Der Tag
7. Mai 2026
DSCF2333-2-Zuschnitt-Autorenboxmit Friederike Zörner
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11:37 Uhr

Hantavirus-Ausbruch: Stewardess mit Symptomen im Krankenhaus

Eine Stewardess, die im direkten Kontakt zu einer mit dem Hantavirus infizierten Frau stand, ist mit Krankheitssymptomen in ein Krankenhaus in Amsterdam eingeliefert worden. Das teilte das Gesundheitsministerium in Den Haag mit. Die Flugbegleiterin habe leichte Symptome und befinde sich in Isolation. Sie werde nun auf das Hantavirus getestet. Sie war in Johannesburg an Bord des KLM-Flugzeuges, auf dem für kurze Zeit auch eine Niederländerin war.

Diese 69-jährige Frau war an Bord des Kreuzfahrtschiffs "Hondius" gewesen, auf dem es Infektionsfälle gab, und wollte am 25. April in Johannesburg mit dem KLM-Flug nach Amsterdam zurückfliegen. Doch angesichts ihres schlechten Gesundheitszustandes hatte die Crew nach einem Bericht der KLM entschieden, sie nicht mitzunehmen. Die Frau musste demnach das Flugzeug verlassen. Sie starb einen Tag später in einem Krankenhaus. Zuvor war bereits ihr Mann an Bord der "Hondius" gestorben. Die niederländischen Behörden haben Kontakt zu allen Passagieren an Bord der KLM-Maschine aufgenommen. Sie werden den Angaben zufolge regelmäßig kontrolliert.

Hantavirus-Ausbruch: Stewardess mit Symptomen im Krankenhaus
11:06 Uhr

Backhaus überzeugt: Buckelwal lebt noch

Für die Öffentlichkeit zugängliche Trackerdaten gibt es nicht, von bestätigten Sichtungen ganz zu schweigen. Wie es dem in einer aufwendigen Aktion in die Nordsee verbrachten Buckelwal geht, ist unklar. Experten gehen davon aus, dass das schwer kranke Tier längst tot ist. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus ist da anderer Meinung. In einem bemerkenswerten Interview mit dem NDR zeigt sich der SPD-Politiker überzeugt, dass der mehrfach in der Ostsee gestrandete Meeressäuger noch immer lebt und durch die Nordsee schwimmt. "Ich kann Ihnen heute sagen: Der Wal lebt", so Backhaus am gestrigen Mittwoch. Daten des angebrachten Senders würden beweisen, dass der Wal noch immer aktiv sei und regelmäßig auftauche.

Backhaus stützte sich in seiner Aussage jedoch nicht auf ihm zugängliche Daten des Trackers, sondern auf Angaben der privaten Rettungsinitiative und deren Initiatorin Karin Walter-Mommert. Entgegen einer vor der Rettungsaktion getroffenen Vereinbarung wurden bislang keine Daten des Wals an den Landesumweltminister geliefert, wie er erklärte. Warum das nicht geschehe, müsse man die Initiative fragen, sagte er im Interview. Er vertraue auf die Angaben der Walretter. Um was für einen Tracker es sich genau handelt und ob dieser überhaupt geeignet ist, valide Daten zu senden, ist nach wie vor unklar. Während sich Backhaus von der Qualität der Daten überzeugt zeigt, merkte der Reporter Thilo Tautz an, dass es sich nach seinen Informationen um einen für Hunde geeigneten Tracker handelt, der ganz sicher nicht für Tauchgänge eines Wals geeignet ist. Die Angaben lassen sich bislang nicht überprüfen.

Backhaus überzeugt: Buckelwal lebt noch
10:30 Uhr

"Cold Case" in Baden-Württemberg nach 41 Jahren aufgeklärt

Mehr als 40 Jahre nach dem gewaltsamen Tod einer Frau in Baden-Württemberg hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Ein 70-jähriger Mann sitzt seit Mitte April in Untersuchungshaft, wie die Polizei und Staatsanwaltschaft Ulm gemeinsam mitteilten. Es besteht demnach der dringende Verdacht, dass der Mann die 31-Jährige im Jahr 1985 in Deggingen südöstlich von Stuttgart getötet habe, um ein zuvor an ihr begangenes Sexualdelikt zu vertuschen. Die Frau wurde damals nackt und an den Beinen gefesselt neben einem Waldweg im Gewann Winterhalde gefunden.

Umfangreiche Ermittlungsarbeit führte den Angaben nach zu dem Durchbruch in dem sogenannten Cold Case. Anfang November habe es bei dem Tatverdächtigen daheim eine Durchsuchung gegeben, bei der zahlreiche Beweismittel beschlagnahmt worden seien. Deren Auswertung, eine Neubewertung vorhandener Beweismittel, ein rechtsmedizinisches Gutachten sowie der Abgleich der DNA-Spuren haben demnach den Tatverdacht gegen den Mann erhärtet. Der 70-Jährige habe sich Mitte April daheim widerstandslos festnehmen lassen. Noch am selben Tag habe ein Haftrichter die Untersuchungshaft wegen des Verdachts des Mordes angeordnet. Die Ermittlungen dauern weiter an.

"Cold Case" in Baden-Württemberg nach 41 Jahren aufgeklärt
09:58 Uhr

Flammen schlagen aus Wolkenkratzer-Baustelle in Dubai

Am Rande des neuen Hafens von Dubai bricht ein Feuer aus. Meterhohe Flammen schlagen aus einem Hochhaus, das sich noch im Bau befindet. Dichter Rauch verdunkelt den Himmel der Wüstenmetropole. Warum das Feuer ausbrach, ist noch unklar. Verletzt wird niemand, der Sachschaden dürfte jedoch enorm sein.

Flammen schlagen aus Wolkenkratzer-Baustelle in Dubai
09:13 Uhr

Grünen-Chef über neues Heizungsgesetz: "Das wird schweineteuer für die Leute"

Grünen-Chef Felix Banaszak hat den Gesetzentwurf für das Gebäudemodernisierungsgesetz aus dem Bundeswirtschaftsministerium von Katherina Reiche scharf kritisiert und warnt vor steigenden Kosten. "Dieses Gesetz, was Katherina Reiche da jetzt auf den Weg gebracht hat - mit Unterstützung der SPD, muss man sagen - zeigt sich vollkommen unbeeindruckt von der Realität, in der wir leben. Die Menschen merken doch gerade, die fossilen Energieträger sind eine Kostenfalle", sagte Banaszak im RTL/ntv Frühstart.

An den Tankstellen oder demnächst an der Gasabrechnung werde das spürbar. "Und Katherina Reiche sagt jetzt, die Freiheit im Heizungskeller heißt: Baut euch neue Gas- und Ölheizungen ein. Das wird schweineteuer für die Leute." Das sei eine Politik, die "die eigene Ideologie vor die Vernunft setzt", so der Grünen-Chef weiter. "Das Gegenteil wäre gerade richtig." Überall im europäischen Ausland versuchten Regierungen, die Elektrifizierung zu beschleunigen und beispielsweise Wärmepumpen schneller einzubauen. "Hier geht es die Rolle rückwärts. Das ist am Ende ein Angriff auf den Klimaschutz, auf unsere Sicherheit im internationalen Kontext und auf den Geldbeutel."

Grünen-Chef über neues Heizungsgesetz: "Das wird schweineteuer für die Leute"
08:57 Uhr

Bürgermeister hängt aus Protest Macron-Porträt ab - Rüge folgt prompt

In seiner 150.000-Einwohner-Stadt leben 38 Prozent der Haushalte unterhalb der Armutsschwelle. Nun hat der Bürgermeister des Pariser Vororts Saint-Denis, Bally Bagayoko, aus Protest gegen soziale Ungleichheit das Porträt von Präsident Emmanuel Macron in seinem Büro abgehängt und deswegen Ärger bekommen. Der neue linke Bürgermeister hatte in einem Fernsehinterview gesagt, dass er das Präsidentenporträt umgedreht in eine Ecke seines Büros gestellt habe, "solange die Republik nicht in der Lage ist, die Ungleichheiten zu beseitigen".

Obgleich Bagayoko sagte, dass es sich um eine symbolische Geste handele, bekam er prompt Post vom Präfekten des Departements Seine-Saint-Denis, zu dem seine Stadt gehört. Zwar gebe es keine bindende Vorschrift, das Porträt des Präsidenten im Rathaus aufzuhängen, schrieb Präfekt Julien Charles. Wie die französische Flagge aber handele es sich um ein Symbol der Republik, das die Bürger ungeachtet politischer Gegensätze hinter ihren Institutionen vereinen solle. Mit seiner Geste verstoße er gegen diesen guten Brauch. Insofern "lade ich Sie ein, Ihre Position zu überdenken und als Bürgermeister über den Respekt der republikanischen Tradition zu wachen", mahnte der Präfekt in seinem von ihm auf der Plattform X öffentlich gemachten Schreiben. Bei etlichen Nutzern stieß er damit auf Protest. "Sehr geehrter Herr Präfekt, Kinder nicht auf der Straße schlafen zu lassen, gehört ebenfalls zur republikanischen Tradition. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie im Sinne dieser Tradition handeln würden", kommentierte ein Leser.

Bally-Bagayoko-neuer-Buergermeister-von-Saint-Denis-von-der-linken-Partei-La-France-Insoumise-LFI-spricht-bei-einer-Kundgebung-gegen-Rassismus-Der-Buergermeister-von-einer-der-aermsten-Staedte-Frankreichs-hat-aus-Protest-gegen-soziale-Ungleichheit-das-Portraet-von-Praesident-Emmanuel-Macron-in-seinem-Buero-abgehaengt-und-deswegen-Aerger-bekommen
Bally Bagayoko von der linken Partei La France Insoumise (LFI) ist der neue Bürgermeister von Saint-Denis und sorgt sogleich für Aufsehen. (Foto: picture alliance/dpa/AP)
Bürgermeister hängt aus Protest Macron-Porträt ab - Rüge folgt prompt
08:24 Uhr

14-Jähriger liegt nach Stromschlag im Koma

Ein 14 Jahre alter Junge schwebt nach einem Stromschlag von einer Bahnoberleitung in Niedersachsen in Lebensgefahr. Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei kletterte der Jugendliche auf einen Oberleitungsmast an der Güterzugstrecke zwischen Buchholz in der Nordheide und dem Rangierbahnhof Maschen. Wahrscheinlich kam es zu einem Lichtbogen von der mit 15.000 Volt führenden Oberleitung, der 14-Jährige stürzte ins Gleis.

Ein Rettungshubschrauber brachte den lebensbedrohlich verletzten Jugendlichen am Mittwochabend ins Krankenhaus, laut Polizei liegt er im künstlichen Koma. Sein 15 Jahre alter Begleiter erlitt einen Schock. Erwachsene holten ihn ab. Ein Güterzug kam an der Unfallstelle zum Stehen. Feuerwehrleute und Sanitäter waren im Einsatz und kümmerten sich um den Verletzten und den anderen Teenager. Die Bahnstrecke wurde vorübergehend gesperrt. Die Polizei fand am Unfallort zwei E-Scooter. Wahrscheinlich waren die Jugendlichen damit unterwegs.

14-Jähriger liegt nach Stromschlag im Koma
07:48 Uhr

Oberarzt schrie während OP: "Ich hasse Frauen"

Eine neue Erhebung der Ärztegewerkschaft Marburger Bund belegt das weite Ausmaß von Machtmissbrauch in deutschen Krankenhäusern. Vorgesetzte drohen dabei offen mit beruflichen Konsequenzen. Die verbalen Entgleisungen gehen bis zu wüsten Beschimpfungen.

Mehr als 9000 angestellte Ärztinnen und Ärzte nahmen im Februar und März an der Mitgliederbefragung des Marburger Bundes teil. Knapp die Hälfte (49 Prozent) berichtete demnach, in den vergangenen zwölf Monaten Machtmissbrauch durch ärztliche Beschäftigte erlebt zu haben. Die Vorfälle treten dabei häufig wiederholt auf, die Hälfte der Betroffenen (51 Prozent) erlebt sie mehrmals im Jahr, ein erheblicher Anteil sogar monatlich (30 Prozent) oder wöchentlich (14 Prozent). Weit überwiegend gehe der Machtmissbrauch von männlichen ärztlichen Vorgesetzten aus. Am häufigsten äußere er sich in einem respektlosen und herablassenden Umgangston. An zweiter Stelle rangiere die grundlose Infragestellung der fachlichen Kompetenz und am dritthäufigsten komme Mobbing oder öffentliche Bloßstellung vor, zum Beispiel vor dem Team oder vor Patienten. 

Oberarzt schrie während OP: "Ich hasse Frauen"
07:16 Uhr

Umfrage zu Sachsen-Anhalt: AfD baut Vorsprung vor CDU weiter aus

Vier Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die AfD ihren Vorsprung vor der regierenden CDU laut einer Umfrage weiter ausgebaut. Die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei kommt der Erhebung des Instituts Infratest dimap für den MDR zufolge auf 41 Prozent. Die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze erreicht abgeschlagen dahinter 26 Prozent. Im Vergleich zu einer MDR-Umfrage vom September 2025 gewinnt die AfD von Spitzenkandidat Ulrich Siegmund damit zwei Prozentpunkte hinzu, während die CDU einen Punkt verliert. Auch die Linke büßt einen Punkt ein und kommt auf 12 Prozent. Im Landtag vertreten wäre außerdem die SPD mit unverändert 7 Prozent.

Den Wiedereinzug verpassen würden die Grünen, die einen Punkt auf 4 Prozent hinzugewinnen. Ebenfalls nicht einziehen würde das BSW, das zwei Punkte verliert und auch bei 4 Prozent landet. Die FDP, die derzeit zusammen mit CDU und SPD die Landesregierung stellt, wird wegen ihrer niedrigen Werte weiter nicht ausgewiesen. Die AfD hätte im neuen Landtag zwar keine absolute Mehrheit. Da die CDU Koalitionen mit der Linken ausschließt, wäre abseits der AfD aber lediglich eine Minderheitsregierung aus Christ- und Sozialdemokraten denkbar. Befragt wurden vom Mittwoch vergangener Woche bis Dienstag 1164 Wahlberechtigte in Sachsen-Anhalt.

Umfrage zu Sachsen-Anhalt: AfD baut Vorsprung vor CDU weiter aus
06:55 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

es ist eine Audienz unter schwierigen Vorzeichen: Papst Leo XIV. empfängt heute Vormittag US-Außenminister Marco Rubio im Vatikan. Hintergrund sind die jüngsten Spannungen zwischen dem US-stämmigen Papst und US-Präsident Donald Trump über den Iran-Krieg. Trump hatte wütend auf Friedens-Aufrufe des Papstes reagiert und dem katholischen Kirchenoberhaupt unterstellt, sich mit einem Land gemein zu machen, "das eine Atomwaffe will".

Rubio ist Sohn kubanischer Einwanderer und anders als Trump selbst Katholik. Der US-Außenminister will während seiner Rom-Reise bis Freitag zudem mit Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und anderen Regierungsvertretern zusammenkommen. In italienischen Medien wird Rubios Besuch als "Tauwetter"-Diplomatie dargestellt.

Diese Themen stehen heute außerdem auf der Agenda:

  • Bundesfinanzminister Lars Klingbeil stellt um 15 Uhr die Ergebnisse der aktuellen Steuerschätzung vor. Sie prognostiziert die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen für die kommenden Jahre bis 2030.

  • Eine Einigung über ein Ende des Kriegs mit dem Iran ist nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump in den kommenden Tagen möglich. Zugleich aber droht er, den Iran "in Grund und Boden zu bombardieren", falls es zu keinem Deal kommt. Aktuelle Entwicklungen entnehmen Sie wie gewohnt unserem Liveticker.

  • Das Berliner Verwaltungsgericht verhandelt um 9 Uhr über die Rechtmäßigkeit einer Parteispende an die AfD. Die Partei will sich 2,3 Millionen Euro von der Bundestagsverwaltung zurückholen, die das Geld wegen Verdachts auf eine sogenannte Strohmann-Spende einbehalten hat.

  • Im Streit zweier Baumarktketten muss der Bundesgerichtshof (BGH) entscheiden, ob Obi Markenschutz für die Farbe Orange beanspruchen kann. Der erste Zivilsenat verhandelt um 9 Uhr.

  • Der BGH verhandelt auch um 11 Uhr die Klage einer blinden Frau, der die Aufnahme in einer Rehaklinik verweigert wurde. Sie sagt, sie sei aufgrund ihrer Sehbehinderung benachteiligt worden und fordert von der Klinik Entschädigung.

  • Der SC Freiburg will um 21 Uhr (RTL und RTL+) im Halbfinal-Rückspiel der Europa League den Finaleinzug schaffen. Allerdings muss der Fußball-Bundesligist gegen Sporting Braga eine 1:2-Niederlage aus dem Hinspiel in Portugal wettmachen und gewinnen.

Und um diese Themen kümmern sich meine Kolleginnen und Kollegen bei Deutschland am Morgen:

  • Der Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" beschäftigt nun auch Ärzte in Deutschland. Eine 65-jährige Deutsche, die auf dem Schiff Kontakt zu einem Hantavirus-Fall hatte, kam am späten Mittwochabend mit einem speziellen Transport-Konvoi zur vorsorglichen Untersuchung im Uniklinikum Düsseldorf an.

  • Im Frühstart von RTL und ntv ist heute Morgen Felix Banaszak. Der Grünen-Chef spricht mit Reporterin Katharina Kuhnert über Mieten, Kaufen, Wohnen.

  • Warten auf ein neues Leben: Mehr als 8000 Menschen hoffen auf ein Spenderorgan, doch die Zahl der Spenden ist zu niedrig. Eine Gruppe von Abgeordneten über die Fraktionen des Bundestags hinweg will das ändern. Sie fordern eine Neuregelung, nach der jede und jeder zunächst als Organspender gelten würde - außer, man widerspricht ausdrücklich.

  • Einkaufen wird immer teurer. Viele achten schon deshalb ganz genau auf Sonderangebote im Supermarkt. Mit ein paar Tricks zahlt man nicht nur weniger, sondern kann manche Produkte sogar gratis bekommen - mit dem Kassenzettel-Trick.

  • Sie ist eine der bedeutendsten Popmusikerinnen der Gegenwart, gewann zehn Grammys und zwei Oscars. Er schuf Blockbuster-Filmerfolge wie "Titanic" und "Avatar", wurde mit drei Oscars und unzähligen Filmpreisen ausgezeichnet. Jetzt haben Billie Eilish und James Cameron erstmals zusammengearbeitet. Heute kommt ihre gemeinsame Konzertdoku "Billie Eilish - Hit Me Hard and Soft: The Tour" ins Kino.

Mein Name ist Friederike Zörner. Bis zum frühen Nachmittag versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de. Starten Sie gut in den Tag.

Das wird heute wichtig
06:36 Uhr

Melania lobt Trump - seine Reaktion sorgt für Gelächter

Zwischen Flaggen und mit würdevoller Musik lädt das Präsidentenpaar Soldatenmütter ins Weiße Haus. Melania Trump preist ihren Mann als einfühlsam und fürsorglich an, darauf reagiert der Saal mit Gelächter. Dazu dürfte aber auch eine Geste des US-Präsidenten beigetragen haben.

Melania lobt Trump - seine Reaktion sorgt für Gelächter
06:23 Uhr

Hantavirus: Argentinien entsendet Experten nach Ushuaia zur Untersuchung von Nagern

Wer ist Patient Zero? Derzeit wird davon ausgegangen, dass sich ein niederländisches Ehepaar auf einer Reise durch Argentinien mit dem Hantavirus angesteckt und den Erreger somit an Bord des Kreuzfahrtschiffs "MV Hondius" geschleppt hat. Die argentinischen Behörden haben angesichts dessen die Entsendung von Experten nach Ushuaia im Süden des Landes zur Untersuchung von Nagetieren angekündigt. Die Experten für Infektionskrankheiten des Malbrán-Instituts in Buenos Aires würden dort nach einer "möglichen Präsenz des Virus" suchen, teilte das argentinische Gesundheitsministerium mit. Sie würden dabei in Gebiete reisen, die zuvor von den beiden niederländischen Passagieren besucht wurden, die letztendlich gestorben sind.

Das Ministerium betonte, es sei "nicht bestätigt, dass die Ansteckung in Argentinien stattgefunden hat". Die argentinische Provinz Feuerland im Süden des Landes, in der auch Ushuaia liegt und von wo aus das Kreuzfahrtschiff "Hondius" aufgebrochen war, habe "seit Einführung der Meldepflicht im Jahr 1996 keinen einzigen Hantavirus-Fall gemeldet". Die argentinischen Behörden verzeichnen derzeit nach eigenen Angaben einen Anstieg der Zahl der Hantavirus-Fälle in dem südamerikanischen Land. Das Gesundheitsministerium registrierte demnach im laufenden sogenannten epidemiologischen Jahr 101 Fälle - fast doppelt so viele, wie im Vorjahreszeitraum, als 57 verzeichnet wurden. Der Biologe Raúl González Ittig sagte, dies sei nichts Außergewöhnliches, es handele sich um "vereinzelte Fälle".

Hantavirus: Argentinien entsendet Experten nach Ushuaia zur Untersuchung von Nagern
05:58 Uhr

Linnemann warnt vor massiver Austrittswelle aus CDU

Angesichts wachsender Unzufriedenheit in den eigenen Reihen hat CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann Parteikreisen zufolge vor einer massiven Austrittswelle aus der CDU gewarnt. Linnemann sprach in der CDU-Präsidiumssitzung am vergangenen Montag von zahlreichen Austritten in diesem Jahr, wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf hochrangige Parteikreise berichtete. Dabei habe er einen Schwund von mehreren zehntausend Mitgliedern hochgerechnet.

Gehe die Entwicklung so weiter, würde die CDU bis zum Ende der Legislaturperiode 50.000 Mitglieder verlieren, sagte Linnemann Parteikreisen zufolge. Linnemann selbst wollte die Aussagen auf "Bild"-Anfrage nicht kommentieren. Aus Parteikreisen hieß es, diese Zahl sei ein hochgerechnetes "Worst Case"-Szenario gewesen. Dennoch wird dem Blatt zufolge intern eingestanden, dass die aktuelle Entwicklung auch mit der unbeliebten Bundesregierung und Bundeskanzler Friedrich Merz zusammenhängt. 2026 sei auch auf die Mitglieder-Bilanz bezogen bislang kein gutes Jahr gewesen.

Linnemann warnt vor massiver Austrittswelle aus CDU