlieren Job wegen "Reichsbürger"-Nähe

Wer sind die "Reichsbürger"?

"Zur 'Reichsbürgerbewegung' zählen uneinheitliche Gruppen und Einzelakteure, die sich selbst als 'Reichsbürger' bezeichnen. Unter den Anhängern dieser Strömung befinden sich Verschwörungstheoretiker ebenso wie Querulanten und Geschäftemacher, aber auch politisch Motivierte. Sie alle eint die Behauptung, das Deutsche Reich bestehe fort, sowie die Ablehnung der Bundesrepublik Deutschland." (Quelle: Bayerisches Landesamt für Verfassungsschutz)

Zwei unter "Reichsbürger"-Verdacht stehende bayerische Polizisten haben ihren Beamtenstatus verloren. In einem Fall entzog das Münchner Verwaltungsgericht einem Polizeihauptkommissar den Beamtenstatus, in einem anderen Fall beantragte ein Polizeihauptmeister selbst die Entlassung aus dem Beamtenverhältnis, wie Bayerns Innenminister Joachim Herrmann in München mitteilte. "Wer vom Gedankengut der Reichsbürger überzeugt ist, der gehört nicht zur bayerischen Polizei und hat dort nichts zu suchen", erklärte Herrmann.

Der Polizeihauptkommissar machte sich laut Herrmann Ideologie und Denkweise der "Reichsbürger" zu eigen und vertrat diese auch öffentlichkeitswirksam auf Veranstaltungen und im Internet. Der zweite Beamte soll die Ideologie und Denkweise der Reichsbürger auch gegenüber Behörden vertreten haben.

12:45 Uhr

Serienkiller auf Zypern: fünfte Leiche entdeckt

Eine Mordserie erschüttert Zypern. Ein 35 Jahre alter Hauptmann der Zyprischen Nationalgarde hat Berichten des Staatsrundfunks zufolge gestanden, fünf Frauen und zwei Mädchen getötet zu haben. Zuletzt hatte die Polizei die Leichen von vier Frauen entdeckt.

  • Wie das Staatsradio RIK nun berichtet, wurde am Sonntag eine weitere Leiche in einem Koffer gefunden, den die Ermittler in einem Baggersee entdeckten. Die Leiche sei zur gerichtsmedizinischen Untersuchung in die Hauptstadt Nikosia gebracht worden.
  • Taucher versuchten derzeit, zwei weitere Koffer aus dem Baggersee zu bergen.
  • Die Polizei geht laut RKI davon aus, dass auch darin Leichen gefunden werden könnten.
12:25 Uhr

AKK lädt zu CDU-Klausur nach Europawahl

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat die Parteiführung zu einer Klausurtagung nach der Europawahl Ende Mai eingeladen. Dies kündigte Kramp-Karrenbauer während einer Vorstandssitzung in Berlin an, wie aus CDU-Kreisen bestätigt wurde.

Dem Vernehmen nach soll es auf der Klausur darum gehen, wie mit den Ergebnissen der aktuellen Steuerschätzung und daraus folgenden Prioritätensetzungen umzugehen sei.

Zudem solle die Fortschreibung des Arbeitsprogramms des Bundesvorstands, das auf der Jahresauftaktklausur beschlossen worden ist, Thema sein.

12:02 Uhr

Fünf Tote bei Angriff auf Kirche in Burkina Faso

Wenige Tage vor der geplanten Reise der Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Burkina Faso sind im westafrikanischen Land bei einem Angriff auf eine protestantische Kirche mindestens fünf Menschen getötet worden. Auch der Pfarrer sei unter den Todesopfern, hieß es aus Sicherheitskreisen.

12:01 Uhr

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12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:25 Uhr

Hochzeitskorsos legen Verkehr auf Autobahn lahm

Wieder hat eine türkische Hochzeitsgesellschaft eine Autobahn in Nordrhein-Westfalen blockiert. Die Beteiligten wurden diesmal nach ihrer Aktion auf der A2 bei Kamen erwischt. Gegen sie wird nun unter anderem wegen Nötigung ermittelt.

  • Wie die Dortmunder Polizei heute mitteilte, beobachteten Zeugen am Samstag auf der A2 Richtung Hannover, wie "knapp ein Dutzend hochwertige Fahrzeuge" im Bereich Kamen den Verkehr auf allen drei Fahrstreifen ausgebremst und damit die komplette Autobahn blockiert hätten: "Die Fahrer überholten zum Teil rechts unbeteiligte Fahrzeuge und bremsten diese aus. Diese geistig umnachtete Aktion dauerte laut Zeugenaussagen mehrere Minuten, bevor der Konvoi dann an der Anschlussstelle Hamm die Autobahn verließ", schreibt die Polizei.
  • Beamte konnten die Fahrzeuge danach in Hamm stoppen: "Alle Beteiligten verhielten sich kooperativ", teilte die Polizei mit.
  • Ebenfalls auf der A2 hatte am Samstag ein Hochzeitskorso die Fahrbahn bei Hannover blockiert. Dort hatte die Polizei die beteiligten Autos und Fahrer nicht mehr angetroffen.

Mehr dazu hier.

11:14 Uhr

Vermisste Kinder im Rheinland gefunden

Emilia und Jan sind wieder da. Schon wenige Minuten nachdem die Fahndung mit Bildmaterial öffentlich war, meldete sich eine Zeugin, welche sicher war, die Kinder nur wenige Minuten zuvor gesehen zu haben, berichtete die Polizei. Anschließend wurden die beiden Kinder wohlbehalten wiedergefunden. "Über die genauen Gründe Ihres offenbar freiwilligen Verschwindens gibt es bisher noch keine Erkenntnisse", hieß es in einer Polizeimeldung.

10:39 Uhr

Zwei Kinder im Rheinland spurlos verschwunden

Die Polizei im Rheinland sucht seit Sonntagabend nach einem 6-jährigen und einem 14-jährigen Kind.

  • Der ältere Junge spielte mit dem jüngeren Mädchen an einer Kleingartenanlage in Ratingen, beide waren mit ihren Rädern unterwegs. Gegen 20.00 Uhr bemerkten die Eltern das Verschwinden der beiden. Um 21.00 Uhr informierten sie die Polizei.
  • Die Beamten haben die ganze Nacht über mit bis zu 100 Einsatzkräften, einem Hubschrauber und mehreren Spürhunden nach den beiden Kindern gesucht.
  • Heute Morgen veröffentlichte die Polizei Fotos von Emilia und Jan, um Zeugen zu finden.

Update 11:10 Uhr: Emilia und Jan sind wieder da.

10:06 Uhr

Slush-Eis im Gefängnis - Neuseelands Behörden in Kritik

Da der Sommer 2017/18 in Neuseeland ungewöhnlich heiß war, kauften die Gefängnisbehörden 193 Slush-Eis-Maschinen im Wert von umgerechnet mehr als 600.000 Euro. Dafür stehen sie nun in der Kritik.

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Gefängnisstrafe ist kein Grund, auf Süßigkeiten zu verzichten.

(Foto: imago/Westend61)

  • Die konservative Opposition sieht darin eine "außerordentliche Verschwendung von Steuerzahlergeld".
  • Die Behörden halten dagegen, dass es im vergangenen Sommer, der wieder sehr heiß war, damit gelungen sei, die Gemüter zu kühlen.
  • Die Eismaschinen wurden sowohl fürs Personal als auch für die Insassen angeschafft.
  • Im Internet gab es neben Kritik an den hohen Kosten auch einigen Spott. In manchen Kommentaren wurde gefragt, ob es nicht besser wäre, in gesündere Ernährung zu investieren. Das halbgefrorene Trinkeis hat in der Regel enorm viel Zucker.
09:33 Uhr

Mehrere Terror-Verdächtige in Frankreich festgenommen

Französische Ermittler haben nach eigenen Angaben mögliche Anschlagspläne auf Sicherheitskräfte durchkreuzt.

  • "Mehrere Verdächtige" seien festgenommen worden, verlautete aus Kreisen der Staatsanwaltschaft in Paris. Es seien Ermittlungen wegen Bildung einer "kriminellen terroristischen Vereinigung" eingeleitet worden.
  • Die Verdächtigen wurden den Angaben zufolge bereits am Freitag festgenommen.
  • Unter ihnen war demnach ein vorbestrafter Jugendlicher. Dieser war zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt worden, weil er versucht haben soll, in Kampfgebiete in Syrien zu reisen. Zuletzt war er zur Bewährung in einer Jugendeinrichtung untergebracht.
09:01 Uhr

Todesrennen in Moers - zwei Verdächtige ermittelt

Bei einem mutmaßlichen Autorennen am Ostermontag in Moers ist eine unbeteiligte Frau ums Leben gekommen. Nun hat die Polizei zwei Verdächtige ermittelt.

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Die Citroen-Fahrerin erlag wenige Tage nach dem Unfall ihren Verletzungen.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kleve sagte, dass zwei Autofahrer unter Verdacht stünden, nach denen nun gesucht werde. Ob sie tatsächlich etwas mit der Tat zu tun hätten, müsse geklärt werden. Zurzeit seien sie flüchtig.
  • Zwei Raser sollen sich in PS-starken Autos auf einer nach Angaben der Staatsanwaltschaft "schmalen Straße" in Moers ein illegales Autorennen geliefert haben. Einer der beiden soll dabei nach Zeugenaussagen versucht haben, seinen Kontrahenten zu überholen und auf die Gegenspur gefahren sein, wo er mit dem Wagen der 43-Jährigen kollidierte.
  • Die beiden Unbekannten flüchteten vom Unfallort. Eine Mordkommission ermittelt in dem Fall.
09:01 Uhr

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09:00 Uhr
08:38 Uhr

Nach Massencrash auf A71 - weiterer Unfall mit zwei Toten

Wenige Stunden nach einer Massenkarambolage mit 25 Verletzten auf der A71 sind am Sonntagabend auf derselben Autobahn zwei Menschen bei einem weiteren Unfall ums Leben gekommen. Sechs Fahrzeuge waren in den Unfall zwischen Sömmerda und Erfurt in Thüringen verwickelt. Ein Fahrzeug ging in Flammen auf. Es gebe auch vier Leichtverletzte.

Mehr dazu lesen Sie hier.

08:12 Uhr

Abbaubare Plastiktüten nach drei Jahren nicht verrottet

Kaufen, einmal benutzen, wegwerfen – so geht es nicht, auch wenn es um Tüten aus biologisch abbaubarem Kunststoff geht. Die können nämlich länger die Natur belasten als wohl viele Menschen annehmen.

  • Eine Studie zeigt, dass sie nach drei Jahren im Boden oder im Meerwasser noch so stabil sein können, dass sie auch mit mehr als zwei Kilogramm Inhalt nicht reißen.
  • Studienautoren Imogen Napper und Richard Thompson von der Universität Plymouth wollten herausfinden, was tatsächlich mit den Materialien in verschiedenen Umgebungen geschieht. Sie besorgten sich im lokalen Einzelhandel Tüten verschiedener Kunststoffsorten. Kompostierbarer Kunststoff war demnach im Boden auch nach 27 Monaten noch vorhanden. Allerdings war seine Belastbarkeit durch Zugspannung zu mehr als 70 Prozent verringert. Die Tüte aus kompostierbarem Kunststoff war die einzige, die nach drei Jahren keinen Inhalt mehr tragen konnte.
  • Tüten aus oxo-abbaubarem, biologisch abbaubarem und gewöhnlichem Plastik, die drei Jahre lang im Meer oder in der Erde gewesen waren, hielten hingegen 2,25 Kilogramm Gewicht. "Diese Untersuchung wirft eine Reihe von Fragen auf, was die Öffentlichkeit erwarten kann, wenn etwas als biologisch abbaubar bezeichnet wird", erklärt Thompson. Er betont die Notwendigkeit von Normen für abbaubare Materialien.

Mehr dazu lesen Sie hier.

07:39 Uhr

Bundeswehr bildet saudische Soldaten aus

Auch wenn deutsche Rüstungsgüter bis auf Weiteres nicht mehr nach Saudi-Arabien geliefert werden, gibt es dennoch militärische Kooperation zwischen den beiden Ländern.

  • Die Bundeswehr bildet ab Mitte des Jahres sieben saudische Soldaten zu Offizieren aus.
  • Fünf von ihnen sollen im Juli einen Lehrgang beim Heer beginnen, zwei werden von der Luftwaffe geschult, wie die DPA aus dem Verteidigungsministerium erfuhr.
  • Sieben weitere saudische Soldaten werden von Juli an Sprachkurse in Deutschland belegen, um dann 2020 ihre Offiziersausbildung beginnen zu können.

Mehr dazu lesen Sie hier.

07:01 Uhr

Hunderte Neubürger sind den Pass wieder los

Seit der Änderung des Staatsangehörigkeitsrechts vor zehn Jahren haben mehr als 300 Eingebürgerte ihre deutsche Staatsangehörigkeit wegen Täuschung, Bestechung oder falschen Angaben wieder verloren.

Seit Februar 2009 kann eine Einbürgerung in den ersten fünf Jahren rückgängig gemacht werden, wenn sich herausstellt, dass der Verwaltungsakt "durch arglistige Täuschung, Drohung oder Bestechung oder durch vorsätzlich unrichtige oder unvollständige Angaben, die wesentlich für seinen Erlass gewesen sind, erwirkt worden sind". Das gilt auch dann, wenn der Betroffene dadurch staatenlos wird.

06:45 Uhr

Model bricht auf Laufsteg zusammen und stirbt

Das brasilianische Männermodel Tales Soares ist bei einer Modenschau auf der Fashion Week von São Paulo zusammengebrochen und wenig später in einem Krankenhaus gestorben.

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Das war kein Teil der Show, wie einige Zuschauer zunächst gedacht haben.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • Der 26-Jährige kollabierte bei der Show des Modelabels Ocksa plötzlich und stürzte auf den Laufsteg. Einige Besucher dachten zunächst offenbar, bei dem Sturz handele es sich um Teil der Performance.
  • Erst als der junge Mann mit Schaum vor dem Mund und zitternd auf dem Laufsteg liegen blieb, kamen Feuerwehrleute und brachten ihn ins Krankenhaus.
  • Die Ärzte konnten ihn allerdings nicht mehr retten. Die Todesursache ist noch unklar.

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06:40 Uhr

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06:35 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser, ich begrüße Sie ganz herzlich im "Tag" und wünsche Ihnen einen guten Start in die neue Woche!

Hier erfahren Sie, was heute alles wichtig wird:

  • Die Sozialisten unter Ministerpräsident Pedro Sánchez haben die Parlamentswahl in Spanien klar gewonnen. Dennoch verfehlte seine Sozialistische Arbeiterpartei (PSOE) die absolute Mehrheit. Sánchez stehen nun äußerst schwierige und vermutlich langwierige Koalitionsgespräche bevor.
  • Kanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron wollen bei einem Mini-Gipfel in Berlin Bewegung in den festgefahrenen Konflikt zwischen Serbien und seiner abtrünnigen Provinz Kosovo bringen. Bei dem Treffen kommen Merkel und Macron mit den Staats- und Regierungschefs von Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Kosovo, Montenegro, Serbien, Slowenien sowie der für die Vermittlung im Kosovo-Konflikt zuständigen EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini zusammen.
  • Bundesaußenminister Heiko Maas beginnt heute in Brasilien seine erste große Lateinamerika-Reise.
  • Begleitet von Protesten wird am Frankfurter Flughafen der Grundstein für den dritten Passagierterminal gelegt.
  • Das Münchner Landgericht will sein Urteil über eine Schleichwerbungsklage gegen die Influencerin Cathy Hummels verkünden. Die ehemalige Moderatorin und Ehefrau von Bayern-Fußballprofi Mats Hummels hat sich die Klage des Verbands Sozialer Wettbewerb eingehandelt, weil sie in gut einem Dutzend Instagram-Beiträgen für ihre 465.000 Follower die Hersteller ihrer Schuhe und Bekleidung nannte und die Webseiten der Unternehmen verlinkte.

 

06:15 Uhr

Dauerregen in den Alpen, Bodenfrost im Westen

Guten Morgen zum Start in die neue Wetterwoche, die zum Teil ziemlich regnerisch beginnt. Denn von Osten her breitet sich ein Regengebiet aus. Vor allem in den östlichen Mittelgebirgen, am Bayrischen Wald und später auch an den Alpen mit teils kräftigem Dauerregen, in dem auch die Temperaturen nicht über 6 bis 10 Grad hinausgehen.

Björn Alexander

Björn Alexander

Freundlicher und zum Teil recht kühl mit Bodenfrost geht es im Westen in die neue Woche. Allerdings wird es auch hier nachmittags immer wolkiger. Dafür bekommt der Himmel hinter dem Regenband im Nordosten später immer mehr sonnige Anteile.

Die Temperaturen erreichen abseits des kühlen Dauerregens oft 12 bis 18 Grad. Noch milder ist es in Berlin und Brandenburg bei 20 bis 22 Grad.

Die weiteren Aussichten: zum Monatswechsel zeigt sich häufiger die Sonne, bevor es anschließend wieder wechselhafter und kälter wird. Hier die Details.

Ihr Björn Alexander

06:02 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht